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'Alte Messe': Franziskus wird nicht von der Linie Benedikts abweichen

25. Juni 2014 in Aktuelles, 45 Lesermeinungen
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Papst Franziskus ist mit etwa 60 Angehörigen der Franziskaner der Immakulata im Vatikan zusammengetroffen. Bei der Begegnung wurde die Situation des Ordens thematisiert, der seit einem Jahr einem Apostolischen Kommissar unterstellt ist.


Vatikan (kath.net/jg)
Papst Franziskus ist bereits am 10. Juni mit etwa 60 Ordensbrüdern der Franziskaner der Immakulata im Vatikan zusammen getroffen. Die Begegnung fand in der Kapelle des Gästehauses St. Marta statt und dauerte etwa 90 Minuten. Das berichtet der Vatikanexperte Andrea Tornielli in der Onlineausgabe von Vatican Insider.

Nachdem die Franziskaner vor dem Papst ihre Weihe an die Immakulata erneuert hatten, konnten sie Fragen an Franziskus stellen. Die Franziskaner der Immakulata sind wegen ordensinterner Probleme seit knapp einem Jahr einem Apostolischen Kommissar unterstellt. Auch dieser, der Kapuzinerpater Fidenzio Volpi, nahm an dem Treffen teil, berichtet Tornielli.


Franziskus sei in allen Fragen „gut informiert“ gewesen. Er verfolge die Entwicklung des Ordens genau und habe immer wieder seine Wertschätzung für Volpi zum Ausdruck gebracht, schreibt der Vatikanexperte.

Aufgrund der vatikanischen Maßnahmen hätten etwa 40 der weltweit 400 Brüder den Orden verlassen. Ungefähr die Hälfte seien Seminaristen, die nur zeitliche Gelübde abgelegt hätten, schreibt Tornielli.

Hinsichtlich der Einschränkungen im Bereich der „Alten Messe“ betonte Papst Franziskus, er wolle nicht von der Linie Benedikts XVI. abweichen. Aus der Frage des Ritus dürfe aber keine ideologische Konfrontation entstehen, fuhr der Papst fort. Die Angehörigen der Franziskaner der Immakulata müssen die Genehmigung des Ordensoberen und des Bischofs einholen, wenn sie eine heilige Messe im außerordentlichen Ritus in einer Pfarrkirche, einem Heiligtum oder einem Tagungshaus feiern wollen.


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