Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Der anderskatholische Papstkritiker
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

‚Gender-Sexualpädagogik’ verwirrt Kinder und Jugendliche

18. Oktober 2014 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Frankfurter Allgemeine": Moderne Sexualaufklärungsprogramme würden Grenzen verletzen und das Schamgefühl abbauen, warnen Jugendschützer. Statt Orientierung würden sie Verwirrung bringen.


Frankfurt (kath.net/jg)
Deutsche Kinder- und Jugendschützer warnen vor Aufklärungsprogrammen moderner Sexualpädagogen. Diese würden mit „sexuell grenzverletzenden Methoden“ arbeiten, sagt Ursula Enders vom Verein „Zartbitter“, der sich gegen sexuellen Missbrauch von Kindern engagiert. Sexualpädagogik müsse Orientierung für einen Grenzen achtenden Umgang mit Sexualität vermitteln, wird sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zitiert. In der gegenwärtigen Sexualaufklärung würde beispielsweise von 14-jährigen Jugendlichen verlangt, Sexartikel wie Dildos, Aktfotos und Potenzmittel für eine Gruppenübung zu erwerben. In den Fachberatungsstellen könne der Verein täglich das große Ausmaß der sexualisierten Gewalt durch Jugendliche feststellen. Die weite Verbreitung von Pornographie in der Gesellschaft habe außerdem zur Verwirrung vieler Jugendlicher geführt, sagt Enders.


Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christina Hennen von der Vereinigung Deutscher Psychotherapeuten hält einige Methoden der gegenwärtigen Sexualaufklärung für „brandgefährlich“. Damit würde versucht, die Schamgrenzen von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen. Diese würden „gezielt verwirrt“, obwohl sie in der Persönlichkeitsreifung neben Toleranz auch Eindeutigkeit und Strukturen benötigten. Die Realität der Kinder und Jugendlichen werde ausgeblendet. Das schließe auch mögliche negative Erfahrungen mit Sexualität wie Missbrauch und Gewalt ein, sagt sie gegenüber der FAZ.

Als einen „Vordenker“ der neuen Aufklärungswelle identifiziert die FAZ Uwe Sielert, Professor für Pädagogik in Kiel und die von ihm gegründete und geleitete „Gesellschaft für Sexualpädagogik“ (GSP). Sielert vermittle eine „Gender-Sexualpädagogik“, die drei Lebensumstände „entnaturalisieren“ wolle: die Kernfamilie, die Heterosexualität und die Altersgrenze zwischen den Generationen. Die GSP vergebe als einzige Einrichtung in Deutschland ein Siegel für Sexualpädagogen. Sielert habe beste Kontakte zu Institutionen wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem ebenfalls von ihm mitbegründeten Institut für Sexualpädagogik, schreibt die Zeitung.


Link zum Artikel in der FAZ:
www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sexualität

  1. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’
  2. Bischof Bonnemain lässt die 'Schweizer Katze' aus dem Sack
  3. Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
  4. USA: Sommerlager mit Sexualaufklärung für 8-10jährige Kinder
  5. USA: Schulbehörde zieht Planned Parenthood Flugblatt zur Sexualerziehung zurück
  6. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  7. "Sex ist gut, aber nicht beliebig"
  8. In Israel gilt seit dem 10. Juli ein generelles Sexkaufverbot
  9. Zeitschrift EMMA: Frauen berichten über Rückkehr aus der Transgender-Identität
  10. Online lieben lernen?– Sexualerziehung in digitalisierter Gesellschaft







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo XIV. trank in Peru seinen Kaffee gerne schwarz und stark
  3. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  4. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  5. „Wir werden erwartet“
  6. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  7. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  8. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  9. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  10. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  13. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  14. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  15. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz