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Kirche in Nordirland zieht sich aus Adoptionsvermittlung zurück

9. Dezember 2014 in Familie, 2 Lesermeinungen
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Die katholische Kirche in Nordirland kündigt die Zusammenarbeit mit einer Adoptionsagentur auf, weil sie sonst Kinder auch an gleichgeschlechtliche Paare vermitteln müsste.


London (kath.net/KNA) Die katholische Kirche in Nordirland kündigt die Zusammenarbeit mit einer Adoptionsagentur auf, weil sie Kinder auch an gleichgeschlechtliche Paare vermittelt. Der Kirche habe «keine Wahl», erklärten die Bischöfe laut dem britischen Sender BBC (Freitag). Die «Family Care Society», eine katholische Gründung, wurde nach längerem Rechtsstreit der irischen Menschenrechtskommission dazu verpflichtet, auch unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare bei Adoptionswünschen zu berücksichtigen.


Aus dem gleichen Grund hatten schon vor einigen Jahren auch die katholischen Bischöfe in England und Wales ihre Unterstützung für ursprünglich kirchliche Adoptionsvermittler zurückgezogen. Die nordirischen Bischöfe äußerten die Befürchtung, Christen könnten diese Entwicklung als «weitere Erosion ihres Grundrechts auf die Ausübung der Gewissens- und Religionsfreiheit im öffentlichen Raum» wahrnehmen.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Chris2 10. Dezember 2014 
 

Krieg gegen die Werte

@ bellis Wenn es "so einfach" wäre. Die sog. "Antidiskriminierungsgesetze" werden uns schon bald noch zu ganz anderen Dingen zwingen, die unsere ureigensten Aufgaben betreffen, z.B. die Weihe von Frauen (die gar nicht möglich ist, weil sie gegen den Willen des Herrn wäre) oder die offen homosexuell lebender Männer (als ob uns der Missbrauchsskandal, der gegen alle Statistiken vor allem Buben betroffen hatte, nicht schon gereicht hätte...). Nicht zu vergessen die Bestrebungen, Abtreibung -also die Tötung eines Kindes - als Grund- oder gar "Menschenrecht" (!) zu definieren...


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  9. Dezember 2014 
 

Christen können viele Tätigkeiten nicht mehr ausüben

Vielen Dank nach Irland!
Wenn wir gezwungen werden, gegen das von Gott geoffenbarte Menschenbild zu verstoßen, müssen wir "klare Kante" zeigen. Viele Berufe, die mit dem Tod und der amtlich geforderten (Seelen)zerstörung von Menschen zu tun haben, kann ein Katholik heute nicht mehr anstreben: Arzt, Apotheker, Erzieher, Lehrer, Adoptionsvermittler, Krankenschwester, Hebamme, (Alten)Pfleger, Standesbeamter etc. Je mehr antichristliches Handeln, Raten staatlich gefordert wird, desto mehr muss sich die katholische Kirche zurückziehen. Geben wir die Krankenhäuser und die Kinder"gärten" und die Schulen an den Staat zurück - alles seine ureigenste Aufgabe. Gründen wir eigene von den Staatsfinanzen völlig unabhängige Krankenhäuser, Kindergärten für Notfälle und wirklich private katholische Schulen nur für Katholiken und hören wir endlich auf, alles häretische (ZdK, BdKJ, KFG, weltliche Katholikentage etc., etc.) zu finanzieren.


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