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Papst ruft Heiliges Jahr aus

13. März 2015 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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Das sogenannte «Jubiläum der Barmherzigkeit» soll vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 dauern.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat ein neues Heiliges Jahr angekündigt. Das sogenannte «Jubiläum der Barmherzigkeit» soll vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 dauern, wie der Papst am Freitag während eines Bußgottesdienstes im Petersdom mitteilte. Er wünsche sich, dass das Heilige Jahr eine «neue Etappe auf dem Weg der Kirche» sei, das Evangelium der Barmherzigkeit allen Menschen zu bringen, sagte er in seiner Predigt. Das letzte Heilige Jahr hatte Johannes Paul II. im Jahr 2000 ausgerufen. Damals waren insgesamt rund 25 Millionen Pilger und Touristen nach Rom gekommen.

Während eines Heiligen Jahres sind Katholiken aufgerufen, nach Rom zu pilgern und in den dortigen Hauptkirchen Gottesdienst zu feiern und zu beten. Ziel ist eine Stärkung des Glaubens. Das Jahr ist traditionell mit einem besonderen vollkommenen Ablass verbunden. Es beginnt mit der Öffnung der Heiligen Pforte des Petersdoms durch den Papst.

Turnusgemäß sind Heilige Jahre alle 25 Jahre vorgesehen. Das bevorstehende «Jubiläum der Barmherzigkeit» ist damit ein außerordentliches Heiliges Jahr. Mit seiner Organisation ist der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung betraut.

Das Heilige Jahr sei auch eine «Einladung, das mit dem Konzil begonnene Werk fortzusetzen», heißt es in einer Mitteilung des Vatikan. Genau 50 Jahre vor dem geplanten Beginn des Jahres, am 8. Dezember 1965, war das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) zu Ende gegangen, das grundlegende Reformen in der katholischen Kirche angestoßen hatte.

Er habe oft überlegt, wie die Kirche «ihre Mission, Zeuge der Barmherzigkeit zu sein, noch überzeugender erfüllen kann», so Franziskus weiter. Am Anfang müsse eine «spirituelle Umkehr» stehen. Hierzu solle das Heilige Jahr dienen.

Das erste Heilige Jahr wurde 1300 von Papst Bonifaz VIII. ausgerufen. Seit 1450 wird es alle 25 Jahre begangen. Der katholische Brauch leitet sich vom jüdischen Jubeljahr her, das nach biblischem Zeugnis alle 50 Jahre begangen wurde. In diesem Jahr sollten Schulden erlassen und Sklaven auf freien Fuß gesetzt werden.

Die offizielle Ausrufung des Heiligen Jahres soll am 12. April stattfinden, den die katholische Kirche als Barmherzigkeitssonntag begeht. Der Papst wird dann vor der Heiligen Pforte des Petersdoms eine Bulle feierlich verlesen.

Am Eröffnungstag des Heiligen Jahres begeht die katholische Kirche zudem das Hochfest der unbefleckten Empfängnis Mariens. Das Ende des Jahres fällt am 20. November mit dem Christkönigsfest zusammen, dem letzten Sonntag im liturgischen Jahr der katholischen Kirche.


Presseinformation zum "Jubiläum der Barmherzigkeit",das Papst Franziskus am

Papst Franziskus hat heute, am 13. März 2015, im Petersdom die Feier eines außerordentlichen Heiligen Jahres angekündigt. Dieses Jubiläum der Barmherzigkeit beginnt mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens 2015 und endet am 20. November 2016 mit dem Christkönigssonntag. Bereits am Anfang dieses Jahres hatte der Heilige Vater gesagt: "Das ist die Zeit der Barmherzigkeit. Es ist wichtig, dass die Gläubigen sie leben und in alle Gesellschaftsbereiche hineintragen. Vorwärts!"


Die Ankündigung fand am zweiten Jahrestag der Wahl von Papst Franziskusstatt. Er machte sie während der Predigt in der Bußfeier zur Eröffnung der Aktion „24 Stunden für den Herrn". Diese ist eine Initiative des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung. In der ganzen Welt bleiben Kirchen durchgehend geöffnet, um die Gläubigen zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung einzuladen. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Wort aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser: „Gott, reich an Barmherzigkeit" (Ef 2,4).

Die Eröffnung des Heiligen Jahres geschieht am 50. Jahrestag des Abschlusses des 2. Vatikanischen Konzils 1965. Es ist damit zugleich eine Einladung, das mit dem Konzil begonnene Werk fortzuführen.

Das Jubiläum findet in dem Zeitrahmen statt, indem die Lesungen an den Sonntagen des Jahreskreises aus dem Lukasevangelium genommen werden. Der hl. Lukas wird auch der „Evangelist der Barmherzigkeit" genannt. Dante Alighieri definierte in als "scriba mansuetudinis Christi" was sich übersetzen lässt als "Übermittler der Sanftmütigkeit Christi". Bekannt sind aus dem Lukasevangelium die Gleichnisse der Barmherzigkeit wie etwa das Gleichnis vom verlorenen Schaf und von der verlorenen Drachme sowie das Gleichnis vom barmherzigen Vater.

Die offizielle Ankündigung des Heiligen Jahres geschieht durch die feierliche Proklamation einer eigenen Urkunde. Der Papst wird diese sog. Bulle am Barmherzigkeitssonntag vor der Heiligen Pforte des Petersdoms verlesen. Der Barmherzigkeitssonntag wurde vom hl. Johannes Paul II.eingeführt. Er findet jeweils am Sonntag nach Ostern statt.

In der hebräischen Tradition war das "Jubeljahr" oder "Jubiläum" ein besonderes, heiliges Jahr, das alle 50 Jahre begangen wurde.Das „Jubeljahr" sollte die Gleichheit zwischen allen Söhnen und Töchtern Israels wiederherstellen, indem es den Sippen, die ihren Besitz und sogar die persönliche Freiheit verloren hatten, neue Möglichkeiten eröffnete. Die Reichen hingegen erinnerte das Jubeljahr daran, dass die Zeit gekommen war, wo die israelitischen Sklaven, die ihnen wieder gleich geworden sind, ihre Rechte würden einfordern können. "Nach dem Gesetz Israels bestand die Gerechtigkeit vor allem in der Beschützung der Schwachen"(Hl.Johannes Paul II.in Tertio Millennio Adveniente13).

In der katholischen Kirche griff Papst Bonifatius VIII. 1300 die Tradition des Jubiläums wieder auf. Ursprünglich sollte es alle hundert Jahre gefeiert werden. 1475 legte man jedoch einen Rhythmus von 25 Jahren fest.Dieser sollte es jeder Generation ermöglichen, zumindest ein Jubiläumsjahr zu erleben. Ein außerordentliches Jubiläum steht im Zusammenhang mit besonderen Anlässenund findet außerhalb des festen Rhythmus statt. Bis heute wurde insgesamt 26 mal ein ordentliches Heiliges Jahr gefeiert. Das letzte war das große Jubiläum im Jahr 2000. Der Brauch, außerordentliche Jubiläen auszurufen, geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Im vergangenen Jahrhundert geschah dies zweimal: 1933 feierte Pius XI. den 1900. Jahrestag der Erlösung und 1983 -50 Jahre später - erinnerte der hl. Johannes Paul II. an die 1950 Jahre, die seit der Kreuzigung Christi vergangen waren.

Die katholische Kirche hat dem hebräischen Jubeljahr eine mehr geistliche Bedeutung gegeben. Sie besteht in einer umfassenden Vergebungund der Einladung, die Beziehung mit Gott und den Mitmenschen zu erneuern. Damit ist ein Heiliges Jahr stets einAnlass zur Vertiefung des Glaubens und zu einem erneuerten Lebenszeugnis aus dem Glauben.

