05 Juni 2014, 14:28
Der Abtreibungsskandal bei der 'Katholischen jungen Gemeinde'
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Sexualität'
Die mit Kirchensteuergeldern teuer finanzierte Katholische junge Gemeinde (KjG) wirbt in einer Schrift für Abtreibung und für das „Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“, Transgender und anderen Irrsinn

München (kath.net)
Die katholische Kirche in Deutschland hat einen neuen Skandal. Die nicht zu knapp mit deutschen Kirchensteuergeldern finanzierte Katholische junge Gemeinde (KjG), die sich selbst als Kinder- und Jugendverband sieht, hat mit einem kath.net vorliegenden Schreiben de facto freie Abtreibung, Polygamie und freie Wahl der Sexualpartner gefordert. In dem sogenannten "Starterkit" heißt es ernsthaft, dass Jugendliche wie Erwachsene das "Recht auf sexuelle Selbstbestimmung" und damit das Recht hätten, "über den eigenen Körper" frei zu entscheiden.

Werbung
messstipendien


Sexuelle Selbstbestimmung bedeute „zum einen, seine sexuelle Orientierung (das heißt die Frage, ob ich hetero-, homo- oder bisexuell leben möchte) auszuleben, aber auch die eigene Geschlechtsidentität (das heißt, ob ich als Mann, Frau, Transgender oder IntersexuelleR leben möchte) frei zu wählen“. Außerdem gehöre zu diesem Recht „die freie Wahl der Sexualpartner- Innen, die eigene Entscheidung für Sexualpraktiken und die Wahl, welche Art von sexueller Beziehung jemand führen möchte (das heißt, ob sie/er monogam, polygam, zölibatär etc. leben möchte).“

Die Knaller-Forderung kommt dann auf Seite 58, wo für Verhütung und Abtreibung geworben wird. Wörtlich schreibt die KJG: „Mit ‚sexueller Selbstbestimmung‘ und der ‚Freiheit, über den eigenen Körper entscheiden zu können‘ ist aber noch mehr gemeint: Nämlich, dass Jugendliche kostenfreien und sicheren Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsversorgung haben müssen, was konkret bedeutet, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, eine Schwangerschaft abzubrechen und kostenlos Verhütungsmittel zu erhalten, denn nur so kann die beschriebene Freiheit auch gelebt werden.“ Die KjG wird von der katholischen Kirche Deutschlands mit Kirchensteuergeldern großzügig finanziert. Kath.net hat die Deutsche Bischofskonferenz und Kardinal Marx um eine Stellungnahme ersucht und wird weiter berichten.

Kontakt: Pressestelle Kardinal Marx

Kontakt Deutsche Bischofskonferenz

Skandal bei der Katholischen Jungen Gemeinde - Kopie des Dokuments als PDF - Seite 57-58









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram

meist kommentierte Artikel

Papst Franziskus lehnt pastorale Handreichung der DBK ab! (101)

„Tagespost“: 2018 könnte für den Papst das „verflixte Jahr“ werden (83)

Der Skandal von Altomünster (72)

Kardinal Marx fordert „Denken im Horizont der Gegenwart“ (51)

Keine einsame Romreise für Kardinal Marx - Woelki und Genn kommen mit (45)

'Kein Christ wird Bomben und Raketen gedankenlos bejubeln. Aber... ' (41)

Liturgischer Missbrauch bei der Eucharistie (37)

Bischof Ackermann greift die sieben Bischöfe an (29)

Diözese Linz: Trauner Pfarre hat kein Problem mit Islam-Fundis (26)

Kloster Altomünster: „Es ist nicht wahr...“ (26)

Evangelisierung – von Situationen ausgehen, nicht von ‚Theorien’ (25)

BDKJ Köln: „Woelki sieht unsere Arbeit sehr kritisch“ (25)

Papst löst Priesterbruderschaft der heiligen Apostel auf (25)

Religionsunterricht vernebelt den Glauben (23)

Benedikt XVI. feiert 91. Geburtstag in kleinem Kreis (15)