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Kirche muss mit Jesus, nicht mit dem Zeitgeist gehen

9. Februar 2014 in Deutschland, 27 Lesermeinungen
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Erzbischof Schick wendet sich über Twitter gegen den Zeitgeist.


Bamberg (kath.net/ KNA)
Der Erwartung, dass Kirche mehr zeitgemäß auftreten und handeln sollte, hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick widersprochen. „Derzeit wird die Kirche ständig aufgefordert, mit der Zeit zu gehen. Sie muss aber mit Jesus gehen und im Evangelium stehen! Gegen den Zeitgeist!“, verbreitete Schick am Samstag über Twitter.


Und in einem weiteren Tweet zum Thema erinnerte der Erzbischof mit einem Zitat des Regisseurs und Intendanten August Everding (1928-99) daran: „Wer den Zeitgeist heiratet, wird bald Witwer sein.“

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


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Lesermeinungen

 speedy 14. Februar 2014 
 

wenn die Kirche gegen den Zeitgeist gehen muss, warum wittern die dann alle das nur, anstatt es zu predigen?


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 Stiller 10. Februar 2014 
 

@Bläsi, der war gut!

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 Bläsi 10. Februar 2014 
 

Zeitgeist

Leider lebt die Kirche zum Teil noch immer im Zeitgeist, der vor Jahrhunderten üblich war. Bischöfe werden mit Exzellenz angeredet, Kardinäle mit Eminenz ! Dabei sind die Herren nichts anderes als Hirten.


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 Randolf 10. Februar 2014 
 

Zeitgeist

Die Teilnahme an den Gottesdiensten hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Menschen im Gegensatz zu früher viele Ablenkungsmöglichkeiten haben und sich leider auch ablenken lassen. Viele fühlen sich auch nur noch gestreßt wegen Diesem und Jenem. Die Kirche darf deshalb nicht der Ort des Experimentierens sein, sondern ein Ort des Innehaltens. Im Wettkampf mit anderen "Events" werden wir scheitern. Kirche als Angebot für Beständigkeit, Halt und innere Ruhe nicht für die Auslegung der Themen der Tagesschau durch Priester und Laienverkünder.


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 zeitgeist 9. Februar 2014 
 

Zeitgeist

Bischof Schick wünscht sich die gute alte Zeit herbei... mit vielen aktiven Katholiken und Priestern in jeder Kirche... dies kann man ihm nicht verdenken... leider sind wir hier nicht bei "wünsch die was..." sondern bei "so isses!"....


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 Pascal13 9. Februar 2014 
 

@humb

Aha, macht das für Sie einen Unterschied?


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 Randolf 9. Februar 2014 
 

Zu Stiller

Die kirche setzt sich natürlich mit anderen Ansichten auseinander. Einen allgemein verbindlichen "Zeitgeist" kann es so und so nicht geben. Das wäre die Anerkennung einer geistigen Gleichschaltung. Die Kirche nimmt auch in der Auseinandersetzung und Wahrnehmung anderer Meinung Positives in sich auf im Idealfall. Negatives bleibt besser außen vor.


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 humb 9. Februar 2014 
 

@Pascal13

Danke für Ihre Sorge! Alles in Ordnung bei mir. Aber wie schon an anderer Stelle gesagt: Das besonders kranke an der Römerstelle ist, dass es sich um hetero-sexuelle Menschen handelt, die sich vom anderen Geschlecht abwenden und nicht um homosexuell Veranlagte.


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 friederschaefer 9. Februar 2014 
 

zu: Teetasse

völlig richtig.

"Der Erwartung, dass Kirche mehr zeitgemäß auftreten und handeln sollte, hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick widersprochen. „Derzeit wird die Kirche ständig aufgefordert, mit der Zeit zu gehen. Sie muss aber mit Jesus gehen und im Evangelium stehen! Gegen den Zeitgeist!“"

M. E. differenziert Schick zu wenig. Natürlich müssen wir uns zeitgemäß handeln und sprechen - in dem Sinn - dass wir überhaupt verstanden werden. Die frohe Botschaft muss in verständlicher, den Alltag aufklärender Sprache verkündet werden. Am Besten im Vergleich zu anderen Konzepten wie etwa dem Zeitgeist, der häufig eine Kultur des Todes widerspiegelt.

Die Kirche - das sind auch wir Laien - haben es in den letzten Jahrzehnten BIS HEUTE versäumt, relevante Themen in den Pfarreien zu debattieren. Das rächt sich nun. Eine papsttreue Kirche gibt heute schon nur noch in homöopatischer Dosis in Deutschland und ist z. T. von Verfolgung bedroht. Sogar innerkirchlich, siehe ZdK.


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 Pascal13 9. Februar 2014 
 

@Wolfgang63, @humb

ZITAT aus der HEILIGEN SCHRIFT: "Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. (Röm 1,26-27)

Falls Sie einer von diesen Kranken sind, kehren Sie um und glauben Sie an das Evangelium!


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 Wolfgang63 9. Februar 2014 
 

M 19,12

@humb: Matthäus 19,12 sagt nichts über Homosexualität aus. Es ist aber eine Bibelstelle, die schon zu allen moeglichen Interpretationen über richtige Sexualität herhalten musste.

Bitte schauen Sie z.B. bei Wikipedia einmal nach Skopzen: Die interpretierten M 19,12 so, dass richtige gute Christ sich selbst kastrieren müsse.

Es gibt im Neuen Testament keine Aussage Jesu zu Homosexualität. Das Thema war im offenbar nicht so wichtig: Er sprach mehr über Nächstenliebe und Güte.


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 humb 9. Februar 2014 
 

@lieber Wolfgang63

Ich versuchs mal: Matth. 19,12: Manche sind von Geburt aus unfähig zur Ehe


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 Genesis 9. Februar 2014 

Die Menschen sagen immer:
"die Zeiten werden schlimmer".
Doch die Zeiten bleiben immer,
nur die Menschen werden schlimmer!


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 benefranz 9. Februar 2014 
 

Bischofskrise..?

@Waldi - ja, das könnte man so sehen, aber in jeder Krise steckt auch die Chance zu deren Lösung.

Vielleicht sollten wir einfach mehr für Mutter Kirche zur Muttergottes beten, als wertvolle Zeit und Energie in langen Diskussionen zu vergeuden?

Der Glaube schenkt uns die Dimension der Ewigkeit. Da werden wir vor einem armen Zeitgeist doch nicht kuschen.

Danke, verehrter Hirte, Erzbischof Schick!


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 Wolfgang63 9. Februar 2014 
 

Zitat

Ein zentrales Temain aktuellen sogenannten Zeitgeistdebatten ist Homosexualität. Man mir jemand dazu auch nur ein einziges Zitat Jesu nennen?


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 Waldi 9. Februar 2014 
 

Warum gibt es nur so wenige Bischöfe,

die sich für den Hl. Geist und nicht für den Zeitgeist entscheiden? Krass formuliert, will Bischof Ackermann, dass Gott sich der liederlichen Zügellosigkeit der Menschen anpasst, anstatt dass sich die Menschen an die Gebote Gottes halten, die kein Verfallsdatum kennen. Warum gelang es Erzbischof Zollitsch als Vorsitzenden der DBK nicht, die Bischöfe, einschließlich sich selbst, auf die Treue zur Kirchenlehre und zum Papst zu verpflichten? Nichts ist für die sensible Volksseele und den Volksglauben der Menschen schädlicher, als der Verfall der Einheit unter den Hirten. Bischof Schlick widerspricht mit Recht dem zeitgeistbeflügelten Bischof Ackermann. Aber warum kommt es, trotz DBK, zu solch krassen Abweichungen von der für alle Bischöfe und Katholiken verbindlichen Kirchenlehre? Wohin sollen wir kleinen Katholiken denn gehen, wenn der eine Bischof Hü und der andere im selben Atemzug Hot sagt? Die Bischofskrise ist die Hauptursache für die Glaubenskrise der Menschen!


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 Christa 9. Februar 2014 

Danke Herr Erzbischof für diese klaren Worte!

Kirche muss das verkünden was Gott will und nicht was die Menschen möchten!


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 Werner75 9. Februar 2014 
 

2. Vatikanum

Dieses Mit-der-Zeit-Gehen war Kern des 2. Vatikanums. Aggiornamento hieß damals der Slogan. Seitdem hechelt die Kirche dem Zeitgeist hinterher.


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 humb 9. Februar 2014 
 

@Rashomon

Die Antwort darauf ist, dass Jesus möchte, dass wir eins sind. Bis zur Ebene der Bischöfe scheint diese message angekommen zu sein. Sie praktizieren diese Loyalität.


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 Bergfried 9. Februar 2014 
 

Fest im Glauben

Wer nicht fest im Glauben steht,kann doch vor lauter Anfeindungen nicht mehr klar denken.Da wird nur auf die Katholische Kirche eingeprügelt,mit Halb-und Unwahr-heiten gearbeitet,das es nur so eine Art ist.Dies dient dazu den christlichen Glauben zu diskreditieren,und einer Christenverfolgung das Wort zu reden.


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 Genesis 9. Februar 2014 

Vergelt´s Gott Erzbischof Schick

Ja, wer mit der Zeit geht, stirbt auch mit der Zeit! Man verliert den Geist der Wahrheit, und zwar Stück für Stück.
Und eh man sich versieht, wird unser Heiland in der hl. Messe zum "Billigtarif" verschachert. Zudem vermittelt man ein ganz falsches Gottesbild. Und was HEILIG bedeutet wissen die meisten gar nicht mehr.


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 Stiller 9. Februar 2014 
 

Mit dem zustimmenden "Sehr richtig!"

drängt sich sofort auch ein "Aber" auf.

Wir müssen nicht diskutieren, dass der Zeitgeist kein Leitfaden sein kann, keine Hilfe. Mehr noch Zeitgeist birgt die Gefahrt des Ungeistes.

Aber:
Kirche entwickelte sich aus Schrift und Tradition, dogmatischer Tradition.
Und letztere, wir können da weit zurückblicken durch die Bewahrung der Schriften zu fast allen Entscheidungen seit über 1800 Jahren, entstand durchaus im Ringen um den wahren Glauben im damaligen Zeitgeist.

Insofern ist die die Aussage des Erbischof Schick Mahnung und Auftrag zugleich.
Kiche lebt!


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 la gioia 9. Februar 2014 
 

Danke, Herr Bischof! Ein kurzes klares Statement, das alles beinhaltet, was es zum Thema Kirche und Zeitgeist zu sagen gibt!


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 Teetasse 9. Februar 2014 

Das Problem ist einfach, dass die Leute nur noch den Zeitgeist kennen

Die Kirche hat sich in den letzten 40 Jahren vor lauter Angst geweigert ihre Lehre klar zu verkünden. Niemand kennt sie mehr. Und niemand mehr kennt den Sinn dahinter.
Also nach was richten sich die Leute?: Fernsehen, Medien, Schulunterricht, Psychotherapeuten, Psychobücher, Esoterik, das "was die anderen sagen". Als Städter finde ich es immer total lächerlich wie sehr z.B. die Leute auf dem Land versuchen, sich nach dem "Zeitgeist" oder der "Mode" zu richten, was aber völlig fiktiv ist, weil das in der Stadt sowieso keiner macht. Auf dem Land höre ich ständig Sätze wie "das ist nicht mehr zeitgemäß", "das macht man heutzutage nicht mehr","das hat man heutzutage nicht mehr". In der Stadt höre ich das nie. Da geht es einfach danach, was vernünftig ist und was Sinn macht. Was gemacht wird, legen die Städter selbst fest.
Da gibt es auch den Begriff "altmodisch" nicht, weil man überhaupt nicht weiß mit was man das vergleichen soll. Dies fiktiven Zeitgeistvergleiche gibt es aufm Land.


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 Rashomon 9. Februar 2014 

„Derzeit wird die Kirche ständig aufgefordert, mit der Zeit zu gehen.... "

warum sagt Erzbischof Schick dann nicht gleich im Klartext, dass sein Amtsbruder aus Trier Quatsch verzapft?


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 Randolf 9. Februar 2014 
 

Guter Spruch

Das ist ein guter Spruch "Wer den Zeitgeist heiratet, wird bald Witwer sein". Mit der Zeit gehen ? Man stelle sich drastisch 1933 vor und dann kennt der Letzte die Antwort.


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  9. Februar 2014 
 

Genau

Und wer mit der Zeit geht, de muss mit der Zeit gehen.


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