Mit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit rückt Papst Franziskus die Aufmerksamkeit auf die Barmherzigkeit Gottes, der alle an sich ziehen will. In der Begegnung mit IHM werden alle zur Barmherzigkeit angespornt.

Der Eröffnungsritus eines Jubiläums besteht in der Öffnung der Heiligen Pforte. Dabei handelt es sich um eine Tür, die nur in einem Heiligen Jahr geöffnet wird und ansonsten zugemauert bleibt. Eine solche Heilige Pforte haben die vier großen Basiliken in Rom: St. Peter, St. Johannes im Lateran, St. Paul vor den Mauern und Santa Maria Maggiore.Der Öffnungsritus symbolisiert, dass den Gläubigen in diesem Heiligen Jahr ein besonderer Weg zum Heil offen steht.

Zuerst wird die Öffnung der Heiligen Pforte ins Sankt Peter erfolgen, danach die der anderen Basiliken.

Das Thema der Barmherzigkeit liegt Papst Franziskus sehr am Herzen. Schon als Bischof hat er sich das Wort gewählt, das auch über seinem Dienst als Papst steht:"Miserando atque eligendo". Es handelt sich dabei um ein Zitat aus einer Predigt des hl. Beda Venerabilis, der die im Evangelium überlieferte Episode der Berufung des heiligen Matthäus folgendermaßen kommentiert: "Vidit ergo lesus publicanum et quia miserando atque eligendo vidit, ait illi Sequere me" (Jesus also sah den Zöllner, und da er ihn aus Barmherzigkeit gewählt ansah, sagte er zu ihm: Folge mir). Diese Homilie ist ein Lobpreis des göttlichen Erbarmens.Eine Übersetzung des Wappenspruchs könnte etwa lauten "Mit Augen der Barmherzigkeit".

Beim ersten Angelusgebet nach seiner Wahl sagte der hl. Vater: "Es hat mir so gut getan von der Barmherzigkeit zu hören, [...]. Es ist das Beste, was wir hören können: es ändert die Welt. Ein wenig Barmherzigkeit macht die Welt weniger kalt und viel gerechter. Wir haben es notwendig, diese Barmherzigkeit Gottes gut zu verstehen, dieses barmherzigen Vaters, der so viel Geduld hat." (Angelusgebet 17.März 2013).

Beim gleichen Anlass betonte er am 11.Januar 2015: "Wir brauchen die Barmherzigkeit heutzutage so dringend, und es ist wichtig, dass die Gläubigen sie leben und in die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft tragen. Vorwärts! Wir leben in der Zeit der Barmherzigkeit, das ist die Zeit der Barmherzigkeit." Auch in seiner Botschaft zur Fastenzeit 2015 sprach der hl. Vater das Thema an: "Wie sehr möchte ich, dass die Orte, an denen sich die Kirche zeigt – unsere Gemeinden und besonders unsere Gemeinschaften –, zu Inseln der Barmherzigkeit im Meer der Gleichgültigkeit werden!"

Im deutschen Text der Apostolischen Exhortation Evangelii gaudium kommt der Begriff Barmherzigkeit 23-mal vor.

Papst Franziskus hat die Organisation des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung anvertraut.

Liste der ordentlichen Jubiläen und der entsprechenden Päpste:

1300: Bonifatius VIII.

1350: Clemens VI.

1390: angekündigt von Urban VI., gefeiert vonBonifatius IX.

1400: zweites Jubiläum fürBonifatius IX.

1423: Martin V.

1450: Nikolaus V.

1475: angekündigt von Paul II., gefeiert von Sixtus IV.

1500: Alexander VI.

1525: Clemens VII.

1550: angekündigt von Paul III., gefeiert von Julius III.

1575: Gregor XIII.

1600: Clemens VIII.

1625: Urban VIII.

1650: Innozenz X.

1675: Clemens X.

1700: angekündigt von Innozenz XII., abgeschlossen von Clemens XI.

1725: Benedikt XIII.

1750: Benedikt XIV.

1775: angekündigt von Clemens XIV., gefeiert von Pius VI.

1825: Leo XII.

1875: Pius IX.

1900: Leo XIII.

1925: Pius XI.

1933: ebenfalls Pius XI.

1950: Pius XII.

1975: Paul VI.

1983: Johannes Paul II.

2000: Johannes Paul II.

2015: Franziskus

In den Jahren 1800 und 1850 konnte wegen der politischen Umstände kein Jubiläum gefeiert werden.

Papst Franziskus ruft ein Heiliges Jahr aus! (Rome Reports, engl.)


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 quovadis 14. März 2015 
 

Die Barmherzigkeit

nicht im Sinne von Kard. Kasper und nicht im Sinne von Kard. Burke, sondern im Sinne Gottes. Diese brauchen die wiederverheirateten Geschiedenen, die anderen Geschiedenen, die nicht Geschiedenen und wir alle. In diesem Sinne freue ich mich auf das Jubeljahr der Barmherzigkeit Gottes.


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 Israel 14. März 2015 

@Smaragdos
"Alle Wiederverheiratet Geschiedenen duerfen zur Kommunion..."
Ich hoffe wirklich, der Papst wird es nicht so meinen, obwohl ich meine Befuerchtungen nicht so ganz wegwischen kann...


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 Montfort 14. März 2015 

@ blaublümchen: Bitte nicht gleich immer negativ interpretieren - oben im Text ist doch zu lesen:

"In der ganzen Welt bleiben Kirchen durchgehend geöffnet, um die Gläubigen zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung einzuladen. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Wort aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser: „GOTT, reich an Barmherzigkeit" (Ef 2,4)."


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 Smaragdos 14. März 2015 
 

Welche Art von Barmherzigkeit?

An und für sich freue ich mich über ein Jahr der Barmherzigkeit, doch im Munde Franziskus klingt das Wort anders als im Mund Johannes Paul II, nämlich zweideutig, wie sooft bei Papst Franziskkus. Wie blaublümchen befürchte ich, das Wort Barmherzigkeit könnte im Kasper'schen Sinn verstanden werden, also ohne wahre Umkehr, dann wäre das Heilige Jahr eine Katastrophe, nach dem Motto: alle Wiederverheirateten Geschiedenen dürfen zur Kommunion, juhee! Wird es aber im Burke'schen Sinne verstanden, wäre es wirklich ein Jahr der Gnade. Vermutlich werden wir erst nach der Familiensynode wissen, in welche Richtung das Heilige Jahr geht....


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 blaublümchen 14. März 2015 
 

Wessen Barmherzigkeit?

Eine Frage stelle ich mir: Franziskus spricht von einem "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit". Er hat nicht gesagt, "Heiliges Jahr der Barmherzigkeit Gottes". Man fragt sich daher, von wessen Barnherzigkeit er spricht. Während sener Amtszeit, hat sich der Begriff 'Barmherzigkeit' wesentlich verändert. Gott sei Barmherzig, also ich könne tun, was ich will, weil Er mir am Ende vergeben wird. Ohne dass ich meinen Sünden bereue, weil sie einfach nicht Sünde sind. Daher die Wiederzulassung zur Hl. Kommunion´der wiederverheiraten Geschiedenen, die nicht keusch leben und der Homosexuellen, ohne dass sie Ihre Sünde bereuen - das passiert in Italien ziemlich oft.
Was er befürwortet, ist nicht die Barmherzigkeit Gottes. Hoffentlich geht es nicht darum, ein Jahr der Kaspers Barmhezigkeit zu feiern.


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 Little John 14. März 2015 
 

Ablässe abschaffen heißt: Der Barmherzigkeit Gottes einen Riegel vorschieben. Es heißt aber auch: Das Fegefeuer (das ist ein Ort der Barmherzigkeit Gottes) abzuschaffen. Wäre wirklich eigenartig und widersprüchlich gerade im Jubiläum der Barmherzigkeit Angebote der Barmherzigkeit Gottes (z.B. Ablass) abzuschaffen. Wer den Ablass abschaffen will, hat ihn wohl nicht verstanden. Natürlich gab es auch grobe Missbräuche im Ablasswesen, die Martin Luther mit Recht angeprangert hat. Die Tür zum Ablass sind die Sakramente (vor allem das Sakrament der Buße). Wir sollten hoffen und beten, dass das Jubiläum der Barmherzigkeit auch und vor allem von jenen genutzt wird, die schon das "Jubiläum ihrer letzten Beichte" begehen. Es gibt nämlich nicht wenige Menschen, die seit 25, 40, 50 oder noch mehr Jahren nicht mehr gebeichtet haben. Das schöne dabei ist, dass Gott in seiner Barmherzigkeit auf die Bekehrung der Sünder sehnsüchtig wartet, egal wie lange die letzte Beichte auch schon her sein mag.


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 Stefan Fleischer 14. März 2015 

@ nostra aetate

Sehr leicht fällt man bei unserem Heiligen Vater in falsche Hoffnungen einerseits, oder dann in falsche Befürchtungen andererseits. Hoffen und beten wir, dass er uns noch lange erhalten bleibt, nicht zuletzt damit wir ihn und seine Anliegen immer besser verstehen lernen.


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 Stefan Fleischer 14. März 2015 

Was mir heute Nacht in den Sinn gekommen ist:

Wenn wir an die Barmherzigkeit Gottes denken und sie verkünden, so sollten wir uns immer bewusst bleiben, dass Christus am Kreuz dem reumütigen Schächer Barmherzigkeit erwiesen hat, dem anderen jedoch nicht.
Oder auch, gibt es vielleicht eine Stelle der Schrift, in der Christus einem selbstgerechten Pharisäer gesagt hätte: "Deine Sünden sind dir vergeben."?


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 nostra aetate 14. März 2015 
 

ich hatte bisher die Hoffnung

daß Papst Franziskus Dinge wie "Ablässe" ein für alle mal abschafft.


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 Paddel 13. März 2015 

Herausforderung

Papst Franziskus fordert uns mehr denn je heraus, über die Barmherzigkeit nachzudenken.


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 Paddel 13. März 2015 

Sintflut

Gestern noch dachte ich, Mensch, wir hätten eine neue Sintflut verdient, aber Gott versprach ja, dass ER das nicht wieder tun würde. Für mich ist dieses Heilige Jahr eine Antwort darauf, denn ja, so wie es zur Zeit aussieht wäre das Himmelstor wahrlich verschlossen, aber nun wird es trotzdem geöffnet. Mindestens alle 25 Jahre wäre es an der Zeit für eine Sintflut, aber wir haben ja jetzt Golgotha, das uns verschlossene Türen wieder öffnet. Was für ein Trost, was für eine Freude, was für eine Hoffnung.


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 kreuz 13. März 2015 

Franziskus sagte in einem Interview zum heut. Tag

"Ich habe das etwas vage Gefühl, dass mich der Herr für eine kurze Mission ausgewählt hat."

www.welt.de/vermischtes/article138382734/Papst-deutet-baldiges-Ende-seiner-Amtszeit-an.html


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 kreuz 13. März 2015 

ganz gut!

alles zur rechten Zeit.

Durch SEIN schmerzhaftes Leiden
hab Erbarmen mit uns
und mit der ganzen Welt.


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 carl eugen 13. März 2015 

WOOOOW!

Da freue ich mich aber! Also, nächstes Jahr ab nach Rom!!!


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