Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  12. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  15. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden

Die epische Schlacht gegen Satan

30. Oktober 2014 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus in Santa Marta: auf in den Kampf gegen Satan mit der Rüstung Gottes und dem Schild des Glaubens angetan. Der Teufel existiert, er ist kein Mythos, auch wenn einige das Gegenteil glauben machen wollen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Der Teufel ist kein Mythos. Das christliche Leben ist ein Kampf gegen Satan, die Welt und die Leidenschaften des Fleisches, ein epochaler Kampf, bei dem es gilt, die „Rüstung der Wahrheit“ anzulegen.

Papst Franziskus konzentrierte sich in seiner Predigt bei der heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“ am Donnerstag der 30. Woche im Jahreskreis auf die erste Lesung aus dem Brief an die Epheser (Eph 6,10-20). „Kraft und Mut“ seien die Worte, mit denen sich der Apostel Paulus an die Gemeinde von Ephesos wende. Dabei entfalte er eine militärische Sprache.

Franziskus unterstrich, dass das Leben in Gott verteidigt werden müsse: „Man muss kämpfen, um es voranzubringen“. Daher bedürfe es der Kraft und des Mutes, um zu widerstehen und zu verkündigen. Um im geistlichen Leben voranzugehen, „muss man kämpfen. Das ist kein einfacher Zusammenstoß, nein, das ist ein ständiger Kampf“. Der Papst erläuterte, dass es drei Feinde des christlichen Lebens gebe: „den Teufel, die Welt und das Fleisch“, das heißt: „unsere Leidenschaften, die die Wunden der Erbsünde sind“. Gewiss sei es so, dass das von Jesus geschenkte Heil unentgeltlich sei. Doch der Christ werde dazu aufgerufen, es zu verteidigen:


„Wovor muss ich mich verteidigen? ‚Die Rüstung Gottes anlegen’, sagt Paulus (V. 13), das heißt: das, was von Gott ist, verteidigt uns, um den Nachstellungen und listigen Anschlägen des Teufels zu widerstehen. Ist das klar? Klar. Es ist unmöglich, an ein geistliches Leben, an ein christliches Leben zu denken, ohne den Versuchungen zu widerstehen, ohne gegen den Teufel zu kämpfen, ohne diese Rüstung Gottes anzulegen, die uns Kraft gibt und uns verteidigt“.

Der heilige Paulus betone, dass „unsere Schlacht“ kein Kampf gegen kleine Dinge sei, „sondern gegen die Fürsten und Gewalten, das heißt gegen den Teufel und die Seinen“:

„Doch diese Generation – und viele andere – haben sie glauben gemacht, dass der Teufel ein Mythos sei, eine Figur, eine Idee, die Idee des Bösen. Doch der Teufel existiert und wir müssen gegen ihn kämpfen. Das sage nicht ich, das sagt der heilige Paulus! Das Wort Gottes sagt das. Doch wir sind da nicht ganz davon überzeugt. Und dann sagt Paulus, wie diese Rüstung Gottes ist, was die verschiedenen Panzer sind, aus denen diese große Rüstung Gottes gemacht ist. Und er sagt: ‚Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit’ (V. 14). Das ist eine Rüstung Gottes: die Wahrheit“.

„Der Teufel ist der Lügner, er ist der Vater der Lügner, er ist der Vater der Lüge“, so der Papst eindringlich. Daher gelte die Mahnung des Völkerapostels, ihr müsse gefolgt werden: „Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an!“ (V. 14). Daher sei es unmöglich, Christ zu sein, ohne ständig daran zu arbeiten, gerecht zu sein: „Das geht nicht!“. Von großer Hilfe sei dabei die Frage: „Glaube ich oder glaube ich nicht? Glaube ich ein wenig und dann wieder nicht? Bin ich ein wenig weltlich und ein wenig gläubig?“.

Ohne den Glauben sei es unmöglich, voranzugehen und das Heil Jesu zu verteidigen. Dazu bedürfe es dieses Schildes des Glaubens, „denn der Teufel schleudert uns nicht Blumen entgegen, sondern glühende Pfeile, um uns zu töten“. Franziskus mahnte alle, „den Helm des Heils und das Schwert des Geistes zu nehmen, das das Wort Gottes ist“. Der Papst forderte auf, beständig zu beten und betend und flehend wachsam zu sein:

„Das Leben ist ein Kriegsdienst. Das christliche Leben ist ein Kampf, ein wunderschöner Kampf, denn: wenn der Herr bei jedem Schritt unseres Lebens gewinnt, dann schenkt uns das Freude, ein großes Glück: jene Freude darüber, dass der Herr in uns gewonnen hat, mit seiner Unentgeltlichkeit des Heils. Aber ja, wir alle sind ein wenig faul, nicht, beim Kampf, und lassen uns von den Leidenschaften, von einigen Versuchungen vorwärts treiben. Das ist so, weil wir Sünder sind, wir alle! Doch verliert nicht den Mut. Mut und Kraft, denn der Herr ist mit uns“.


Dem Autor auf Twitter folgen!




Führte Papst Franziskus am Pfingstsonntag auf dem Petersplatz einen Exorzismus durch?





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus in Santa Marta

  1. Der Papst und die Engel
  2. Die Gnade des Gebetes, der Nähe, der Gerechtigkeit-Barmherzigkeit
  3. Der Heilige Geist lehrt uns die Sanftmut der Kinder Gottes
  4. Der Hass des Geistes der Weltlichkeit
  5. Der Geist der rigiden Starrheit bringt immer Verstörung
  6. Interreligiöses Gebet für die Befreiung von allen Pandemien
  7. Wie gibt die Welt den Frieden und wie gibt der Herr ihn?
  8. Die Mystik des Bleibens in Jesus
  9. Der Beistand –- der Geist, der im Glauben wachsen lässt
  10. Europa wachse vereint in der Brüderlichkeit






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  8. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz