Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Corona: Grazer Theologen sehen Impfpflicht "problematisch"
  2. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  3. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  4. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  5. „Ist Gott nicht ganz gescheit?“
  6. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  8. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  9. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  10. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  11. Die Chancen stehen gut, dass das Fehlurteil kassiert wird
  12. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  13. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  14. Verhältnis der orthodoxen Kirchen von Zypern und Russland belastet
  15. Alles nur Theater?

Programmbeschwerde gegen NDR-Beitrag zu Führungskräftekongress

13. März 2015 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Prof. Stock: Die Pflicht zur objektiven und fairen Berichterstattung wurde verletzt


Hamburg/Woltersdorf (kath.net/idea) Programmbeschwerde gegen einen Fernsehbeitrag über den Kongress christlicher Führungskräfte hat der Kommunikationswissenschaftler Prof. Wolfgang Stock (Woltersdorf bei Berlin) beim Intendanten des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Lutz Marmor (Hamburg), eingereicht. Zu dem von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in Zusammenarbeit mit tempus Consulting (Giengen bei Ulm) veranstalteten Kongress hatten sich vom 26. bis 28. Februar 3.200 Führungskräfte aus zwölf Ländern versammelt. Schirmherr war der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt, Olaf Scholz (SPD). Die NDR-Redakteure Birgit Stamerjohanns und Christian Baars hatten über das „Gipfeltreffen zum Thema Werte und Wirtschaft“ einen Beitrag für das Hamburg-Journal gemacht. Außerdem hatte Baars einen Bericht für den Online-Auftritt des NDR geschrieben; er trug den Titel „Scholz unterstützt Kongress radikaler Christen“.


Wie Stock in seiner Beschwerde schreibt, verstoßen beide Beiträge in mehrfacher Hinsicht gegen die Programmrichtlinien des NDR und journalistisch-ethische Grundsätze. Insbesondere hätten die Autoren ihre subjektive politische und weltanschauliche Sicht in den Vordergrund gestellt und eine objektive Berichterstattung vermissen lassen. Die zentrale Unterstellung, die Veranstaltung trage homo- und islamophobe Züge, sei nachweislich falsch. Der NDR habe mit dem Beitrag versucht, eine überkonfessionell-christliche Großveranstaltung mit vielen Referenten staatstragender Parteien und großer Unternehmen zu skandalisieren, so Stock. Das stehe in krassem Widerspruch zur Verpflichtung des NDR, in seiner Berichterstattung die Auffassungen der wesentlich betroffenen Personen, Gruppen oder Stellen angemessen und fair zu berücksichtigen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Johann Martin 14. März 2015 
 

Pfui, diese Christen sind ja "radikal", alle Linken aber tolerant

Die Journalisten haben sich heute angewöhnt, immer wenn gläubige Christen in Erscheinung treten, von "Radikalität" zu sprechen. Und ihre Veranstaltungen werden mit Vorliebe "umstritten" genannt, damit ja niemand auf den Gedanken kommt, es könnte sich um etwas Gutes handeln. Oh, diese objektiven wahrheitsliebenden Medien!


1

0
 
 hortensius 14. März 2015 
 

Lügenpresse

Die Rundfunkanstalten haben zwar ein beachtliches Netz an Auslandskorrespondenten, aber im Inlandsdienst herrscht Uniformitätszwang. Von Freiheit und Meinungsvielfalt keine Spur.


6

0
 
 Chris2 13. März 2015 
 

Die Pressefreiheit

sollte eigentlich dazu dienen, staatlichen Druck und andere unerschwünschte Einflüsse auf eine möglichst objektive - und gerne auch kritische - Presse zu vermeiden. Leider sehen das einzelne Journalisten immer wieder als Einladung zur Narrenfreiheit. Mit Konsequenzen haben sie ja auch kaum zu rechnen. Tritt das Ganze im Rudel auf (Pressehype"), wagt es aus Selbstschutz kaum jemand, nicht im Gleichschritt mitzumarschieren oder gar kritisch nachzuhaken. Und wehe dem, den's trifft. Der Begriff "Hexenjagd" beschreibt die typischen Mechanismen ganz gut. Jedenfalls kann das auch ohne Gebrutzel mörderisch werden...


12

0
 
 Schlegeli 13. März 2015 
 

Nichts anderes gewohnt

Liebe Mitchristen,
der durch Zwangsabgaben finanzierte ÖRR zieht linksradikale Kräfte geradezu magisch an. Neben dem Austritt der RKK aus dem staatlichen Steuersystem wäre die Abschaffung der Zwangsfinanzierung des ÖRR zwingend erforderlich. Beides ist marxistisch kontaminiert.

Herzliche Grüße


18

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Google-Manager gibt Manipulation bei Suchanfragen zu
  2. Facebook schränkt Konto einer Pro-Life-Marketingagentur ein
  3. ‚Falschmeldungen’ zu Corona: WHO will ‚Infodemie’ verhindern
  4. Katholischer Schüler Nick Sandmann kritisiert ungerechte Berichterstattung
  5. Erzbischof Warda: BBC hat verfolgte Christen und Jesiden aus irakischer Geschichte „wegretuschiert“
  6. Kanadischer Politiker kritisiert ‚Zensur’ großer Online-Plattformen
  7. Wen der National Catholic Reporter die „Zukunft der katholischen Kirche“ nennt 
  8. Twitter zensuriert christliches Video von Tim Tebow
  9. Die Süddeutsche Zeitung und die Sache mit den Bildern
  10. Vorwurf: Medien verharmlosen Bidens liberale Abtreibungspolitik








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  3. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  4. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  5. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  6. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  7. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  8. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  9. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen
  10. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  11. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte
  12. Alles nur Theater?
  13. Wollte kein ‚Pride’ T-Shirt tragen: Starbucks kündigt christliche Mitarbeiterin
  14. "Ich sehe die Einschränkungen, die uns auferlegt sind, als Glaubensprüfung"
  15. In Österreich sind ab 7. Dezember wieder öffentliche Gottesdienste erlaubt.

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz