21 Oktober 2014, 08:30
Das Bild, das Unbegreifliches greifbar machte
 
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Das Turiner Grabtuch als Urbild des Christentums? Ein Expertenkongress in Würzburg suchte nach Antworten. Von Michael Hesemann

Würzburg (kath.net) Sein Bild ist die Ikone schlechthin, hat einen Wiedererkennungswert wie kein anderes. Das Antlitz Jesu Christi mit den schulterlangen Haaren, dem vollen Bart, den großen, gütigen Augen und der schmalen Nase ist die „Ikone aller Ikonen“ und zieht sich wie eine Konstante durch die gesamte Kunstgeschichte vom 3. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Doch worauf geht es zurück? Schließlich waren Jesus und seine Jünger Juden, Angehörige einer Religion also, die jede Abbildung eines Menschen streng verbot. Noch im 4. Jahrhundert war man sich in der Christenheit uneinig, ob Jesus überhaupt dargestellt werden dürfe. Der Kirchengeschichtler Eusebius etwa, der zugleich Bischof von Caesarea in Palästina war, verweigerte dem Kaiser Konstantin ein erbetenes Christusbild mit der Begründung, dass das, was ihn eigentlich ausmache, nicht darstellbar sei. Doch trotzdem entwickelte sich das Christentum zur Bildreligion schlechthin, entstand speziell im Osten ein Ikonenkult, der das Bild zum Stellvertreter des Dargestellten erhöht und seine liturgische Verehrung erlaubt. Die heiligen Bilder wurden zu Garanten eines Heils, das sich in ihnen manifestiert. Doch wie konnte es dazu kommen? Gab es vielleicht ein Urbild, dessen geheimnisvoller Ursprung zu einem solchen Paradigmenwechsel führte – und könnte es sich bei dieser „Mutter aller Christusbilder“ vielleicht um das Turiner Grabtuch gehandelt haben?

Dieser für die Kunst- und Kirchengeschichte so relevanten Frage versuchten internationale Experten aus neun Ländern auf einer Fachkonferenz auf den Grund zu gehen, die am vergangenen Wochenende auf Initiative des großen Würzburger Grabtuchforschers und Althistorikers Prof. Karlheinz Dietz am Ostkirchlichen Institut der Universität Würzburg stattfand.

Vorweg gesagt: Es war tatsächlich eine Wissenschaftlerkonferenz; das hohe Niveau der Vorträge, die zudem in vier Sprachen gehalten wurden, hätte manchen Laien überfordert. Doch die etwa 60 Teilnehmer, die trotz eher verhaltener Werbung ihren Weg in die mainfränkische Dom- und Universitätsstadt gefunden hatten, wurden nicht enttäuscht. Der Kongress war liebevoll vorbereitet, kein einziger Vortrag überflüssig, in einer Reihe von Diskussionen wurden nur wenige Fragen offengelassen.

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Im Mittelpunkt der Betrachtungen stand die Abgarlegende, die von der Entstehung der geheimnisvollen Ur-Ikone erzählt. Die Tatsache allein, dass sie uns in so vielen Versionen in syrischer, griechischer, lateinischer, georgischer und armenischer Sprache überliefert ist, zeigt einerseits ihre Bedeutung für die großen christlichen Kulturen der Antike, aber auch den Ergänzungsspielraum ihrer Erzähler an.

Abgar war ein Zeitgenosse Jesu und König der Stadt Edessa, des heutigen Sanli Urfa in der Osttürkei nahe der syrischen Grenze. Von ihm heißt es erstmals in der Kirchengeschichte des Eusebius, er habe, schwer erkrankt, von Jesus als Wundertäter im Land der Juden gehört und ihn in seine Stadt eingeladen in der Hoffnung, von ihm geheilt zu werden. Daraufhin habe Jesus „mit eigener Hand“ an Abgar einen Brief geschrieben und ihn und seine Stadt gesegnet. Gegen Ende des 4. Jahrhunderts besuchte die pilgernde Äbtissin Egeria die Stadt Edessa und ließ sich das angebliche Original dieses Jesus-Briefes zeigen. Kopien wurden in der gesamten christlichen Welt verbreitet und galten als wirksamer Schutz vor Krankheit und Unheil. So fand man Abschriften in koptischen Amuletten des 5.-8. Jahrhunderts, doch auch heute noch werden solche von manchen orthodoxen Christen getragen.

Schon bald fand diese Legende eine neue Variante. Danach habe Abgar einen seiner Diener zu Jesus geschickt mit dem Auftrag, ihn zu malen. Dies, so heißt es weiter, sei ihm nicht gelungen und so habe der Herr sich gewaschen und mit einem Tuch abgetrocknet, auf dem jetzt sein Abbild erschien. Spätestens seit dem 6. Jahrhundert ist die öffentliche Verehrung dieses „nicht von Menschenhand gemachten“ Christusbildes auf dem Tuch, das in den Texten mal „Mandylion“ („Handtuch“), „Rakos tetradiplon“ („doppelt vierfach gefaltetes Laken“) oder auch „Sindon“ („Leinentuch“) genannt wird, bezeugt. Im Jahre 944 wurde es nach einer Belagerung an die Byzantiner übergeben, um schließlich am 16. August des gleichen Jahres in feierlicher Prozession in die Hauptstadt Konstantinopel gebracht zu werden. Mit dem Vierten Kreuzzug 1204 verliert sich dort seine Spur, es ist anzunehmen, dass es damals in den Westen gelangte.

Die Bedeutung des Mandylions für die westliche und östliche Christenheit kann nicht unterschätzt werden. Im Bilderstreit, der im 8. und 9. Jahrhundert die östliche Christenheit erschütterte, wurde es zur Legitimation für die Ikonenverehrung erklärt. Noch heute gibt es kaum eine orthodoxe Kirche, in der nicht eine Reproduktion des geheimnisvollen Tuchbildes angebracht ist. Doch nicht nur das Christusbild des Ostens geht darauf zurück; auch im Westen wurde es als „wahres Antlitz“ (Vera Iconia) verehrt, noch bevor die Legende vom „Schweißtuch der Veronika“ seine Entstehung erklären sollte.

So nahmen sich auch auf der Würzburger Konferenz die geladenen Historiker, Patristiker, Byzantinisten, Orientalisten und Slawisten der Überlieferungen um das Abgarbild an und konsultierten syrische (so Peter Bruns aus Bamberg), koptische (so Gregor Emmennegger aus Fribourg), griechische (so Andrew Plamer aus Etten-Leur), armenische (so Christian Hannick aus Würzburg) und slawische (so Jadranka Prolovic aus Wien) Quellen sowie in der byzantinischen Hierotopie (Alexei Lidov aus Moskau). Zudem wurden byzantinische Christusbilder aus der Zeit vor dem Bilderstreit (durch den Greifswalder Kunsthistoriker Hans Georg Thümmel) ebenso vorgestellt wie die vier bekannten Kopien der Mandylion-Ikone in der Mathilden-Kapelle des Vatikans, in Genua, in der Sainte Chapelle von Paris (durch Jannie Durand aus Paris), die leider bei den Revolutionswirren von 1792 verschwand, und die sogenannte „Veronika“ im Petersdom. Bei allen vieren handelt(e) es sich um auf Leinen gemalte Christusbilder, die man auf eine Holztafel aufzog und mit einem goldenen Rahmen schützte. Dieser, und dieses Detail ist allen Mandylion-Kopien zu eigen, lässt das Gesichtsfeld frei, das stets in drei Spitzen mündet. So läßt sich auch die römische Veronika nur aufgrund dieses Sichtfeldes als wahrscheinlich uralte Kopie der Mandylion-Ikone identifizieren, auch wenn sich ihre Farben nach einer Behandlung mit Fischöl, die eigentlich ihrer Konservierung dienen sollte, irgendwann im Mittelalter längst aufgelöst haben. Dass diese Form der Präsentation uralt ist, belegt ihre Erwähnung in der Abgar-Legende, in der es heißt, der König selbst habe sein „nicht von Menschenhand gemachtes“ Christusbild „auf einer Tafel befestigt und mit Goldschmuck verziert“.

Doch mit dieser Identifikation allein ist das Rätsel des Heiligen Bildes noch nicht gelöst. Denn Beschreibungen der Kathedrale von Edessa deuten an, dass zwar einerseits eine gemalte Ikone als Repräsentantin des „Mandylions“ auf einem speziellen Thron, dem „Haus des Bildes des Herrn“, gleich am Eingang den Gläubigen zur Verehrung präsentiert wurde. Doch daneben, so heißt es, gab es noch eine Lade, in dem das eigentliche Heiligtum verwahrt wurde. Nur einmal im Jahr durfte dieses einzig und allein der Bischof von Edessa sehen und verehren. Auch die Berichte von der Überführung nach Konstantinopel 944 sprechen davon, dass man drei Mandylion-Bilder aus Edessa mitbrachte, von denen jedes den Anspruch erhob, das „wahre Mandylion“ zu sein.

Das allein mag erklären, weshalb die Beschreibungen des Abgar-Bildes so stark variieren. Denn ist in einigen nur vom Antlitz des Herrn die Rede, heißt es in einer beachtlichen Anzahl von Manuskripten, Jesus habe sich mit seinem ganzen Körper auf das Tuch gelegt und so ein vollständiges Abbild hinterlassen. Auch der syrische Arzt Smera, dessen Übersetzung der Abgar-Legende ins Lateinische schon Papst Stephan II. (752-57) zitierte, spricht dezidiert von einem Ganzkörperbild, das den modernen Leser natürlich unwillkürlich an das Turiner Grabtuch denken lässt, das als einziges Ganzkörperbild Jesu noch heute als Acheiropoieton („Nicht von Menschenhand gemachtes Bild“) gelten kann. Eindrucksvoll bestätigt wird diese Hypothese durch die byzantinischen Hymnen auf das Mandylion, die der Überführung des Wunderbildes nach Konstantinopel 944 gedenken und die Carolina Lutzka vom Ostkirchlichen Institut der Universität Würzburg, die auch Koordinatorin dieses Kongresses war, in ihrem wichtigen Vortrag zitierte. In ihnen ist eindeutig davon die Rede, dass die gesamte „nicht von Händen geschaffene Gestalt Christi“ („Abdruck Deiner Gestalt“; „die Gestalt dessen, der das Fleisch angenommen hat“, „Abbild der Gestalt deiner menschlichen Natur“) auf dem Tuch zu sehen war, es heißt auch: „er drückte sich selbst ab ohne Farbe“ … „auf unsagbare Weise“ … „übernatürlich geschrieben“ … „von Gott eingeprägt, von ihm selbst eingeprägt“ und zwar „ein unmaterielles Aussehen, eine unstoffliche Gestalt“. Und obgleich die Abgar-Legende die Entstehung des Tuchbildes zwar in die Karwoche, aber eben auf den Karmittwoch legt, wird das Mandylion in den Hymnen doch als Passionsreliquie behandelt: „Du hast im Fleische den Tod gekostet“, „zur Zeit Deines Leidens erleuchtest du in Wahrheit alles, und ganz offenkundig ist der Anblick deiner Gestalt, deren Gleichbild auf dem Tuche abgedrückt ist, als ein Schatz uns gegeben, heißt es dort wörtlich, „denn es war dein Wille, im Fleische das Kreuz zu besteigen“. Diese Hinweise, so stellte Frau Lutzka ganz richtig fest, sind schwer verständlich, wenn man etwas anderes als das Grabtuch im Mandylion sehen will.

Den neuesten Stand der Grabtuchforschung präsentierten die beiden wichtigsten Turiner Experten, Bruno Barberis und Gian Maria Zaccone, sowie die weltberühmte Textilarchäologin Dr. Mechthild Flury-Lemberg aus Bern, die das Grabtuch 2002 restaurieren und für die Zukunft konservieren durfte. Sie zeigte auf, dass die alten Faltungsspuren auf dem Grabtuch darauf hindeuten, dass es tatsächlich einmal „doppelt vierfach“ gefaltet war, wie es der griechische Begriff „Tetradiplon“ für das Mandylion andeutet. Bei der Restaurierung stieß sie auf große Mengen Kohlenstoff, der sich seit dem Brand von Chambery 1532 auf dem Tuch und besonders unter den Flicken abgelagert hatte. Diese könnten plausibel erklären, weshalb die C14-Datierung von 1988, derzufolge das Grabtuch aus dem Mittelalter stamme, falsch ist. Tatsächlich weist die Webart deutliche Parallelen zu Stoffen der Antike, etwa aus ägyptischen und, vor allem, syrischen Manufakturen auf. Die Webkanten gleichen jenen von Geweben, die in den Ruinen der 73 n.Chr. zerstörten jüdischen Felsenfestung von Massada gefunden wurden, so die Expertin. Während der langjähriges Kustos des Grabtuches, Msgr. Giuseppe Ghiberti, nicht nur eine Grußbotschaft des Turiner Erzbischofs verlas, sondern auch die Bedeutung des „Sindon“ in den Evangelien untersuchte, widmete sich Barberis vor allem naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. So habe man im Gewebe des Grabtuchs Pollen und Straßenstaub aus dem Heiligen Land entdeckt. Das Blut des Gekreuzigten sei eindeutig als menschliches Blut identifiziert worden. Das Abbild selbst hatte die Charakteristiken eines dreidimensionalen Hologramms, auf den Augen lagen Münzen, die, aufgrund ihrer Inschrift, als Prägungen des Pontius Pilatus aus dem Jahre 29/30 n.Chr. identifiziert werden konnten. Nach wie vor ein Rätsel für die Wissenschaft ist dabei, wie das Abbild des Gekreuzigten überhaupt auf das Leinen kam, da keinerlei Spuren von Farbe oder Säure gefunden wurden. Es existiert allein als verstärkte Vergilbung der obersten Fasen der Leinenfäden, in einer Schicht so dünn wie die Haut seiner Seifenblase. Erst im Frühjahr 2014 zeigten italienische Physiker auf einer Konferenz in Bari auf, dass sich diese Vergilbung mit Hilfe eines starken Lasers reproduzieren lässt – freilich nur punktuell, nicht auf einer größeren Fläche und nicht in Menschengestalt. Die Hypothese, das Abbild könne entstanden sein, als sich beim Auferstehungsprozess der Leichnam Christi von Materie in Energie verwandelte, ist freilich experimentell nicht überprüfbar.

War also das ursprüngliche Mandylion das Turiner Grabtuch, wie der "spiritus rector" der Konferenz, der Würzburger Althistoriker Prof. Karlheinz Dietz, schon seit drei Jahrzehnten überzeugt ist? Dann wäre jedenfalls seine Geschichte mindestens bis ins 3. Jahrhundert zurückzuverfolgen, als die erste der erwähnten vier Mandylion-Ikonen zwecks öffentlicher Verehrung des verborgenen Heiligtums geschaffen wurde. Doch warum Edessa? Der Neutestamentler Rainer Riesner zitierte Hinweise darauf, dass es in der alten Handelsstadt am Daisan, einem Nebenfluss des Euphrat, im 1. Jahrhundert eine essenische oder judenchristliche Kolonie gegeben haben könnte. Auch eine Verbindung zu den Herrenverwandten, der Familie Jesu, könnte bestanden haben. Tatsächlich behauptet die Abgar-Legende, nach der Himmelfahrt Jesu sei der Jünger Addai nach Edessa gekommen, in dem einige den Jünger Thaddäus sehen. In einer Reihe apokrypher Texte, die Riesner zitierte, wird Addai aber als Vertrauter des „Herrenbruders“ Jakobus, eines Cousins Jesu, der die Jerusalemer Urgemeinde leitete, erwähnt. Das jüdische Bilderverbot könnte jedenfalls die Apostel und Herrenverwandten veranlasst haben, diese kostbare Hinterlassenschaft aus dem leeren Grab in das sichere, da von einem jetzt getauften König regierte, Edessa zu bringen.

Einzig ein weiteres, nach Ansicht einer Reihe von Forschern ebenfalls übernatürlich entstandenes Christusbild spielte auf dem Würzburger Kongress nur am Rande eine Rolle: Das „Volto Santo“ von Manoppello. Einklang herrschte unter den Althistorikern, Grabtuchforschern und Philologen nur darin, dass es nicht das Mandylion gewesen sein kann, das keine einzige Quelle als Schleier aus Byssus bzw. Muschelseide beschrieb. Als möglich erachtet wurde zumindest von Josef Rist eine Verbindung zum „Bild von Kamuliana“, einem anderen „Acheiropoieton“, das im 6. Jahrhundert als „Reichspalladion“ in Konstantinopel verehrt wurde; es verschwand wohl im Jahre 705 auf ungeklärte Weise. Nicht auszuschließen, dass es damals den Weg nach Rom und später in die Abruzzen genommen hat.

Den Brückenschlag in die Moderne unternahm schließlich der kunstbegeisterte Würzburger Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, der zuvor interessiert einem Teil der Kongressvorträge gelauscht hatte. Das Bild Jesu, so zeigte er auf, bewegt auch heute noch die Künstler. Dabei führt ihr Weg oft von der formalen Tradition hin zum Wesentlichen, das auf provokativ reduzierte Weise präsentiert wird. Sie erinnern uns daran, dass, wie es schon die frühen Theologen lehrten, nur der Körper, nicht aber das Wesen Christi darstellbar ist. Gott, so lehrte der Kirchenvater Gregor von Nyssa, ist unbegreiflich, da nur Gleiches von Gleichem begriffen werden kann. Jeder Versuch, ihn mit der Vernunft zu erfassen, muss daher scheitern. Doch trotzdem kann ein „soterologisches Schauen“ auf das Bild Christi, des Erlösers, zur Aufnahme Seines Bildes in die Seele führen. So, wie der christliche Osten die Ikone als „Fenster zum Himmel“ definiert, ist auch das Bild Christi nur ein Weg hin zu Ihm.

Diesen Weg „durch das Bild“ werden die Deutschen Bischöfe, beginnend in diesem Herbst, gehen. In einer Reihe von Ausstellungen und Kunstaktionen, u.a. in Köln, Düsseldorf und Würzburg, wird die Kirche erneut in den Dialog mit der Kunst der Moderne treten. So war kein Zufall, dass auch der Würzburger Kongress nach einem feierlichen Pontifikalamt im Neumünster – der ältesten Kirche Würzburgs an der Stätte des Kilian-Martyriums – mit einem Empfang im Diözesanmuseum endete, wo die Vision dieses Dialoges längst und auf geniale Weise verwirklicht ist. Alte Meister hängen dort neben Meistern der Moderne, die sich gegenseitig gleichermaßen erklären wie ergänzen. So bleibt zu hoffen, dass auch zukünftig die Kunst wieder das Christusbild entdeckt und sich von ihm inspirieren lässt, das Unfassbare der Menschwerdung auf stets neue Weise zu ergründen. Auch die Ausstellung des Turiner Grabtuches, die vom 19. April bis 24. Juni 2015 stattfindet, könnte dazu Anlass bieten.

kath.net-Buchtipp:
Auf den Spuren des Grabtuchs von Turin
Eine Entdeckungsreise zu einem der größten Rätsel des Christentums
von Michael Hesemann
48 Seiten; m. 90 Abb.;
2010 Verlag Petra Kehl
ISBN 978-3-930883-52-3
Preis 13.20 Euro

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Die Mandylion-Ikone




Foto Mandylion-Ikone aus dem 3. Jahrhundert © Michael Hesemann







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