Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Voll in die Falle getappt
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  15. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung

40 Prozent der Bürger sagen: Jesus war Gottes Sohn

9. März 2016 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


INSA-Umfrage: Nur 38 Prozent der Lutheraner und der Katholiken sehen in Jesus den „Erlöser“


Erfurt (kath.net/idea) 40 Prozent der Bürger in Deutschland glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist. Mehr als jeder Dritte hält ihn für einen sozialen Revolutionär (36 Prozent). Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Je nach Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit fallen die Antworten recht unterschiedlich aus. Am stärksten verbreitet ist der Glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist, unter Mitgliedern evangelischer Freikirchen (70 Prozent). Bei den Angehörigen evangelisch-lutherischer Kirchen sagen dies 54 Prozent, bei den Katholiken 56 Prozent. Ein Großteil der befragten Muslime (67 Prozent) und der Juden (61 Prozent) lehnen die Aussage hingegen ab. Bei den Konfessionslosen sind es 45 Prozent. Je älter die Befragten sind, desto mehr glauben an die Gottessohnschaft Jesu. Bei den über 65-Jährigen sind es 46 Prozent. Bei den 45- bis 54-Jährigen ist die Zustimmung am geringsten (36 Prozent).


Nur 38 Prozent der Lutheraner und der Katholiken sehen in Jesus den „Erlöser“

Dass Jesus „unser Erlöser“ ist, erklärten 60 Prozent der Befragten aus evangelischen Freikirchen. Bei Katholiken und Mitgliedern evangelisch-lutherischer Kirchen ist der Anteil deutlich geringer (beide 38 Prozent). Die geringste Zustimmung bei Parteianhängern findet die Aussage unter Sympathisanten von Bündnis 90 /Die Grünen (17 Prozent), die größte bei Wählern von CDU/CSU (43 Prozent) und FDP (40 Prozent). Deutlich weniger davon überzeugt sind Anhänger von SPD (26 Prozent), AfD (23 Prozent) und Die Linke (21 Prozent). 61 Prozent der Muslime und 46 Prozent der jüdischen Befragten lehnen die Aussage ab.

Zwei Drittel der Juden halten Jesus für einen sozialen Revolutionär

Ferner geht aus der Umfrage hervor, dass die meisten der jüdischen Befragten Jesus für einen Sozialrevolutionär halten (67 Prozent). Unter Muslimen liegt der Anteil bei 24 Prozent, unter Konfessionslosen bei 29 Prozent. Auch knapp jeder zweite befragte Freikirchler schließt sich dieser Meinung an (48 Prozent). Bei den 45- bis 54-Jährigen stimmen die wenigsten dieser Aussage zu (31 Prozent), bei den über 65-Jährigen sind es 44 Prozent. Unter den Anhängern von CDU/CSU, SPD und der Linkspartei ist nur fast jeder Vierte davon überzeugt. Die meisten Unterstützer findet diese Aussage unter Wählern von Bündnis 90/Die Grünen (52 Prozent).

Im Osten glauben weniger Menschen, dass Jesus gelebt hat

Das Institut ermittelte auch, ob die Befragten daran glauben, dass Jesus gelebt hat. Der Umfrage zufolge ist etwa die Hälfte der Westdeutschen dieser Überzeugung (52 Prozent), im weithin entkirchlichten Osten aber nur rund ein Drittel (36 Prozent). 17 Prozent im Westen und 34 Prozent im Osten sind der Meinung, dass Jesus nicht gelebt hat.

Albert Frey singt: Was für ein Mensch! Was für ein Gott!



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Studie

  1. Studie: Christen lehnen Muslime eher ab als Nichtgläubige
  2. Studie: Mehrheit der Europäer lehnt muslimische Zuwanderung ab
  3. Islamische Religion wächst weltweit am schnellsten
  4. Die Mehrheit der Deutschen blickt skeptisch auf Europa
  5. Für junge Muslime ist der Glaube im Alltag wichtiger als für Christen
  6. Studie: Hochreligiöse US-Amerikaner sind glücklicher
  7. Studie: Je ärmer ein Land, desto religiöser seine Bürger
  8. Nur jeder dritte junge Protestant findet den Glauben an Gott wichtig
  9. Wo es schön ist, gehen weniger Menschen zur Kirche
  10. Religionsentwicklung: Islam auf der Überholspur






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  12. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  13. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  14. Die große Täuschung
  15. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz