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Das Ärgernis der Menschwerdung

1. Juni 2013 in Aktuelles, 35 Lesermeinungen
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Franziskus-Perle des Tages: Wer leugnet, dass das Wort im Fleisch gekommen ist, gehört zum Antichrist, er ist der Antichrist. Die Menschwerdung ist das Ärgernis, das zur Verfolgung führt, weil sie das Werk des Teufels zerstört. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Die Kirche ist keine Kulturorganisation, sondern die Familie Jesu. Die Christen müssen sich nicht schämen, das Ärgernis des Kreuzes zu leben. Sie dürfen nicht dem Geist der Welt in die Falle gehen. Dies bekräftigte Papst Franziskus in seiner Predigt zur heiligen Messe am heutigen Samstag der achten Woche im Jahreskreis, Festtag des Märtyrers Justin, in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“. Beim Gottesdienst konzelebrierte der Erzbischof von Havanna, Jaime Lucas Ortega y Alamino. Es nahm eine Gruppe von „Gentiluomini di Sua Santità” (Edelleute seiner Heiligkeit) teil.

„Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir die Vollmacht gegeben, das zu tun?“ Der Papst ging in seiner Predigt von dieser Frage aus, die die Schriftgelehrten und Hohenpriester im heutigen Evangelium (Mk 11,27-33) an Jesus richten. Erneut „wollen sie dem Herrn eine Falle stellen, indem sie versuchen, ihn in die Ecke zu drängen und einen Fehler begehen zu lassen“. Was aber „war das Problem, das diese Leute mit Jesus hatten? Waren es vielleicht die Wunder, die er wirkte? Nein, das ist es nicht“.

In Wirklichkeit habe das Problem, das diese Leute verärgerte, darin bestanden, dass die Dämonen Jesus entgegenschrien: ‚Du bist der Sohn Gottes, du bist der Heilige’“. Das „ist der Mittelpunkt, das war der Ärger, den Jesus erregte: Er ist Gott, der Mensch geworden ist“.


Auch uns, so Franziskus weiter, würden im Leben Fallen gestellt werden. Was aber an der Kirche Ärger erregt, sei das Geheimnis der Fleischwerdung des Wortes. Und „das wird nicht toleriert, das toleriert der Teufel nicht“:

„Wie oft hört man sagen: ‚Ach, ihr Christen, seid doch ein bisschen normaler, wie die anderen, vernünftig halt!’. Das ist eine Rede wie von Schlangenbeschwörern, genau so: ‚Nun seid doch so, nicht? Ein wenig normaler, seid doch nicht so unnachgiebig...’. Doch hinter solchen Worten steht: ‚Nun, jetzt kommt mal nicht mit solchen Geschichten, dass Gott Mensch geworden ist!’ Die Menschwerdung des Wortes, das ist der Skandal, das Ärgernis, das dahinter steht! Wir können alle möglichen sozialen Werke tun, und sie werden sagen: „Ach, wie gut ist die Kirche doch, welch gutes soziales Werk tut doch die Kirche’. Wenn wir aber sagen, dass wir das tun, weil jene Menschen das Fleisch Christi sind, dann kommt es zum Ärgernis. Und DAS ist die Wahrheit, DAS ist die Offenbarung Jesu: jene Gegenwart des Mensch gewordenen Jesus“.

„Das ist der Punkt“, hob Franziskus hervor: „Immer wird die Versuchung gegeben sein, Gutes zu tun ohne das Ärgernis des fleischgewordenen Wortes, ohne das Ärgernis des Kreuzes“. Dagegen sei es notwendig, „kohärent in diesem Ärgernis zu sein, mit dieser Wirklichkeit, die Ärgernis erregt, mit der Kohärenz des Glaubens“.

Der Papst rief in Erinnerung, was der Apostel Johannes sagt (vgl. 1 Joh 4,2-3): „Jene, die leugnen, dass das Wort im Fleisch gekommen ist, gehören zum Antichrist, sie sind der Antichrist“. Demgegenüber seien allein jene aus dem Heiligen Geist, die sagen, dass das Wort Fleisch geworden ist. Allen Christen tue es gut zu denken: „Die Kirche ist keine kulturelle, auch religiöse, auch soziale Organisation“:

„Die Kirche ist die Familie Jesu. Die Kirche bekennt, dass Jesus der Fleisch gewordene Sohn Gottes ist: das ist das Ärgernis, der Skandal, und deswegen verfolgten sie Jesus. Und am Ende sagt der Hohepriester das, was Jesus diesen Leuten nicht sagen wollte – ‚mit welchem Recht tust du das alles?’: ‚Jetzt sag doch endlich: bist du der Sohn Gottes? – ‚Ja’. Zum Tod verurteilt, aus diesem Grund. Das ist der Mittelpunkt der Verfolgung. Wenn wir vernünftige Christen werden, soziale Christen, nur Wohlfahrtschristen – was wird die Folge sein? Dass wir nie Märtyrer haben werden: das wird die Folge sein“.

Wenn wir Christen dagegen diese Wahrheit sagen, dass „der Sohn Gottes gekommen ist und Mensch geworden ist“, wenn wir, so der Papst abschließend, „das Ärgernis des Kreuzes verkündigen, dann werden die Verfolgungen kommen, dann wird das Kreuz kommen" – und das „wird gut sein, so ist unser Leben“:

„Bitten wir den Herrn, uns nicht zu schämen, mit diesem Ärgernis des Kreuzes zu leben. Und auch um die Weisheit: bitten wir um die Weisheit, dass wir dem Geist der Welt nicht in die Falle gehen, jenem Geist, der uns immer wohlerzogene, zivile, gute Vorschläge macht, hinter denen jedoch gerade die Verleugnung der Tatsache steht, dass das Wort Fleisch geworden ist, die Verleugnung der Menschwerdung Christi. Die Menschwerdung, die am Ende das ist, was bei denen, die Jesus verfolgen, Ärgernis hervorruft, die das Werk des Teufels zerstört. Amen“.


Der Tweet des Tages:

In diesem Jahr des Glaubens bitten wir Gott, dass die Kirche immer mehr zu einer wirklichen Familie werde, die seine Liebe zu allen bringt.

Quo magis evadat vera familia magisque Ecclesia, quae universis Dei circumferat amorem, a Domino nos hoc fidei impetremus Anno

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Lesermeinungen

 wandersmann 8. Juni 2013 
 

@Viator Hungaricus

vielen dank. das hat mir weitergeholfen:

Übrigens spricht der Hl. Vater hier nicht vom (mystischen) Leib (lat.corpus/it.corpo) sondern vom Fleisch (lat.caro/it. carne) Christi. Jesus hat die Menschennatur vollkommen, und d.h. im Fleisch angenommen und in diesem Sinn dürfen wir von jedem menschlichen Fleisch sagen, daß uns in ihm das "Fleisch Christi" begegnet. Darüberhinaus ist alles Geschaffene durch Jesus Christus geworden ("per quem omnia facta sunt" sagen wir im nizänisch-konst. Glaubensbekenntnis) und Ihm somit als Eigentum zugeordnet.


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 wandersmann 8. Juni 2013 
 

@Gernkatholisch

Kannibalismus? Sie haben nicht verstanden das der Leib und das Blut Christi nicht bedeuten Jesus aufzuessen, ...

Das war ein Missverständnis. Ich habe mich nicht auf die Eucharistie bezogen, sondern auf "jene Menschen", die Fleisch Christi sind. Wenn diese gleichermaßen Fleisch Christi sind bzw. wären, so wie das "eucharistische Brot", dann müssten wir diese Menschen auch so wie das eucharistische Brot (ich mag diesen Ausdruck nicht) essen dürfen.


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 wandersmann 8. Juni 2013 
 

@descartes

Der päpstliche und biblische Satz „Jene, die leugnen, dass das Wort im Fleisch gekommen ist, gehören zum Antichrist, sie sind der Antichrist“ bezieht sich demnach nur auf die Tat und nicht das Wort.

Andererseits komme es auf die Motivation an, und nicht auf die Tat.

Also: Jedes von einem Menschen bewußt vollzogene Verhalten ist eine Tat. Um die Tat richtig bewerten zu können, muss man den Beweggrund (Motivation) kennen. Das gilt sowohl für unser eigenes Verhalten als auch für das von fremden Personen. Natürlich ist auch das Aussprechen von Worten eine Tat. Aber wer Christus nicht kennt, der kann ihn eben nicht leugnen. Er weiss in gewisser Weise nicht, was er sagt. Der Begriff referiert nicht. Eine Tat ist aus christlicher Sicht gut, wenn sie im Gehorsam gegenüber Gott erfolgt. Egal, was dann dabei herauskommt. Hier gibt es eben die 3 beschriebenen Level mit unterschiedlichen Graden des Bewußtseins. (vielleicht gibt eine bessere Unterteilung. Ich habe mir das halt so ausgedacht).


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 Marienzweig 5. Juni 2013 

@Descartes -2-

Falls Sie ihn nicht kennen, hier der bekannte Gelassenheitsspruch der AA:

"Herr,
gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann;
den Mut,
Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden."

Zur Klarstellung, ich bin keine AA.
Ich finde, dieser Spruch drückt sehr viel Klugheit aus.
Er kann helfen, unterscheiden zu lernen, was wichtig ist im Leben und was nicht.

Und ich weiß und habe erfahren, Gott ist die Grundlage von allem!
In guten und in schwierigen Zeiten!
Diese zuversichtlich machende Grunderfahrung wünsche ich jedem Menschen.
Viel Gutes für Sie!


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 Marienzweig 4. Juni 2013 

@Descartes

Ich hoffe darauf, nie in eine solch schlimme Lage zu kommen, dass ich mir das Leben nehmen wollte.
Aber käme ich in eine derart als aussichtslos empfundene Situation und ich würde mich umbringen wollen, selbst dann, Descartes, würde ich diese Tat in Gottes Hand geben.
Ich würde Ihm etwa sagen:
"Herr, Du kennst meine Situation und Du weißt, dass ich sie nicht mehr aushalte.
Darum tue ich jetzt diesen Schritt - im Vertrauen darauf, dass Du mich verstehst und mir entgegenkommst!"

Ihr Hinweis, es nicht erst soweit kommen zu lassen, dass man zusammenbricht, ist sicher klug.
Aber es kann Situationen geben, die man nicht ändern kann, auch nicht durch Abbruch und Davonlaufen.
Vielleicht kennen Sie den berühmten Gelassenheitsspruch der AA.


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 Descartes 4. Juni 2013 
 

@Marienzweig - Natürlich hält jeder seine Überzeugungen für die (für sich) besten.

Denn sonst würde man sie ja wechseln.
Die von wandersmann angegebenen "Level beim Gutsein" bestätigen jedenfalls meine Kritik.

Sie schrieben: "soweit ich informiert bin, ist die Selbstmordrate bei ihnen [Glaubenslosen] deutlich höher."
Aber wenn nur die Angst vor dem Begehen einer Todsünde den Menschen davon abhält, sein empfundenes Leiden zu beenden, das offenbar so groß ist, dass er nicht mehr leben kann, dann ist das vielleicht gut für die Statistik, aber nicht per se, gebe ich zu bedenken. Außerdem zeigt jeder Selbstmord, dass das Wort nicht wahr ist, dass der Mensch nur so tief fallen kann, dass er in den Händen Gottes landet, denn verzweifelter kann man wohl nicht sein.
Wir können nicht sagen, ob ein Mensch in einer Situation ohne seinen Glauben längst zusammengebrochen oder nicht zusammengebrochen wäre. Im Übrigen mag es manchmal besser sein, lieber früher als später zusammenzubrechen, oder eben überhaupt, und nicht alles auszuhalten.


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 Descartes 3. Juni 2013 
 

Rationalität und Philantropie 2

Dahin zielt ja auch Marienzweigs Unterscheidung zwischen Christen und Nichtchristen:
"...sondern die Liebe und das Gefühl völliger Hingabe an Gott bestimmt ihr Helfenwollen."

Der Unterschied wird damit nur noch im Gefühl gemacht. Aber das besagt gar nichts, denn jeder wird andere Worte dafür finden, selbst wenn es objektiv das gleiche Gefühl wäre (sofern man es irgendwie feststellen könnte). So bezeichnet jemand eine Empfindung als Hingabe an Gott, und jemand mit anderem Background wird es als kosmische Spiritualität bezeichnen, und wieder jemand anders als als Glücksgefühl oder Aufgehen.
Bedenklich finde ich aber die Dichotomie, die mit den unterschiedlichen Gefühlen und Bezeichnungen verbunden wird. So etwa "Wir sind die Besseren, weil wir etwas Höheres fühlen" oder "Wir haben die bessere Motivation, weil wir es nicht einfach als Liebe bezeichnen, sondern als etwas Höheres".
Vor allem wird es dann schlimm, wenn damit Gruppen unterschieden werden wie Islam und Christentum...


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 Descartes 3. Juni 2013 
 

Rationalität und Philantropie 1

@wandersmann, Sie schrieben: "Diese Heiden sind keine Antichristen. Zum Leugnen gehört die Tat und nicht das Wort."

Wenn man also andere Menschen liebt und Gutes tut, würde man automatisch bekräftigen, dass Jesus fleischgewordener Gott ist und könne nicht der Antichrist sein. Egal, was man mit Worten sagt.
Man unterstellt damit Nichtchristen (z.B. Atheisten oder Muslimen), dass sie eigentlich Christen wären, nur wüssten sie es nicht.

Der päpstliche und biblische Satz „Jene, die leugnen, dass das Wort im Fleisch gekommen ist, gehören zum Antichrist, sie sind der Antichrist“ bezieht sich demnach nur auf die Tat und nicht das Wort.

Andererseits komme es auf die Motivation an, und nicht auf die Tat. Sie schrieben:

"Das mit dem Ruhm war nur ein Beispiel, dass nicht jede nach außen positiv erscheinende Tat allein deswegen schon als gut zu beurteilen ist."


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 Victor 3. Juni 2013 
 

Ein Papst spricht Klartext

und damit werden sich die Wohlstands-"christen" irgendwann von ihm anwenden. Denn so sagen das die meisten Priester und Bischöfe nicht, so unmittelbar und packend. Da bleibt kein noch so winziger Platz fürs "Räsonieren".
Es gibt eine Reliogionsgemeinschaft, die die Leugnung der Fleischwerdung Gottes zum Programm hat: der Islam.
Es sieht danach aus, daß die Irrtümer bzgl. des Islam, die sich in den letzten Jahrzehnten in der Kirche eingeschlichen haben, so langsam aber sicher wieder korrigiert werden.
Welch ein Papst!
Wo Papst Benedikt XVI. noch meinte, Gemeinsamkeiten mit dem Islam feststellen zu sollen (man wußte nicht immer, was man davon halten sollte wie etwa zu seiner Regensburger Vorlesung), sagt Papst Franziskus klipp und klar, was der Glaube der Kirche ist und daß allein Jesus Christus (der Mensch gewordene Gott) der Herr und Erlöser ist. Und Punkt.

.


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 placeat tibi 2. Juni 2013 
 

@Myschkin

Nein, das Martyrium soll ganz gewiß nicht angestrebt oder bewußt gesucht werden und natürlich beten wir auch für die gerade so furchtbar bedrängten Brüder und Schwestern, daß ihnen das erspart werde.
Es geht hier um die Bereitschaft, auch in größter Bedrängnis, den Glauben nicht zu verraten oder aufzugeben, selbst wenn das eine Umwelt mit Schikanen, Zwang oder gar brutaler Gewalt fordert.
Und daß der Papst die Frage stellte, inwieweit diese Entschiedenheit allgemein unter den "vernünftigen Wohlfahrtschristen" vorhanden sei, leuchtet doch wohl sehr ein.


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 Marcus 2. Juni 2013 
 

Das ist sehr überraschend zu hören. Will sich Papst Franziskus

im besonderen an die Bischöfe der deutschsprachigen Länder richten?

Sehr stark, was er sagt.

Die Jünger Mohammeds werden auch verstehen, was gemeint ist.

Deo gratias.


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 myschkin 2. Juni 2013 
 

@Marienzweig und Descartes

M. E. haben die Fragen von Descartes und die Antwort von Marienzweig zu größerer Klarheit bezüglich der Motiviation geführt, warum ein Christ zur Hilfe sich berufen führt.

Was mich an den Worten des Papstes mehr beunruhigt, ist sein - wie ich es verstanden habe - Bedauern darüber, dass es heutzutage zu wenig Märtyrer gebe. Deshalb meine Frage: Sollte nicht jeder einzelne Christ froh darüber sein, wenn ihm ein solches Schicksal erspart bleibt? Bitten wir nicht im Vaterunser um den Schutz "von dem Bösen"? Wenn das Martyrium auf einen fallen sollte, ist das sicher eine existentielle Herausforderung zum Bekennermut. Liegt es aber in den Menschen selbst, ein solches Schicksal anstreben oder gar herausfordern zu sollen? Dessen bin ich mir nicht sicher. Und hier scheinen mir die Worte des Papstes nicht ganz klar.


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 wandersmann 2. Juni 2013 
 

@ descartes

Wie kann es sein, dass jemand guten Herzens der Antichrist ist?

Das geht nicht. Dann hätte er ja kein gutes Herz.


1Kor 12,3 Und keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.

So wie jdn. nicht sagen kann Jesus ist der Herr - außer im Heiligen Geist, so kann niemand Jesus leugnen, wenn er ansonsten ein sittlich einwandfreies Leben führt. Er kann zwar die entsprechenden Wort aussprechen, aber das ist noch kein Leugnen.

Röm 2,14 Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.

Diese Heiden sind keine Antichristen. Zum Leugnen gehört die Tat und nicht das Wort.

2,15 Sie zeigen damit, dass ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab,

Kurz: Heiden guten Herzens (Level 1) können Gott nicht leugnen - egal was sie sagen - denn ihre Taten zeigen das Gegenteil.


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 Descartes 2. Juni 2013 
 

@Kathole - "und sei es, indem er die Armen, Schmutzigen, Kranken und Leidenenden selbst beseitigt"

Sie reden vom "weltlich motivierten Wohlfahrtschrist" recht abschätzig, oder habe ich Sie nur missverstanden? Suggerieren Sie ernsthaft, nur sozusagen echte Christen würden wirklich sozial denken und handeln und keine Menschen "beseitigen"? Wie meinen Sie das mit dem Beseitigen?

Angst vor dem Richter sehe ich nicht als moralisch besseren Grund, anderen zu helfen.

Und haben Sie ernsthaft etwas daran auszusetzen, dass wir Leid minimieren möchten, auch für unsere Mitmenschen und Umwelt? Und dass wir Freude maximieren möchten, z.B. für unsere Kinder?


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 Descartes 2. Juni 2013 
 

@wandersmann - Was haben die verschiedenen "Level beim Gutsein"

mit der Frage zu tun, die sich beim Lesen des Artikel stellt, und die ich weiter unten gestellt habe:

Wie kann es sein, dass jemand guten Herzens der Antichrist ist?

In Ihrer Antwort scheinen Sie suggerieren zu wollen, dass Nichtchristen Gutes nur
"zur Vermehrung des eignene Ruhmes" tun. Das ist aber nicht der Fall.

Auch Nichtchristen lieben, sorgen für ihre Familie und Nächsten, helfen den Armen etc. pp. Sicher nicht schlechter oder besser als Christen. Muss man das überhaupt erwähnen? Anscheinend schon.


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 Viator Hungaricus 2. Juni 2013 

@wandersmann

Die Antwort auf Ihre letzte Frage gibt der Herr in Vers 45: "Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan." Damit macht er hinreichend deutlich, wen er meint, nämlich wirklich alle Menschen, die Not leiden, Christen oder Nichtchristen: ALLE. Wenn Sie ihn bei der Hand haben, lesen Sie dazu Kl. Berger, Kommentar zum NT, 117. Dieses Buch empfehle ich auch für alle weiteren Fragen, die die Hl. Schrift des NT betreffen, als soliden und anregenden Wegweiser.


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  1. Juni 2013 
 

Antwort an Wandersmann

Joh.17, 21
...damit sie alle eins seien, so wie Du, Vater, in mir bist und ich in Dir, so sollen sie eins sein... (Hier geht es keineswegs um institutionelle Einheit, sondern vielmehr um die personale mystische Einheit mit Gott.


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 Mysterium Ineffabile 1. Juni 2013 

@wandersmann @all zur Erinnerung

Jeder von uns, die wir zur Kirche gehören, muß aus der abgeschlossenen Welt seiner Individualität heraustreten und die „Kameradschaft“ der anderen annehmen, die mit uns „das Brot brechen“. Wir dürfen nicht mehr vom „Ich“ her denken, sondern vom „Wir“. Darum beten wir immer Vater „unser“ und bitten um „unser“ tägliches Brot. Das Niederreißen der Mauern zwischen uns und unseren Nächsten ist der erste notwendige Schritt, um in das göttliche Leben einzutreten, zu dem wir berufen sind. Wir müssen von all dem befreit werden, das uns einschließt und isoliert: von Angst und Mißtrauen gegenüber den anderen, von Habgier und Egoismus sowie vom bösen Willen. Dann erst können wir das Risiko der Verwundbarkeit eingehen, der wir uns aussetzen, sooft wir uns für die Liebe öffnen.

Benedikt XVI., Predigt am 6.6.2010 in Nicosia


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 wandersmann 1. Juni 2013 
 

@ viator

Dazu gehört dann aber auch die Erklärung, wer "Bruder" ist. Das ist für Jesus nicht irgendwer und auch auch nicht jeder beliebige, materiell Bedürftige:

Mk 3,35 Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Da bleiben dann nicht mehr ganz so viele Personen übrig.


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 Mysterium Ineffabile 1. Juni 2013 

@Selene

Da haben Sie aber etwas missverstanden. Siehe hier: http://www.kath.net/news/41472
Lombardi erklärte, warum die Predigten als Abschriften von Radio Vaticana (Italienisch) und dem Osservatore Romano so besorgt werden, wie dies der Fall ist: als Zusammenfassungen mit breit angelegten Passagen in direkter Rede. Das hat nichts mit den verschiedenen Redaktionen von Radio Vaticana zu tun. Und: der Papst will nicht,dass diese Gottesdienste in Bild oder Ton ganz und live übertragen werden. Wichtig ist ihm der besondere Charakter der Morgenmessen.


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 bücherwurm 1. Juni 2013 

Lieber Wandersmann:

ja, das haben wir schon gemerkt. Ehrlich gesagt würde es sich die Moderation wünschen, eher weniger polemisch zu schreiben ;) Ideale Beiträge aus Moderationssicht sind sachlich-argumentativ :)


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 Selene 1. Juni 2013 
 

@Anfaenger

Ja, haben schon einige. Die Reaktion war zunächst eine schwammige Antwort, dann der Hinweis von P. Lombardi, dass der Papst selbst es so wünsche.

Warum sich der Wunsch des Papstes nur auf die deutschsprschige Redaktion beziehen soll, erfährt man nicht.


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 wandersmann 1. Juni 2013 
 

Dominus Est

Dominus Est von Athanasius Schneider: Das habe ich schon gelesen. Finde ich gut. Schade, dass deutsche Bischöfe nicht so etwas schreiben.

Ich schreibe ein bisschen polemisch, um Antworten zu bekommen.


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 wandersmann 1. Juni 2013 
 

Bitte mich nicht falsch verstehen

Ich habe aus dem Text von Papst Franziskus eine kleine Passage herausgegriffen, die ich nicht verstehe, die aber auch so ähnlich bei vielen Heiligen vorkommen. Ich möchte das aber verstehen. Natürlich ist das ein Geheimnis, so wie die Eucharistie auch. Schon klar. Aber Widerspruchsfreiheit muss schon gegeben sein.

Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit unserem Papst (so wie mit Bendedikt auch) und glaube auch, dass er vom Heiligen Geist ausgewählt wurde.

Letztlich: Logische Konsistenz ist etwas Gutes, wenngleich für das Leben eines Christen meiner Auffassung nach nicht notwendig.

Da, wo wir wirklich was erfahren, das ist nicht die Ebene des Denkens. "Wenn du was vom Glauben verstehen willst, dann gehe in die heilige Messe und zwar nicht nur Sonntags". Und wenn du heilig werden willst, dann versuche die Heilige Messen für den Rest des Tages fortzusetzen.


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  1. Juni 2013 
 

Nachricht an Wandersmann

Kannibalismus? Sie haben nicht verstanden das der Leib und das Blut Christi nicht bedeuten Jesus aufzuessen, sondern Jesu einzuverleiben. Sprich Jesus nimmt Wohnung durch die Heilige Eucharistie Wohnung in uns (Verwandlung). Er hilft und heilt. Er spendet Trost und lenkt unsere Geschicke, wenn wir "JA" zu Ihm sagen. Aber er drängt sich niemals auf!
Lesen Sie mal das Buch Dominus Est von Athanasius Schneider!


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 wandersmann 1. Juni 2013 
 

@ Kathole

Auch bei Ihnen die gleiche Problematik und keine klare Entscheidung:
Ist Christus nun in den materiell bedürftigen Menschen und ja wie? So wie in der Eucharistie?

Sie schreiben:
"dem Erkennen des Antlitz". In welcher Form wird das denn erkannt? Sieht es so aus wie auf den Grabtüchern? Oder wird es gar nicht erkannt, sondern erinnert uns lediglich symbolisch an das Leiden Christi? Und wenn wir helfen, wer hilft denn da? Wir oder Christus in uns?

Folgendes widerspricht sich:
"ob wir Christus selbst vor uns hätten"

"da wir im Armen und Leidenden demselben Christus ... begegnen"

Beim ersten Zitat haben wir Christus nicht vor uns, sonst würden Sie ja nicht "hätten" schreiben. Bei 2ten Zitat begegnen wir ihm aber, obwohl wir ihn nicht vor uns haben. Wie passt das zusammen???


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 Kathole 1. Juni 2013 
 

Eucharistische Ehrfurcht und karitativer Eifer sind Zwilligsschwestern

Die liturgische Sorgfalt, besonders bei der Feier der Heiligen Eucharistie, und insbesondere der ehrfürchtige Umgang mit dem allerheiligsten Altarssakrament hat eine tiefe Vebindung und speist sich aus derselben Quelle wie der karitative Eifer gegenüber dem körperlich, seelisch oder geistlich notleidenden Mitbruder und Mitmenschen.

Mit weltlichen Augen sehen wir im Altarssakrament nur ein Stück seltsam geformten Brotes von rein symbolischem Wert. Ob da ein paar Brösel nun auf den Boden Fallen oder jemand die Hostie als Souvenir mitnimmt, im Gesangbuch oder der Jackentasche, wen kümmert's. Mit den Augen des Glaubens sehen wir hingegen das authentische Fleisch und Blut Christi, seine Seele, seine ganze Gottheit wie Menschennatur darin.

Auch im vielleicht ekelerregenden Leib des Notleidenden sind wir eingeladen, dasselbe Fleisch Christi zu sehen, wenn auch auf andere, geheimnisvolle Weise (hier zum Dienen, nicht zum Verzehr!), die wir wohl erst am Jüngsten Tag ganz verstehen werden.


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 Kathole 1. Juni 2013 
 

Weltliche und genuin christliche Motivation beim "sozialen Handeln" unterscheiden sich grundlegend

Der weltlich motivierte Wohlfahrtschrist kann von einer hedonistischen Grundeinstellung heraus handeln, da ihn das Leiden, die Armut, die Krankheiten und der Schmutz anwidern und er sie beseitigen will, und sei es, indem er die Armen, Schmutzigen, Kranken und Leidenenden selbst beseitigt. Mit der Sichtbarkeit des Leids wird auch gleich das Ärgernis des Kreuzes aus der Welt zu schaffen und durch die gutbürgerliche Wohlstands- und Spaßgesellschaft zu ersetzen versucht.

Die authentisch christliche Herangehensweise speist sich hingegen aus dem Erkennen des Antlitz des leidenden und hilfsbedürftigen Schmerzensmannes Christus im leidenden und hilfsbedürftigen Mitmenschen. Jede Hilfe leisten wir dem Armen und Leidenden mit solcher Sorgfalt und Liebe, als ob wir Christus selbst vor uns hätten. Wir tun dies aus Liebe zu Christus, aber auch um unseres Heils willen, da wir im Armen und Leidenden demselben Christus als Hilfsbedürftigem begegnen, der uns am Jüngsten Tag als Richter gegenübertritt.


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 Descartes 1. Juni 2013 
 

Was ist, wenn jemand Gutes tut und nichts von Jesus weiß

oder nicht einsieht, dass es notwendig wäre anzunehmen, dass der historische Jesus sich an die Interpretation der Konzilien gehalten habe? Nach 1 Joh 4,2-3 gilt dann:
„Jene, die leugnen, dass das Wort im Fleisch gekommen ist, gehören zum Antichrist, sie sind der Antichrist“.

Wie kann es aber sein, dass jemand guten Herzens der Antichrist ist?


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 Anfaenger 1. Juni 2013 

@ Viator Hungaricus

"Berichtet wird dies freilich nicht von der deutschsprachigen Redaktion, die wieder einen vollkommen verstümmelten Bericht von dieser Predigt bringt - "

Hat schon jemand die Verantwortlichen mit diesem Vorwurf konfrontiert? Wie war die Reaktion?


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 Mysterium Ineffabile 1. Juni 2013 

@Wiederkunft

1. Wie angegeben, geht der Papst immer von den Lesungen des Tages aus.

2. Am 22.5. (http://www.kath.net/news/41387) ging es nicht darum, dass auch der Atheist einfach so gut und erlöst ist, sondern darum, dass Jesus sein Blut auch für den Atheisten vergossen hat, der damit die Gelegenheit hat, zu Jesus zu finden, um erlöst zu werden. Im Tun des Guten sieht der Papst einen Ort der Begegnung, aus dem heraus sich der Weg hin zur Erkenntnis des Gottessohnes und seines Erlösungswerkes ergeben kann.
3. Sie haben recht: wie für Kardinal Bergoglio ist für Franziskus der "Geist der Welt" das große Problem. Jener Geist, der Fallen stellt, um von der Erkenntnis des Mensch gewordenen Gottes wegzuführen, hinein in die reine Weltlichkeit, mit allen tragischen Folgen (Armut, Hass der Solidarität, Ungerechtigkeit, Versklavung usw.)


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 maltem 1. Juni 2013 
 

@Wandersmann

Mit „jenen Menschen“ sind in dem betreffenden Zitat die Menschen gemeint, denen geholfen wird. Gemeint ist, daß z. B. kirchliche Hilfsorganisationen den Menschen helfen, *weil* sie das Fleisch Christi sind.


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 wandersmann 1. Juni 2013 
 

Was bedeutet das?

"dass wir das tun, weil jene Menschen das Fleisch Christi sind"

1. Wieso nur jene und nicht alle?
2. "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben..." Joh 6,54

Das wäre ja ein Aufruf zum Kanibalismus, wenn man es logisch sieht.

Was will der Papst damit sagen??

Wie können Menschen von denen wir gar nicht wissen können, ob sie Teil des mystischen Leibes sind, als Fleisch Christi bezeichnet werden??


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 Wiederkunft 1. Juni 2013 
 

Soziale Organisation

Nach dem Worten unseres Papstes muss der Christ unterscheiden zwischen sozialen Handeln in Christus und dem sozialen Handeln ,das einfach nur aus dieser Welt stammt und Gott leugnet.Der Gottesleugner sei der Antichrist! Vor einigen Tagen hatten wir das strittige Thema "Auch der Atheist könne gut sein, und sei erlöst."Man mus bei diesen Predigten sehr aufpassen,um nichts hinein zu interpretieren. Mir scheint das diese Predigten sehr an das tägliche Evangelium zu geschnitten sind, und wie man weiß kann man dort öfters Widersprüchlichkeiten feststellen. Ein großer Theologe sagte einmal ,man müsse die Bibel immer in ihrer Gesamtheit lesen,und das sollten wir auch mit den Predigten unseres Heiligen Vaters tun.Doch beachtlich ist schon der Schwerpunkt , vor der Warnung ,vom Geist dieser Welt.Im sozialen Handel ,der Menschen die sich nicht zu Gott bekennen(zB: unser Bundespräsident in Österreich ist bekennender Atheist, der sich für Soziales einsetzt)sah ich doch immer das Gute das in....


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 Viator Hungaricus 1. Juni 2013 

Danke, Heiliger Vater!

Eine überaus bedeutende, prophetische Homilie, von wunderschöner Klarheit und Kraft. Radiovaticana (ich beziehe mich auf die ital. und ung. Seite) berichtet, daß der Papst auch 1 Joh 4,2 zitiert habe: "Jeder Geist, der Jesus Christus als den im Fleisch Gekommenen bekennt, ist aus Gott; und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, daß er kommt, und er ist schon jetzt in der Welt". Berichtet wird dies freilich nicht von der deutschsprachigen Redaktion, die wieder einen vollkommen verstümmelten Bericht von dieser Predigt bringt - das hat offenbar System (ich habe darauf bereits bei anderer Gelegenheit hingewiesen) und wird immer mehr zum Ärgernis, gerade im Vergleich zu den anderen Redaktionen von Radiovaticana, die die Worte ihres obersten Vorgesetzten stets unverkürzt berichten. Dank an kath.net, die diesen Dienst für die Menschen deutscher Sprache leistet!


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