Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  4. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  5. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  6. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  7. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  8. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  9. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  10. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  12. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  13. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  14. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  15. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"

Afroamerikanischer Priester: US-Rassenkonflikt eitert schon lang

22. August 2014 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der katholischen Kathedrale von St. Louis versammelten sich am Mittwochabend mehr als 500 Gläubige um für den verstorbenen Michael Brown sowie für Versöhnung und Frieden zu beten


Vatikanstadt-Washington (kath.net/KAP) Den Rassenunruhen in der US-amerikanischen Kleinstadt Ferguson bei St. Louis ist zuvor Jahre hindurch die Entwicklung eines "Eiterherds in den Beziehungen" zwischen Schwarzen und Weißen in der Gemeinde vorausgegangen. Das sagte der katholische Afroamerikaner-Seelsorger Father Arthur Cavitt in einem "Radio Vatikan"-Interview am Mittwoch. Cavitt sprach von "Misstrauen, Rassismus und Vorurteilen". Sie hätten über die Jahre eine feindschaftliche Atmosphäre zwischen Einwohnern und Polizisten aufgebaut.

Seit der Tötung des schwarzen Jugendlichen Michael Brown durch einen Polizisten am 9. August kommt es in Ferguson praktisch jede Nacht zu Demonstrationen und Ausschreitungen. Es kam auch zu Plünderungen. Präsident Barack Obama entsandte zu Wochenbeginn Justizminister Eric Holder in die Kleinstadt. Er versprach unter anderem eine gründliche Untersuchung der Vorfälle.


In der katholischen Kathedrale von St. Louis versammelten sich am Mittwochabend mehr als 500 Gläubige um für den verstorbenen Michael Brown sowie für Versöhnung und Frieden zu beten. Den Gottesdienst leitete Erzbischof Robert Carlson. Zahlreiche afroamerikanische Priester waren Konzelebranten.

In seiner Predigt sprach Carlos das weiterhin ungelöste Problem des Rassismus an: "Wir müssen die tragischen Ereignisse in unserer Region untersuchen. Wir müssen verstehen, was die Gründe sind. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, das System des Rassimus auseinander zu nehmen. Denn solange die Gründe nicht genannt sind und es keine Korrekturen gibt, wird das Problem weiter bestehen."

Der Hauptpastor der afroamerikanischen evangelikalen Wellspring-Gemeinde, Willis Johnson, sagte gegenüber der Internetzeitung Christian Post", die Fergusoner seien mit der einem Traumapatienten vergleichbar: "Wir sind auf der Intensivstation; unser Zustand ist kritisch. Das Wichtigste ist, den Patienten zu stabilisieren."

Die Krawalle müssten aufhören, sagte Johnson. Aber nicht nur Unruhestifter kämen aus den gesamten Vereinigten Staaten nach Ferguson, sondern auch Geistliche und engagierte Christen. Sie wollten einen Dialog in Gang bringen, Gott um Hilfe bitten und Versöhnung stiften. Johnson: "Wir müssen uns den Fehlern der Vergangenheit stellen und Verantwortung übernehmen."

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  2. Tennessee: Lebensschützer feiern drei Jahre Abtreibungsverbot
  3. Nach Kündigung wegen Verweigerung der Covid-Impfung: Krankenhausmitarbeiter erhalten Entschädigung
  4. Abtreibungsklinik in Florida schließt nach 23 Jahren
  5. Bundesstaat Texas verschärft Vorgehen gegen illegalen Vertrieb von Abtreibungspillen
  6. Wegen Transgender-Regelung: US-Bildungsministerium streicht Schulbezirken das Geld
  7. Planned Parenthood schließt dieses Jahr 41 Zentren in den USA
  8. Planned Parenthood schließt beide Niederlassungen im US-Bundesstaat Louisiana
  9. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab
  10. Kinderkrankenhaus Los Angeles schließt die Transgender-Abteilung für Kinder






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  8. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  9. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  10. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  11. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  12. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  13. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  14. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  15. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz