Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Kurden-Regierung erklärt Weihnachten aus Solidarität zum Feiertag

26. Dezember 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Behörden und Schulen blieben am 25. Dezember geschlossen - Glückwunsch an die Christen und Hoffnung auf "Jahr des Friedens, der Sicherheit und der Stabilität"


Bagdad (kath.net/KAP) Die kurdische Regionalregierung im Irak hat als Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen den Christtag zum Feiertag erklärt. Regierungsbüros, Ämter und Schulen blieben am 25. Dezember überall in der kurdischen Region geschlossen. In einer Erklärung der Regionalregierung wurden die Glückwünsche an die Christen zum Ausdruck gebracht und die Hoffnung auf ein Jahr des Friedens, der Sicherheit und der Stabilität im nördlichen Irak zum Ausdruck gebracht.

Seine Nähe und Solidarität mit den geflohenen Christen im Irak hatte auch Papst Franziskus deutlich und gleich mehrfach zum Ausdruck gebracht. Schon am Tag vor seiner Vatikan-Weihnachtsbotschaft am Christtag, bei der für die Flüchtlinge betete, hatte er mit einem Priester in Ankawa dem christlichen Stadtteil von Erbil, der Hauptstadt der irakischen Kurdenregion telefoniert. In dem von der italienischen katholischen Fernsehkette "TV2000" direkt übertragenen Telefonat verglich Franziskus die Situation mit jener von Jesus, der keinen Platz in der Herberge bekommen hatte und nach Ägypten fliehen musste.


Zusätzlich hatte der Papst zu Wochenbeginn in einem Brief "an die Christen im Nahen Osten" die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung verfolgter Minderheiten in der Region aufgerufen, Gewalt und Waffenhandel verurteilt und globale Lösungen eingefordert. Er dankte den Christen aus dem Nordirak und Syrien für ihre Glaubenstreue und appellierte an alle religiösen Verantwortungsträger, sie sollten "einstimmig und unzweideutig solche Verbrechen verurteilen und öffentlich die Praxis anklagen, sich zu deren Rechtfertigung auf die Religion zu berufen".


Am Heiligen Abend hatte auch die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Federica Mogherini, mit einer Delegation das Flüchtlingslager Bahira bei
Erbil besucht. Ihr Nachfolger als italienischer Außenminister, Paolo Gentiloni, war ebenfalls am Heiligen Abend im "Camp Elia", wo 125 christliche Flüchtlingsfamilien aus der Ninive-Ebene leben. Mogherini und Gentiloni überbrachten den Flüchtlingen Geschenke und versicherten ihnen die Solidarität der Europäischen Union und insbesondere Italiens.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 confrater-stefan 29. Dezember 2014 
 

Ein unabhängiger Kurdenstaat im Gebiet des heutigen autonomen Kurdengebiets im Nordirak, der Demokratie und Menschenrechte achtet und mit seinen Nachbarn in Frieden lebt und ein klares Bekenntnis zu den Rechten der Christen abgibt, wäre ein großartiges Signal für den gesamten Nahen Osten. Aber da haben ja noch viele etwas dagegen, in Raqqa ebenso wie in Bagdad, Tehran und besonders in Ankara.


1
 
  28. Dezember 2014 
 

Gemeinsames stärken

und die Maßnahme der kurd. Regierung
als großes Zeichen würdigen.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. „Das Wort ist Fleisch geworden – Dieser Satz ist Abgrund und Gipfel zugleich“
  2. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
  3. Das Epiphanie-Fest – Erscheinung Gottes in der Zeit
  4. Fest der Heiligen Familie – „Gott wohnt unter uns – und geht mit uns“
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  7. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
  8. Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
  9. Stille Nacht, Heilige Nacht
  10. Gottesgeburt in der Seele







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz