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Kardinal posthum als «Gerechter unter den Völkern» geehrt

28. Februar 2014 in Chronik, keine Lesermeinung
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Während der Nazizeit rettete der damalige Erzbischof von Florenz hunderten jüdischen Verfolgten das Leben, er organisierte ein geheimes Hilfsnetzwerk, um jüdische Mitbürger und Flüchtlinge in Klöstern der Diözese in Sicherheit zu bringen


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der italienische Kardinal Elia Dalla Costa (1872-1961) ist vom Staat Israel als «Gerechter unter den Völkern» ausgezeichnet worden. Der Botschafter Israels beim Heiligen Stuhl, Zion Evrony, überreichte die posthume Ehrung am Donnerstag nach Angaben von Radio Vatikan im Palazzo Vecchio, dem Sitz der florentinischen Stadtregierung, an einen Neffen des Kirchenmannes.

Während der Nazizeit rettete der damalige Erzbischof von Florenz hunderten jüdischen Verfolgten das Leben. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen organisierte er ein geheimes Hilfsnetzwerk, um jüdische Mitbürger und Flüchtlinge in Klöstern der Diözese in Sicherheit zu bringen.


Kardinal Dalla Costa leitete das Erzbistum Florenz von 1933 bis zu seinem Tod 1961. Die Ehrung als «Gerechter unter den Völkern» ist die höchste Auszeichnung des Staates Israel.


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