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Wir rühren (nicht) an der Lehre?

7. Oktober 2014 in Aktuelles, 103 Lesermeinungen
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Unklare Aussagen von Kardinal Marx bei Bischofssynode: Man habe zwar nicht das Ziel, die Lehre zu verändern. Aber man könne auch nicht sagen: "Wir rühren nicht an der Lehre und betrachten nur die Pastoral."


Rom (kath.net/KNA/red) In der kirchlichen Debatte über Ehe und Familie hat sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gegen eine Glorifizierung einer vermeintlich guten alten Zeit gewandt. «Wir sollten den Unterton vermeiden, es habe irgendwann eine ideale Realität von Ehe und Familie gegeben», sagte Marx am Montag vor Journalisten in Rom. Dies sei eine «falsche» und «ungeschichtliche» Sicht, «die ein bisschen reconquistamäßig» sei, so Marx. Es dürfe nicht
darum gehen «wiederzugewinnen, was wir mal hatten».

Dann meinte der Kardinal, dass die Lehre der Kirche kein "statisches Gebilde" sei und "weiterentwickelt" werden müsse. Und etwas unklar ging es dann bei den Aussagen weiter. Laut dem Erzbischof von München habe die Bischofssynode zwar nicht das Ziel, die Lehre zu verändern. Aber man könne auch nicht sagen: "Wir rühren nicht an der Lehre und betrachten nur die Pastoral." Die Kirche müsse die christliche Botschaft von der Familie vielmehr mit den heutigen Menschen "neu erarbeiten" und einen "neuen Blick auf die Lehre werfen", so Marx.

Er plädierte auch für eine differenziertere Sicht auf Homosexualität in der katholischen Kirche. Über eine homosexuelle Beziehung, die über Jahrzehnte treu gelebt werde, könne man nicht sagen, "das ist alles nichts". Dies sei ein "bisschen zu stark". In solchen Fällen dürfe die Kirche nicht «einfach alles über einen Kamm scheren, sondern müsse es »genauer anschauen«, forderte Marx. Deswegen heiße er aber "nicht einfach homosexuelle Beziehungen gut".

Kontakt Kardinal Marx

Bischofssynode: Kardinal Marx gibt ein Interview, in welchem er seinen Standpunkt erläutert (in ENGLISCH)



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Lesermeinungen

 waghäusler 11. Oktober 2014 
 

@ Suarez
Nicht nur ein guter Stand bei den Medien,sondern
auch die Gelder,die aus der Kirchensteuer fließen
spielen m:M. nach eine nicht unerhebliche Rolle.

@ Don Bosco
Im Evangelium steht: Haben wir in deinem Namen nicht
Kranke geheilt und Dämonen ausgetrieben?
Der König wird daraufhin antworten: Weg von mir,
ihr Übertreter des Gesetzes, ich habe euch nie
gekannt.

So bleibt es mir wie Ihnen ein Rätsel,warum sich
mancher Priester,gleich welchen Ranges, nicht daran
erinnert.


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 Giovanni Bosco 11. Oktober 2014 

zum Wissen um die kath. Lehre:

Eben las ich im Geleitwort zur deutschen Übersetzung der "Theologie des Leibes" (Band I) S. 10f:
"Im Vorwort zur polnischen Übersetzung von "Humanae vitae" schrieb er (Johannes Paul II.): "Die Lehre über die Ethik der Ehe ist vom Lehramt der Kirche in "Humanae vitae" genau verkündet und definiert worden. Deshalb ist es schwierig, nach der Veröffentlichung dieses Dokumentes hinsichtlich der Katholiken von nicht schuldhafter Unwissenheit oder vom Irrtum in gutem Glauben zu sprechen "

Wohl bemerkt Papst J.P.II. spricht hier von den "Katholiken" und meint wahrscheinlich in erster Linie die Laien! Wie steht es dann erst um Priester, Bischöfe oder gar Kardinäle, die allesamt Theologie studiert haben??
Können die die Lehrschreiben nicht lesen? Oder wissen diese nicht, wie man Zugang zu diesen Schreiben bekommt? Haben die im Studium nie etwas von der Glaubenslehre gehört?
Oder wollen sie davon nichts wissen? Oder wissen sie alles besser und berufen sich mal wieder auf das eigene Gewissen?


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 Suarez 11. Oktober 2014 

@Giovanni Bosco - Natürlich haben Sie vom Grunde her recht

Eigentlich müsste es so sein, wie Sie es schreiben. Nur kennen wir ja Lukas 18,25. Die Verführungskraft des Geldes wirkt eben auch in die Kirche hinein. In Deutschland hat sich die Kirche derart von den üppig fließenden Kirchensteuereinnahmen abhängig gemacht, dass man an diesem System trotz gravierender Konsequenzen für den Glauben festhält. Die Verflechtung von Staat und Kirche hat noch nie zu etwas Gutem geführt und ist der Glaubensentwicklung in unserem Land nicht förderlich. Wenn man einigen deutschen Bischöfen zuhört, so hat man eher das Gefühl, sie sprechen über ein Dienstleistungsunternehmen denn über das Haus Gottes respektive Volk Gottes. Diese Entwicklung ist sehr bedauerlich und droht die kirchliche Lehre sukzessive auszuhöhlen. Hinzu kommt, dass bestimmte Lobby-Gruppen in den Vatikan hineinreichen und medial begleitet, einen enormen gesellschaftlichen Druck aufbauen, dem nur standhafte Bischöfe etwas entgegensetzen.

Ihr positives Feedback kann ich nur zurückgeben!


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 Giovanni Bosco 11. Oktober 2014 

@Suarez

"...dass den deutschen Bischöfen ein gutes Einvernehmen mit den Medien wichtiger ist als die katholische Glaubenslehre."

Das kann ich nicht ganz glauben, denn wenn ein Priester Bischof und auch Kardinal wird, muss ihm doch etwas am Glauben und der Glaubenslehre liegen. Außerdem weiß er doch, dass er sich einmal vor unserem Schöpfer verantworten muss. Ihm muss auch klar sein, dass ein Hirte hier eine größere Verantwortung hat als ein Schaf! Mir will das einfach nicht in den Kopf!

Dennoch hoffe ich, dass Sie mit ihrer Argumentation recht haben.


Danke übrigens auch für Ihre immer fundierten und ausgewogenen Kommentaren. Ich lese diese sehr gerne.


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 Suarez 11. Oktober 2014 

@Giovanni Bosco - Warum Kardinal Marx diese Häresie so wichtig

Nun, man darf hier schon vermuten, dass den deutschen Bischöfen ein gutes Einvernehmen mit den Medien wichtiger ist als die katholische Glaubenslehre. Durch das Kirchensteuersystem in unserem Land hat sich eine Art Staatskirche herausgebildet, die ein Eigenleben neben der Einheit mit Rom führt.

Insbesondere die deutschen Medien haben in den letzten Jahren massiv Einfluss auf die Lehrposition der Kirche bezüglich gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften zu nehmen versucht. Teilweise sahen sich Bischöfe, die eindeutig die Lehre der Kirche vertraten, massivsten Angriffen ausgesetzt, die dann auch in mediale Vernichtungsfeldzüge mündeten.

Das Motiv der Angst, der Hasenfüßigkeit, ist also nahe liegend. Es passt zwar nicht zu dem, was uns allen der Apostel Paulus auf den Weg gegeben hat, aber Menschen sind nun mal schwach und leicht einzuschüchtern. Das gilt auch für Bischöfe, insbesondere wenn sie gerne die Medien suchen.


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 Giovanni Bosco 11. Oktober 2014 

@ Toribio

Genau so sehe ich das auch!
Ergänzen möchte ich noch zwei Gesichtspunkte:

1. zu homosexuellen Beziehungen:

Vielleicht ist es den meisten zu peinlich konkret darüber nach zu denken, wie gelebte Homosexualität abläuft. @Paddel hat es weiter unten - finde ich - treffend beschrieben. Das ist natürlich nicht "nichts", sondern schwere Sünde, weil Perversion der Ehe, die Abbild der Dreifaltigkeit selbst sein soll. Das als etwas positives zu deuten ist eine Häresie! (Warum Kardinal Marx diese Häresie so wichtig ist entzieht sich meiner Kenntnis, also Vermute ich auch nichts.)

2. zur Ehe:
Nach der "Theologie des Leibes" ist die Ehe ein Abbild der Liebe Gottes. Und zwar deshalb, dass wir armseligen Menschen die Liebe Gottes besser verstehen und erleben können. Papst Johannes Paul II spricht hier von einer Analogie in beide Richtungen. I. begreifen wir die Liebe Gottes besser durch das Ehesakrament und II. verstehen wir die eheliche Liebe besser durch die Betrachtung der Dreifaltigen Liebe!


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 Toribio 10. Oktober 2014 
 

Wollen da manche an der Lehre rühren? - Teil 3

Noch unverständlicher finde ich Folgendes: Da plädiert Kard. Marx zunächst dafür, dass die Kirche eine differenziertere Sicht auf die Homosexualität werfen möge und stellt in diesem Zusammenhang dann die Behauptung auf, dass eine homosexuelle Beziehung, die über Jahrzehnte treu gelebt werde, in seinen Augen nicht einfach nichts ist. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass gelebte Homosexualität von der Kirche bisher immer noch als amoralisch und schwer sündhaft angesehen wird... sieht Kard. Marx das nun völlig anders? Würde er damit nicht Aspekte wie die Schöpfungsordnung oder das Naturrecht gänzlich außer Acht lassen? Ich denke, dass die christl. Anthropologie diesbezüglich was ganz anderes lehrt!
Mir kommen da die Warnungen einer A. K. Emmerick vor einer Menschenmachwerkskirche in den Sinn!
"Oh, ihr deutschen Spitzbuben! Wartet! Es soll euch nicht gelingen!"


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 Toribio 10. Oktober 2014 
 

Wollen da manche an der Lehre rühren? - Teil 2

Wichtig also sind Glaube, Gottvertrauen u. eine lebendige Gottesbeziehung... diesbezüglich wichtig ist auch das gemeinsame Gebet der Eheleute! Wo diese lebendige Gottesbeziehung fehlt, orientiert man sich nicht länger am Willen Gottes, sondern verliert sich schnell in reiner Diesseitigkeit und sucht dann nur mehr pragmatische "Lösungen". Eigentlich wäre es Aufgabe eines jeden Priesters, den Eheleuten in deren persönlichen Schwierigkeiten einen Weg zu zeigen, wie sie in Treue zueinander und vor allem in Treue zum Evangelium ihre Probleme meistern können! Es ist sicher nicht Aufgabe des Priesters, Eheleuten irgendwelche "Schlupflöcher" zu zeigen, wie sie psychologisch elegant die Kurve kratzen können, am Evangelium vorbei! Wenn Kard. Marx hier von Lebenswirklichkeiten spricht, die sich geändert haben und dann meint, dass wir das Evangelium von der Familie mit den Menschen von heute erst "neu erarbeiten, neu entdecken" müssen, dann empfinde ich das schon als sehr befremdlich.


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 Toribio 10. Oktober 2014 
 

Wollen da manche an der Lehre rühren?

Ich finde es "ein bisschen stark", was Kard. Marx auf besagter Pressekonferenz von sich gegeben hat. Einige seiner Aussagen irritieren mich, weil sie kath. Auffassungen zu widersprechen scheinen.
Seine Aussage, dass Ehe u. Familie eigentlich "immer eine Herausforderung" darstellten, ist richtig, ich halte aber seine gedankliche Weiterführung, dass es somit eine ideale Realität von Ehe u. Familie nie gegeben hätte, für den Versuch, den glaubenstreuen Katholiken Sand in die Augen zu streuen. Werfen wir doch mal einen Blick auf die Heilige Familie, die uns früher immer als Muster u. Vorbild vor Augen gestellt wurde. Wurde da den einzelnen Mitgliedern dieser Familie von Gott her nicht auch vieles zugemutet, was mit Schwierigkeiten u. so manchen leidvollen Erfahrungen verbunden war? Nicht auf die "ideale Realität" kommt es an, sondern auf Glaube u. Gottvertrauen, auf das gegenseitige Vertrauen u. auf die Bereitschaft, in allem den Willen Gottes zu erfüllen. Diesbezüglich hapert's heute!


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 Maria19 10. Oktober 2014 
 

Versuch einer anderen Sicht: Eheverprechen u. a.

Der Preis für die Zulassung der Kommunion der WvG ist auch, die Minderung der Gültigkeit des Eheversprechens: "In guten und in schlechten Zeiten, bis das der Tod Euch scheidet."
Der Schwur vor dem heiligen Altar vor Gott könnte dann lauten: "In einem gemeinsamen guten Lebenszeitabschnitt."
Sonst könnte man ja der Annahme folgen, dass ein gebrochenes Gottesversprechen zur ewigen Verdammnis führt. Es sei denn, die päpstl. Synode schmälert die Form der ewigen Verdammnis und passt sie an dem Zeitgeist an. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass Gott wollte, dass wir nur in guten Zeiten mit dem Partner leben und uns in schlechten gemeinsamen Zeiten, weil wir unseren Irrtum aus Unreife nicht erkannten, einem neuen Partner zuwenden. Eigentlich geht es nie darum, Menschen zu verdammen. Deshalb muss die Verdammnis in der Bibel entfernt werden. Das gesamte Verhältnis zwischen Gut und Böse -Verdammnis/Heil- müsste nochmals korrigiert werden o. Bibel bleibt u. wir vertrauen auf die Gnade Gottes.


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 theostudent 10. Oktober 2014 

@suarez2

...( Und es tut mir leid, dass ich Sie hier im Forum so schroff angegangen bin. Entschuldigen Sie bitte.)


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 theostudent 10. Oktober 2014 

@suarez

Wenn keine Wiederzusammenführung der Ehe möglich ist (Einer von beiden will nicht mehr), dann bleibt als Lösung nur, auf den Tod des geschiedenen Ehepartners zu warten, um wieder der Buße und der Eucharistie teilnehmen zu dürfen. Das kann eigentlich keine gute Lösung sein, auf die Todesanzeige eines Menschen zu warten.
Der afrikanische Bischof bezieht seine Äußerungen auf das (sexuelle) Zusammenleben eines Mannes mit zwei oder mehr Frauen. Verantwortung anderen Menschen gegenüber zu haben, bedeutet doch nicht Polygamie. Der Mensch hat Verantwortung für Partner, Kinder, Eltern, Großeltern (wenn es vorkommt auch für das homosexuelle Kind). Mein Gedanke war, dass ein Konsens in der Frage der Wiederverheirateten sein könnte, dass die Eheleute die das Sakrament der Ehe empfangen haben, füreinander und für Ihre Kinder die Verantwortung haben und Leben sollen. Wenn dies wahrhaft geschieht, könnte ich die Wiederzulassung zur Beichte und Kommunion als barmherzigen Akt der Kirche bejahen.


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 Suarez 10. Oktober 2014 

@theostudent - Was ist mit der Polygamie?

Auch hier könnte mit Verantwortung gegenüber den verschiedenen Ehepartnern argumentiert werden. Tatsächlich ist nämlich die Wiederheirat eine zeitlich horizontal ausgeprägte Form der Polygamie. Wie von afrikanischen Bischöfen schon angesprochen, gäbe es bei einer Zulassung von WvG zur Eucharistie keinen Grund diese auch Glaubenden zu gewähren, die in polygamen Lebensgemeinschaften leben.

Es geht auch nicht darum, Menschen zu verdammen, sondern den objektiv ungeordneten Zustand ihres Seins nicht zu einem objektiv geordneten umzudeuten. Aller Sünde wohnt ein Moment der Tragik inne, sonst wäre ja die Schöpfung von ihrem Grunde her nicht gut sondern schlecht.

Darum ist aber die Sünde nicht gerechtfertigt und darum muss sich Barmherzigkeit immer darauf richten, was im Sinne der Schöpfungsordnung objektiv zu billigen ist und was nicht.

Zudem gibt es keine Befugnis der Kirche, die Worte Jesu Christi frei zu interpretieren, auch aus Barmherzigkeit nicht.


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 theostudent 10. Oktober 2014 

Kardinal Brandmüller hat Recht. Es sind keine Heerscharen. Die meisten WvGs gehen auch weiterhin zur Kommunion, egal was eine Synode vorgibt. Es gibt nur ganz vereinzelte, denen ihre Situation und ihr Seelenheil ernste Sorgen bereitet. Für diese (aus welchen Gründen auch immer) betroffenen Wiederverheirateten, welche in der von Thomas von Aquin bezeichneten Situation "perplexitas" befinden, ist ein Konsens im Sinne der Barmherzigkeit helfend. Ein Wiederverheirateter hat lebenslang eine Verantwortung für seinen geschiedenen Ehepartner! Dieses vor Gott gegebene Versprechen kann nicht durch eine wirtschaftliche Trennungsufgehoben werden. Dies gilt genauso für die Kinder aus der Ehe , wie auch für den Partner und die Kinder aus einer ggf neuen Beziehung. Diese Doppelverantwortung hat er zum einen vor Gott und zum anderen sich selbst gegenüber. Wenn er dann in der zweiten Beziehung enthaltsam Leben muss, dann soll es eben so sein.


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 Fuchsele 9. Oktober 2014 

.... wie recht hat doch

Kardinal Brandmüller: 'Es wird suggeriert, als würden Heerscharen von Katholiken, deren Ehe gescheitert ist und die eine zweite Verbindungen eingegangen sind und eine zweite Familie gegründet haben, heulend und schluchzend und mit zerrissenen Gewändern vor den verschlossenen Kirchentüren stehen, als seien sie als eine Art katholische Paria vom Gemeinschaftsleben ausgeschlossen. Dass die Zahl derer, die bereits hinter den angeblich verschlossenen Kirchentüren sitzen, immer geringer geworden ist, dass Kirchen mangelnder Gläubiger wegen geschlossen werden müssen, wird dem gegenüber tunlichst verschwiegen, zusammen mit der immer den Einzelfall betreffenden wirklichen existentiellen Dramatik.'
Wie weit ist doch die Realität von den Behauptungen entfernt.


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 Maria19 9. Oktober 2014 
 

Eine Frage der Perspektive?

Der Preis einer Neuregelung der Heiligen Schrift zugunsten des "Fleischlichen" könnte z. B. zu Lasten des Seelenheils und des Heiligen an sich gehen, zu dem der Mensch seiner Natur nach fähig ist, mit dem Verstand jed. nicht fassen kann. Die Zeit spielt in der Heiligen Schrift keine Rolle. Wir verstehen wahrscheinlich eine lächerlich kurze Zeit nichts mehr von der Tugend der Keuschheit. Das liegt an unserem Sprachsystem zugunsten der Toleranz. Das Geistige hat aber einen höheren Wert. Es werden weltliche Argumente vorgebracht. Die geistige Liebe hat einen viel höheren Wert. Die heilige Schrift ist viel viel größer.
Schnell sind wir tod. Warum nicht Verzicht? Das wäre ein mutiger, aber authentischer Schritt. Der Mensch kommt mehr in seine Verantwortung. Bei einer Entscheidung für die Lockerung der Gesetze wird m. E. für immer etwas verloren gehen.


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 Fuchsele 9. Oktober 2014 

.... er tut mir leid ....

solche Instabilität in Glauben und Charakter! Beten wir für ihn, er braucht's dringend. Es gibt noch mehr deutsche Bischöfe dieser Kategorie!


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 Udalricus 9. Oktober 2014 
 

Lehre und Pastoral

In gewisser Weise hat Kardinal Marx durchaus recht, wenngleich vielleicht sogar ungewollt. Ich kann nicht, z.B. während der Ausbildung, imm er das nette Wort von der "pastoralen Klugheit" im Munde führen, ohne irgendwann an die Schwelle zu kommen, an der die Folgsamkeit gegenüber der Lehre infrage gestellt wird. Mit anderen Worten: Eine bewusste und gewollte Anpassung an moderne gesellschaftliche Anforderungen/Gegebenheiten wird nicht gelingen, ohne die Lehre der Kirche und damit Jesu Christi zu beschädigen.


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 Suarez 9. Oktober 2014 

@theostudent - Ich nehme an, Sie sind noch recht jung und daher fehlt noch ein wenig Lebenserfahrung

Meine Frage zu den WvG ist durchaus berechtigt, denn tatsächlich scheint es vielen weniger um ein tiefere Auseinandersetzung mit dem eigenen Tun zu gehen als darum, sich nicht von der Gruppendynamik ausgeschlossen zu fühlen. Aus dem Geschenk der Eucharistie wird quasi der Rechtsanspruch, schließlich zahlt man ja Kirchensteuer. So wird Glaube schnell zur Dienstleistung und Kirche zum modernen Dienstleister, die den Erwartungen des Glaubenden zu entsprechen hat.

Es gibt durchaus Eheleute, die nach einer Scheidung nicht mehr heiraten wollen, die diese schmerzliche, ja tragische Situation mit großer Würde tragen. Wenn man das Scheitern als solches annimmt, kann man für die Ehe als Geschenk Gottes Zeugnis ablegen. Im Tragen des Kreuzes liegt eine ungeheure Größe, die uns erst deutlich macht, was Ehe ist und wie einmalig sie ist.

Wo hingegen die Ehe ihre Einmaligkeit (ein Fleisch) verliert, wird sie zwangsläufig profaniert und zu einem bloßen Ritual gesellschaftlicher Übereinkunft


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 Suarez 9. Oktober 2014 

@synesis - Mir geht es um etwas ganz anderes

Gott erhört doch das Gebet nicht darum, weil es ins Zentrum des medialen Interesses gerückt wurde. Gerade das ehrliche, stille Gebet, das aus dem Herzen eines einfachen Glaubenden kommt, wird erhört. Nicht der mediale Rummel bürgt für die Authentizität des Gebetes, im Gegenteil, ein medial in den Fokus gerücktes Gebet hat immer etwas beunruhigendes an sich. Die Kirche wird zunehmend zum Spielball der Medien und läuft Gefahr, so die Glaubwürdigkeit ihres Zeugnisses zu verlieren.

Mir erschien das groß in den Medien aufbereitete Gebet des Papstes im Vatikan mit Politikern von Anfang an als sehr problematisch, schon weil viele mit diesem medialen Rummel Hoffnungen verbanden, die sich nun offenkundig nicht erfüllt haben.

Die nun eingetretene Situation im Nahen Osten, mit einem völlig entfesselten Krieg, ist niederschmetternd. Zwei Jahrtausende alte christliche Gemeinden verschwinden völlig aus dieser Region und im Vatikan diskutiert man eine Relativierung der katholischen Lehre!


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 theostudent 8. Oktober 2014 

@suarez:Und worunter leiden eigentlich die WvG, wenn sie nicht zur Eucharistie gehen können...

die allermeisten leiden gar nicht, weil sie einfach zur Kommunion gehen und das mit ihrem Glauben vereinbaren können. (Von katholischen Geistlichen darin bestärkt!)
Einzelne haben sich aber wahrhaft mit ihrer Ditiation ausgesetzt und leiden (auch wenn es hier nur wenige in ihrer selbstgerechten Art nachvollziehen können).
Abfällige, bösartige Bemerkungen und arrogante, vor Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit strotzende Sätze (siehe Überschrift) sind verabscheuungswürdig und verletzen unseren Herrn!! Lieber @suarez, ich wenn die Emotion hochkocht, diese Spötterei ist eines Gottgläubigen Menschen nicht würdig.


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 synesis 8. Oktober 2014 

Gebete und ihre (offensichtliche) Erhöhrung als Zeichen der Katholizität?

@ Suarez
"Der Papst hat für den Frieden im Nahen Osten gebetet, mit großer medialer Aufmerksamkeit. Wurde das Gebet erhört?"

Nur weil Sie nicht erkennen können, wie Gott das Gebet des Papstes und so vieler anderer (wahrscheinlich gehören Sie auch dazu) um Frieden erhört, heißt das ja nicht, dass all diese betenden Menschen "nicht katholisch" wären oder Gott ihr Gebet nicht erhören würde. Vielleicht haben wir allle aber noch zuwenig Beharrlichkeit und Vertrauen im Bitten?

Nach Ihrer Logik und gemessen an der Zerstrittenheit der Christen wäre ja auch das Gebet Jesu um die Einheit unter seinen Jüngern "unerhört" geblieben: "Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast." (Joh 17,20f)


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 Fides Mariae 8. Oktober 2014 
 

Reconquista

Kardinal Marx hält eine "Reconquista" für schlecht. Warum? Mir fällt auf Anhieb eine gute "Rückeroberung" ein: Die Gegenreformation. Wie kreativ und hingebungsvoll da die Jesuiten ganze Gebiete für den Glauben wiedergewonnen haben, ist vorbildlich und könnte von mir aus gerne wiederholt werden.


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 Suarez 8. Oktober 2014 

@M.Schn-Fl - Ich wollte Sie natürlich nicht angreifen, Herr Schneider-Flagmeier

Das wäre jetzt ein grobes Missverständnis. Ich habe nur Bezug nehmen wollen auf ihren gestrigen Leserkommentar, wo es um die mediale Darstellung des Papstes ging.

Sicher will niemand der Synode "Empfehlungen" geben, ich auch nicht, nur hat jeder Laie das Recht, seinen katholischen Glauben entschieden zu verteidigen, zur Not auch gegen Verzerrungen durch die eigenen Hirten.

"Die Salbung ist Verweis auf den Taufglauben: Von ihm her sind alle Christen Wissende, und eine Theologie, die diesen Glauben in Frage stellt, ist Falschlehre. In diesem Sinn hat jeder Christ das Recht und die Fähigkeit, gegen die Falschlehre und für den gemeinsamen Glauben einzutreten...dass das noch höherrangige Gut der Schutz des Glaubens der Gläubigen ist, die ein Recht auf den unverfälschten Glauben der Kirche haben. Ihr Glaube ist das zu höchst schützenswerte Gut der Kirche." Joseph Ratzinger GS Bd. 12 Aufsatz "Der Bischof - Künder und Hüter des Glaubens"


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 Paddel 8. Oktober 2014 

Analsex in Treue gelebt

Ist Analsex Hingabe an den anderen? Oder vielmehr Selbstbefriedigung unter Benutzung des anderen? Sozusagen eine reine Zweckgemeinschaft, heute darfst erst du und morgen dafür ich, dann wieder anderst herum.
Was hat das mit der sich verschenkenden Liebe zu tun? Das kann doch nicht im Ernst katholisch akzeptiert sein Herr Kardinal Marx!


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 M.Schn-Fl 8. Oktober 2014 
 

Aber @Suarez

Ihre Empörung kann sich ja wohl kaum gegen meine Kommentar richten.
Als bekannt wurde, dass Weihbischof Marx Bischof von Trier wurde, sagte einer seiner Bekannten aus Paderborn: Ihr bekommt einen guten Bischof, aber er ist ein Politiker.
Das hat sich immer mehr bestätigt, seit er Kardinal ist.
Sie schreiben , dass man sich der Katholizität dieses Papstes nicht mehr sicher ist, "wenn man sich der medialen Darstellung der Kirche und des Papstes heute gegenüber sieht."
Über die mediale Darstellung ist ja nun hier und anderswo genug geredet worden.
Siehe hier auf kath.net weiter unten Guido Horst in der Tagespost.
Dafür kann der Papst und die Kirche nichts Mein Vorschlag ist, dass wir jetzt einmal abwarten, was am Ende der Synode herauskommt und wir nicht von uns aus versuchen, der Synode "Empfehlungen" zu geben sondern beten
Im Kernpunkt steht die Frage der Barmherzigkeit. Ich erlaube mir, Sie auf meinen Artikel dazu hinzuweisen:
http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?p=3714#more-3714


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 raph 8. Oktober 2014 
 

andere Sichtweisen

Ich schließe mich der Bitte von Mirjamvonabelin an, bitte auch dringend um Berichte von anderen Hirten. Von der Sichtweise vieler Hirten im wohlstandsverwahrlosten deutschsprachigen Raum, bin ich schon bis zur Übelkeit gesättigt.


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 Suarez 8. Oktober 2014 

@M.Schn-Fl - Papst katholisch / Ergänzung

Papst Franziskus bezeichnete die "Vorschläge" Kardinal Kaspers als "Theologie auf den Knien".

Ich gebe zu, dass mich diese Aussage des Papstes schwer irritiert hat. Was ist daran demütig, wenn man an Stelle der Bindung an das Wort Gottes die bloße, von zeitgeistigen Pressionen geprägte Interpretation setzt. Was ist barmherzig daran, die Sünde darum nicht mehr als solche zu sehen, weil sie alltäglich geworden ist?

Und worunter leiden eigentlich die sogenannten WvG, wenn sie nicht zur Eucharistie gehen können?

Und was bleibt bei dieser "Theologie auf Knien" noch von der Schöpfungsordnung. Weil die Schöpfung in Unordnung ist, ist der Zustand der Unordnung dann der Wille Gottes? Entspringt nicht aus dieser "Theologie auf den Knien" eine Logik, die wir auch im Islam finden, wo die Ehe der Bund der vielen Bindungen ist?

Der Papst hat für den Frieden im Nahen Osten gebetet, mit großer medialer Aufmerksamkeit. Wurde das Gebet erhört?


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 Suarez 8. Oktober 2014 

@M.Schn-Fl - Papst katholisch

Vor kurzem wurde hier diskutiert, wie und ob der Papst katholisch sei. Bis zu diesem Pontifikat war allein schon eine solche Fragestellung absurd, heute ist sie es nicht mehr, zumindest wenn man sich der medialen Darstellung der Kirche und des Papstes heute gegenübersieht!

Wenn ein so schwergewichtiger Bischof, wie Kardinal Marx, zu öffentlichen Aussagen kommt, die unmissverständlich die in 2 Tausend Jahren gelehrte Wahrheit der Ehe als Bund von Mann und Frau relativiert und ihr gleichgeschlechtige Beziehungen an die Seite stellt, dann ist die Frage schon erlaubt, was das alles noch mit katholisch zu tun haben sollte. Steht das Wort Gottes auf einmal in der freien Verfügung der Bischöfe oder des Papstes? Ist nicht mehr der Wille des Herren entscheidend, sondern der Wille der Gruppe heutiger Bischöfe, die einen kirchlichen Apparat am Leben erhalten, der dem Bild einer armen Kirche blanken Hohn spricht? Und wo ist die Demut in unserer Kirche angesichts der Missbrauchsskandale?


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 Suarez 8. Oktober 2014 

Lieber carl eugen, der Heilige Geist lenkt, aber erzwingt nicht

Die Heilige Geist hebt die Freiheit der Entscheidung nicht auf. Wo man sich seinem Lenken widersetzt, wo das Eigene gegen das Wort Gottes gestellt wird, da ist auch in der Kirche die Abirrung vom rechten Weg möglich. Blickt man auf die Geschichte der Kirche, so gab es immer mehr oder minder schwere Krisen, die die Kirche zu bewältigen hatte. Um sich dem Heiligen Geist zu öffnen, bedarf es doch erst einmal der Demut des Hinhörens. Der Heilige Geist ist eben nicht der Zeitgeist, dieser wird vom Fürsten der Welt gelenkt. Insofern können wir uns auch nicht so einfach beruhigen, sondern müssen auch als Laien ganz klar zum Zeugnis der Apostel stehen, notfalls auch gegen Bischöfe, die sich vom durch die Schrift und der kirchlichen Überlieferung verbürgten Zeugnis abwenden, um den mit Kirchensteuern üppig ausgestatteten Apparat zu erhalten. Kardinal Marx ist ein Schwergewicht unter den Kardinälen, in mehrfacher Hinsicht und seine Auftreten passt so ganz und gar nicht zu einer armen Kirche.


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 mirjamvonabelin 8. Oktober 2014 
 

Liebes kath.net

bitte berichtet was andere Bischöfe so meinen, zum Beispiel, Bischöfe aus überwiegend islmischen Ländern, anderen Kontinenten... wie lebt man dort das Christentum?
Jetzt sind sie in Rom, sie freuen sich bestimmt wenn wir Interesse an Menschen in ihren Ländern haben. Und uns hilft es damit wir nicht dement werden.


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 reconquista 8. Oktober 2014 
 

Kirchenkrise? @ carl eugen

Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass es Zeiten gab, in denen die Hirten sehr irregeleitet waren. Es gab z.B. die große Kirchenkrise im 4./5. Jahrhundert, als über längere Zeit hinweg Arianer die Kirche dominierten und sogar der damaige Papst letztlich vor ihnen in die Knie gegangen ist. Damals war fast die gesamte Kirche dieser Irrlehre verfallen und die meisten Bischöfe vertraten sie...Kann es heute nicht wieder so kommen? Vor allem, nach all dem was die Muttergottes z.B. in LaSalette, aber auch in Quito Ecuador vorrausgesagt hat? Es gibt kein Dogma, welches lehrt, dass nicht die Großzahl der Bischöfe eine Zeit lang irregehen kann und der Papst schwächelt...Die Verheißung welche die Kirche aber hat ist die, dass sie nie ganz untergehen wird, und die Pforten des Totenreiches sie nie ganz überwinden werden. Die Frage ist nur, wie und wo das heute so ist...da mache ich mir die Gedanken...


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 mirjamvonabelin 8. Oktober 2014 
 

Hab ich im Internet gefunden

H.J.Gramm, verantwortlich für die Sexaulkunde-Richtlinien im seinerzeit SPD-regierten Hessen, bekennt: "Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Geselschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen."
Dazu ein Zitat von Sigmund Freud
"Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig, die Zerstörung der Scham bewirkt die Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Mißachtung der Persönlichkeit der Mitmenschen."
Ich will gar nicht wissen, wer alles davon betroffen ist und in einer Führungsposition ist
Wenn ich nicht wüßte, dass das Gute siegt, müßte ich mir die Kugel geben.
Trotzdem, viele werden noch leiden, die Kirche wird kleiner...
Lasset uns beten- Vater unser, vergib uns, denn wir wissen nicht was wir tun...


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 bellis 7. Oktober 2014 

irgendwann eine ideale Realität von Ehe und Familie

Ja, die gab es - im Paradis, dann gibt es noch die Heilige Familie -Maria,Joseph;Jesus und dann gibt es Heilige Ehen und Heilige Kinder - die Hl. "kleine Theresia" und ihre heiligen Eltern und sicher viele unbekannte mehr. Wenn der Mann in der Ehe der Frau hilft, mehr Frau zu werden und die Frau dem Mann hilft mehr Mann zu werden und beide gemeinsam beten, dann kommt man dem Ideal schon ziemlich nahe. Die Heiliege Familie ist Vorbild für alle.
Es gibt die Wahrheit über den Menschen und über Ehe und Familie und leider gibt es abgefallene Gäubige, Priester, Bischöfe, Kardinäle, die vom Glauben abfallen.


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 Johannes XXIII 7. Oktober 2014 

Wovor...

...habt ihr Angst? Das der Heilige Geist uns verlaesst? Das Gott sein Wort nicht einloest? Gott selbst hat die Hirten erwaehlt, die jetzt darum ringen, Gottes Willen fuer die Welt zu erkennen. Und sie tun es nicht egoistisch, sie tun es kollegial, mit Christus in der Mitte und Petrus als Wortfuehrer. Was kann uns denn besseres passieren?


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 Nummer 10 7. Oktober 2014 

aha? Bisschen schwanger, oder?


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 theostudent 7. Oktober 2014 

WvG

über wieviele Betroffene sprechen wir eigentlich? Die meisten WvGs die ich kenne, schert es überhaupt nicht, was die Familiensynode bespricht. Sie kennen die sakramentale Bedeutung der Ehe überhaupt nicht und haben dies im Brautgespräch auch nicht in Klarheit und Endgültigkeit dargelegt bekommen. Mangelhafte Pastoral - Das ist die eigentliche Sünde!


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 Cyprianus 7. Oktober 2014 

Gott ist zugleich gerecht und gut

Bei aller berechtigten Aufregung sollten wir den primären Skandal der Inkarnation Gottes nicht aus dem Gedächtnis verlieren. Am Ende können ja die verschiedenen Wahrheiten des Glaubens nur Bestand haben, wenn sie auf ihn rückbeziehbar sind.
Ansonsten aber möchte ich dazu ermutigen, mit den Waffen der Wahrheit zuzuschlagen.

Ein wichtiger Zusammenhang etwa, der in der Diskussion zum Thema "Ehe" genauer bedacht werden sollte, ist die Einheit des Erlöser- und des Richter-Gottes (vgl. z.B. Irenäus, G.d.H., 3. Buch, 25, 1-3) und in der Folge die Repräsentation dieser Einheit/Verbindung in der Schöpfung des Menschen als Abbild Gottes als Mann und Frau.
Der Mann repräsentiert sozusagen den Zorn Gottes (oder das Gericht), die Frau die Güte. Die Güte soll nämlich nicht schwach erscheinen und umgekehrt die Gerechtigkeit nicht grausam. (bedeutsam vor allem im Hinblick auf das Kind)
So bringt also der Schöpfer-Gott in der Vorsehung beides zustande. Genialer Schöpfer-Gott.


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 Zarah N 7. Oktober 2014 
 

@Michalium die Kirche hat zu lange ihre Gläubige unchristlichen Instutitionen überlassen.

Wenn die Kirche versäumt ihre Schäfchen im Glauben zu schulen und stattdessen im Namen der Aufklärung andere unchristliche, atheistische Instutitionen der Prägung der Katholiken überlässt, muss man sich nicht wundern wenn man dann lauter unchristlich, irdisch, säkular humanistisch, unbiblich und fleischlich geprägte Gläubige bekommt, die mit der Kirchenlehre nichts anfangen können, weil ihr Kopf und Gefühlswelt schon von Kindergarten an unchristlich und unbiblich programmiert wurden.Jemand, der nur Junkfood oder Fastfood gewöhnt ist wird gesunde und natürliche Küche auch nicht mögen und verschmähen.Die Gewöhnung an Sünde macht süchtig nach Sünde. Wie Paulus schon sagt Glauben kommt vom Hören und wenn die Kirche beschämt und voller Minderwertigkeitskomplex die eigene Lehre als archaich und dem modernen Weltbild unterlegen verkauft,braucht sich die Kirche auch nicht zu wundern dass auch die Gläubige die Lehre als minderwertig verwerfen und die Anpassung der Lehre am Zeitgeist fordern.


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 Ginsterbusch 7. Oktober 2014 

@michelum

Kardinal Marx will eine neue Kirche.
Das ist MEIN Gefühl. Deshalb kann ICH mich mit den Kommentaren auf dieser Seite SEHR indentifizieren.
Ja, ich glaube daran das Christus die Fäden in der Hand behält und seine Kirche nicht untergehen lässt.
Ich galube aber auch daran, dass Männer wie Marx, Kasper, Schönborn etc. durch ihren unendlichen Willen eine librale Kirche entstehen zu lassen, viel Unglück und Schaden für alle anrichten können. Kardinal Marx ist aber glücklicherweise nicht der Nabel der Welt und das wird er sicherlich auch noch feststellen dürfen.


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 michaelum 7. Oktober 2014 
 

Hilfe Teil 2

... Kann man nicht auch hier zeigen, wie Christen miteinander Probleme loesen? ich finde, dass das eine gute moeglichkeit ist, Apostel zu sein. Paulus und Petrus hatten ja auch sehr stark auseinandergehende Vorstellungen. Das heisst nicht, dass ich die Art und weisse gut heisse in der sich mancher Bischof vor den Medienkarren spannen laesst gut finde, aber in Zeiten grosser Not hat uns Gott doch auch immer grosse Hilfe gesendet (Siehe die letzten Paepste)

Noch eine Anmerkung: Meinem Verstaendnis nach, ist eine (Ab-)Spaltung immer etwas sehr sehr schlimmes, weil es zutiefst wieder unserer christlichen(erloesten) Natur ist und die Spaltungen ein Teil der Leiden Jesu sind.

In diesem Sinne einen schoenen Abend und eine vertrauensvolle Zeit bis zur bekanntgabe der Ergebnisse der Synode.
In Christus
Michael


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 michaelum 7. Oktober 2014 
 

HILFE!!

Ich muss zugeben ich bin ein wenig erstaunt ueber verschiedene Kommentare. Ich mochte hier K. Marx nicht nach dem Wort reden, denn ich habe nicht genau verstanden, was er sagen wollte. Aber womit er woll recht hat, es gibt glaube ich kaum eine Zeit, zu der wir uns zurueck sehnen koennen. Warum haben wir eine solche Krise? Weil wir vor unserer Zeit schon einige Generationen hatten, die aus gehorsam ohne jedes verstaendnis den Glauben gelebt haben. Das ist immerhin schon einmal was, aber die hatten auch keine Ahnung, also ist das auch nicht wirklich besser.
Noch ein Wort zur Synode:
In meinen Augen ist diese Synode wirklich dringend notwendig, weil es muessen endlich Wege gefunden (oder den Bischoefen neu aufgezeigt) werden, die Lehre der Kirche den Menschen zu vermitteln! Da gleich eine Kirchenspaltung herbei zu reden oder sogar zu wuenschen ist glaube ich nicht sonderlich hilfreich. Es gibt vielleicht stark voneinander abweichende Meinungen, aber auch hier kann man zeigen ...


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 Waldi 7. Oktober 2014 
 

Hatten wir nicht schon...

mit Kardinal Lehmann und Erzbischof Zollitsch, als Vorsitzende der DBK, genug Probleme???


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 Veritasvincit 7. Oktober 2014 

@Tadeusz

Bitte laufen Sie wegen den Äusserungen von Kardinal Marx, der die Sünde zur Tugend macht, nicht den Piusbrüdern in die Arme! Diese lehnen das Konzil ab, indem sie es falsch auslegen. Das Konzil hat die christliche Ehe nicht in Frage gestellt.


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 Piranja 7. Oktober 2014 
 

Kardinal Marx wird nicht als Triumphator aus der Bischofssynode heraus schreiten.
Die KK Deutschland ist auch nicht der Mittelunkt der kath. Weltkirche.

Es könnte sein, dass wir einen Sonderweg einschlagen, dann könnte Kardinal Marx sich als "Cäsar" feiern lassen an derer Spitze.. eine liberale kath. Kirche v. Deutschland... sind das nicht verheissende Aussichten??


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 carl eugen 7. Oktober 2014 

Liebe Freunde hier im Forum!

Ich habe mich heute sehr über die Äusserungen des Kardinals aufgeregt, wie wahrscheinlich alle hier. Aber ich habe auch ein bisschen nachgedacht. Ich denke, wir übersehen 2 wichtige Faktoren. Zum einen den Heiligen Geist, der den Papst bei der Entscheidung unterstützen wird, und dann natürlich unser grosser Papa Benedetto. Ich gehe jede Wette ein, dass Papst Franziskus auch seinen Vorgänger um Rat fragen wird. Ich habe Papst Franziskus als einen Mann kennengelernt, der seinen Vorgänger nicht einfach beiseite schiebt.
Ich stehe zwischen den Stühlen. Zum einen habe ich grosse Angst vor einem Dammbruch, zum anderen möchte ich als gläubiger Katholik auch auf der Seite des Papstes stehen. Wo Petrus ist, da ist die Kirche. Ich schlage vor, wir warten ab. In den nächsten Monaten werden sich noch viele Kardinäle und Bischöfe zu Wort melden, und viele dieser Wortmeldungen werden uns nicht gefallen. Aber bleiben wir optimistisch, das gilt auch für mich! Haben wir Gottvertrauen! Gottes Segen!


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 Stefan Fleischer 7. Oktober 2014 

Das Dogma

von der grenzenlosen Barmherzigkeit Gottes gibt es nicht. Es gibt eine unerbittliche Bedingung. Der Mensch muss sein falsches Verhalten einsehen, umkehren und bekennen: „Vater, ich habe gesündigt.“
.
„Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.“ Aber: „Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.“ Es ist der Hochmut des Menschen, die Gottes Barmherzigkeit Grenzen setzt. Wer sich einredet, keiner Barmherzigkeit zu bedürfen, kann auch keine empfangen. Und wehe dem, der einem einfachen Gläubigen direkt oder indirekt zu einem solchen Hochmut verführt! (Siehe Ez 3,17 ff)


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 mirjamvonabelin 7. Oktober 2014 
 

Die detsche Kirche

glaubt wohl der Mittelpunkt des Universums zu sein.
Sie ist es aber nicht.
Christus ist die Mitte des Universums.
Und der Papst Franziskus ist auch kein Deutscher. Er denkt an die Probleme der Welt und nicht der Deutschen.
Nein, ich habe keine Angst, Jesus, ich vertraue auf dich!


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 Zarah N 7. Oktober 2014 
 

klingt irgendwie nach keiner hat die Absicht einer Mauer zu errichten.

Wir wissen ja genau was nach diesen Spruch kam- die Errichtung der Mauer. Wie gesagt die deutschen Kardinäle sind siegesgewiss aber wer weiß was kommt, vielleicht werden sie doch nicht über Papst Johannes Paul II und Benedikt triumphieren.


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 Piranja 7. Oktober 2014 
 

Einfach nur peinlich..??

Am Anfang, gleich mein 1.Kommentar, hatte ich die Frage aufgeworfen, wie viel Freunde, er mit seiner umstrittenen, anstössigen, verwirrenden Aussage haben wird.
Mein Urteil lautet erst mal "Daum nach unten"... durchgefallen!

Was denkt sich der Kardinal Marx dabei, Vorsitzender der DBk und dann diese peinliche Panne??

Das die Thematik mit den GvV zur Debatte anregt ist ok, aber das Thema mit den Homo's, aber, ich lasse Bitten!

Das Ganze noch einml gründlich überschlafen!.. und dann zur Kontroverse ausholen.


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 Zarah N 7. Oktober 2014 
 

Die Zulassung von WvG ist nur der Anfang und ein Teilziel der deutschen Kardinäle

Die deutschen Kardinäle wollen mehr.Die Zulassung der WvG zur Kommunion im Namen der Barmherzigkeit soll zu weiteren moraliche Dammbrüche führen.Dann werden neue pastorale Wege für Homoehe gefunden bis dann gelebte Homosexualität keine Sünde mehr ist,eine Homoehe kirchlich geschlossen werden kann, die Sexualmoral komplett hinfällig wird.Man wird dann auch Ausnahmefälle in der Pastorale erfinden wo Abtreibung, Euthanasie keine Sünde sind sondern barmherzig.Mit welcher Verlogenheit ständig von der Bewahrung der Lehre seitens der deutschen Kardinäle gesprochen wird, obwohl die praktische Aushöhlung beabsichtigt wird zeigt ein hoher Grad der Verstockung und Hochmut gegenüber der Lehre.Das Endziel der deutschen Kardinäle ist erreicht,wenn man die katholische Kirche inhaltlich nicht mehr von der EKD unterscheiden kann.Natürlich darf die Kirchensteuer auch nicht aus pastoralen und Barmherzigkeitsgründe angetastet werden.Bei Geld hört bekanntlich die Barmherzigkeit der deutschen Bischöfe auf.


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 reconquista 7. Oktober 2014 
 

Lächerliche Aussage...

Was ich mich frage, wenn ich das hier lese:

"Er plädierte auch für eine differenziertere Sicht auf Homosexualität in der katholischen Kirche. Über eine homosexuelle Beziehung, die über Jahrzehnte treu gelebt werde, könne man nicht sagen, "das ist alles nichts". Dies sei ein "bisschen zu stark""

Wenn Marx DAS zu stark findet, was denkt er denn darüber, was der hl Apostel Paulus schrieb?

"Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;
27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
28 Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, sodass sie tun, was sich nicht gehört"

Das ist dann für Marx vermutlich "diskriminierend" und "viel zu stark", oder?


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 neri5 7. Oktober 2014 
 

,,Geh, bau mein Haus wieder auf ! " So sprach Christus zum hl. Franziskus vom Kreuz herab.

Zum Ärger einiger Hirten welche dem Zeitgeist auf den Leim gegangen sind wird unser Papst Franziskus die katholische Ehelehre nicht in Frage stellen und keinen doppeldeutigen Kompromiss eingehen.


In seiner Analyse des Menschenzeitalters schrieb Gomez Davila, dass sich die gewöhnliche Seele zwar über ihre Gewöhnlichkeit (Gemeinheit) im klaren sei, aber die Unverfrorenheit besitze, für das Recht der Gewöhnlichkeit einzutreten und es überall durchzusetzen, womit in letzter Instanz die fundamentale Unterscheidung des Edlen vom Niedrigen abgeschafft wird. Dieser Zustand prostituiert zu allem Überfluss auch noch die Vernunft, die Zahllose Rechtfertigungen ersinnt,um den Menschen vor der Erkenntnis seiner selbst zu Bewahren:,, Wo das Christentum verschwindet, erfinden Habsucht, Neid und Geilheit tausend Ideologien, um sich zu rechtfertigen".


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 Giovanni Bosco 7. Oktober 2014 

Euer Hochwürdigste Eminenz Marx,

als einfacher Laie steht es mir zwar nicht zu Ihnen Ratschläge zu erteilen. Da mir Ihre Äußerungen aber zeigen, dass Sie in grundlegenden Fragen der Lehre der kath. Kirche keine Ahnung haben, weise ich Sie darauf hin, sich einmal mit der Theologie des Leibes von J.P.II zu beschäftigen. Diese Lehre ist übrigens direkt aus der hl. Schrift abgeleitet und wurde von den nachfolgenden Päpsten wiederholt und bestätigt.
Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie aufgrund dieser Lektüre sich und uns vor weiteren Pannen verschonen.


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 Giovanni Bosco 7. Oktober 2014 

Lesenswert ist der Artikel:

Dariusz Oko:
"Mit dem Papst gegen Homohäresie"

Erschienen in "Theologisches"

http://www.theologisches.net/files/2012%20-%20Theolog%20-%2009%20+%2010.pdf


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 Ginsterbusch 7. Oktober 2014 

Er kennt die Bibel doch, oder?

Das dritte Buch Mose:
Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.


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 Giovanni Bosco 7. Oktober 2014 

Lehre der Kirche / Familie / Homosexualität

Ich frage mich, wieso ein Kardinal im Zusammenhang mit der Familiensynode sich mehr oder weniger schützend vor homosexuelle Partnerschaften stellt. Es ist ein Merkmal der Homosexualität, dass sie nicht Treu ist. Homosexuelle Partnerschaften pervertieren die Ehen, und somit das Abbild Gottes.

Über Jahrzehnte schweigt man in Deutschland über die Lehre der Katholischen Kirche zu Ehe uns Sexualität.
Statt eines Schuldbekenntnisses der Verantwortlichen, hören wir jetzt, dass es "zu stark" sei, homosexuelle Beziehungen "über einen Kamm zu scheren".
Im gleichen Atemzug, will man bewirken, dass an der Unauflöslichkeit der Ehe "weiterentwickelt" wird. Wann bekennen diese Kardinäle sich endlich zur wahren Lehre??!!

Ich kann es nicht fassen! Ich bin verärgert!


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 Giovanni Bosco 7. Oktober 2014 

Zitat aus Instrumentum Laboris zur Bischofsynode (Teil II)

...Die Kirche wendet sich an die Familie von Nazareth, um ihr die Familien in ihren konkreten Realitäten der Freude, der Hoffnung und des Schmerzes anzuvertrauen."

Die Familie ist also Abbild des dreifaltigen Gottes.
So können wir armseligen Menschen verstehen, wie stark die Liebe Gottes ist. Und anders herum gedacht heißt das, wenn wir ein bisschen von der Liebe Gottes verstehen, begreifen wir, dass die Ehe etwas heiliges ist.
Bei diesem Vergleich kann es einem schwindlig werden.
Und das heißt auch, dass wir das Ideal einer kath. Ehe nicht hoch genug sehen können. Die Realität sieht natürlich immer anders aus - so sind wir Menschen halt; aber wir müssen uns immer nach den Idealen ausrichten, um den richtigen Weg zu erkennen!

Gott sei Dank, baut die Lehre der k. Kirche zur Ehe auf diesem Vergleich auf. Da werden auch die deutschen Bischöfe nicht dran rütteln können.

Wird der Mensch in der Ehe nicht als Abbild des liebenden Gottes gesehen wird, wird der ganze Glaube zusammenbrechen.


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 Giovanni Bosco 7. Oktober 2014 

Zitat aus Instrumentum Laboris zur Bischofsynode (Teil I)

35./36.
"Wenn ein Mann und eine Frau das Sakrament der Ehe feiern, dann spiegelt Gott sich sozusagen in ihnen wider, prägt in sie die eigenen Züge und den unauslöschlichen Charakter seiner Liebe ein. Die Ehe ist das Bild der Liebe Gottes zu uns. Denn auch Gott ist Gemeinschaft: Die drei Personen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes leben seit jeher und für immer in vollkommener Einheit. Und eben das ist das Geheimnis der Ehe: Gott macht aus den beiden Eheleuten eine einzige Existenz. ... Das Geheimnis der Menschwerdung des Wortes im Schoß einer Familie offenbart uns, dass sie ein bevorzugter Ort der Offenbarung Gottes an den Menschen ist. Tatsächlich wird anerkannt, dass die Familie der normale und alltägliche Ort der Begegnung mit Christus ist. Das christliche Volk schaut auf die Familie von Nazareth als Beispiel der Beziehung und der Liebe, als Bezugspunkt für jede familiäre Realität und als Trost in der Bedrängnis. Die Kirche wendet sich an die Familie von Nazareth, ...


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 Eremitin 7. Oktober 2014 
 

Sehr verwirrend und schwammig

was kardinal Marx so sagt. Die Lehre der Kirche ist aber eindeutig und klar-vor was haben die Bischöfe solche Angst? Vor denen, die eh nicht mehr in der Kirche sind und bestimmt auch nicht mehr zurückkommen werden und die wahrhaft treuen Katholiken werden wieder mal in die Fundi-Ecke gestellt und verprellt. Wer den Zeitgeist heiratet ist bald Witwer.


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 Waldi 7. Oktober 2014 
 

Erst kürzlich...

habe ich von einer Kommentatorin den weisen und prophetischen Ausspruch eines Kolumbianischen Philosophen gelesen, ich zitiere aus der Erinnerung heraus: "Weil die Menschen nicht tun, was die Kirche lehrt, lehrt die Kirche nun - was die Menschen wollen und tun"!
Zum direkten Vergleich die Aussage von Kardinal Marx: "Man habe zwar nicht das Ziel, die Lehre zu verändern. Aber man könne auch nicht sagen: Wir rühren nicht an der Lehre und betrachten nur die Pastoral." Alles klar???


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 Elija-Paul 7. Oktober 2014 
 

Verwirrende Aussage!

Lieder ist die Aussage von Kardinal Marx im Zusammenhang mit der Homosexualität - so wie sie abgedruckt ist - verwirrend. Wahrschinlich möchte er, wie das auch Kardinal Schönborn formuliert hat eine gewisse ethische Anerkennung postulieren, wenn Homosexuelle sich treu sind im Gegensatz zu dem häufigen Partnerwechsel wie es nicht selten üblich ist! Doch welch ein Zeichen kann davon ausgehen, wie soll man es interpretieren? Es wird dann immer schwerer werden, die HS als eine verwirrte und auch sündhafte sexuelle Praxis zu bezeichnen, welche der Umkehr und der Heilung bedarf! Kein Christ möchte die Homosexuellen verurteilen, da sind wir nun vielleicht positiv sensibler geworden, aber genauso müssen wir uns hüten die Praxis der HS irgendwie zu relativieren und sie doch durch vage Formulierungen in der Kirche hoffähig machen!
Das sind wir der Wahrheit, den Homosexuellen, der nächsten Generation und auch der Kirche schuldig!


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 Waldi 7. Oktober 2014 
 

Das ist genau das,

was ich von Kardinal Marx erwartet habe, als er noch Bischof war! Was bei dieser so "hoch dotierten Synode" herauskommt, wird man als Katholik schleunigst vergessen müssen, wenn man der kath. Kirche und ihrer Lehre treu bleiben will! Die so oft von mir intuitiv gefühlte Gefahr für die kath. Kirche, die ich besonders von den Deutschen Bischöfen und Kardinälen befürchtet habe, wird nun gnadenlos eintreten, da bin ich absolut sicher! Ich weiß nicht mehr wer das gesagt hat: "Die Glaubenskrise der Menschen ist das Resultat einer eklatanten Glaubenskrise ihrer Hirten"! Wenn ich, als kleiner, bedeutungsloser Katholik, an meine Begnadigung an real erlebten Glaubenserfahrungen denke, dann muss ich bekennen, dass bei diesem „Glaubensschub“ kein einziger Bischof daran beteiligt war! Das ist eine Wahrheit, die sich immer wieder bestätigt hat! Wie sollen auch Bischöfe Glaubenswahrheiten vermitteln können, über die sie sich selbst nicht einigen können! Es wird nur einen Kompromiss geben!


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 bernhard_k 7. Oktober 2014 
 

Abrissbirne?

Schwingen da Kard. Kasper und Kard. Marx schon die Abrissbirne? Vor kurzem erst sagte Weihbischof Athanasius Schneider: „Der Einfluss anthropozentrischen Denkens nimmt in der Kirche zu und wird zu einer Spaltung führen. Die Kirche werde daraus gestärkt hervorgehen.“


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 Wiederkunft 7. Oktober 2014 
 

Glaubensabfall

Der Wiederkunft Christi wird ein großer Glaubensabfall vor ran gehen. Nicht nur ein Glaubensabfall außerhalb der Kirche, sondern innerhalb!! Die Worte des Kardinals lassen keinen Zweifel offen, was zumindest die deutsche Kirche will. Bei Geschiedenen will man die Treue plötzlich nicht mehr so ernst nehmen, bei den Homosexuellen, wird sie plötzlich gelobt. Welche Scheinheiligkeit! Die Lehre braucht man nicht zu ändern, man braucht auch nicht vergangenen Zeiten nach jammern, sondern man müsste endlich zum Kern dieser Lehre vordringen. Papst Johannes Paul II, war ein Prophet der ehelichen Liebe. Die Sehnsucht nach einer heilen und treuen Beziehung trägt der Mensch in sich, leider wird sie durch die Sünde verdunkelt. Der Mensch liegt ständig im Kampf um das Gute tun zu können. Um diesen Kampf zu kämpfen, braucht es das Ziel, auf das wir alle zu gehen, es braucht das Wort Gottes, es braucht die Lehre und vor allem Gebet! Welche klaren Worte kommen da doch aus dem Gebetshaus Augsburg!!!!


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 Viator Hungaricus 7. Oktober 2014 

@AlbinoL

Ich verstehe was Sie meinen. Und mit der Diagnose der leerer werdenden Kirchen haben Sie bestimmt recht. Aber lassen Sie uns eines nicht vergessen: Die Kirche hat keinerlei Vollmacht, Menschen, die sich, ohne gültige Absolution, unbereut und/oder ohne festen und ehrlichen Vorsatz der künftigen Unterlassung, im Zustand schwerer Sünde sind, zur Kommunion zuzulassen. Sie hat auch keinerlei Vollmacht, Menschen von schwerer Sünde loszusprechen, die diese nicht bereuen und nicht den festen Vorsatz haben, diese nicht zu wiederholen. Die Kirche hat weiters keinerlei Vollmacht, eine gültig geschlossene Ehe aufzulösen. Um diese Dinge zu wissen, braucht es keine Synode und keine weiteren Beschlüsse. Sie ergeben sich aus der Hl. Schrift und der Lehre der Kirche seit der Zeit der Apostel.


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 Suarez 7. Oktober 2014 

Offenbar kennt Kardinal Marx die Lehre der Kirche nicht - Teil 3

weiter heißt es in den Erwägungen:

"Werden homosexuelle Lebensgemeinschaften rechtlich anerkannt oder werden sie der Ehe gleichgestellt, indem man ihnen die Rechte gewährt, die der Ehe eigen sind, ist es geboten, klar und deutlich Einspruch zu erheben. Man muss sich jedweder Art formeller Mitwirkung an der Promulgation und Anwendung von so schwerwiegend ungerechten Gesetzen und, soweit es möglich ist, auch von der materiellen Mitwirkung auf der Ebene der Anwendung enthalten. In dieser Materie kann jeder das Recht auf Einspruch aus Gewissensgründen geltend machen."

Was hier Kardinal Marx sagt, widerspricht eklatant dem, was der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Papst Benedikt XVI. emeritus, sehr präzise ausgeführt hat. Die "Erwägungen" wurden von Papst Johannes Paul II. approbiert.

Offenbar streben nun ein Teil der Kardinäle, insbesondere die, die dem steuerfinanzierten Staatskirchentum nahe stehen, eine Verdunkelung der Lehre an.

Es brechen schlimme Zeiten an!


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 PBaldauf 7. Oktober 2014 
 

‘Die Lehre ist kein statisches Gebilde!‘
Wohl wahr…, doch frag ich mich: Führt MARX
vielleicht… hier gerade… was im Schilde…?

Ich frage nur, behaupte nichts,
man sollte meinen Beitrag also
differenziert sehen,
nicht einfach sagen: Das ist nichts
Es schere mich niemand über den Kamm,
denn dies wäre ein bisschen stark

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 synesis 7. Oktober 2014 

Die "getarnten Wölfe" ziehen ihren "Schafspelz" aus

Eigentlich ist doch es doch schön, wie die Aufforderung Papst Franziskus' an die Synodenteilnehmer - "Sprecht frei heraus" - Früchte trägt: Die "Wölfe im Schafspelz" enttarnen sich selbst und verstricken sich in die Widersprüchlichkeit ihrer Einstellungen und Aussagen. Ein hoffnungsvoller Vorgang!

Und dass Papst Franziskus, der zum Kampf gegen den (!) Bösen mahnt und immer den Schutz der Gottesmutter Maria sucht, die kirchliche Lehre von der Ehe gerade NICHT schwächen, sondern stärken und auf ihre notwendige pastorale Umsetzung drängen will, dessen bin ich gewiß.


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 Sopran 7. Oktober 2014 
 

Es ist eine absolute Zumutung, was hier den Gläubigen zugemutet wird

Und ich bin mir sicher: Es wird ganz viele geben, die da nicht mitmachen. Es gibt genügend Geistliche und Gläubige, die auf der Seite von Müller, Burke und Pell stehen. Und es gibt genügend Länder, die das nicht mitmachen werden.


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 Suarez 7. Oktober 2014 

Offenbar kennt Kardinal Marx die Lehre der Kirche nicht - Teil 2

weiter heißt es:

3. Die natürliche Wahrheit über die Ehe wurde durch die Offenbarung bekräftigt, die in den biblischen Schöpfungsberichten enthalten ist und auch die ursprüngliche menschliche Weisheit zum Ausdruck bringt, in der sich die Stimme der Natur selbst Gehör verschafft. Das Buch Genesis spricht von drei grundlegenden Aspekten des Schöpferplanes über die Ehe.

Zum einen wurde der Mensch, das Abbild Gottes, « als Mann und Frau » geschaffen (Gen 1,27). Als Personen sind Mann und Frau einander gleich, in ihrem Mann- und Frausein ergänzen sie einander. Die Sexualität gehört einerseits zur biologischen Sphäre, wird aber andererseits im menschlichen Geschöpf auf eine neue, und zwar auf die personale Ebene erhoben, wo Natur und Geist sich miteinander verbinden.

Zum anderen wurde die Ehe vom Schöpfer als die Lebensform gegründet, in der sich jene Gemeinschaft unter Personen verwirklicht, die die Ausübung der Geschlechtlichkeit einbezieht. «


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 Suarez 7. Oktober 2014 

Offenbar kennt Kardinal Marx die Lehre der Kirche nicht - Teil 1

In den ERWÄGUNGEN ZU DEN ENTWÜRFEN EINER RECHTLICHEN ANERKENNUNG
DER LEBENSGEMEINSCHAFTEN ZWISCHEN HOMOSEXUELLEN PERSONEN

heißt es unter
I. NATUR UND UNVERZICHTBARE

MERKMALE DER EHE

2. Die Lehre der Kirche über die Ehe und die Komplementarität der Geschlechter legt eine Wahrheit vor, die der rechten Vernunft einsichtig ist und als solche von allen großen Kulturen der Welt anerkannt wird. Die Ehe ist nicht eine beliebige Gemeinschaft von menschlichen Personen. Sie wurde vom Schöpfer mit einer eigenen Natur sowie eigenen Wesenseigenschaften und Zielen begründet.(3) Keine Ideologie kann dem menschlichen Geist die Gewissheit nehmen, dass es eine Ehe nur zwischen zwei Personen verschiedenen Geschlechts gibt, die durch die gegenseitige personale Hingabe, die ihnen eigen und ausschließlich ist, nach der Gemeinschaft ihrer Personen streben. Auf diese Weise vervollkommnen sie sich gegenseitig und wirken mit Gott an der Zeugung und an der Erziehung neuen Lebens mit.


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 Sopran 7. Oktober 2014 
 

Ich sehe da nur noch einen Weg: Eine Kirchenspaltung

Das ist nicht mehr meine Kirche


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 Kostadinov 7. Oktober 2014 

@champagneandwine

ob in Econe und Menzingen schon die Korken knallen?


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 AlbinoL 7. Oktober 2014 

Die Snode wird vorübergehen

die Widerverheirateten werden zur Kommunion zugelassen (in jedem Fall in Deutschland) und die Kirchen werden trotzdem immer leerer werden :-)


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 nicodemus 7. Oktober 2014 
 

Hören Sie mal, Herr Kardinal!

Sie sagen (bestimmt unüberlegt):
"Über eine homosexuelle Beziehung,die über Jahrzehnte treu gelebt werde, könne man nicht sagen, das ist alles nichts?"

Und was ist mit einem Mann,der mit zwei Frauen eine homosexuelle Beziehung
- über Jahrzehnte "treu" führt?
Das ist doch schon was - oder?


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 w-maria 7. Oktober 2014 
 

Glauben heißt vertrauen

Wer glaubt, vertraut auf den Herrn. Wer vertraut, vertraut besonders darauf, was er gesagt hat: "Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen." (Mt. 16,18). Wovor also Angst haben? Ich bin mir sicher, dass die Lehre sich nicht (wesentlich) ändern kann. Habt also weniger Angst sondern lebt den Glauben. So sehr ich dafür bin, die Lehre über Ehe und Familie NICHT zu ändern, so sehr bin ich dafür, dass die Kirche auf Menschen, die in der Ehe scheitern zugeht und ihnen hilft. Wir leben in einem Missionsgebiet, Leute! Wen wundert es, dass die Gesellschaft die Lehre nicht kennt und weil sie sie nicht kennt und deren Vorzüge nicht begreift, ablehnt? Mein Vorschlag wäre, den Glauben selbst vorbildhaft zu leben und liebevoll auf die Menschen zuzugehen. Mit klaren Worten, deutlich werden, wenn es sein muss, aber liebevoll. So wird es auch bei der Synode sein. Glaube+Liebe+Hoffnung=Lehre. Vertraut dem Heiligen Geist!


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 Viator Hungaricus 7. Oktober 2014 

Nein, es überrascht nicht

allenfalls die Geschwindigkeit, mit der diese Herren jetzt zur Sache kommen. Man stelle sich einmal vor, Kardinal Marx hätte solche Aussagen vor zwei Jahren gemacht, oder vor 10 Jahren, als noch der Hl. Johannes Paul II. lebte. Wäre er jetzt Kardinal? Jetzt fallen alle Masken, und vielleicht ist das auch gut so, denn es ist immer besser, die Wahrheit tritt offen zutage. Die Art, wie Kardinal Marx die Verbindlichkeit der Hl. Schrift bewertet, ist kaum zu unterscheiden von der Haltung der EKD. Von der Tradition und der Lehre der Kirche ganz zu schweigen. Nein, nein, das passt alles nicht mehr in unsere Zeit, jetzt braucht es anderes, moderneres. Wäre Jesus heute im Fleische auf Erden, er würde ja ganz anders reden als damals... An uns liegt es, das Neue zu entdecken! Spannend! Modern! Nicht mehr so wie früher, mit Geboten und Verboten, alles langweilig. Das tun wir in die Mottenkiste, die sperren wir ab und werfen den Schlüssel weg, mitsamt dem KKK und den vielen komischen Paragraphen...


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 kempis 7. Oktober 2014 
 

Wohin sich wenden?

@ Tadeusz
Petrusbruderschaft googlen


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 Micha 7. Oktober 2014 
 

Widerspruch

In einem hat Kard. Marx wohl recht, wenn er sagt, es "dürfe nicht darum gehen wiederzugewinnen, was wir mal hatten" Vielmehr müsste es darum gehen, wie es Gott für uns gedacht hat, und da spricht die Hl. Schrift eine ziemlich deutliche Sprache, auch sehr deutlich, was die Homosexualität betrifft.
Dass die Lehre der Kirche dabei wirklich kein" statisches Gebilde" war und ist, steht auf einem anderen Blatt, sie hat sich jedoch noch nie den Schriften widersprochen. Und hier bewegt er sich auf sehr dünnem Eis.


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 raph 7. Oktober 2014 
 

Wir reden ein bisschen hin, wir reden ein bisschen her, hoffentlich verstehen die Leute die Lehre der Kirche bald nicht mehr???
Für manche Anliegen genügt vielleicht beten nicht mehr, für die Teilnehmer dieser Synode sollten wir wohl auch fasten!


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 petrafel 7. Oktober 2014 
 

Statisches Gebilde

Ich bin der Überzeugung, dass die Lehre der RKK sehr wohl ein statisches Gebilde ist. Weiterentwickeln muss sich die Menschheit!!! Wenn sich z.B. die Kinder geschiedener Eltern über die Ausgrenzung durch die Gemeinde und den Pfarrer beklagen, kann ich die Ursache für das Dilemma nicht bei der Lehre der RKK finden. Auch eine Stigmatisierung von Gemeindemitgliedern, die nicht zur Kommunion zugelassen sind und bei der Messe am Platz bleiben oder "nur" den Segen des Priesters empfangen, liegt nicht in der Lehre begründet, sondern in der Schwäche der selbstgerecht verurteilenden Mitmenschen.

Natürlich war früher nicht alles besser, ganz und gar nicht! Deshalb sollte die Familienpastoral den Menschen in erster Linie helfen, ein höheres Maß an sittlicher Reife zu erlangen. Und dazu braucht man ganz dringend Ideale, und zwar statische!

Kennt eigentlich jemand genaue Prozentzahlen über Betroffene innerhalb der KK, die wiederverheiratet (nach Scheidung) sind, in Deutschland und weltweit?


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 roxana 7. Oktober 2014 
 

Sünde mit pastoralem Verfallsdatum?

Der Phantasie sind wirklich keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, das Evangelium und die Lehre der Kirche auszuhebeln. Also wenn ich Kardinal Marx richtig verstehe, dann ist eine homosexuelle Beziehung am Anfang Sünde, aber je länger sie dauert, desto weniger sündhaft ist sie, und nach einer gewissen Zeit ist sie etwas Gutes. Ebenso Kardinal Kasper. Am Anfang ist eine neue Beziehung einer geschiedenen Person Ehebruch, aber je länger sie dauert, desto mehr nimmt die Sünde ab, und wenn auch noch Kinder aus dieser sündhaften Beziehung hervorgehen, dann darf man das doch nicht als Ehebruch bezeichnen, dann kann man ruhig zur Kommunion gehen. Ich denke nicht, dass Gott so ein Verfallsdatum der Sünde eingeplant hat.


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 placeat tibi 7. Oktober 2014 
 

Inhaltlich

überrascht mich hier gar nichts, schlimm genug.
Aber wie man sich hier über die Grundlage der Lehre hinwegsetzt, die darauf fußt, die Herde vor der Gefährdung des Verlusts des Seelenheils durch Sünden zu bewahren, indem sie vor dem warnt, was Christus als Sünde offenbart hat (wie das irgendwer sonst sieht ist völlig unmaßgeblich), ist erschreckend.
Man leugnet, daß die Nachfolge Christi schon immer ein Skandal war und gegen jeden Zeitgeist stand von Anfang an.
Neuer Blick? Schon immer waren Menschen von sexuellen Begehrlichkleiten und Untreue versucht, Monogamie in Treue ist und war kein "Ideal", sondern ein Gebot Christi. Nichts hat sich daran geändert.


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 Kostadinov 7. Oktober 2014 

mich überrascht...

...daß ein Wort hier noch nicht gefallen ist: Kirchensteuer! Man scheint zu hoffen, daß man die Austritte mit gesteigertem Verständnis für unkatholische Lebensentwürfe (nicht nach Marx, aber nach Katechismus und bisheriger Lehre) mehr Zahler vom Austritt abhalten kann. Das dürfte aber wohl schief gehen: Anhänger der bisherigen Lehre (und Gegner der künftigen Leere) werden davon laufen und die "modernen" Partnerschaften bleiben auch nicht wirklich in einem derart teuren Club der Beliebigkeit. Wo sind denn die Massen an WvG und sonstigen Partnerschaften, die man da barmherziglich umarmen (und abkassieren?) möchte??? John Fisher, Thomas Morus, alles ein tödliches Mißverständnis???


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 ThomasMoore 7. Oktober 2014 

Ein entschiedenes sowohl als auch

soll also der Wahrheit Christi entsprechen? ich denke, die Evangelien sagen da deutlich etwas anderes.
Mir scheint, der Verfall der Kirche hierzulande ist unaufhaltsam, wenn solche Aussagen schon unter Kardinälen salonfähig sind.


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 girsberg74 7. Oktober 2014 
 

„Wiedersprüchlich“?

@ AlbinoL

Lieber AlbinoL,

mir scheint, dass Ihnen in Bezug auf Marx eine Freud'sche Fehlleistung unterlaufen ist, die unter Auslassung des Wortes „nicht“ als eine Freud'sche Leistung gewürdigt werden könnte, nämlich als eine klassische Aussage zur Wahrnehmung der Amtsträgers Marx.


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 Tadeusz 7. Oktober 2014 

Ich war lange gegen die Pius-Brothers...

...und jetzt angesichts der Angriffe an die Kirche von innen durch Kaspar und Marx beginne ich vorsichtig für sie dankbar zu sein...

Wer sonst kann noch die überlieferte Inhalte des katholischen Glaubens noch verteidigen...?

Wenn Kasper und Marx recht bekommen, wo soll ich hingehen?


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 Marquard Imfeld 7. Oktober 2014 
 

2 Parteien

Die 2 Parteien haben sich in der Synode bereit klar positioniert: Kardinal Marx (mit den deutschen Bischöfen der "Rheinischen Allianz") + Kardinal Schönborn (Österreich)gegen Kardinal Burke (Wortführer derjenigen, welche den katholischen Glauben nicht verwässern wollen). Es ist zu erwarten, dass auch Bischof Büchel (Schweiz) an der Synode mehr oder weniger die deutsche Position vertreten wird, da sowohl Bischof Büchel (St. Gallen), wie auch Bischof Gmür (Basel),in diesen Fragen den katholischen Glauben in den letzten Jahren nicht unterstützt haben. In der Schweiz war es im wesentlichen nur noch Bischof Huonder, welcher in der Öffentlichkeit zu diesen Punkten noch den katholischen Glauben verteidigte.


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 Veritasvincit 7. Oktober 2014 

Gut gesagt

Smaragdos!

Eine homosexuelle Beziehung über Jahrzehnte treu gelebt = In der homosexuellen Beziehung über Jahrzehnte treu gesündigt.


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 nurmut 7. Oktober 2014 
 

Es ist ein Jammer

und die Aussage des Kard. Marx macht deutlich, dass die Kirche (bzw. deren Vertreter) wenig bis keine Ahnung über die Ehe haben. "Wirkliche Ehepastoral" ist in der RKK nicht zu finden.
Das "Sakrament" der Ehe wurde über Jahrhunderte sträflich vernachlässigt, ja manche Kleriker sehen darin eine "minderwertige Lebensform" für schwache Menschen oder gar eine Falle.
Zur Erinnerung:
Die Ehe ist das erste und wichtigsten Gebilde der Menschheit und geht auf die ersten Menschen zurück.
Die eheliche "fruchtbare" Liebe ist ein Sinnbild der Dreifaltigkeit.
Eine glückliche Ehe gibt eine Ahnung über das künftige himmlische Glück.
Eine gute Ehe wird nach wie vor von einer großen Mehrheit (gläubiger und auch ungläubiger) Menschen angestrebt.
In einer guten Ehe kann man Liebe Treue, Hingabe, Trost, Hilfe und Stütze geben und empfangen.
Frage: Wo hat die RKK diese Wahrheiten bei den Gläubigen, beginnend bei der Jungend bis zu den Erwachsenen glaubwürdig gelehrt und unterstützt?


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 champagneandwine 7. Oktober 2014 

Beängstigend....

...obwohl ich das 'Habt keine Angst' von Papst Johannes Paul II für entscheidend halte.
Derweilen tröste ich mich mit Davila."Der Katholik, den das Los der Kirche mit Besorgnis erfüllt, hat aufgehört Katholik zu sein."


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 bernhard_k 7. Oktober 2014 
 

Wenn sich diese Ideen durchsetzen

kommt das einem Selbstmord der Kirche Jesu Christi gleich. Da bräuchten wir uns gar nicht vor den atheistischen Strömungen fürchten, diese Angriffe von außen wären vgl.weise harmloser.


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 Hadrianus Antonius 7. Oktober 2014 
 

Endlich

Kard. Marx sei für sein ehrliches Statement herzlich gedankt.
Endlich sagt hier ein sehr hoher Hirte- Mitglied des Kardinalkollegiums von 9 das dem Papst unmittelbar zuarbeitet- offen und freimütig was so lange so schamhaft verschwiegen wurde:
"Man kann nicht sagen:Wir rühren nicht an die Lehre und betrachten nur die Pastoral".
Auf das 2. Vatik. Konzil, das "pastorale Konzil" überhaupt, übertragen heißt es dann wohl in der Tat daß die Lehre geändert wurde.
Das wurde sehr lange Zeit von sehr vielen bestritten, wurde in den Zeitläuften durch die zunehmende Turbulenzen und Katastrofen immer mehr bestätigt und wird jetzt von ganz oben öffentlich gesagt.

In memoriam Kard. Mindszenty:
"Vita humiliavit, mors exaltavit"
Santiago!


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 AlbinoL 7. Oktober 2014 

Es ist nicht Wiedersprüchlich

er will diese Öffnung hat dies auch schon öfter durchklingen lassen. Sowie der Papst wohl auch. Jeder der jetzt überrascht ist überrascht mich.


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 reconquista 7. Oktober 2014 
 

Schockierender und Widersprüchlicher...

...könnten die Aussagen eines ranghohen Kardinals nicht sein.
Einerseits sagt Marx, es habe nie eine ideale Realität von Ehe und Familie gegeben, andererseits sagt er man solle nicht versuchen etwas zurückzugewinnen, was früher mal war (also war es doch besser?).
Marx ist wohl eine perfekte Verkörperung eines Modernisten. Erst vor einiger Zeit sprach er so, als gäbe es die Hölle gar nicht und jetzt sind plötzlich die Gebote Gottes an den Zeitgeist anzupassen. Mich würde es nicht wundern, wenn Marx in Wahrheit ein Freimaurer wäre.
Es ist ekelhaft, solch eine verwässerte, unchristliche Lehre von einem Kardinal hören zu müssen.
Wenn seine Meinung der Meinung der Mehrheit entspricht, dann gute Nacht!
Ich als jemand, der das "reconquistahafte" für in vielerlei Hinsicht gute hält, habe in SEINER Kirche scheinbar sowieso nichts verloren.
Traurig, traurig...
Man sollte sich die Weissagungen der Muttergottes zu Gemüt führen. All diese Dinge waren vorrausgesagt..


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 huegel76 7. Oktober 2014 

Keine "ideale Realität von Ehe und Familie"?

Mag sein, aber ein IdealBILD von Ehe und Familie hat es bisher immer gegeben in der Lehre der kath. Kirche. Wenn man dieses Idealbild aufgibt, besteht keine Chance mehr, diesem wenigstens nahe zu kommen!
Der Papst hat offene Worte gefordert. Liebe Bischöfe, gesteht Euch selbst endlich ehelich ein, dass Ihr in der Vermittlung der Lehre in den letzten Jahrzehnten versagt habt und dass sich genau das ändern muss! Papst Franziskus mag keine lauen Christen!
Darüber hinaus haben wir die Familie betreffend ganz andere Probleme (Gender etc.) als ein paar wiederverheiratet Geschiedene!


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 Piranja 7. Oktober 2014 
 

@ carl eugen..

Ihre Befürchtungen teile ich mit Ihnen gerne.. die Aussagen und Ansichten des Kardinals R. Marx lassen zu hören! Sie deuten schon auf eine zukunfstweisenden Richtung der KK, inwieweit sie sich in den einzelnen Aspekten öffnet, warten wir's ab.

Einerseits muss sich die KK treu bleiben, anderfalls sich dem modernen Zeitgeist angleichen, könnte ihr die Spaltung oder sogar der Verlust ihrer Glaubwürdigkeit kosten!


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 Aegidius 7. Oktober 2014 
 

Eminenz, niemand wird hier mit der Waffe in der Hand "reconquistamäßig" wiederherstellen wollen, "was wir einmal hatten" (Was soll denn eine solch polemisch-blödsinnige Wortwahl?). Aber mit dem Lehramt (und nicht mit dem Dolch der liberalen Zerstörer) im Rücken könnten wir doch versuchen, es den Heiligen nachzutun und die Anregung des Hl. Johannes Pauls II, des Patrons der Familien, nach NEUEVANGELISIERUNG des neuheidnischen ehemals christlichen Abendlands aufzunehmen. Das wäre eigentlich - so glaube ich - auch eine mit dem Kardinalspurpur gut verträgliche Einstellung.


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 Smaragdos 7. Oktober 2014 
 

"Über eine homosexuelle Beziehung, die über Jahrzehnte treu gelebt werde, könne man nicht sagen, "das ist alles nichts""

In der Tat, eine homosexuelle Beziehung, die über Jahrzehnte treu gelebt wird, zeugt von großer Treue - in der Sünde!


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 M.Schn-Fl 7. Oktober 2014 
 

So,so "ungeschichtliche"Sicht.

Tatsache ist, dass die Ehen früher durchweg stabiler waren und von den meisten Katholiken verantwortungsvoll gelebt wurden, weil sie besser über eine christliche Ehe belehrt waren und Katechese und Verkündigung zu diesem Thema eindeutig waren. Dafür haben in früheren Zeiten die Bischöfe gesorgt. Heute ist das seit einigen Jahrzehnte leider anders. Und daran kann und muss man etwas ändern und nicht japsend dem zeitgeist nachlaufen, ohne ihn jemals einzuholen.


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 carl eugen 7. Oktober 2014 

Leider befürchte ich,...

...dass Kardinal Marx grosser Erfolg beschieden sein wird. Um WvG zur Kommunion zulassen zu können, wird der Synode nichts anderes übrig bleiben, als die Lehre zu ändern. Tja, ich fürchte, dass wir uns an den Gedanken gewöhnen müssen, dass die Kirche sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern wird. Es tut mir in der Seele weh, aber uns bleibt nichts anderes übrig als zu beten und zu hoffen.


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 Piranja 7. Oktober 2014 
 

Kardinal R. Marx...

Es sind ermutigende Ansichten des Kardinals R. Marx!

Liberal und im Trend liegend mit dem heutigen Zeitgeist, was Ehe, Familie und Eheähnliche Gemeinschaften anbetrifft.
Ob er sich damit viele Freunde macht, bei seinen Amtskollegen, die Frage bleibt offen!


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