Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Voll in die Falle getappt
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

Über Fernsehen und Kirchgang

1. September 2013 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Studie über Freizeit-Aktivitäten: Immer noch geht etwa jeder zehnte Deutsche mindestens einmal pro Woche zum Gottesdienst - Liebste Freizeitbeschäftigung ist - Überraschung! - das Fernsehen


Hamburg (kath.net/idea) Der Kirchgang gehört nicht zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen. Neun Prozent aller Bürger ab 14 Jahren gehen mindestens einmal pro Woche in eine christliche Gemeinde, 18 Prozent einmal pro Monat, 35 Prozent einmal pro Jahr und 65 Prozent seltener oder niemals. Der durchschnittliche monatliche Gottesdienstbesuch ist in den vergangenen sechs Jahren um drei Prozent gesunken. Das geht aus dem „Freizeit-Monitor 2013“ hervor. Für diese Studie befragte die Stiftung für Zukunftsfragen von British American Tobacco (BAT) in Hamburg 3.000 Personen ab 14 Jahren.

Sowohl die Alten wie die Jungen zählen zu den eifrigsten Kirchgängern: 31 Prozent der Ruheständler gehen mindestens einmal im Monat zum Gottesdienst, gefolgt von den Jugendlichen mit 22 Prozent. 18 Prozent der Familien mit Kindern lassen sich regelmäßig in der Kirche sehen, während die Alleinstehenden mit sechs Prozent das Schlusslicht bilden. Auf dem Land ist der Kirchgang mit 24 Prozent stärker verbreitet als in den Städten (13 Prozent). Tendenziell gehen mehr Niedriggebildete (20 Prozent) als Höhergebildete (17 Prozent) zum Gottesdienst.


Nach den jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2011 kamen an einem Durchschnittssonntag 3,7 Prozent der 23,6 Millionen evangelischen Kirchenmitglieder und 12,3 Prozent der Katholiken zum Gottesdienst.

Knapp vier Stunden Freizeit pro Werktag

Die Bundesbürger haben pro Werktag im Durchschnitt drei Stunden und 49 Minuten freie Zeit; das sind 14 Minuten weniger als im Jahr 2010. Ruheständler verfügen mit fünf Stunden und acht Minuten über das größte Kontingent, Familien mit Kindern mit zwei Stunden und 47 Minuten über das kleinste. Jugendliche haben durchschnittlich vier Stunden frei, doch büßten sie gegenüber 2010 am meisten ein, nämlich 49 Minuten.

Die häufigste Freizeitbeschäftigung ist das Fernsehen: 96 Prozent sehen mindestens einmal pro Woche fern. Darauf folgen das Telefonieren von zu Hause aus (88), Radiohören (86) sowie Zeitschriften oder Zeitungen lesen (75).

Jeder Fünfte ist ehrenamtlich aktiv

19 Prozent nehmen mindestens einmal pro Monat eine ehrenamtliche Aufgabe wahr – zwei Prozent mehr als im Jahr 2007. Am stärksten engagiert sind hier Familien mit Kindern (25 Prozent), gefolgt von den Ruheständlern (22). In einem Verein aktiv sind 22 Prozent der Deutschen; hier liegen die Jugendlichen mit 51 Prozent mit weitem Abstand an der Spitze, gefolgt von Familien mit Kindern (25). In einer Bürgerinitiative engagieren sich acht Prozent der Befragten; das sind fünf Prozent weniger als vor sechs Jahren. Alle Altersgruppen sind mit Anteilen zwischen sieben Prozent (Alleinstehende sowie Familien mit Kindern) und zehn Prozent (Ruheständler) relativ gleichmäßig verteilt.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Rekordjahr für Alpha-Glaubenskurse in Österreich
  2. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  3. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  4. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  5. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten
  6. „Satt, aber nicht erfüllt – Kirche im Land der religiösen Indifferenz“
  7. "Wenn ihr dies lest, bin ich endlich in die Arme Jesu geschlüpft"
  8. Glaube ohne Feuer: Wie die Kirche Angst vor der eigenen Botschaft bekommt
  9. Hartl: „Heute ist der Mainstream atheistisch. Also schwimmt man als Christ gegen den Strom“
  10. „Nein – es geht darum, dass wir aufwärts gewandt unterwegs sind“







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  11. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  12. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  13. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  14. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  15. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz