Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  11. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  12. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  13. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien

Bill Murray: 'Mit der Abkehr vom Latein ging der Messe etwas verloren'

28. November 2014 in Familie, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Lieblingsheilige des bekannten Schauspielers und Regisseurs ist zwar Johannes XXIII., trotzdem sagt er: „Ich bin mir nicht sicher, ob all diese Änderungen gut waren.“


Washington D.C. (kath.net) Einer der Lieblingsheiligen des bekannten Schauspielers und Regisseurs Bill Murray (Foto) ist Papst Johannes XXIII.: „Das ist mein Typ; ein außergewöhnlicher Florentiner, der das System geändert hat“. Doch gleichzeitig äußerte sich der bekannte Schauspieler im Interview mit der britischen Tageszeitung „The Guardian“ nachdenklich über einige dieser Entwicklungen: „Ich bin mir nicht sicher, ob all diese Änderungen gut waren. Ich neige dazu, mit dem, was man die Neue Messe nennt, nicht übereinzustimmen. Ich denke, durch den Verlust des Lateins ging uns etwas verloren. Sogar wenn man jetzt in Harlem in die Messe geht, kann sie Spanisch sein, kann sie äthiopisch sein, kann sie in vielen Sprachen sein. Ihre Gestalt, die Bilder, sind gleich, doch die Worte sind nicht gleich.“


Zwar sei es vermutlich gut für die Menschen, dass sie die Worte der Messe verstünden, räumte Murray gegenüber dem „Guardian“ ein, „doch in den Worten sind Schwingungen. Wer oft genug hingegangen ist, der weiß ja eh, was sie [die Worte der Messfeier] bedeuten. Und ich vermisse wirklich die Musik, ihre Kraft, verstehen Sie? Himmel! Kirchenmusik wirkt auf das Gehirn.“ Er kritisierte, dass man stattdessen Folksongs singen würde, „Top-40-Zeug… oh Mann…“ Murray ist sein Glaube wichtig. Dabei kritisierte er, dass manche Heilige aus dem 19. Jahrhundert nicht kanonisiert würden, weil die Kirche lieber Heilige wie Johannes Paul II. und Mutter Teresa fördere.

Bill Murray spielte seine vielleicht bekannteste Rolle in der Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und genießt unter seinen Fans Kultstatus. Er entstammt einer irisch-katholischen Familie und wuchs mit seinen acht Geschwistern in einem Vier-Zimmer-Häuschen in Chicago auf. Eine seiner Schwestern ist Ordensfrau.

Derzeit läuft die Komödie „St. Vincent” im englischen Sprachraum an. Darin verkörpert Murray einen heruntergekommenen Griesgram mit Neigungen zu Alkohol und Glücksspiel und einer schwangeren Stripperin im Bekanntenkreis. Eine hart arbeitende alleinerziehende Nachbarin ist gezwungen, ihm öfter die Aufsicht über ihren 12-jährigen Sohn anzuvertrauen, zwischen dem ungleichen Gespann wächst eine Freundschaft. „Vincent muss anerkennen“, so erläuterte Murray gegenüber dem „Guardian“ im Hinblick auf den Streifen, „dass wir alle mehr Verpflichtungen als nur uns selbst haben“. Es gehe um die Mitmenschen und letztlich sogar um Höheres. „Die Aufgaben, die uns hier gestellt werden, sind unsere Familien.“

Komödie St. Vincent - Official Trailer (2014) Bill Murray, Melissa McCarthy (engl.)


Foto Bill Murray © Wikipedia/Christopher William Adach
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Film

  1. US-Schauspieler David Henrie sieht ‚neue Renaissance‘ für religiöse Themen in Hollywood
  2. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  3. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  4. Angel Studios bringen Film mit Jonathan Roumie und Kevin James in die Kinos
  5. Dreharbeiten zu Mel Gibsons ‚Die Auferstehung des Christus‘ sollen im August in Rom beginnen
  6. Netflix kündigt neuen Film der Reihe ‚Die Chroniken von Narnia‘ für 2026 an
  7. Dokumentation über Papst Benedikt XVI. gewinnt Emmy
  8. Die fünf beliebtesten katholischen Filme
  9. ‚Die Passion Christi: Auferstehung’ – Dreharbeiten sollen 2025 beginnen
  10. Mein Sohn – Jenseits des Himmels






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  9. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  10. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  11. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  15. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz