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Der Abtreibungsskandal bei der 'Katholischen jungen Gemeinde'

5. Juni 2014 in Deutschland, 79 Lesermeinungen
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Die mit Kirchensteuergeldern teuer finanzierte Katholische junge Gemeinde (KjG) wirbt in einer Schrift für Abtreibung und für das „Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“, Transgender und anderen Irrsinn


München (kath.net)
Die katholische Kirche in Deutschland hat einen neuen Skandal. Die nicht zu knapp mit deutschen Kirchensteuergeldern finanzierte Katholische junge Gemeinde (KjG), die sich selbst als Kinder- und Jugendverband sieht, hat mit einem kath.net vorliegenden Schreiben de facto freie Abtreibung, Polygamie und freie Wahl der Sexualpartner gefordert. In dem sogenannten "Starterkit" heißt es ernsthaft, dass Jugendliche wie Erwachsene das "Recht auf sexuelle Selbstbestimmung" und damit das Recht hätten, "über den eigenen Körper" frei zu entscheiden.

Sexuelle Selbstbestimmung bedeute „zum einen, seine sexuelle Orientierung (das heißt die Frage, ob ich hetero-, homo- oder bisexuell leben möchte) auszuleben, aber auch die eigene Geschlechtsidentität (das heißt, ob ich als Mann, Frau, Transgender oder IntersexuelleR leben möchte) frei zu wählen“. Außerdem gehöre zu diesem Recht „die freie Wahl der Sexualpartner- Innen, die eigene Entscheidung für Sexualpraktiken und die Wahl, welche Art von sexueller Beziehung jemand führen möchte (das heißt, ob sie/er monogam, polygam, zölibatär etc. leben möchte).“


Die Knaller-Forderung kommt dann auf Seite 58, wo für Verhütung und Abtreibung geworben wird. Wörtlich schreibt die KJG: „Mit ‚sexueller Selbstbestimmung‘ und der ‚Freiheit, über den eigenen Körper entscheiden zu können‘ ist aber noch mehr gemeint: Nämlich, dass Jugendliche kostenfreien und sicheren Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsversorgung haben müssen, was konkret bedeutet, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, eine Schwangerschaft abzubrechen und kostenlos Verhütungsmittel zu erhalten, denn nur so kann die beschriebene Freiheit auch gelebt werden.“ Die KjG wird von der katholischen Kirche Deutschlands mit Kirchensteuergeldern großzügig finanziert. Kath.net hat die Deutsche Bischofskonferenz und Kardinal Marx um eine Stellungnahme ersucht und wird weiter berichten.

Kontakt: Pressestelle Kardinal Marx

Kontakt Deutsche Bischofskonferenz

Skandal bei der Katholischen Jungen Gemeinde - Kopie des Dokuments als PDF - Seite 57-58




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Lesermeinungen

 speedy 11. Juni 2014 
 

jetzt fehlt nur noch, das die jungen und Mädchenministranten in ihren Zeltlagern auch unkatholisch sind, aus diesen gründen werden meine Kinder keine Ministranten, und keine emmaus Mitglieder oder sonst etwas- man ist frei ohne diese clubs, und unabhaenigig von irgendwelchen Meinungen- zudem hänge ich am liebsten von Gott ab


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 Dismas 10. Juni 2014 

wie unsäglich dies Alles, diese "KjG" ist

haben hier schon viele Poster richtig geschrieben.
Es gibt eigentlich als erste Maßnahme nur,sofort den Geldhahn zuzudrehen und dann den Stall auszumisten.
Die Zwangskirchensteuer in D ist für solche Zustände eine Voraussetzung. Schluß mit der Kirchensteuer, wir, die sich um den rechten Katholischen Glauben bemühen, sollten alle austreten (natürlich nur aus der öff.-rechtl.Körperschaft), nicht aus der Hl.Mutter Kirche! Auch wenn die DBK ihr simonistischen Interdikt verhängt (keine Sakramente ohne Steuerzahlung!, ein Skandal!)Eigentlich ist die Kirche in D bereits gespalten in die große "Kryptoprotestantisch-relativistische Kirche" und einer kleinen Gruppe Römisch-Katholischer Bischöfe und Gläubigen.Weg mit der Kirchensteuer!!!


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 placeat tibi 7. Juni 2014 
 

@frie(!)derschaefer

Danke ja, der Tippfehler war unverzeihlich.

Danke auch auch für die Reaktion, die beweist, daß ich Ihnen nichts falsches unterstellt habe.

Zum Thema: die KjG war schon in den 1970ern eine teilweise von sozialistischen Funktionären geführte Organisation, z. B, von den "Falken".

Im konkreten lief das u.a. so ab, daß man Gelder für Wallfahrten beantragte,die man mit Jgdl. in Discos nahe dem Ort versoff,was gut ankam, und als Grundlage für linke und antikirchlirchliche Propaganda von den "Leitern" benutzt wurde.

Will sagen: die KjG war von Anfang an das, was sie heute ist, zumindest im Punkt "false flag Segler". Das wissen auch alle Bischöfe.

Schlußfolgerungen sind jedem selbst überlassen.


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 mirjamvonabelin 6. Juni 2014 
 

War kurz auf

der homepage von KjG, meiner Meinung nach hat KjG nichts mit Glaube, Kirche, katholisch zu tun.
KjG ist von Politikern übernommen worden und läßt sich von der Kirche bezahlen.
Ich bete das unsere Hirten sehen, das Wölfe in den Schafstall eingedrungen sind.
Vor lauter Angst, das die Kirche kleiner wird, läßt man jeden herein.

Oder sind gar Wölfe unter unseren Hirten?
Herr, vergib mir, das mir solche Gedanken kommen. Ich bitte Dich um Einsicht und Vergebung.


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 friederschaefer 6. Juni 2014 
 

@ monisch

"Pfarrjugend" wäre da am passendsten. Und da liegt auch das Strukturproblem. (Ja, Reform der Kirche bedeutet nicht nur Beten, sondern auch die Strukturen ändern!)Der Kirchensteuerzahler (welch ein Wort für eine perverse Struktur)zahlt, aber "anzuschaffen hat er nichts"!

Verklerikalisierung ist eben das Gegenteil von Verweltlichung! Und die Kleriker kommen ihrer Seelsorgepflicht nicht ausreichend nach: Sie müssen ja das Geld und weltlichen Dinge verwalten, für die sie NICHT ausgebildet sind. Deshalb die weltlichen Angelegenheiten in die Hände der "Weltchristen"/Laien mit dem Segen des Klerus: Alle Macht geht von der Pfarrgemeinde aus, aller Segen und geistliche Autorität von Rom über die Bischöfe und Pfarrer.


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 friederschaefer 6. Juni 2014 
 

@Marc Aurel

Es geht m. E. nicht darum zu verhandeln und so die katholische Lehre aufzuweichen. Das Gegenteil entspricht meinem Anliegen.

Die Frage ist, wie das zu bewerkstelligen ist. Befehlen, verordnen und ähnliches helfen nicht weiter.

Die Folge: die Leute - gleich welchen Alters - wenden sich ab, bis hin zum Austritt.

Besser scheint mir, an der eigenen (dem Lehramt entsprechenden) Position keinen Zweifel aufkommen lassen, aber das Gegenüber durch Zuhören ernst nehmen. Und z. B. nach den Konsequenzen fragen, die ja meist lebensfeindlich wirken.

Als aufrechte Katholiken sind wir doch eigentlich nicht in Argumentationsnot. Im Gegenteil. Das Problem ist doch vielmehr, dass es zunehmend schwer fällt, die katholische Position ohne heftige, unsachliche Gegen"argumente" darlegen zu können.

Die Diffamierung des Katholischen als "homophob, fundamentalistisch, faschistisch, rechtsradikal, intolerant, ..." ist ja sehr in Mode und greift mehr und mehr um sich.


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 monisch 6. Juni 2014 
 

Ich war selber in meiner Jugendzeit vor ca. 30 Jahren ein aktives KJG Mitglied und war auch 4 Jahre in der Dekanatsleitung.
Ein bischen muss ich die Mitglieder an der Basis jetzt auch verteidigen: Selten wird von Seiten der Bundesleitung der KJG etwas herausgebracht, das von den Mitgliedern an der Basis so gewollt ist... Das war schon früher so und, so vermute ich ganz stark, ist es auch heute noch!

Meines Erachtens wäre es dringend notwendig, dass sich die Mitglieder in den einzelnen Kirchengemeinden vehement von dieser Schrift distanzieren - oder auch aus dem Verband der KJG austreten und eine eigene "Gemeindejugend", "Seelsorgeeinheitsjugend" oder "Pfarrverbandsjugend" gründen. Zuschüsse fallen dann aber weg!

Grundsätzlich finde ich diese Schrift der KJG unsäglich! Wer so etwas veröffentlicht sollte sich ernsthaft überlegen, ob er/sie in der richtigen Organisation ist! Vielleicht wäre so jemand in einer Parteijugendgruppe besser aufgehoben.


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 Der Nürnberger 6. Juni 2014 

@Sonbuch

Dann lesen SIE bitte mal dieses "Starterkit" richtig durch. Es soll den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Wahlberechtigten die EU nähergebracht werden. Eine Auseinandersetzung, noch dazu eine kritische, ist insbesondere zum Punkt "sexuelle Selbstbestimmung" in keinster Weise herauszulesen. Im Gegenteil, die KjG spricht in diesem Starterkit sogar selbst von einer Orientierungshilfe zur EU und suggeriert, für die Rechte, auch das auf sexuelle Selbstbestimmung, einzutreten.
Dies widerspricht zutiefst der katholischen Lehre, so wie es in diesem Starterkit aufbereitet ist.
Desweiteren gibt die KjG auf ihrem Internetauftritt auch Anleitungen für Gruppenleiter etc., wie Jugendlichen am besten die Genderideologie nähergebracht werden kann, incl. einer Arbeitsanleitung dazu.
Damit disqualifiziert sich die KjG eindeutig als katholischer Verband.


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 Marc Aurel 6. Juni 2014 
 

@FriederSchaefer

In der Praxis sollte man natürlich diplomatischer vorgehen als ich es in meinem kurzen Beitrag getan habe. Aber im Kern halte ich tatsächlich bestimmte Themen für nicht verhandelbar.


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  6. Juni 2014 
 

Verdrehtheit aus finsterer Unkenntnis geboren

"Die KjG setzt sich für eine Auseinandersetzung mit diesem Recht auf Basis des christlichen Menschenbildes ein, und geht den Weg einer wertebezogenen Sexualpädagogik weiter."

Um das Seelenheil dieser Kinder und Jugendlichen willen, die dem Dunstkreis des KJG angehören, sollte dieses antichristliche Pamphlet als das entlarvt werden was es ist.

Jes.5ff
18 Weh euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken herbeizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen.

20 Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße bitter machen.

21 Weh denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für klug halten.

Ein entsetzliches Versagen auch der Bischöfe die hier nicht entgegensteuern.


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 Quirinusdecem 6. Juni 2014 
 

@placeat_tibi

...Vor 1970 war die KJG die "katholische Jungmänner Gemeinschaft". 1970 fand der Zusammenschluß mit der Frauen- bzw. Mädchengemeinschaft zur heutigen Form der KJG statt. Auch war 1968 Mitglied in der KJG als sogenannter Jungschärler.
Nur zur Info.
Das hat aber nichts mit dem Fehlen von Klarheit und Wahrheit in der heutigen KJG zu tun. Ich stelle mir gerade vor, ich wäre als Kind damals mit so einem Müll konfrontiert worden.......


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 Sonbuch 6. Juni 2014 
 

Quelle lesen...

Schön wäre natürlich, wenn man auch die Quelle des angeblichen Skandals richtig lesen würde.
Es handelt sich um eine Arbeitshilfe zur Europawahl, inkl. kritischer Auseinandersetzung mit Normen und Werten.
Im Zitat des rtikels wurde der Satz "Die KjG setzt sich für eine Auseinandersetzung mit
diesem Recht auf Basis des christlichen Menschenbildes ein, und
geht den Weg einer wertebezogenen Sexualpädagogik weiter." leider unterschlagen.
Die KjG formuliert in der zitiertetn Arbeitshilfe keine eigenen Forderungen, vielmehr wird sich mit bestehenden Rechte, auch dem auf sexuelle Selbstbestimmung, kritisch auseinandergesetzt.


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 Huggy 6. Juni 2014 
 

Wie meinte Reagan so schön:

I've noticed that everybody that is for abortion has already been born.


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 friederschaefer 6. Juni 2014 
 

@ sharky

Was ist da los?:

http://www.kjg.de/fileadmin/user_upload/07_katalog/KjG_Gay_Arbeitshilfe_final.pdf

Ich bin Ihrer Frage etwas nachgegangen, danke. Mich wundert es nicht, wenn Jugendliche den Falschpropheten unserer Zeit nachlaufen, wenn wir als echte Propheten ausfallen. Die echten P. hatten im alten Israel immer gesellschaftliche Nachteile zu erdulden. Das ist halt der Preis. Nachteile bis hin zum Tod, z. B. damals am Kreuz.
Warum schauen wir nicht einmal im Katechismus nach. In Zeiten des Internets genügt die Eingabe "Katechismus, Homosexualität", um beim 1. Link auf eine Vatikanseite zu stoßen mit erschöpfenden und spannenden Texten zum Thema
"II Berufung zur Keuschheit", gegen Ende auch zur Homosexualität.
Wenn uns das Lehramt nicht mehr wert ist, mal in den authentischen Unterlagen nachzulesen (was ja heutzutage nur 2 Klicks entfernt ist)und dies als Grundlage unseres Gesprächs zu nehmen, dann kann es schon widerlich werden.


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 backinchurch 6. Juni 2014 
 

Frage an die KjG:

Könntet Ihr heute solche Positionen zur Abtreibung verbreiten, wenn diese zum Zeitpunkt Eurer Zeugung bereits von sich katholisch nennenden Gruppierungen Euren Müttern gegenüber propagiert worden wären?
Gäbe es Euch dann überhaupt?
Denkt mal drüber nach....


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 friederschaefer 6. Juni 2014 
 

@ placeat tibi

Wem soll denn Ihr Kommentar gefallen? (Inhalt Ihres anonymen Namens!)Ist es besser für Sie, sich für Ihre Beiträge nicht mit Ihrem wahren Namen zu verbürgen? Wie auch immer: auf Rechtschreibung sollten Sie schon etwas achten. Soviel Respekt darf dem Leser schon entgegen gebracht werden!

Zum Inhalt ihres kritischen Kommentars:
"Agitprop" als kommunistischer Begriff kommt einer Verleumdung gleich. Das ist wirklich peinlich für einen, der sich katholisch nennt.
Mag sein, dass die KJG erst 1970 gegründet wurde, in meiner Biografie war es zuvor eine CAJ-Gruppe.

Schade, dass Sie so einen verbiesterten Eindruck hinterlassen.


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 Helena_WW 6. Juni 2014 
 

Tja, dann darf der historische kjg Fürsprecher Kard.Karl Lehmann bitte mal Stellung nehmen

wie ich aus dem wikipedia Eintrag über die kjg entnehme Rubrik : Geschichte entnehme hat er sich ja sehr für die kjg eingesetzt, auch im Konflikt dieser mit der Deutschen Bischofskonferenz und mit dem Bischof Dybra.
siehe unten :
http://de.wikipedia.org/wiki/Katholische_Junge_Gemeinde


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 Diasporakatholik 6. Juni 2014 
 

Gut dass es kath.net gibt,

...wo solche skandalösen Zustände veröffentlicht und kommentiert werden können.
Früher war so etwas alles gar nicht in der katholischen Öffentlichkeit bekannt.


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 Gipsy 6. Juni 2014 

@ der Nürnberger

Einen weiteren Grund sehe ich darin, "...daß viele dieser Vereinigungen von Menschen gegründet wurden, weil sie sich dort selbst verwirklichen wollen, der Sinn des Glaubens kommt manchmal allenfalls ergänzend dazu..."
.....................................
So sehe ich das auch.Es erfolgt dann nach einer Art Schneeballsystem die Weitergabe dieser anti-katholischen (christlichen)Ideen und es werden immer mehr "Zellen" geschaffen, die den einstmals gesunden Körper Kirche langsam aber sicher vergiften werden.

Es gibt einen Spruch der lautet ungefähr so.:

"Kein Blitzschlag , kein Unwetter, kein Sturm konnte die gesunde Eiche fällen, jedoch tausende kleine Käfer, die an ihr frassen, brachten sie zu Fall"

Also wäre so eine Art Kammerjäger wohl die Lösung des Problems.


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 Der Nürnberger 6. Juni 2014 

Profil schärfen 2

...Es ist in Deutschland auch so, daß, um finanzielle Zuschüsse zu erhalten, es eines gemeinnützigen Vereins bedarf. Was also tun, um an Geld zu kommen? Also die säkularen Gesetze wirken eben dahin, daß Vereine gegründet werden.
Unsere Bischöfe sollten einmal "ausmisten" und auf die Gremien hinweisen und die Gremien (z. B. Laienräte, Rat für...), die schon bistumsseitig eingerichtet wurden. Wozu doppelt moppeln? Alle diese Vereine im katholischen Namen entziehen den Bistümern Geld, das sinnvoll anderweitig eingesetzt werden könnte.


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 nemrod 6. Juni 2014 
 

@Marc Aurel

Stimme Ihnen voll zu. Nur wird das Einstampfen dieses Pamphletes nichts nützen - hier gehört der gesamte Saustall ausgemistet! Und zwar von oben herab. Nur wird sich kein Bischof ( sofern diese nicht eh mit diesem Gedankengut liebäugeln )finden, der sich gegen diese scheinkatholischen Berufjugendlichen durchsetzen wird. Diese Funktionäre und "Pädagogen" ( aller Fachrichtungen ) sind bestens in kirchen"freundlichen" Medien und Gruppierungen vernetzt. Ich glaube eher, daß in der deutschen Kirchenlandschaft erst der totale Niedergang kommen muß bevor hier wieder katholisch mit Leben erfüllt werden kann. Auch das Verhalten einiger "Rotkäppchen" gegenüber Lebensrechtlern spricht ja schon Bände...


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 Der Nürnberger 6. Juni 2014 

Profil schärfen 1

Ich habe mir das besagte Papier, bzw. diese Handreichung, mal angeschaut auf deren Website. Das steht doch nicht erst seit gestern drin. Und jetzt auf einmal fällt das auf? Ich habe da andere Gedanken dazu:
In der RKK Deutschlands haben wir zuviel Gremien. Brauchen wir denn wirklich für alles und jeden ein Gremium, einen Verein oder ähnliches? Es gibt in jedem Bistum entsprechende Räte, die für die ihnen zugewiesenen Themen zuständig sind. Wozu also ein ZdK, WiSiKi, BDKJ, KjG und was es sonst noch so gibt? Ich glaube, daß allmählich der Überblick verlorengegangen ist, welche Vereinigung für welches Ziel steht.
Einen weiteren Grund sehe ich darin, daß viele dieser Vereinigungen von Menschen gegründet wurden, weil sie sich dort selbst verwirklichen wollen, der Sinn des Glaubens kommt manchmal allenfalls ergänzend dazu...


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 Diasporakatholik 6. Juni 2014 
 

Das ist ein Skandal erster Güte

die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass unser nun schon monatelanger konsequenter KOLLEKTENBOYKOTT zu Gunsten der Stiftung "Ja zum Leben" richtig ist.


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 Marc Aurel 6. Juni 2014 
 

Diskussion überflüssig

Die Schrift muss entsorgt werden, anderenfalls werden sämtliche Gelder gestrichen. Es wird soviel von Glaubwürdigkeit geredet. Die katholische Kirche kann jetzt zeigen wieviel ihr daran liegt.


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 Stefan Fleischer 6. Juni 2014 

eine Frage

beschäftigte mich heute Nacht:
Wenn jemand öffentlich die Abtreibung propagiert, was braucht es dann noch, bis die Exkommunikation festgestellt wird? Gab es da nicht einmal amerikanische katholische Politiker, die das erlebt haben, oder irre ich mich?


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 Stefan Fleischer 6. Juni 2014 

@placeat tibi

Ich war schon Ende der Vierzigerjahre in einer katholischen Jugendbewegung. Sie hiess damals in der Schweiz "Jungwacht". Inzwischen wurde sie mehrmals "neu gegründet", verstand dies aber nie als Bruch mit der alten Organisation, sondern als Reorganisation unter einem neuen Namen. Deshalb gehe ich davon aus, dass in Deutschland 1970 die Gründung des KjG ebenfalls nicht als eine eigentliche Neugründung, sondern als die Fortsetzung des Bisherigen in neuer Form und mit neuem Namen verstanden wurde. Natürlich ist es formaljuristisch falsch, vor 1970 von der KjG zu sprechen, aber in der Hitze des Gefechtes durchaus verständlich und irgendwie sachlich auch berechtigt.


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 Steve Acker 6. Juni 2014 
 

Bischof Dyba hat vor über 20 Jahren

die Katholische Jugend im Bistum Fulda gegründet. Betonung liegt auf Katholisch.
Und er strich dem BDKJ die Zuschüsse.


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 Vikarius 5. Juni 2014 
 

traurig

ich bin sehr traurig, wenn das wirklich stimmt. Das hat allerdings nicht mehr mit einem ernsthaften christlichen Leben zu tun. Ich habe viele Jugendliche um mich und ich weiß, dass sie das nie so unterschreiben würden. Es ist sind immer ein paar Leute, die es bis an die Spitze gebracht haben, udn die nun meinen, inre Kirche, ihre Moral, ihre Ansicht müsse zum Glaubensinhalt aller werden. Leider eine gesamtgesellschaftliche Erscheinung. Freiheit von allem ist tödlich, sie werden sich irgendwann einmal so verloren vorkommen im Weltall wie eine Ameise, Freiheit "für", das hat etwas mit Bewußtsein zu tun, wissen, wofür ich lebe, wofür ich einstehe, wofür ich glaube. Hören wir niemals auf, die Jugend zu lieben udn für sie zu beten.


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 Scotus 5. Juni 2014 

Wir haben versagt...

Ehrlich gesagt, wundert mich das alles gar nicht. Und ich bitte darum, mich nicht falsch zu verstehen. Da ich selbst ein "bekehrter Relativist" bin, ist mir dieses Phänomen nur allzu gut vertraut. Auch ich war einmal überzeugt davon, dass sich das Verteilen von Kondomen mit dem christlichen Glauben vereinbaren ließe. Gott sei Dank, durfte ich durch das Eingreifen Gottes in mein Leben eines Besseren belehrt werden.

Vielleicht habe ich gerade deshalb Verständnis für unsere Jugend. Verständnis heißt keinesfalls, dass ich es gut heiße. Um Gottes Willen! Nein, mit Verständnis meine ich bloß das "Nachvollziehen-Können" der Verirrungen unserer jungen Generation. Die Verantwortung dafür - das ist meine Überzeugung - trägt der Zeitgeist unserer Gesellschaft, der - nicht nur - unsere Jugend verführt.

Ausgehend von dieser Wirklichkeit plädiere ich dafür, weniger zu verurteilen und mehr zu verstehen. Auch wir selbst scheinen versagt zu haben, das Wesentliche unseres Glaubens weiterzugeben.


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 edithusluxus 5. Juni 2014 
 

Skandal

Was ich da lese, grenzt an einem Skandal. Und das von unseren Steuergelder? Was habt Ihr Jugendliche in Euren Herzen? Nur extreme Ausschweifung. Das kann doch nicht Eure Zukunft sein. Wo bleiben da die Gebote der Natur, des Menschsein und die Gebote Gottes? Denkt doch nach.....Es grenzt an einem Skandal ohne Worte. Wollt Ihr so Euer Leben durchstehen und gestalten? Und das auf Kosten der Gesellschaft? Denkt doch nach,,,,,Ihr könnt es auch anders. Alles Gute.


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 antony 5. Juni 2014 

Andere BDKJ-Zweigverbände sind ähnlich drauf:

Z.B. unterhält der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) eine "Arbeitsgemeinschaft sexueller Identitäten":

http://dpsg-schlehe.de/

Die haben schon im Nachprogramm des Weltjugendtags 2005 eine Veranstaltung "Wärmer Zelten" angeboten.

Ähnliches bei der KLJB:

http://www.kljb-luh.de/

dpsg-schlehe.de/


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 sharky 5. Juni 2014 
 

Krebsgeschwür, wie wahr...

https://www.facebook.com/diekjgay?fref=ts


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 noir58 5. Juni 2014 
 

Furchtbar

Irgendwie erinnert mich diese Geschichte an den Abend, als Papst Benedikt XVI nach Freiburg kam. Die Einstimmung auf diesen Abend mit den Luftballons (rot und grün) wurde von demselben Geist initiiert.


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 ammepomm 5. Juni 2014 

Wenn das wahr ist kann ich nur hoffen, dass der Geldhahn sofort zugedreht wird. Vielleicht hilft das zur Besinnung?!?


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 Diadochus 5. Juni 2014 
 

Krebsgeschwür

Das Salz ist fade geworden und irgendwann wirft man es weg. Denn so ein fade gewordenes Salz ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Schade, die Kirche hütet einen Schatz und hätte der Welt soviel anzubieten, nämlich Worte des ewigen Lebens. Die KjG und viele andere Verbände braucht niemand mehr. An eine Reformwilligkeit glaube ich nicht. Da hilft nur die Entfernung des Krebsgeschwürs.


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 sharky 5. Juni 2014 
 

mein Gott!

und was ist hier los???
http://www.kjg.de/index.php?id=43

einfach nur widerlich!


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 neri5 5. Juni 2014 
 

Darauf kann ich wetten............

das die lautstarken Gegner von unserem Bischof Tebartz von Elst hierzu ihren Mund halten - ja diesen Müll von der KJG sogar befürworten.


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 Huggy 5. Juni 2014 
 

Wir sind schuld, nicht Zollitsch, Lehmann und Konsorten!

In Deutschland gibt es ca. 24 Millionen Katholiken, von denen unter dem Strich ca. 100.000 jedes Jahr aus der Kirche austreten.

Geht man davon aus, dass nur ca. 20% der deutschen Katholiken "lehramtstreu" sind und dass nur die Hälfte von diesen aus der deutschen Staatskirche austreten - dann wären das ungefähr 2,5 MILLIONEN Kirchenaustritte!

Das sind so viele Austritte, wie während der letzten 25 Jahre zusammen!

Niemals würde der deutsche Gremienkatholizismus einen solchen Schlag überleben können!
Die Verantwortung liegt also alleine bei uns!

LASST UNS ZUM WOHLE DER KIRCHE AUSTRETEN UND DIESEM WIDERLICHEN SPUK ENDLICH EIN ENDE BEREITEN!!!


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 resistance 5. Juni 2014 
 

Kein Geld für 1000+, kein Geld für den MM-Verlag, aber Geld für den Weltbild-Verlag, für die "Junge Gemeinde"...

Dieser Fall ist ja nicht ein bedauerlicher Ausreißer, er ist symptomatisch.

Der Verein gehört aufgelöst, da ist nichts zu reformieren, da ist ein Exorzismus fällig (wenigstens gegen das Geld).


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 doda 5. Juni 2014 

Eigene Erfahrung

..."Wer hat die Kinder und Jugentlichen dazu verführt, so zu denken?"
Ich habe als Kind und Jugendliche erlebt, daß es Priester waren: Pastor und Kaplan.
Als Mutter habe ich es wieder erlebt.
Ich habe meine Kinder von der DBK-Jugend 'wegorientiert', da wiederum Priester: "Jugendseelsorger", Pfarrer und Pfarrvikar, die Lehre der Kirche lächerlich gemacht haben.
"Von Natur aus, denkt die Jugend ganz anderst als in dieser Schrift."
So ist es.
Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe und der ihnen anvertrauten Priester.
Wir Eltern sind gefordert!


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 sharky 5. Juni 2014 
 

Zuerste gegen Tebartz von Elst jetzt gegen die Kirche...

Dieser Mann ist nicht unbekannt, wenn es um den ehem.Bischof Tebartz von Elst gingt: Joachim Schäfer "Pastoralreferent" der katholischen Dom-Gemeinde in Wetzlar.
http://www.huffingtonpost.de/2013/10/23/protest-bischof-tebartz_n_4150657.html


Nun dreht er ungeniert Homo-Propaganda-Filme für katholisches Geld. Wen juckt's, wenn kein Bischof in Sicht?

http://www.youtube.com/watch?v=XZpwWyJf9xM

"Umfrage zu Homophobie und Kussaktion für sexuelle Vielfalt"

http://www.youtube.com/watch?v=OLLfBKSwfj0

Deprimierend Leute...


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 Huggy 5. Juni 2014 
 

Wer braucht diese deutsche Nationalkirche?

Kein Wunder, dass sich außer uns "kath.net"-Fuzzis kaum noch genug Blödiane finden, die Sonntags in die Kirche gehen, um sich von staatlich alimentierten Gremienkatholiken vollquatschen und verarschen zu lassen!

Ich vertraue darauf, dass Papst Franziskus den Gedanken der Armut unseren deutschen Bischofsbonzen einpflanzt und endlich diese widerliche deutsche "Sakramente-gegen-Geld"-Posse beendet!

"EinChrist" brachte die Sache auf den Punkt: ZUM KOTZEN!

„Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde“
[Matthäus 12,25]


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 placeat tibi 5. Juni 2014 
 

@friiderschaefer- na klar

"1968 war ich leitend in der KJG tätig."

Gründungsjahr der KJG ist 1970. Stellen Sie sich beim Agitprop wenigstens etwas raffinierter an, dann ist es wenigstens nicht ganz so peinlich.


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 rosengarten1997 5. Juni 2014 

Das ist einfach nur widerlich !

Un die Verantwortlichen sollten zur Verantwortung gezogen werden!


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 waghäusler 5. Juni 2014 
 

Ich persönlich sehe die Sache so: Jetzt kann sich Marx beweisen.
Entweder schweigen,wie z.b. Fürst,Lehmann
und noch viele andere,die 1000Plus bekämpfen,und für mich schon längst keine
Katholiken,geschweige Bischöfe mehr sind
oder einen lauten Aufschrei den sogar die Gottlosen Medien nicht mehr ignorieren können,loszulassen.


Das Ganze ist einfach nur widerlich.


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 sharky 5. Juni 2014 
 

Verschieden aber gleichwertig

Solche "Perlen" gibt es zu genüge
http://www.bdkj.info/fileadmin/BDKJ/Download-Dateien_Text/Pressemitteilungen/2014/PM_BDKJ_-_Verschieden_aber_gleichwertig.pdf

„In der aktuellen Debatte um den angestrebten Bildungsplan 2015 zeigt sich, dass es
einen dringenden Bedarf an gesellschaftlicher Aufklärung darüber gibt, wie junge
Menschen zu selbstbestimmten Lebensformen finden“, meint Alexandra Guserle, BDKJ-
Diözesanleiterin in Rottenburg-Stuttgart. „Wenn eine reaktionäre Minderheit glaubt,
die SchülerInnen würden künftig im Unterricht mit einseitigen Theorien ideologisiert
und indoktriniert, dann braucht es einen öffentlichen Diskurs zu den Begriffen
Pluralität und Liberalität, die zur Grundlage eines Verfassungsstaats gehören“,
erläutert Guserle weiter. Kein Mensch „erlernt“ seine sexuelle Orientierung. Doch was
Menschen lernen können, ist ein Verständnis für die Vielfalt möglicher Lebensentwürfe
– ob nun hetero-, homo, bi-- oder transexuell. " etc etc

Also wenn das katholisch ist...


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 friederschaefer 5. Juni 2014 
 

Was will die Jugend?

1968 war ich leitend in der KJG tätig. Vielleicht will auch die heutige Jugend noch vieles anders machen als die "Alten". Das hoffe ich zumindest. Damals haben die forschesten Jugendlichen auch gegen die "Gesellschaft" aufbegehrt, oft genug (?) auch gegen den 1968er Geist.

Jedenfalls gibt es heute unendlich viele Gründe gegen den Zeitgeist in und außerhalb der Kirche aufzubegehren.

Und dabei grundlegend Katholisches zu vertreten.

Das ist mit Sicherheit heute nicht anders als zu anderen Zeiten.


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 mirjamvonabelin 5. Juni 2014 
 

Auch ich,

wie einige Poster hier, glaube nicht dass das von Jugendlichen kommt.
Das ist bestimmt, ein Missbrauch der Jugend.
Meine jungen Leute (6 Kinder, 4 Schwiegerkinder) denken ganz gegenteilig, sie reden nicht mal darüber und schütteln nur den Kopf wenn ich sie auf solche Themen anspreche.
Wer hat die Möglichkeit, die wahren Täter herauszufinden? kath.net?
Wer sind die Verantwortlichen in diesem Verein? Wer verdient seine Brötchen in diesem Verein?
Ist es unmöglich die Hinterleute herauszufinden?
Wer hat die Schrift genehmigt?
Wer hat die Kinder und Jugentlichen dazu verführt, so zu denken?
Von Natur aus, denkt die Jugend ganz anderst als in dieser Schrift.


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 friederschaefer 5. Juni 2014 
 

@Entdecker

Vermutlich decken sich Ihre Gedanken mit denen unserer Bischöfe: Hauptsache die Kasse stimmt. Klingt zynisch - und ist es auch. Die Kirchensteuer in der heutigen Form ist schlicht ein Gegenzeugnis. Aber was wäre, wenn sie wegfiele? Das lässt die Entscheider/Bischöfe erzittern und lähmt sie. Aus diesem Grund wird die Rede von Neuevangelisierung und Entweltlichung zum Gerede, un-glaubwürdig. Auch Franziskus kann so viele tolle Predigten halten wie er will. Wenn dieses Bollwerk nicht fällt, wird die Kirche in Deutschland weiter mit Riesenschritten der Bedeutungslosigkeit entgegen eilen.


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 Stiller 5. Juni 2014 
 

Die Schrift liegt mir vor.

Katholisch ist sie nicht.
Euphorisch mit Forderungen und Feststellungen über Grenzen gehend allemal.
Das konnte man bisher an nicht kirchlich gebundenen Jugendlichen kritisieren: oft grenzenlos (und geschmacklos) zu sein, bar jeder Verantwortung.
Es zeichnete dagegen die Jugendverbände im BDKJ aus, dass sie ethische Grenzen anerkannten, ebenso die durch den GLauben gesetzten, ja sogar aus dem Glauben heraus argumentierten und handelten.
Das fehlt hier völlig.
Die Redaktion der Schrift scheint keinen Bezug zum Katholizismus zu haben.

Nebenbei: Das Geschwätz, das sei wieder typisch - Rote, Grüne, Alt-68er seien da am Werk -, ist nur Wegschauen von der Wirklichkeit innerhalb der Kirche.
Wo waren betreuende und beratende Jugendseelsorger?


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 Paddel 5. Juni 2014 

Wundert sich da jemand?

Ich habe von der KJG nichts anderes erwartet. Ehrlich gesagt wäre ich eher überrascht gewesen sie hätten sich für die katholische Version entschieden, das wäre eine wirkliche Sensation.
Die gemischten Zeltlager waren immer schon ein Grund, warum ich als Mädchen da nie hin durfte. Aus gutem Grund.


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 doda 5. Juni 2014 

Entspricht meiner Wahrnehmung in der Pfarrgemeinde.

Die KjG'ler nutzen die Pfarrräumlichkeiten für Parties.
Besuch der HL. Messe an Sonn- und Feiertagen?
So gut wie keine/r zu sehen.


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 AlbinoL 5. Juni 2014 

Aus den Positionen und Zielen der kjg Website unter Geschlechterdemokratie

Die KjG setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Jungen, Mädchen, Frauen und Männern die gleichen Teilhabechancen haben und in der unterschiedliche Lebensentwürfe diskriminierungsfrei möglich sind.



Mit geschlechterbezogener Pädagogik und der politischen Strategie Gender Mainstreaming engagieren wir uns für Geschlechtergerechtigkeit - innerhalb und außerhalb des Verbandes.


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 Helena_WW 5. Juni 2014 
 

Diese KJG hat _nichts_ mit zahlreichen jungen Christen

zu tun, die sich wirklich christlich, positiv einbringen in ihren Kirchengemeinden, an ihren Ausbildungstätten, mit tatsächlich christlichen Projekten. Also bitte nicht falsch pauschal urteilen von wegen "die Jugendlichen."

Vielmehr muss endlich mal genau hingeschaut werden, welche fragwürdigen FunktionärsScheinkatholiken eigentlich katholische Einrichtungen und Organisationen geentert, vereinnahmt haben als Plattform für _ihre_wirren Ideologien, die keines christlichen Geistes Kind sind. Das ist nicht nur bei der im Artikel beschriebenen KJG der Fall.
Christen, hier die jungen Christen, die wirklich ihren christlichen Glauben leben wollen, werden so von derartigen fragwürdigen "Besatzern" in solchen Einrichtungen und Organisation in ihrer Kirche an den Rand gedrängt, verdrängt.


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 AlbinoL 5. Juni 2014 

Was vor allem das Problem ist:

solche Texte werden nicht von Kindern und Jugendlichen verfasst sondern von sicher studierten Hauptamtlichen Soziologen die an der UNI durchgegendert wurden. Das schreiben weder Jugendliche noch Leute die nicht irgendwo Sozialwissenschaften studiert haben.


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 macie 5. Juni 2014 
 

Natürlich

sollte das auch nach Rom gehen. Ich finde, das sollte Papst Franziskus sehr wohl wissen. Das ist ja keine interne Sache eines Vereins. Hier geht es um die Weltkirche Katholisch. Hier geht es um die zukünftigen Erwachsenen. Hier geht es also auch um männliche Jugendliche, die evtl. eine Berufung zum Priester haben und dieser vor lauter Fehlleitung gar nicht recht hören und verstehen können. Die KJG hat auf jeder diözesaner Ebene auch einen geistlichen Leiter. Und wie es trotz geistlicher Leitung zu solchen Fehlleitungen kommen kann, ist mir unbegreiflich. Da ist ein mächtiges Wehen des Ungeistes zu vernehmen.


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 gebsy 5. Juni 2014 

EXZELLENZ STEFAN OSTER

hat die nötige Liebe, diese Verirrten auf Kurs zu bringen ...


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 Stefan Fleischer 5. Juni 2014 

Ich hoffe

"Ich hoffe, es geht nach Rom und Papst Franziskus handelt." Ich hoffe, dass das nicht bis nach Rom gehen muss, bis jemand handelt. Unser Heiliger Vater hat genug anderen Sorgen. Wozu haben wir eigentlich Bischöfe?
.
Wenn aber die verantwortlichen Hirten diesen Wölfen im Schafspelz nicht die Stirne bieten und die Herde vor ihnen schützen, dann bleibt wohl kein anderer Weg. Hat vielleicht kath.net irgend einen heissen Draht nach Rom, über die richtigen Stellen im Vatikan informiert werden könnten?


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 Callixtus 5. Juni 2014 
 

Noch ein Link: lest mal S. 74 .....

http://www.kjg-regensburg.de/wp-content/uploads/2009/11/2010-02-12_kjg_sexualpaed_arbeitshilfe_web_final.pdf

Ich muss sagen: Ich staune darüber, was alles unter katholisch verkauft werden kann....


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 GerogBer 5. Juni 2014 

Da war

Satan selbst der Autor.


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 Antas 5. Juni 2014 
 

Ihr seid nicht die katholische Jugend!

Die wahre katholische Jugend hält nämlich Gottes Gesetze! Ich fordere Konsequenzen für diese "Vereinigung". Sofort!


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 Helena_WW 5. Juni 2014 
 

Klingt nach verworrerem Grüne Jugend Programmatik

diese geben ständig so Verwirrtes und Verirrtes von sich. Der vermeintl. Freiheitsbegriff ist dort ein absolut rücksichtloser x-beliegiger Ego-Trip des jeweils stärkeren gegen die schwächeren. (APO,
Antiauth. Erziehung, "großer Basar" lassen grüssen)

Was hat das mit der Achtung von der Würde eines jeden Mensch zu tun ? Mit Lebensschutz, mit Rücksichtnahme ?

Was hat das mit Christlich zu tun !?

Wo ist Bezug dieses Kjg Gruppe auf christliches Leben, christliches Glauben, auf Jesus Christus, auf Gott ? Was ist daran katholisch ? Nur der Geldtopf ?

Was ist mit den zahlreicen jungen Christen die sehr wohl am christlichen Glaubensleben interessiert sind ? Die sind außen vor, ausgegrenzt mit Mitteln aus eigentlich ihrer römisch katholischen Kirche.


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 Med 5. Juni 2014 
 

Katholische Jugend

Wie traurig, dass sich solche Ansichten in den Katholischen Kreisen breit macht.
Ich bin entsetzt.Nicht nur der Rauch Satans ist in unserer Kirche eingedrungen.
Das Feuer brennt lichterloh.


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 Smaragdos 5. Juni 2014 
 

Entweltlichung jetzt!

Das geht eindeutig zu weit, das ist reine Provokation. Der KJG gehört der Geldhahn sofort zugedreht. Die Bischöfe müssen jetzt durchgreifen, sonst sind sie völlig unglaubwürdig.


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  5. Juni 2014 
 

Die "Marke" katholisch...

...ist verwässert. Ein Stück weit ist dieses Problem von der katholischen Kirche in Deutschland allerdings hausgemacht.
Wer einmal "katholisch" getauft ist, bleibt Zeit seines Lebens "Mitglied" und kirchensteuerpflichtig, sofern er nicht selber austritt. Sowohl aus seiner Sicht als auch aus Sicht der Kirche bleibt er zeitlebens, solange der Mitgliedsbeitrag gezahlt wird, katholisch.
Ich bin zwar ganz und gar nicht für die Abschaffung der Kirchensteuer, verstehe aber schon auch welche Gedanken zu dieser (überzogenen) Forderung führen.
In anderen Ländern sinken mit der Anzahl der Gottesdienstbesucher auch die Einnahmen der Kirche.
In Deutschland dank Kirchensteuer nicht unmittelbar. Wenn die Quote von Beitragszahlern ("Mitgliedern") zu Gottesdienstbesuchern auf 10% sinkt ist das nicht so schlimm, solange die Beiträge einigermaßen konstant bleiben.
Das korrumpiert natürlich irgendwie.


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 Mysterium Ineffabile 5. Juni 2014 

Perle

Das erinnert mich dann aber doch sehr an die heutige Franziskus-Perle. Das sind "Mieter", die den Raum sogar noch völlig zumüllen.


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 willibald reichert 5. Juni 2014 
 

nemrod

Das konnte sich nur deshalb so ausweiten,
weil die deutschen Bischöfe mehrheitlich
politikkonform agieren und im Zweifel
Gott einen guten Mann sein lassen. Diese
Feigheit in der Verteidigung der Gebote
Gottes wird die Lawine der Glaubenszer-
störung noch schneller ins Tal donnern
lasssen.


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 Chris2 5. Juni 2014 
 

Wenn das nicht reicht, was dann?

Das hat jedenfalls mit Katholisch nun wirklich nichts mehr zu tun. Die dafür verantwortlichen Berufsjugendlichen (auf welcher Ebene des Verbandes auch immer) dürfen schlicht und einfach nicht mehr weiter auf den Nachwuchs losgelassen werden. Das ist Aufgabe der Bischöfe, sei es gelegen oder ungelegen. Der Zeitgeist wird so oder so toben. Dann soll er zumindest 'draußen spielen'...


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 confrater-stefan 5. Juni 2014 
 

Klare Ansage aus Rom?

Vor diesem Hintergrund stellt sich eine drängende Frage: DÜRFEN Katholiken in Deutschland noch Kirchensteuer zahlen? Oder ist es Gläubigen aufgrund der Lehre der Kirche nicht untersagt, so etwas finanziell zu unterstützen und müssen wir die Kirche anderweitig finanzieren? Müssen die Gläubigen in Deutschland massenhaft zu Steuerhinterziehern werden um so etwas zu verhindern? Oder kommt aus Rom endlich eine klare Ansage wie bei der Schwangerenkonfliktberatung?


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 Martin Lohmann 5. Juni 2014 
 

Widerlich! Gruselig! Böse!


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 QuintusNSachs 5. Juni 2014 
 

Da ist sie wieder; die Farbenlehre

... die auch in der Politik gilt; Rot und Grün zusammen macht Braun. Drei Kinder von den selben (Groß)Vätern Karl M. und Friedrich E.


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 hiirsch 5. Juni 2014 
 

@mariaelvira

"O ihr Jugendlichen, was geht in euren Köpfen vor..." - Problem ist, dass sowas meist nicht von ver Jugend kommt, sondern von verbiesterten, alten Berufsjugendlichen, die ihre späte 68er-Frustration ausleben und sich anmaßen, uns Jugendliche zu vertreten... Pfui Teufel! Ich will damit GAR NIX zu tun haben!


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 SpatzInDerHand 5. Juni 2014 

Jaaaaa - aber auf die kleine Lebensrechtsorganisation 1000plus einprügeln...,

die effektiv Kinder vor der Abtreibung rettet, das können einige Bistümer. Doch solche eklatanten Verstöße, die lassen sie zu und sind noch besonders herzlich zu den dafür verantwortlichen Jugendlichen. Immerhin sollen die ja in wenigen Jahren brav ihre Kirchensteuer bezahlen, da kann man schon mal freundlich sein, gell...?


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 mariaelvira 5. Juni 2014 
 

Skandal

O ihr Jugendlichen, was geht in euren Köpfen vor. Abtreibung ist ein schreckliches Verbrechen. Stellt euch doch einmal vor, wie diese kleinen Kinder, die Gott erschaffen will im Mutterschoß, so zerstückelt werden, wenn ihr sie einfach abtreibt. Warum nur? Das Leben ist ein Geschenk Gottes. Warum nur zerstört ihr es? Alles hat doch seine Ordnung. Warum hört ihr nicht mehr die Stimme der Gebote. Gebote, sie befreien doch und nicht die Willkür. Warum seid ihr nicht wachsam? Der Geist Christi ist Leben, Licht Liebe, Treue. Wenn ihr auf ihn hört, dann erst seid ihr im Inneren frei und froh, andernfalls werdet ihr bedrückt sein, ganz bestimmt.


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 Dottrina 5. Juni 2014 
 

Unglaublich! Ja, das ist ein Skandal,

wie @EinChrist richtig schreibt. Ist denn der Inhalt dieser "Schrift" im Ordinariat nicht bekannt? Auch ich finde, das gehört sofort zur Nuntiatur und dann gleich nach Rom! Da sieht man, wie wenig die jungen Menschen die katholische Lehre kennen, sonst würden sie - wenn sie denn wirklich katholisch glauben würden - solche Forderungen NIE in so eine Schrift aufnehmen. Und das wird kirchensteuerfinanziert! Unglaublich! Und gute, katholische Einrichtungen kriegen keinen Cent!


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 Essig 5. Juni 2014 
 

Vielen Dank kath.net.

Damit werden die Infos in die richtigen Kanäle gelenkt und der Bischof kann/sollte gleich die richtigen Gegenmittel ergreifen.


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 Gandalf 5. Juni 2014 

Streichung der Kirchensteuergelder jetzt

Sonst wird die katholische Kirche in Deutschland völlig unglaubwürdig!


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 confrater-stefan 5. Juni 2014 
 

Nie war ich glücklicher nicht mehr in Deutschland zu leben. Keinen cent dafür. Ich würde gerne sagen können, dass mir dazu die Worte fehlen, aber alles andere, was mir dazu einfällt ist nicht druckreif. Ich hoffe, dass schnell eingeschritten wird.


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 EinChrist 5. Juni 2014 
 

Skandal!

Wer das liest, bekommt den das reine Kotzen (Entschuldigung fuer den Ausdruck). Das entspricht eins zu eins dem Wahlprogramm der Gruenen! Einfach nur widerlich!
Und das nennt sich katholisch!

Ich hoffe, es geht nach Rom und Papst Franziskus handelt. Die deutschen Bischoefe werden wiederum nur das Grinsegesicht auflegen und sich daran erfreuen.


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