Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  5. "Vaccine Amen"
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  8. Panik in Magdeburg
  9. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  10. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  15. Keine Löffel mehr

Dörflinger: Wir brauchen ein Sterbehilfe-Gesetz 'ohne Hintertürchen'

15. September 2015 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bundestagsabgeordneter Thomas Dörflinger (CDU) warnt zum Thema Sterbehilfe gegenüber kath.net: „Wenn man sich einmal auf eine schiefe Ebene begeben hat, ist ein Zurück kaum möglich.“ Von Petra Lorleberg


Berlin (kath.net/pl) „Wir müssen eine gesetzliche Regelung [zur Sterbehilfe] schaffen, die keine Schlupflöcher oder Hintertürchen lässt.“ Dies stellt der Bundestagsabgeordnete Thomas Dörflinger (CDU) gegenüber kath.net auf Anfrage fest. Dörflinger verantwortet gemeinsam mit den Kollegen Patrick Sensburg und Hubert Hüppe den sogenannten Dörflinger/Sensburg/Hüppe-Gesetzentwurf. Dörflinger stell weiter fest: „Wenn man sich einmal auf eine schiefe Ebene begeben hat, ist ein Zurück kaum möglich. Dies zeigen im Übrigen auch die Erfahrungen in Belgien und den Niederlanden. Dass die Praxis dort für Deutschland kein Vorbild sein darf, dürfte von einer Mehrheit der hiesigen Bevölkerung geteilt werden.“

Der CDU-Politiker sagt kath.net weiter: „Als Abgeordneter eines Wahlkreises, der unmittelbar an die Schweiz grenzt, habe ich gute Verbindungen in unser Nachbarland und verfolge daher seit vielen Jahren auch die Diskussion dort zum Thema. Ich erinnere mich gut an die Anfänge der Diskussion in der Schweiz. Mit durchaus nicht unlauteren Absichten wurde argumentiert, die bestehenden gesetzlichen Regelungen seien ausreichend, weshalb der Bundesrat im Juni 2011 beschloss, es solle keine weitergehende gesetzliche Regelung geben. Was daraus geworden ist, ist bekannt. Dass die politisch Verantwortlichen in der Schweiz mit dem so entstandenen status quo zufrieden sind, darf bezweifelt werden.“


„Die in den kommenden Tagen im Deutschen Bundestag angesetzte Öffentliche Anhörung wird zeigen, wie die eingeladenen Experten diese Frage beurteilen“, so Dörflinger abschließend.

Hintergrund:
Über den Sensburg/Dörflinger-Gesetzentwurf sowie drei weiteren Gesetzentwürfen war am 2. Juli 2015 im Deutschen Bundestags diskutiert worden. Im August 2015 hat der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages festgestellt, dass drei der eingereichten Gesetzentwürfe nicht verfassungskonform sind. Einzig der Sensburg/Dörflinger-Gesetzentwurf wurde vom Wissenschaftlichen Dienst nicht kritisiert, kath.net hat berichtet.

Weiterführender Link: Bundestagsabgeordneter Prof. Patrick Sensburg im kath.net-Interview: „Den Tod nicht verfügbar machen“.

Petra Lorleberg auf Twitter folgen!

Juli 2015: MdB Thomas Dörflinger u.a. im ARD Mittagsmagazin zum Thema Sterbehilfe


Foto MdB Dörflinger © Thomas Dörflinger


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sterbehilfe

  1. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  2. Kirche: Nein der Slowenen zu Suizidbeihilfe klares Signal an Staat
  3. Verherrlichung eines tragischen Todes – zum assistierten Suizid von Alice und Ellen Kessler
  4. Erzbischof Fisher: „Die Diagnose der Kultur des Todes von Johannes Paul II. war prophetisch“
  5. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  6. Kanada: Erzbistum Montreal klagt gegen Bundesstaat Québec wegen Einschränkung der Gewissensfreiheit
  7. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  8. Logische Konsequenzen der Freigabe der Abtreibung
  9. Vatikan bestätigt: Kliniken des belgischen Ordens sind nicht mehr katholisch!
  10. Österreichische Bischofskonferenz: Für umfassenden Lebensschutz!






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  10. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz