Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  13. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  14. Die Nazi-Projektion
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

In der Kirche der Armen gibt es fast keine armen Menschen

19. März 2015 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Milieustudie zu evangelischen Christen in Baden-Württemberg beschreibt Kirchenmitglieder - Alarmierend sei, dass rund ein Fünftel der Kirchenmitglieder keine nachvollziehbaren Gründe dafür angeben könne, warum sie noch in der Kirche sind.


Stuttgart (kath.net/idea) Die meisten landeskirchlichen Protestanten in Baden-Württemberg gehören der bürgerlich orientierten Ober- und Mittelschicht an. Dagegen sind junge, dynamische Menschen, die die moderne Gesellschaft weitgehend prägen, und das sogenannte prekäre Milieu, das in der Regel sozial schwach und schlecht gebildet ist, in den Gemeinden kaum vorhanden. Das hat eine Milieustudie ergeben, die die badische und die württembergische Landeskirche vor drei Jahren in Auftrag gegeben haben. Ihre Ergebnisse stellte Prof. Heinzpeter Hempelmann (Stuttgart) der württembergischen Landesynode am 13. März in Stuttgart vor.


Er hält es für bedenklich, dass es in einer Kirche der Armen fast keine Armen gebe. Alarmierend sei auch, dass rund ein Fünftel aller Kirchenmitglieder keine nachvollziehbaren Gründe dafür angeben könne, warum sie noch in der Kirche sind. Allerdings erklärten mehr als 90 Prozent der Befragten, „nie“ oder „wahrscheinlich nicht“ aus ihrer Kirche austreten zu wollen. Nur zwei Prozent seien entschlossen, die Kirche demnächst zu verlassen. „Das sind Werte, die noch nicht einmal von der katholischen Kirche erreicht wurden“, lobte Hempelmann.

Nach seinen Angaben ist das Spektrum der Kirchenmitglieder breit gefächert. Es reiche von den traditionellen Kirchgängern (neun Prozent) über enttäuschte Kritiker (18 Prozent) bis zu den ,,säkular Distanzierten” (22 Prozent), die noch in der Kirche sind, ihr aber keine Bedeutung für den Alltag zumessen. Fast die Hälfte aller Kirchenmitglieder meine, dass die Bibel „wissenschaftlich nicht haltbar“ sei; 46 Prozent äußerten Zweifel am christlichen Glauben. 39 Prozent der Befragten gaben an, „am Sonntagvormittag Besseres zu tun, als in den Gottesdienst zu gehen“. An hohen Feiertagen sowie bei Taufen und Trauungen gelte der Kirchgang hingegen vielfach noch als selbstverständlich.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Studie

  1. Studie: Christen lehnen Muslime eher ab als Nichtgläubige
  2. Studie: Mehrheit der Europäer lehnt muslimische Zuwanderung ab
  3. Islamische Religion wächst weltweit am schnellsten
  4. Die Mehrheit der Deutschen blickt skeptisch auf Europa
  5. Für junge Muslime ist der Glaube im Alltag wichtiger als für Christen
  6. Studie: Hochreligiöse US-Amerikaner sind glücklicher
  7. 40 Prozent der Bürger sagen: Jesus war Gottes Sohn
  8. Studie: Je ärmer ein Land, desto religiöser seine Bürger
  9. Nur jeder dritte junge Protestant findet den Glauben an Gott wichtig
  10. Wo es schön ist, gehen weniger Menschen zur Kirche







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  10. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz