Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Priester verkauft wegen Ermahnung des Papstes sein 63.000-Dollar-Auto

12. Juli 2013 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erste Früchte nach Papstermahnung zu bescheideneren Autos: Ein kolumbianischer Priester will seinen weißen Mercedes Cabrio E200 verkaufen


Bogota-Vatikan (kath.net) Seinen weißen Mercedes Cabrio E200 will ein kolumbianischer Priester verkaufen. Das Auto – ein Geschenk seiner vier Brüder – ist ungefähr 63.000 Dollar wert. Darüber berichtete die „Welt“. Damit trägt die Mahnung von Papst Franziskus zu „demütigeren“ Autos erste Früchte. Der Papst hatte vergangenen Freitag in einer Audienz dem kirchlichen Nachwuchs (Seminaristen und Ordensfrauen/männer) gestanden: „Es tut mir weh, wenn ich einen Priester oder eine Nonne in einem nagelneuen Auto sehe. So etwas geht nicht!“, kath.net hat berichtet. Das Geld, das mit dem Erwerb eines bescheideneren Autos eingespart werden könne, solle man besser verhungernden Kindern spenden.


Außerdem war der Papst am vergangenen Donnerstag offenbar spontan in die Parkgarage des Vatikans gegangen und hat die dortigen Dienstautos kritisch angeschaut, wie die „Welt“ unter der Überschrift „Papst Franziskus mistet Nobelkarossen aus“ weiter berichtete. Näheres ist noch nicht bekannt.

Erst am vergangenen Wochenende war Papst Franziskus auf der Flüchtlingsinsel Lampedusa in einem geliehenen Fiat Geländewagen unterwegs gewesen statt in seinem Papamobil vergleichbarer Bauart. Auch schon direkt nach seiner Wahl ins Papstamt hatte er Aufsehen damit erregt, dass er den für ihn vorgesehenen Dienstwagen leer wegfahren lies und stattdessen gemeinsam mit dem Kardinälen in einem Bus zu seiner Unterkunft zurückgekehrte. Wenn er doch einen Dienstwagen benutzen muss, nimmt er nun einen gepanzerten VW Phaeton, der eigentlich für seine Entourage vorgesehen gewesen war. Auch in vielen anderen Details zeigt Papst Franziskus sein Bemühen, die Bevorzugung von etwas demütigeren Möglichkeiten praktisch umzusetzen.


Papst Franziskus benutze auf Lampedusa einen geliehenen, gebrauchten Geländewagen statt dem normalen Papamobil



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Basiert 'Traditionis Custodes' von Franziskus auf einer Lüge?
  3. Gemelli-Chefarzt: Papst Franziskus wäre fast gestorben
  4. "Nicht glücklich": Papst bedauert Äußerung zu Russland
  5. Papst tauft Kind in der Gemelli-Klinik
  6. Papst im Kongo eingetroffen
  7. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  8. Erneut keine Fasten-Exerzitien mit Papst und Kurie in den Bergen
  9. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  10. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz