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Entführte Mädchen als Selbstmordattentäterinnen?

14. August 2014 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Nigeria: Terrorgruppe Boko Haram setzt Zehnjährige bei Anschlägen ein


Lagos (kath.net/idea) Das Schicksal der vor knapp vier Monaten in Nigeria entführten Schülerinnen ist nach wie vor ungeklärt. Jetzt wurden Vermutungen laut, dass einige von der radikal-islamische Terrorgruppe Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) gezwungenermaßen als Selbstmordattentäterinnen geopfert werden. Boko Haram hatte am 14. April in Chibok (Bundesstaat Borno) rund 300 Schülerinnen verschleppt. Die meisten gehören der protestantischen „Kirche der Brüder“ an. Einige konnten fliehen; mehr als 200 befinden sich jedoch noch in der Gewalt der Terroristen. Der Sprecher der Hilfsaktion Märtyrerkirche in den USA, Todd Nettleton (Bartlesville/Bundesstaat Oklahoma), weist darauf hin, dass jüngst vier weibliche Selbstmordattentäter Anschläge verübt haben; drei von ihnen wurden getötet, ein zehn Jahre altes Mädchen überlebte. Das werfe die Frage auf, ob Boko Haram ihre minderjährigen Geiseln zu diesen Bluttaten zwinge. Der nigerianische Rechtsanwalt Paul Ayoade (Lagos) hält das für möglich. Vor der Verschleppung der Mädchen habe es keine Selbstmordattentäterinnen gegeben. Es handele sich um ein Schreckensszenario: Terroristen opfern zehnjährige Mädchen für ihre Zwecke. Auch müssten christliche Gemeinden doppelt auf der Hut sein und sich fragen, ob Kinder, die zu ihnen kommen, Sprengstoff am Körper tragen. Es sei höchste Zeit, so Nettleton, dass die nigerianische Regierung mit ihren Versprechen ernst mache und die Schulmädchen befreie.


Boko Haram: Mädchen werden versklavt

Der Anführer von Boko Haram, Abubakar Shekau, hatte sich in einem Video damit gebrüstet, dass die entführten Schülerinnen für umgerechnet neun Euro als „Sklavinnen“ an Muslime veräußert und zwangsverheiratet würden. Damit gelten sie als Musliminnen. Shekau: „Es gibt einen Markt für Mädchen. Ich werde sie auf dem Markt verkaufen. Allah will es so.“ Boko Haram will in west- und zentralafrikanischen Ländern mit Gewalt einen Gottesstaat einführen; alle Bürger müssten sich dem islamischen Religionsgesetz, der Scharia, unterwerfen. Seit fünf Jahren verübt die Gruppe mit Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida Anschläge vor allem auf Schulen und Kirchen. Allein in diesem Jahr sind ihnen mindestens 2.000 Menschen zum Opfer gefallen.


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