Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  2. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  6. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  7. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  8. R.I.P. Georg Ratzinger
  9. Dümmer geht nimmer!
  10. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  11. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  12. Vatikanberaterin bringt "Kardinalskollegium mit Frauen" ins Spiel
  13. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  14. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

Franziskus besucht in Turin als erster Papst eine Waldenserkirche

26. März 2015 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikan veröffentlicht Besuchsprogramm für Piemont-Besuch am 21./22. Juni - Besuch u.a. bei Grabtuch und Salesianern - Papst wird auch mit seinen piemontesischen Verwandten zu Mittagessen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Als erster Papst wird Franziskus bei seiner Reise nach Turin auch eine Kirche der Waldenser besuchen. Turins Erzbischof Cesare Nosiglia stellte am Mittwoch im Vatikan das Programm des zweitägigen Besuchs am 21. und 22. Juni vor. Demnach trifft Franziskus am zweiten Tag in dem Gotteshaus in der Turiner Innenstadt mit waldensischen Würdenträgern zusammen und betet mit ihnen gemeinsam das Vaterunser. Die protestantische Glaubensgemeinschaft mit Sitz in der Hauptstadt von Piemont geht zurück auf eine Gründung des Lyoner Kaufmanns Petrus Valdes 1140-1206). Im Mittelalter wurden die Waldenser von der katholischen Kirche als Häretiker verfolgt.

Anlass des Papstbesuchs in Piemont, der Heimatregion seiner Eltern, ist die Ausstellung des Turiner Grabtuchs zu Ehren des Ordensgründers Don Bosco, dessen Jubiläum heuer gefeiert wird. Don Bosco (Hl. Johannes Bosco, 1815-1888) wurde vor 200 Jahren, am 16. August 1815, im piemontesischen Castelnouvo bei Turin geboren.


Am Sonntag, den 21. Juni, landet die Papstmaschine aus Rom morgens auf dem Flughafen von Turin. Um 8.30 Uhr spricht Franziskus auf der Piazza Reale im Zentrum zu Arbeitern, Landwirten und Unternehmern. Danach begibt er sich in die Kathedrale und wird vor dem ausgestellten Grabtuch beten. Nach katholischer Überzeugung zeigt das Tuch Gesicht und Leib des gekreuzigten Jesus. Das Tuch wird vom 19. April bis 24. Juni ausgestellt.

Um 10.45 Uhr feiert Franziskus dann eine Messe auf der Piazza Vittorio. Um 13 Uhr nimmt er in der Residenz des Erzbischofs das Mittagessen ein, gemeinsam mit jugendlichen Strafgefangenen, Obdachlosen, Migranten und einer Roma-Familie.

Anschließend begibt sich der Papst in die Consolata-Wallfahrtskirche zu einem kurzen privaten Gebet. Um 15 Uhr besucht er in der Mariahilf-Basilika das Grab des Heiligen Don Bosco und spricht zu Mitgliedern des von ihm gegründeten Salesianerordens.

Nächster Programmpunkt ist ein Treffen mit Kranken und Behinderten in der Cottolengo-Kirche. Sie ist Benedetto Cottolengo (1786-1842) gewidmet, einem weiteren Turiner "Sozialheiligen". Den Abschluss des ersten Besuchstages bildet eine Begegnung mit Zehntausenden Jugendlichen aus ganz Italien auf der Piazza Vittorio.

Am Montag besucht Franziskus morgens als erstes die Waldenser-Kirche, wo er sich laut Programm eineinviertel Stunden aufhalten will. Danach nimmt er in der Erzbischöflichen Residenz zusammen mit mehreren Dutzend italienischen Verwandten das Mittagessen ein. Die Eltern des argentinischen Papstes stammten aus Piemont.

Zum Ende seines Turin-Besuchs trifft Franziskus um 16.30 Uhr kurz mit den Mitgliedern des Komitees zusammen, das die Grabtuch-Ausstellung organisiert hat. Anschließend fährt er zum Flughafen und fliegt zurück nach Rom.

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 queenie 26. März 2015 
 

Papst Franziskus

immer wieder wegweisend: Theologisch-kognitiv, affektiv-emotional und konativ. Nicht nur theoretisch-wie die meisten Theologen.


1

0
 
 SpatzInDerHand 26. März 2015 

Gut so!

Ich freue mich sehr, dass der Papst alle gutwilligen, entschiedenen Christen zu einer ersten Einheit sammeln will. Wer zum Gekreuzigten und Aufstandenen schaut, sieht sich in einer ersten Gemeinschaft mit allen, die dieselbe Blickrichtung haben, ungeachtet so mancher (auch größerer) theologischer Unterschiede.


0

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein
  2. Papst Franziskus: Zölibat ist ein Geschenk und eine Gnade!
  3. Europäische Nebelkerzen und wie das Leben unter Indios wirklich ist
  4. Papst bei Bußfeier im Petersdom: Das Böse ist stark
  5. Von den Social Network Communities zur menschlichen Gemeinschaft
  6. Papst bestätigt im Flugzeug Japanbesuch im November
  7. Papst-Sommerprogramm mit Auslandsreisen 23 und 24 veröffentlicht
  8. Papst weiht soziale Wohneinrichtung in Rom ein
  9. Papst bestellt weitere Bischöfe wegen Chile-Missbrauchskrise ein
  10. Papst betont Unabhängigkeit katholischer Journalisten








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Dümmer geht nimmer!
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  6. Die Sprache der Engel
  7. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  8. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  9. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  10. „In dieser Stunde der Trauer…“
  11. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  12. Abschied von Prälat Georg Ratzinger
  13. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  14. Der synodale Weg funktioniert nicht
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz