Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  9. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  14. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Hagenkord: Lächerlichmachen ist ein wirkungsvolles Instrument

30. September 2015 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Leiter der deutschsprachigen Abteilung hat am Mittwoch bei "Radio Vatikan" unter dem Motto "Verbloggung und Verblödug" (sic!) eine Breitseite auf katholische Blogger losgelassen und erntet scharfe Kritik.


Rom (kath.net)
"Verbloggung und Verblödug" (sic!). Unter diesem Motto hat Pater Bernd Hagenkord, der umstrittene Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, am Mittwoch eine Breitseite auf die katholische Bloggergemeinde losgelassen. Hagenkord wollte damit offensichtlich die missglückten Aussagen von Kardinal Marx zu den katholischen Bloggern auf irgendeine Art und Weise rechtfertigen. In seinem Blog meinte er wörtlich zur Kritik von Bloggern an Marx: "Die einschlägigen – und gemeinten – Seiten haben sofort geschriehen. Sie fühlten sich auf den Fuß getreten und haben geschriehen. Gut so. Grobe Klötze, grobe Keile."

Hagenkord, der zugestand, dass er selber das Bloggen nicht lassen könne, meinte, dass man ab und zu klar sagen müsse, dass "Spaltung und Heruntermachen" nicht christlich sei. Wörtlich behauptete der Jesuitenpater dann: "Was diese Seiten brauchen wie die Luft zum atmen ist Aufmerksamkeit. Deswegen ist es auch Unfug zu sagen, man will ja nur wissen, was die sagen. Dass man ihnen diese Aufmerksamkeit entzieht ist der einzig richtige Umgang damit. Weswegen ich die Namen von solchen Schimpf-und-Dagegensei-Seiten hier nie nenne." (Anm.d.Red.: die Orthographie entspricht dem Original).


Besonders bizarr argumentiert Hagenkord, der immerhin auf einer offiziellen Website des Vatikans, seine private Meinung postet: "Es klingt nicht schön, aber Lächerlichmachen ist ein wirkungsvolles Instrument."

Was wohl Papst Franziskus, sein Arbeitgeber, von dieser These hält? Zumindest bei den eigenen Blog-Lesern kommt der Beitrag nicht gut an. So meint ein Leser Wolfgang Trapp: "Daß selbst Jesuitenpatres derart in selbstherrlicher Verblendung gefangen sein können, wundert doch sehr." Elisabeth, eine andere Leserin, meint: "Ein guter Rat: Übernehmen Sie im Sommer 2016 z. B. die Urlaubsvertretung in einer verwaltungstechnisch perfekt durchorganisierten österr. Durchnittspfarrei…Sie werden die Notwendigkeit der fiktiven Diözese, genannt Blogozese, sofort erkennen und verstehen." Und die Leserin Silvia Brückner schreibt: "Sind Sie, lieber P. Hagenkord, ganz sicher, dass nicht auch Ihr Blog ein wenig zur o.g. „Verblödung“ beiträgt? So ein ganz klitzekleinesbisschen nur natürlich? Ihre Beiträge werden doch seit Monaten immer subjektiver und einseitiger. Wobei Sie immer mehr zu vergessen scheinen, dass dies hier gerade eben NICHT Ihr privater Blog ist sondern dass Sie hier im Namen von Radio Vatikan und damit des Papstes tätig sind. Wer auch nur die leiseste Kritik äußert, wird sofort mundtot gemacht usw. Bevor man sich über Andere entrüstet, sollte man erstmal vor der eigenen Haustür kehren."

Kontakt Radio Vatikan

Screenshot von seinen Aussagen




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vater

  1. Schönborn zum Vatertag: Kindern fehlt heute oft Nähe des Vaters







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  10. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  11. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  12. Bozner Bischof: Wortgottesdienste ohne Kommunionausteilung feiern
  13. Kirche statt Catwalk: Hana Nitsches radikaler Weg zu Gott
  14. „Wenn Klatsch und Tratsch Wasser wären, würden wir darin ertrinken“
  15. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz