
Alice Schwarzer: 'Amnesty stimmte pro Zuhälter und Freier'24. August 2015 in Chronik, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Frauenrechtlerin: Amnesty International sei von Sexindustrie-Lobby unterwandert
Köln (kath.net/pl) Die bekannte Frauenrechtlerin Alice Schwarzer übt barsche Kritik an der Menschenrechtsorganisation amnesty international: Seit 2008 bearbeitet die Pro-Prostitutions-Lobby die Organisation für Menschenrechte. Jetzt hat sie es geschafft: Amnesty stimmte pro Zuhälter und Freier. Diese sei eine skandalöse neue Policy, urteilt sie in der von ihr gegründeten und herausgegebenen Frauenmagazin Emma, Amnesty sei von der Sexindustrie-Lobby unterwandert worden. 
Schwarzer kritisiert beispielsweise ein Amnesty-Dokument, das geheim gehalten werden sollte, aber 2014 versehentlich an die Öffentlich geraten war. Es handelte sich um einen Entwurf der neuen Policy der Menschenrechtsorganisation zur Sexarbeit. Entsprechend diesem Dokument sollten nicht nur die Prostituierten entkriminalisiert werden, sondern auch diejenigen, die für die Prostitution rekrutieren oder sie arrangieren, sprich Frauenhändler und Zuhälter. Denn: Sie vereinfachen Sexarbeit, indem sie Informationen oder Assistenz bereitstellen. Vom Elend der Frauen in der Armutsprostitution sei in dem Dokument wenig die Rede gewesen, dafür aber viel von den Rechten der Freier. Foto: Alice Schwarzer;(c) Wikipedia/Michael Lucan, Lizenz: CC-BY 3.0/Wikipedia http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode
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