Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

Mittelständler klagen über Bürokratie bei Kirchensteuer-Einzug

15. Juli 2014 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Während Banken, Sparkassen und Versicherungen für Privatkunden die Kirchensteuer auf Kapitalerträge künftig automatisch abführen, müssen sich viele Mittelständler auf ein aus sieben Schritten bestehendes Verfahren einstellen.


Frankfurt (kath.net/KNA) In den rund 600.000 Kapitalgesellschaften und Genossenschaften gibt es Widerstände gegen die neue Form des Kirchensteuer-Einzugs. Während Banken, Sparkassen und Versicherungen für Privatkunden die Kirchensteuer auf Kapitalerträge künftig automatisch abführen, müssen sich laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montag) viele Mittelständler auf ein aus sieben Schritten bestehendes Verfahren einstellen. Die neue Regelung soll ab 2015 greifen und betrifft unter anderem die Ausschüttungen von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften.


Dem Bericht zufolge müssen sich die Unternehmen jedes Jahr bis zum 31. August einer Abfrage bei der Datenbank des Bundeszentralamts für Steuern stellen. Die Registrierung und Zulassung zum Kirchensteuerabzugsverfahren treffe auch diejenigen, die nicht Mitglied einer Kirche seien. Im Extremfall müsse zudem ein Gesellschafter-Geschäftsführer einer Ein-Personen-Personen-GmbH für sich selbst die Regelabfrage durchführen, so der Präsident der Bundessteuerberaterkammer Horst Vinken. Das sei aus unternehmerischer Sicht nicht praktikabel, monierte der Experte. «Entbürokratisierung sieht anders aus.»

Ähnlich äußerte sich der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands, Harald Elster. «Statt dass die Finanzverwaltung auf ihr aktuelles System aufsetzt, müssen nun die Unternehmen und die Beraterschaft die technischen und organisatorischen Abläufe mit ihren finanziellen und personellen Ressourcen schaffen.» Zwar gebe es seitens des Bundesfinanzministeriums erste Erleichterungen. Aber für eine grundsätzliche Regelung sei der Gesetzgeber gefordert. Zuvor hatten laut F.A.Z. bereits acht Spitzenverbände der Wirtschaft in einem Brief an das Bundesfinanzministerium Nachbesserungen gefordert.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  15. Juli 2014 
 

Keine Rücksicht

Auf den Mittelstand wird keine Rücksicht genommen. immer mehr Zeit und Geld wird mit der Bürokratie verplempert. Vielleicht ist auch seitens der mitregierenden SPD der Effekt gewünscht, dass die Mittelständler eine Wut auf die Kirchen bekommen. Ergänzend sei noch gesagt, dass auch Israelitische Körperschaften und andere Nichtchristen von der Kirchensteuer Gebrauch machen.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirchensteuer

  1. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
  2. Wie die Diözese Bozen-Brixen ‚Kirchenaustritte’ handhabt
  3. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  4. Es reicht
  5. BKU-Vorsitzender stellt deutsches Kirchensteuersystem in Frage
  6. Evangelische Bischöfin: Heutiges Kirchensteuermodell eine 'Mit-Ursache von Kirchenaustritten'
  7. 2019: Neues Rekordhoch bei Kirchensteuereinnahmen in Deutschland
  8. Hahne: Kirchen sollten für 2 Monate auf die Kirchensteuer verzichten!
  9. #Corona Auswirkungen für die deutschen Bistümer werden dramatisch
  10. Der deutsche Kirchensteuerirrsinn







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz