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Vatikan dementiert Bericht über Pläne für Papstattentat

27. August 2014 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Italienischer Pressebericht hatte behauptet, dass islamistische Terroristen ein Attentat auf Papst Franziskus vorbereiten würden - Vatikansprecher Lombardi: «Der Vatikan hegt keine speziellen Befürchtungen in diese Richtung»


Vatikanstadt (kath.net/KNA/red) Der Vatikan hat einen Bericht dementiert, wonach islamistische Terroristen ein Attentat auf Papst Franziskus vorbereiten sollen. Dies entbehrt nach den Worten von Vatikansprecher Federico Lombardi jeder Grundlage. «Daran ist nichts ernst zu nehmen. Der Vatikan hegt keine speziellen Befürchtungen in diese Richtung», zitierten ihn Medien am Dienstag.

Am Montag hatte die italienische Tageszeitung «Il Tempo» verbreitet, Kämpfer der Terrormiliz «Islamischer Staat» planten einen Angriff auf den Papst. Unter Bezug auf israelische Quellen hieß es, deren Anführer, der selbsternannte «Kalif» Abu Bakr al-Baghdadi, habe Attacken in Europa und insbesondere gegen Franziskus als «den größten Vertreter der christlichen Religion» und «Träger der falschen Wahrheit» befohlen. Derzeit mischten sich Dschihadisten der in Syrien und im Irak kämpfenden Miliz unter die zahlreichen Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Italien kommen.


Vergangene Woche berichteten italienische Medien, Italien verstärke seine Sicherheitsvorkehrungen. Ein konkreter Terrorverdacht bestehe aber nicht.

Während der Generalaudienz am 13. Mai 1981 auf dem Petersplatz hatte Ali Agca inmitten von etwa 15.000 Menschen ein Attentat auf Johannes Paul II. verübt Der Papst überlebte nur knapp. Über die eigentlichen Motive und Hintermänner des türkisch-muslimischen Attentäters ist bis heute nichts Sicheres bekannt.

Attentatsversuch auf Papst Johannes Paul II. 1981 (engl.)


Das Attentats-Shirt von Papst Johannes Paul II. (Rome Reports, engl.)


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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