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Das trojanische Gender-Pferd bei der Deutschen Caritas

2. April 2014 in Aktuelles, 30 Lesermeinungen
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Die Deutsche Caritas bewirbt auf der Homepage unkritisch ein gender-ideologisches Buch. kath.net hat sich das umstrittene Buch von Tanja Dräger genauer angesehen.


Wien-Linz (kath.net/rn)
Beim Gender-Mainstreaming geht es nicht nur um Sprache und Gleichstellung. Das eigentliche Ziel ist die Abschaffung des biologischen Geschlechts überhaupt. Dies stellte Ende März die Autorin Gudula Walterskirchen in einem Kommentar in der Wiener Tageszeitung „Die Presse” fest.

Derzeit steht die Deutsche Caritas in der Kritik, weil sie auf ihrer Homepage das umstrittene Buch „Gender Mainstreaming im Kindergarten” der Autorin Tanja Dräger bewirbt. Die Caritas ist hier nicht zum Einlenken bereit, kritischen Anfragen werden mit Einheitsantworten, bei denen man sich sogar noch auf Papst Franziskus beruft, entgegnet.

Doch was steht eigentlich in dem Buch? Bevor man sich damit auseinandersetzt, sollte man sich nochmals vor Augen halten, dass Gender-Mainstreaming ein Trojanisches Pferd ist, wie Walterskirchen in der „Presse” schreibt. Niemand wird etwas dagegen haben, dass es Chancengleichheit im Beruf gibt oder Rücksichtnahme auf unterschiedliche Bedürfnisse von Mann und Frau genommen wird. Walterskirchen warnt wörtlich: „Die Ideologie des Gender-Mainstreamings meint keineswegs Geschlechtergerechtigkeit oder gar den geschlechtsspezifischen Zugang, sondern es geht um die Auflösung des Geschlechts überhaupt! Dahinter steht die Idee, dass es kein festgelegtes Geschlecht gibt, sondern dass dieses beliebig und damit austauschbar und wählbar ist. Geschlecht findet nur noch im Kopf statt, es hat keine natürliche Grundlage, ist rein ‚sozial hergestellt‘.“


Diese Aussage sollte man gut im Hinterkopf bewahren, während man das Buch von Dräger liest. Denn auf einigen Seiten schreibt die Autorin im Zusammenhang über das „Gender Mainstreaming” in einer Weise, der man ohne Probleme zustimmen kann. Doch bereits am Beginn des Buches (Seite 14) lässt die Autorin die Katze aus dem Sack und drückt klar aus, was das eigentliche Ziel der Gender-Ideologie ist: „Allerdings wird in den meisten Gesellschaften das biologische Geschlecht von Anfang an als entscheidend angesehen, da die Einordnung in eine der beiden Kategorien, männlich oder weiblich, schon direkt nach der Geburt erfolgt und das, obwohl die Einordnung teilweise nicht eindeutig möglich ist.” Auf Seite 16 meint Dräger, dass die Verschiedenheit zwischen Männern und Frauen „eher gering” sei und durch „gesellschaftliche Zwänge” den Individuen auferlegt werde.

Diese klare Ideologie lässt sich im gesamten Buch orten. So behaupt Dräger auf Seite 17 ernsthaft: „Geschlecht ist keine Eigenschaft eines Individiuums, sondern ein Element, das in sozialen Situationen entsteht.“ Mit Irrungen und Wirrungen geht es auf Seite 37 weiter: „‘Weiblich’ und ‘männlich’ sind soziale Konstruktionen, die im kulturellen System der Zweigeschlechtlichkeit immer wieder neu hergestellt werden.” Auf Seite 61 spricht die Autorin dann über Gender, dem ihrer Meinung nach „soziale(n) Geschlecht”: „Letztendlich geht es auch pädagogisch um eine Veränderung der Grundhaltung, da Gender Mainstreaming besagt, dass Gender, also das soziale Geschlecht, Bestandteil aller Prozesse und Überlegungen sein soll.“

Gegen Ende des Buches wird dann auf Seite 132 über ein „Offenes Kindergartenkonzept” nachgedacht. Der Autorin geht es offensichtlich gegen den Strich, dass Mädchen lieber mit Puppen und Burschen lieber mit etwas anderen spielen. So entsteht auf Seite 134 folgende „Idee”. Dräger möchte „geschlechtskonnotierten Spielecken” wie z. B. der Puppenecke mit Spiel- und Materialangeboten, die auch für Junge interessant sind, zusammenlegen. Dann fordert die Autorin: „Ebenso wichtig ist es jedoch, dass Spielmaterialen und Bücher unter Gender-Aspekten neu bewertet und wenn nötig aussortiert werden: „Bilder und Kinderbücher verschwinden aus den Regalen, wenn darin Frauen überwiegend in traditionellen Rollendarstellungen, Jungen ausschließlich als mutig und Mädchen als schmückendes Beiwerk dargestellt werden.”

Was sie unter „Offenes Konzept” versteht, erklärt sie dann auf den Seite 135 bis 137. Es gehe darum, dass „pädagogische Angebote nicht nur vor Erzieherinnen und Erziehern für Mädchen und Jungen, sondern mit diesen gemeinsam entwickelt werden”. „Mädchen und Jungen sollen am Prozess einer geschlechtergerechten Pädagogik beteiligt werden und diesen mitgestalten können, das heißt, sie sollen partizipieren.” Geschlechtergerechte Pädagogik sollen nicht Angebote für Mädchen und Jungen sein, sondern sollten mit ihnen gemeinsam entwickelt werden. „Demokratie, verstanden als ‚das Prinzip der freien und gleichberechtigten Willensbildung und Mitbestimmung in gesellschaftlichen Gruppen‘, bedeutet im Kindergarten, dass Mädchen und Jungen an den anstehenden Entscheidungsprozessen in einer ihrem Entwicklungsstand angemessenen Weise beteiligt werden müssen. Hierfür müssen Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern in einem Dialog treten”, schreibt die Autorin.

Am Schluss des Buches fordert die Autorin, dass man Genderwissen im Bereich des Kindergartens generieren müsse. Dazu müssten die Erzieher für Genderfragen „qualifiziert und sensibilisiert” werden. Dräger beklagt sich dann auch, dass vermutlich die Mehrheit der Bevölkerung mit der Gender-Theorie noch nichts anzufangen weiß. Ihr Satz „Hier ist noch sehr viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit notwendig” klingt fast als eine Bedrohung für alle, die diese Ideologie klar ablehnen. Und die Anhängerin der Gender-Ideologie bestätigt am Ende des Buches genau die These von Gudula Walterskirchen, dass es sich bei Gender um ein Trojanisches Pferd handelt. So heißt es: „Bei Gender Mainstreaming handelt es sich um eine Doppelstrategie, die Diskriminierungen verbietet und Benachteiligungen von Frauen und Männern und Mädchen und Jungen durch einen Förderauftrag abbauen soll, um so die tradierte Kultur der ‘Zweigeschlechtlichkeit’, die tief in den gesellschaftlichen Strukturen verankert ist, abzubauen.“

Kontakt Apostolische Nuntiatur Berlin: [email protected]

Kontakt: Deutsche Bischofskonferenz

Kontakt: Caritas

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Deutsche Caritas propagiert Gender-Ideologie im Kindergarten


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Lesermeinungen

 michbend 8. April 2014 

Austauschbare Phrasen!

Oder zu deutsch: grauenhaftes, blödes Gequatsche, was in diesem Buch steht. Dieses Gelaber von freier Willensbestimmung und Partizipation und mit den Kindern bzgl. "Gender" in Dialog treten kann und wird auf allen gesellschaftszerstörenden Feldern angewendet. Solche Bücher könnte man über die "Zufallswiedergabe" eines besseren DVD-Player schreiben.


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 Dottrina 3. April 2014 
 

Liebe(r) @Jaii der Herr,

der Gender-Wahnsinn wurde bereits in den 90er Jahren beschlossen. Lesen Sie bitte das gut recherchierte Buch von Gabriele Kuby "Die globale sexuelle Revolution". Der Blödsinn wird nicht nur von der EU, sondern auch von UNO und anderen Weltorganisationen finanziert und gefördert. Das ist eine neue, dämonische Ideologie, die allen Bürgern aufoktroyiert werden soll - ob die es wollen oder nicht. Darum ist Widerstand jetzt so wichtig. Über das - hoffentlich nicht - Gelingen des Genderwahnsinns freut sich nur einer: Der Diabolos.


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 Jaii der Herr 3. April 2014 
 

Ist es nicht so, dass in Europa Gender-Mainstreaming tatsächlich nur das gleichstellen der beiden Geschlechter gemeint ist und nicht, dass jeder diesbezüglich die freie Auswahl hat? Zumindest behauptet das meine oberflächliche Recherche.
Demnach würde die Strömungen die unter anderem das Buch für den Kindergarten beschreibt den Begriff für weiterführende Zwecke missbrauchen.
Es kann natürlich sein, dass dies von Anfang an geplant war, als in Europa das Gender-Mainstreaming beschlossen wurde.
Der Begriff der Ehe wird ja auf die gleiche Art und Weise verändert.


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 Diasporakatholik 3. April 2014 
 

Mir ist völlig klar, dass wir hier in kath.net eine relativ kleine Gruppe sind, verglichen mit den Millionen, die auch in Zukunft für Caritas spenden werden.

Scheinbar bewirkt somit ein Finanzierungsboykott nichts bei der Caritas, aber er ist vor allem und in erster Linie für die eigene Seelenhygiene erst einmal befreiend und stärkend.

Zumal wenn man mit dem eingesparten Spendengeld andere Vereinigungen, deren Ausrichtung einem zusagt, unterstützt.

Das haben wir an uns selbst erlebt.


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 Diasporakatholik 3. April 2014 
 

Maulkorb von @Entdecker

Sie empfehlen, sich selbst mit der eigenen (Arbeits)kraft in Vereinigungen wie die Caritas einzubringen, statt "nur" durch Geldzuwendungen und dann am Kurs "herumzumeckern".
Ihr Argument ist nicht neu, ich habe es schon oft gehört - z.B. wenn man auch eine Partei ob ihres Kurses kritisiert:
"Tretet selbst bei, bringt Euch ein und ändert etwas bevor ihr meckert!"
Das ist ein versuchter Maulkorb, den man Kritikern anlegen will.
Immerhin wird doch die Caritas von Kirchenleuten geführt und trägt überall das Etikett "kirchlich" zur Schau.
Wenn man selbst einträte, so geschieht das in der Regel auf unterer Ebene, auf der man zunächst wenig hinsichtlich der Führung bewirken kann und allenfalls den sog. Weg über die "Ochsentour" einschlagen muss - das dauert Jahre, wenn es überhaupt gelingt.

Wer hat die Zeit, Kraft und Nerven dazu?

Mit Geldentzug geht's schneller und effektiver!

P.S.:
Ich bin in der RKK als einfacher Laie?
Was kann ich denn darin am Kurs der Mächtigen aktiv bewirken?
Mit


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 neri5 3. April 2014 
 

Gibt es überhaupt noch eine Wahrnehmung der Wirklichkeit?

Die Deutsche Caritas entpuppt sich als Schandfleck für die RK-Kirche!!!


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 Waldi 2. April 2014 
 

Danke, @Steve Acker für diesen Hinweis!

Die Caritas ist ja der reinste Gender-Wahnsinns-Verein, der auch noch die schlimmsten Befürchtungen weit übertrifft. Wenn der Papst klar und deutlich die Gender-Ideologie als diabolisch bezeichnet, dann liegt es ja nahe, dass die Caritas ein in der katholischen Kirche integrierter Teufels-Verein ist! Dass diese Caritas so tief und breitgefächert im stickigen Gendersumpf suhlt, ist ja unglaublich! Aber diese 57 Treffer sind ja eine eindeutige Selbstoffenbarung, wie tief dieser Verein schon bis zur Halskrause im ideologischen Morast steckt. Jetzt aber mit absoluter Konsequenz: Kein Cent mehr für diesen Wahnsinnsverein!


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 Steve Acker 2. April 2014 
 

Das Kindergartenbuch ist nur die Spitze des Eisbergs

Caritas ist total durchgendert.
Einfach mal auf Caritas.de Gender als Suchbegriff eingeben: 57 Treffer


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 Steve Acker 2. April 2014 
 

sttn

Sehr gut Ihre Einschätzung, dass vielleicht 1% der Bevölkerung ein Problem
mit dem eigenen Geschlecht hat, vermutlich durch tiefe Verletzungen in der Kindheit, und diese versuchen dass jetzt zu kompensieren, indem sie der Allgemeinheit das Gender Mainstreaming aufdrücken wollen.
Ich glaub ein anderer Teil der Gender-Fanatiker macht das, weil man hier "Karriere" machen kann. Es gibt viele Arbeitsplätze an Unis, viele Fördermittel...


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 willibald reichert 2. April 2014 
 

Christa.marga

Meine Frau hat schon vor v i e r z i g
Jahren in einem Übergangswohnheim der
Caritas in Mainz die Festellung gemacht,
daß der Glaube beim Personal k e i n e
Rolle mehr spielte. Also bestand schon
damals das angeblich Katholische als
r e i n e Fassade! Vor ein paar Jahren
hat meine Frau den Caritasleiter im
Kreis Birkenfeld angesprochen, uns eine
Frau zu nennen, die wegen einer Schwangerschaft finanzielle Probleme
hätte. Es gab k e i n e!!! Reaktion auf
das Angebot. Daraufhin haben wir selber
Augen und Ohren offengehalten und haben
durch den Gottesdienstbesuch in einer
Pfarrei ein junges türkischstämmiges
chaldäisch-katholisches Ehepaar ange-
sprochen, daß wir Ersatzgroßeltern für
die damals ein- und zweijährigen Jungen
sein wollten. Mittlerweile ist die Kin-
derzahl auf sechs gestiegen und das
siebte Kind ist unterwegs. Wir glauben, daß wir durch diese direkte Hilfeleistung viel näher an den Proble-
men, die es auch immer wieder gibt, dran
sind, als durch die bürokratische Caritas!


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 Hibiskus 2. April 2014 
 

Geschlecht

Das Geschlecht ist von der Natur vorgegeben und sichtbar. Dazu genetisch nachweisbar. Dies zu leugnen ist ein Zumutung, die wohl nur mit amutiertem Gehirn ertragen werden kann. Damit sind die Gesprächspartner dann auf einer Ebene.
Liebe Caritas, was leisten Sie sich noch für Ausrutscher?


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 Christa.marga 2. April 2014 
 

Gender richtet sich gegen Gott und die Kirche

Caritas - ich war bis vor kurzem der Meinung, diese Einrichtung ist für Bedürftige, z.B. alleinstehende Rentner, die wenig Geld zum Lebensunterhalt haben, unschuldig in Not geratene Menschen - das kann vielerlei Gründe haben und es kann fast jeden treffen! Caritas ist da, um zu helfen, Caritas, das ist für mich christliche Nächstenliebe! GENDER ist eine gottlose Ideologie, ein Angriff auf die göttliche Ordnung. Politiker aus den 68-Jahren unterstützen diese Wahnsinns-Ideologie und auch von bestimmten kirchlichen Kreisen, die das Wort "Toleranz" nicht verstehen.
Die Caritas brauchen wir weiterhin und diese täte gut daran, dieses Buch nicht mehr anzubieten. Statt dessen sollte die Caritas Aufklärungsarbeit betreiben, auch die Kirche!!! Viele Menschen wissen nämlich nicht, was Gender ist und was das für die Zukunft der Menschheit bedeutet.


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 Marienzweig 2. April 2014 

@Entdecker

Institutionen, deren Ausrichtung man guten Gewissens nicht gutheißen kann, Geld vorzuenthalten, hat sicher nichts mit der "Huldigung des Götzen Mammon" zu tun.
Dass die Caritas auch Gutes und Sinnvolles leistet, ist sicher richtig und unbestritten und dafür verdient sie dann auch Anerkennung.
Aber sich einer Doktrin unterzuordnen, sie unkritisch zu übernehmen, gutzuheißen, dass diese Denkrichtung schon im Kindergarten auf die Kleinen gezielt losgelassen wird - also bitte, lieber Entdecker, dass muss man schon hinterfragen dürfen.
Wichtig ist, dass wir das Thema Gender Mainstreaming in unserem Bekannten- und Verwandtenkreis zur Diskussion bringen, denn sehr viele unter uns wissen noch gar nicht, was sich hinter diesem scheinbar neutralen Begriff überhaupt verbirgt.


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 mirjamvonabelin 2. April 2014 
 

Ach,ja

Gedanken mache ich mir schon wem ich Spende.
Am Anfang eines caritativen Projekts sind es Ehrenamtliche, wenn es dann zu groß wird, kommen dann Professionele die bezahlt werden und nicht mehr die ursprüngliche Ideologie vertreten.


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  2. April 2014 
 

Gelder entziehen...

Und wieder lese ich die Forderung von vermeintlich "guten Katholiken", dass man die Caritas strafen möge, indem man ihr die Gelder entziehe.
Freilich hat sich die Caristas von der Kirche entfernt, doch auch die Kirche hat sich von der Caritas entfernt.
Und wenn ich Kirche schreibe, meine ich nicht nur die Institution, sondern auch die Gemeinde. Wir sind Kirche.
Wer die Caritas bisher nur mit Geld unterstützt hat, sich aber selbst nicht eingebracht hat, der kann freilich auch nur das Geld entziehen.
Indem er sich zuvor aber selbst nicht eingebracht hat, hat er sich auch selbst mitschuldig gemacht, an der Distanz zwischen Caritas und Kirche.
Geld ist als Mittel untauglich, die Caritas wieder christlicher zu machen. Weder das Geben noch das Entziehen des selbigen. Wer so denkt, der huldigt dem Götzen Mammon. Wer Christus dient, der überlegt "was kann ich von mir selbst geben, um die Situation zu verbessern".
So zumindest mein Verständnis.


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 mirjamvonabelin 2. April 2014 
 

@sttn

so ist es.
Ihr Vergleich mit dem Geisterfahrer finde ich sehr treffend, und das andere auch.
Wir tun sicher gut daran uns nicht damit zu viel zu beschäftigen.
Ich registriere sowas und dann lege es dem Herrn in die Hände. Somit ist es erledigt.
Mein Kopf ist dann wieder frei für die Schönheit des Lebens, "Jesus, ich vertraue auf Dich".


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 Waeltwait 2. April 2014 
 

@Marienzweig

Völlig richtig erkannt !


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 waghäusler 2. April 2014 
 

Papst Franziskus

bezeichnete noch kürzlich den GM als dämonisch.
Gott hat Mann und Frau in ihrer Natur unterschiedlich geschaffen.
Sie sind nicht Gleichberechtigt, jedoch Gleichwertig.
Dass dies Gleichberechtigungsversessene
Emanzen nicht gefällt,ist nicht verwunderlich.
Diese Ideologie kann man nur noch als
Idiotherie bezeichnen.


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 sttn 2. April 2014 
 

Wenn man mit Menschen redet die psychische Probleme haben

dann stellt man oft fest das diese Menschen der Meinung sind normal zu sein und alle die sich daran stören sind nicht normal.
Ich denke das ist auch das Problem mit den fanatischen Genderunterstützerinnen (fast nur Frauen). Sie haben ihre Rolle im Leben nicht gefunden und meinen alle anderen haben auch das Problem. Das ist wie bei den Witz mit dem Geisterfahrer der im Radio hört "Ein Geisterfahrer ist unterwegs" und meint: "Was einer, viele!" Und so geht es Frauen wie Tanja Dräger. Sie sieht Ihre Probleme und meint alle anderen haben das auch. Sie ist die Geisterfahrerin.
Dabei weiß man schon lange das deutlich weniger als 1% der Menschen ein Problem mit ihrer Rolle im Leben als Mann oder Frau haben. Und man weiß auch das die meisten (alle?) Fälle auf Grund von schlimmen Erlebnissen in der Kindheit oder fehlender Beziehung zu den Eltern bekommen. Denn wenn der Mutter oder Vater fehlen, tun sich die Kinder schwer den Weg zu finden.


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 Kostadinov 2. April 2014 

Auch in der Schweiz...

wird mit katholischen Spendengeldern Gender gesponsert. Laut seinem eigenen Jahresbericht hat das Fastenopfer eine Gender-Tagung an der Uni Bern gesponsert sowie das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut in St. Gallen, dessen Vorsitzender Homo-Lobbyist ist. Und der St. Galler Bischof nimmt lieber Unterschriften entgegen, die die Absetzung des einzigen Schweizer Bischofs fordern, der sich vernehmbar gegen diesen Wahnsinn äußert - Bischof Huonder von Chur


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 Marienzweig 2. April 2014 

perfide!

Es geht nicht um Freiheit, die uns durch GM geschenkt wird.
Es geht um die Umsetzung einer Idee, die andere ersonnen haben.
Um dies zu erreichen, werden also erwachsene, selbstverantwortlich handelnde Menschen umerzogen.
Zu Beginn vielleicht unterschwellig, ohne dass sie es ahnen, doch immer häufiger schon ganz unverblümt und offen.
Bei GM geht es schlicht um Anpassung und Konditionierung einer ganzen Weltbevölkerung.
Gegen deren Willen soll sie umerzogen werden.
Und jetzt beginnt man "klugerweise" schon beim Kind!
Menschen und ihr Verständnis von sich selbst werden einer Idee geopfert.
Halt gebende Wurzeln werden ausgerissen, Unsicherheit geschürt, seelische Heimat genommen.
Gott und Seine Schöpfung werden beiseite geschoben!

Caritas, eine kirchliche Einrichtung - sie sollte sich fragen, wo sie steht:
Auf Seiten der Menschen oder lakaienhaft auf Seiten einer schöpfungsfeindlichen, mächtigen, einflussreichen Gesellschaftsgruppe?


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 wedlerg 2. April 2014 
 

ganz ehrlich: der Gender-Wahnsinn ist nicht vermittelbar

Der Gender-Wahnsinn hält sich eigentlich nur, weil 80% der Bevölkerung keine Ahnung haben, was sich dahinter verbirgt.

Und so können Gender-Beauftragte in gut-bezahlten Staats- und leider auch Kirchenposten mit Null-Aufwand ihre Zeit mit ideologischem Geschwafel totschlagen. Ganz getreu dem 68er Motto: Arbeiten reduzieren bei vollem Lohnausgleich und Politker spielen.

Und so geben sich Gender-Beauftragte und andere Anti-Dikriminierungsfunktionäre die Klinke in die Hand in Ämtern und Behörden. Noch zahlt der Michel dafür. Presse sei dank.

Iregendwann rächt sich das ganze und die Meute der Gender-Ideologen bekommt, was sie verdient: eine Tracht Prügel: von ganz biologischen Buben und Männern, die sich nicht länger für blöd verkaufen lassen.

Und dann wird man wieder Konservative und Faschisten als reationär brandmarken.


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 Waldi 2. April 2014 
 

Ich empfehle dieser "klugen" Dräger

und der Caritas-Führung, einen Anschauungsunterricht am Affenfelsen im Münchner Tierpark Hellabrunn zu nehmen, um den geschlechtlichen Unterschied auf der ganzen Linie und in allen Einzelheiten deutlich zu erkennen. Ein Affenmännchen würde sich niemals bereit erklären, sich von einem Weibchen besamen zu lassen, um der wahnsinnigen Gender-Ideologie gerecht zu werden! Dass die Tiere das begreifen, die Genderspinner aber nicht, ist eine himmelschreiende Schande für die ganze Menschheit!
Warum bekommt meine Frau, die genau so lange gearbeitet hat wie ich, nur knapp die Hälfte meiner Rente? Auch wenn sie sich, laut Genderwahn, "als Mann" fühlen würde, bekäme sie nicht mehr! Hebt doch endlich diese Ungerechtigkeit auf und nicht den Unterschied der biologisch angeborenen Geschlechter.
Eines aber hat diese Dräger erreicht: Caritas bekommt von mir keinen Cent mehr. Basta!


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 FioreGraz 2. April 2014 
 

ist sowieso alles humbug

Es gibt auch immer Mädchen die lieber mit Autos spielen als mit puppen und umgekehrt und ich denke es ist ein unterschied ob die eben freiwillig wählen können oder quasi gezwungen werden.

Obwohl dies starke Geschlechterbetonung bzw. Rollenaufteilung /-ideal eine Erfindung des 19. Jhdts. ist heist das noch lange nicht das sie beliebig ist und ich denke es gab mal eine gesunde Mischung aus Verschiedenheit und Gleichheit, doch jetzt rennen wir in die Zwangsgleichheit im Gegensatz zur Zwangsverschiedenheit von früher (beide ist schlecht).

Aber das wird sich alles regelen sei es die Überbetonung der Geschlechtsunterscheidung oder der Gleicheit und ums mit Gamaliel zu sagen

" ..Ist der Rat oder das Werk aus den Menschen, so wird's untergehen; ist's aber aus Gott, so könnet ihr's nicht dämpfen ..."

somit wird sich das richtige Maß und die Wahrheit mit der Zeit durchsetzen.

LG
Fiore


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 antony 2. April 2014 

Vielleicht haben die Gender-Damen (und es sind fast nur Frauen ...

... ohne Kinder, die diese Bewegung vorantreiben) noch nicht drüber nachgedacht, warum es denn "geschlechtskonnotierte Spielecken" gibt. Das liegt vermutlich daran, dass die meisten Jungs lieber mit technischen Sachen als mit Puppen spielen, und zwar ohne dass sie vorher von ihren Eltern einer "Jungen spielen nicht mit Puppen!"-Gehirnwäsche unterzogen werden. Und wenn sie mit dem Puppenwagen spielen, betrachten sie den als Fahrzeug, nicht als Kinderpflegeinstrument.

Gender-Mainstreaming: Eine Kampfansage gegen die Natur.

Die sehr wenigen, bei denen bei Geburt das Geschlecht tatsächlich nicht eindeutig zu bestimmen ist, als Argument heranzuziehen, ist ja nun völlig absurd. Genauso gut könnte man dagegen protestieren, dass in Schuhgeschäften Schuhe üblicherweise paarweise verkauft werden, wo es doch auch Einbeinige gibt. Oder dass Brillen immer nur mit zwei Glashalterungen und zwei Gläsern über den Ladentisch gehen.


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 Giovanni Bosco 2. April 2014 

In unserem Kiga geht das schon los

Unsere Kigakinder dürfen bei der Umgestaltung der Bau- und Puppenecke mitwirken und mitentscheiden.

Die Kinder können z.Teil nicht mehr frei wählen in welche Ecke sie gehen.

Diskrepanz: Frei wählbares Geschlecht,weil nicht angeboren.
Andererseits, dürfen Schwule nicht mehr Hetero werden, sonst werden sie massiv unter Druck gesetzt. Wo bleibt da die freie Wählbarkeit??


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 M.Schn-Fl 2. April 2014 
 

Das Nichteinlenkenwollen der Caritas

ist ganz einfach zu beantworten. Man muss Ihnen die Mittel entziehen, um diesen Gender-Apparat und die ganze kirchenferne Bürokratie trocken zu legen.
Und gleichzeitig muss man neue caritative Institutionen entwickeln, die vielleicht nicht so groß und mächtig, dafür aber effektiv von gläubigen Katholiken geleitet und bearbeitet werden und nicht von Amts- und Berufskatholiken, die mit der Lehre der Kirche und mit dem Christentum kaum noch was am Hut haben.


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 Diasporakatholik 2. April 2014 
 

Finanzierungsboykott

Danke für die kritische Bespechung des betr. Buchinhalts durch kath.net.

Ich werde für mich und meine Frau daraus die Konsequenzen ziehen und auch die Caritas ab sofort nicht mehr durch finanzielle Zuwendungen unterstützen - insbesondere nicht in Kollekten am sog. Caritassonntag.

Das jeweils eingesparte Geld sammeln und spenden wir für uns genehme und unbedenkliche Vereinigungen wie die Stiftung "Ja zum Leben".

Das werde ich auch im Bekannten- und Verwandtenkreis bekanntgeben - letztendlich sind solche selbstherrlichen Vereinigungen wie Caritas, die wohl glauben, uns glaubenstreuen Katholiken auf der Nase herumtanzen zu können, noch am ehesten am [nicht mehr automatisch fließenden]Geld zu packen.


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 Bichler 2. April 2014 

"...klingt fast als eine Bedrohung für alle, die diese Ideologie klar ablehnen."

DAS IST EINE DROHUNG! Wie sie von Vertretern dieses Standes auch ganz ehrlich gemeint ist!


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 bernhard_k 2. April 2014 
 

Gender = Frontalangriff auf die Familie und auf Gott

Darüber müssen wir uns im Klaren sein. Es geht um einen Angriff auf Gott und die von ihm gewünschte Ordnung.

Gender will diese Ordnung zerstören - übrig würde letztlich ein Chaos bleiben, in dem sich keiner mehr auskennt.

Der (komplett widersinnige) Genderwahn will schon bei den kleinen Kindern im Kindergarten ansetzen.

Dabei wissen Kinder längst, dass diese Theorie, die sich radikal der Wirklichkeit widersetzt, eine komplette Lüge ist.


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