Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

Ärztepräsident Montgomery: Keine Beteiligung der Ärzte am Suizid

1. Februar 2015 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


«Wir wollen keine Beteiligung eines Arztes an einem Suizid eines Menschen», betonte er am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion in Berlin.


Berlin (kath.net/KNA) Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, lehnt eine Beteiligung der Ärzteschaft an Sterbehilfe weiter vehement ab. «Wir wollen keine Beteiligung eines Arztes an einem Suizid eines Menschen», betonte er am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion in Berlin. Es sei zudem klar, dass die Bevölkerung nicht eine ärztliche Beihilfe zum Suizid, sondern ein Töten auf Verlangen wolle, fügte Montgomery hinzu.

Wenn man die Chance nutze, mit Schwerstkranken im Endstadium mit teils entsetzlichen Leidenswegen wirklich zu reden, dann verschwinde bei nahezu allen Betroffenen der Sterbewunsch. Mit einer gut gemachten Palliativmedizin könne heutzutage jedem ein würdevolles Sterben ermöglicht werden, sagte der Ärzte-Chef. Er warb vor diesem Hintergrund für ein Verbot von Sterbehilfevereinen und einen Ausbau der Palliativmedizin.


Der Bonner Staatsrechtler Josef Isensee pochte darauf, das Leben allzeit als lebenswert zu achten. «Es gibt kein lebensunwertes Leben, und weil es kein lebensunwertes Leben gibt, kann man nicht über sein eigenes Leben verfügen», sagte der Jurist. Aufgabe der staatlichen Schutzpflicht sei es daher, in jeder Grenzsituation dem Menschen beizustehen, auch beim Sterben. Jemand, der sich in einer Patientenverfügung für einen assistierten Suizid ausspreche, lehne meist die Lebensbedingungen und nicht das Leben als solches ab. Rechtlich gesehen, gebe es «keine Pflicht zum Leben», so Isensee. Aber es gebe auch kein Recht, das eigene Leben zu zerstören.

Der Tod gehört zum Leben. Wie im Allgäu Hospiz Schwerstkranke begleitet werden


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sterbehilfe

  1. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  2. Kirche: Nein der Slowenen zu Suizidbeihilfe klares Signal an Staat
  3. Verherrlichung eines tragischen Todes – zum assistierten Suizid von Alice und Ellen Kessler
  4. Erzbischof Fisher: „Die Diagnose der Kultur des Todes von Johannes Paul II. war prophetisch“
  5. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  6. Kanada: Erzbistum Montreal klagt gegen Bundesstaat Québec wegen Einschränkung der Gewissensfreiheit
  7. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  8. Logische Konsequenzen der Freigabe der Abtreibung
  9. Vatikan bestätigt: Kliniken des belgischen Ordens sind nicht mehr katholisch!
  10. Österreichische Bischofskonferenz: Für umfassenden Lebensschutz!







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Kirche im Verfall
  8. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz