Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

Religiöse Menschen weniger suchtanfällig als Atheisten

21. Dezember 2013 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schweizer Forscher zur Studie: Wer an Gott glaubt, konsumiert seltener Tabak und Drogen.


Weinheim/Lausanne (kath.net/ idea)
Religiöse Menschen neigen deutlich weniger zur Sucht als Atheisten. Das hat eine Studie von Schweizer Forschern ergeben, wie die Januar-Ausgabe der Zeitschrift „Psychologie heute“ (Weinheim) berichtet. Für die Untersuchung des Universitätshospitals Lausanne befragten Wissenschaftler um Prof. Gerhard Gmel 5.387 junge Männer anlässlich ihrer Musterung für die Armee.

Sie wurden in fünf Gruppen aufgeteilt: Die „Religiösen“ glauben an Gott und besuchen den Gottesdienst. Die „Spirituellen“ sind der Meinung, dass es eine höhere Macht gibt, praktizieren aber keine Religion. „Unsichere“ wissen nicht, was sie von Gott halten sollen, und „Agnostische“ gehen davon aus, dass niemand wissen kann, ob es einen Gott gibt. Die fünfte Kategorie bilden die Atheisten. Wie sich herausstellte, unterscheiden sich die Gruppen in ihrem Suchtmittelkonsum.


Von den 543 religiösen jungen Männer rauchten 30 Prozent täglich, 20 Prozent nahmen mehr als einmal pro Woche Cannabis-Produkte zu sich und weniger als ein Prozent hatte im Jahr vor der Befragung Ecstasy geschluckt oder sich mit Kokain berauscht.

Jeder zweite Atheist raucht täglich

Von den 1.650 Atheisten griffen hingegen 51 Prozent täglich zur Zigarette, 36 Prozent kifften mehr als einmal wöchentlich und sechs bzw. fünf Prozent schluckten Ecstasy oder konsumierten Kokain. Die drei zwischen Religiösen und Atheisten stehenden Gruppen lagen mit ihrem Zigaretten- und Drogenkonsum in der Mitte.

Nach Angaben von Prof. Gmel – dem Leiter der Studie – belegen die Zahlen, dass der Glaube zu den schützenden Einflüssen vor dem Suchtmittelkonsum gehört. Offen bleibt nach der Studie, ob die Unterschiede zwischen den Gruppen mit moralischen Vorstellungen der Betreffenden oder der sozialen Kontrolle des Umfelds zu tun haben. Die Untersuchung wurde vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung unterstützt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wissenschaften

  1. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  2. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  3. Biotechnologie-Verordnung von US-Präsident Biden als Schritt zum ‚Transhumanismus’?
  4. US-Abgeordnete: Scharfe Kritik an Forschung mit Körperteilen abgetriebener Babys
  5. Universität Pittsburgh ist Zentrum für Experimente mit Körperteilen abgetriebener Babys
  6. Mondlandung bestätigte: "Mensch lebt nicht von Brot allein"
  7. Alles Zufall, oder was?
  8. Kutschera übt Selbstkritik – ohne seine Thesen zu revidieren
  9. Theologe Huber: Immer weniger Naturwissenschafter glauben an Gott
  10. Klimawandel-Hysterie und die Bewahrung der Schöpfung







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  4. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  5. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  6. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  7. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  8. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  11. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  12. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  13. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  14. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  15. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz