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Vatikan hat erstes weibliches Beratergremium

24. Juni 2015 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Erstmals hat im Vatikan ein weibliches Beratungsgremium für eine Kurienbehörde getagt. Es nahmen rund 20 Frauen, darunter Professorinnen, Mütter, Diplomatinnen, Journalistinnen und politische Aktivistinnen, teil.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Erstmals hat im Vatikan ein weibliches Beratungsgremium für eine Kurienbehörde getagt. Ins Leben gerufen wurde es vom Präsidenten des Päpstlichen Kulturrates, Kardinal Gianfranco Ravasi.

Über die Tagung der rund 20 Frauen, darunter Professorinnen, Mütter, Diplomatinnen, Journalistinnen und politische Aktivistinnen, informierte der Rat am Dienstagabend auf seiner Facebook-Seite. Unter den Mitgliedern ist auch die italienische Franziskanerin Mary Melone, die erste Rektorin einer Päpstlichen Universität in Rom. Das Gremium soll dem vatikanischen Kulturministerium laufend Tipps und Anregungen aus der Sicht von Frauen vermitteln.


In seiner Begrüßungsansprache sagte Ravasi, er freue sich darauf, den Rat der Frauen anzuhören und sich von ihren Einsichten herausfordern zu lassen. Welche Zielvorgaben genau das Gremium hat, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Ravasi hatte die jüngste Vollversammlung des Päpstlichen Kulturrates dem Thema «Weibliche Kulturen» gewidmet. Er gilt als einer jener Kurienkardinäle, die sich für mehr Frauen an der Kirchenspitze einsetzen.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Paddel 26. Juni 2015 

@bellis

genau das meinte ich ja: "hoch erhobenen Hauptes unsere Glaubensüberzeugung fest leben"


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 Julie de Norwich 25. Juni 2015 
 

Super. Nicht über, sondern mit Frauen

Das ist jedenfalls ein Anfang, auch die Sicht von Frauen auf offizieller Ebene ernster zu nehmen.
Natürlich fließt diese Sicht auch so in vielen Begegnungen der Bischöfe, des Papstes und deren MitarbeiterInnen ein.

Aber zu wenig haben Frauen die Möglichkeit von sich zu sprechen, es wird so oft über sie gesprochen... Maria Magdalena, Apostelin der Apostel (so genannt von Hippolyt, Augustinus und Johannes Paul II..) wars, die verkündete den Jüngern immerhin die Auferstehung.


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 bellis 24. Juni 2015 

Paddel - das wäre schön

Aber leider gehen kathol. Mütter einer Vollzeittätigkeit nach und in der kathol. Krippe(Kita) werden islamische Feste gefeiert.
Keusch bis zur Ehe ist kein Ideal, es ist eine Norm. Wer diese Normalität lebt, steht auf einem festen Fundament für seine Ehe. Weshalb machen wir es nicht genauso wie die Muslime? Unsere Kultur und Glaubensüberzeugung erhobenen Hauptes fest leben, erst recht in unserer deutschen Diaspora. Freitags Fisch in der Kantine fordern, an katholischen Schulen Schulmessen fordern, Religionsunterricht für Kinder und Erwachsene in der Gemeinde nach dem Sonntagsgottesdienst und zwar vom Geistlichen, Beichtzeiten einfach zu finden im Internet angeben und nicht zu Zeiten, in denen gleichzeitig der Rosenkranz gebetet wird, so dass niemand etwas verstehen kann, ewige Anbetung. Die Jugend ist bereit! Vor einiger Zeit beobachtet; Junger Mann nimmt beim Verlassen der Kirche eine "große Faust voll Weihwasser" und sprengt im Vorbeigehen draußen vor der Kirche über die Bettler.


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 Paddel 24. Juni 2015 

@Rut2007

Es gibt sie immer noch, diese Mütter, auch in Deutschland, auch wenn sie totgeschwiegen werden. Papst Franziskus hat gerade erst in Turin zur Jugend gesagt: "Lest Geschichten von Heiligen" und "seid keusch" "lebt enthaltsam bis zur Ehe", das ist auch an der heutigen Lebenswirklichkeit vorbei, aber es ist nun mal das katholische Ideal und auch solche Jugend gibt es heute noch, auch in Deutschland. Solche Menschen sind Oasen, um die herum sich die säkularen Menschen erfrischen, ohne dass es ihnen bewusst ist. Wir sind nun mal "das Salz der Erde".
Das Ideal muss bleiben, nur wie es vermittelt wird, muss sich jede Generation neu erarbeiten.
Übrigens kommen die Heiligenbüchlein bei "säkularisierten katholischen Müttern" gut an. Habe es schon ausprobiert und musste welche nachbestellen. Die Kinder mögen sie. Der Kirche fehlt es an Mut und das ganz gewaltig. Die Menschen hungern nach solchen Idealen!!


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 Rut2007 24. Juni 2015 

@paddel

Verzeihen Sie mir bitte, aber Ihre Aussage: "...Mütter lesen Heiligengeschichten vor, singen mit den Kindern christl. Lieder, bleiben unterwegs kurz am Wegkreuz stehen, usw. usw. usw. ..." trifft aus meiner Sicht das Ideal, das allenfalls vor 40 Jahren noch in Teilen gelebt wurde, am ehesten noch von den Großmüttern. Meine persönliche Erfahrung zumindest.
Heute ist es leider eher so, dass manche Mutter ihr Kommunionkind zur Hl. Messe fährt und dann draußen im Auto sitzen bleibt. Ich denke, es ist eher unbehelflich, die Vergangenheit heranzuziehen und hochzustilisieren (auch da lief viel nicht ideal); vielmehr müssten wir uns (inkl. unsere Hirten) eingestehen, dass wir absolutes katholisches Missionsland sind mit einer Menge getaufter Heiden, denen jegliche Glaubensgrundlagen fehlen (dessen sie sich nicht bewußt sind, oder es nie zugeben würden bzw. einen solchen Vorwurf entschieden zurückweisen würden, weil er nicht ins selbstbewusste Selbstbildnis passt)...


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 Ehrmann 24. Juni 2015 

Wie auch immer dieses Gremium zusammengesetzt ist

auf keinen Fall darf dessen Expertise als Meinung DER Frauen, sondern nur als Meinung und Ansicht D I E S E R Frauen (aus denen das Gremium zusammengesetzt ist) angesehen und gewertet werden. Ein aus Männern zusammengestztes Gremuium stellt ja auch niemals die Ansichten DER Männer fest.In diesem Fall bin ich absolut für Gleichbehandlung.


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 Paddel 24. Juni 2015 

Professorinnen, Mütter, Diplomatinnen, ...

Schon allein die Aufzählung wertschätzt die "Mutter".
Bei allem Respekt und aller Achtung vor dem wichtigen Einsatz von Frauen in anderen Funktionen, scheint mir, dass die "Mutter" gestärkt werden muss, gerade auch in der kirchlichen Arbeit. Nicht dass andere Aufgaben unwichtig wären, aber an "Müttern" fehlt es am meisten. Mir fällt das immer wieder auf, z.B. an Fronleichnam, nur noch wenige Mütter Pflücken mit ihren Kindern Blumen, basteln mit ihnen Palmzweige, gestalten mit den Kindern Osterkerzen usw., das ist Familienkatechese, das bereichert die Kirche, aber wer macht das zu Hause noch? Wenn, dann gibt es höchstens eine Gruppe (Kommunionkinder) die das organisiert. Das ist auch gut, aber Katechese muss auch zu Hause statt finden und das fehlt meiner Meinung nach gewaltig. Mütter lesen Heiligengeschichten vor, singen mit den Kindern christl. Lieder, bleiben unterwegs kurz am Wegkreuz stehen, usw. usw. usw. Das und mehr ist die Aufgabe einer kath. Mutter


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