SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vom Elend der Fürbitten
- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Der entschärfte Gott
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
- Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
- "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
| 
Bischof Küng: 'Widerstand gegen Homo-Ehe ist keine Homophobie'15. Mai 2013 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
St. Pöltner Bischof: Widerstand gegen Homo-Ehe oder -adoption ist, soweit er als Ausdruck der politischen Meinungsbildung im Respekt vor Homosexuellen geschieht, legitim. Gleichzeitig verurteilte Küng verächtliches Reden über Homosexuelle
St. Pölten (kath.net/dsp) Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai hat der St. Pöltner Bischof Klaus Küng Stellung zur Lage der Familie genommen und dabei auf die positiven Ansätze hingewiesen, die in der heimischen Politik unternommen würden, um Familien Mut zu Kindern zu machen. Küng wörtlich: Familien, die Ja zu Kindern sagen, verdienen in Staat und Gesellschaft jede Ermutigung und Unterstützung. Dabei sollte auch echte Wahlfreiheit herrschen, das heißt, staatliche Unterstützung soll nicht ausschließlich auf mehr Betreuungsplätze hinarbeiten, sondern Müttern, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, diese Möglichkeit gleichberechtigt einräumen. 
Der St. Pöltner Bischof, der in der österreichischen Bischofskonferenz das Referat Ehe und Familie innehat, verwies noch einmal auf die Demonstrationen in Paris in den letzten Monaten, in denen Millionen auf die Straßen gegangen sind, um für ihre Vision von Familie in der Gesellschaft ein Zeichen zu setzen. Wer sich heutzutage in Demonstrationen oder auch Talkshows gegen die sogenannte Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für Homosexuelle ausspreche, werde aber oft sehr rasch als homophob oder gar als Homo-Hasser bezeichnet. Widerstand gegen Homo-Ehe oder -adoption ist aber, soweit er als Ausdruck der politischen Meinungsbildung im Respekt vor Homosexuellen geschieht, legitim und kein Zeichen von Homophobie. Es geht vielmehr darum, die Rechte der Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau zu verteidigen sowie das Recht der Kinder auf den eigenen Vater und die eigene Mutter. Zugleich wiederholte der Bischof seine klare Verurteilung von verächtlichem Reden über Homosexuelle, welches dem Geist des Evangeliums eindeutig widerspreche.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Theodor69 16. Mai 2013 | | | | Wichtig sind beide Botschaften des Bischofs! Der Bischof hat absolut recht: Widerstand gegen Homo-Ehe ist keine Homophobie UND er wiederholte seine klare Verurteilung von verächtlichem Reden über Homosexuelle, welches dem Geist des Evangeliums eindeutig widerspreche. Leider wird sehr häufig von "besonders Katholischen" mit einer Verächtlichkeit gegenüber Homosexuellen die Homo-Ehe kritisiert. Wenn man diese Leute dann für ihre Ausdrucksweise kritisiert, dann stellen sie sich als die armen Märtyrer hin, die nur "die Wahrheit" gesagt haben und dem Kitiker wird das katholisch-sein abgesprochen. |  1
| | | | | Scotus 15. Mai 2013 | |  | Ist Widerstand mit Argumenten möglich? Homosexualität hin - Homophobie her: Antworten auf diese Verwirrung stiftenden Lebens-Konzepte können auf vernünftige Weise nur durch ein katholisches Sakramentenverständnis - das in Fleisch und Blut übergegangen sein muss (!) - und über die intensive Auseinandersetzung mit dem Themenbereich der "Diktatur des Relativismus" gefunden werden. Alles andere sind Scheingefechte.
Immer wenn es um diese Dinge geht, muss ich an den "Sog" denken, der die Masse von Menschen in eine Ideologie hineinzieht. Wenn ich das Wort Grundkonsens höre, schnürt es mir den Hals zu. Der Begriff political correctness! wird mittlerweile vermieden, denn damit argumentieren die Gegner. Spätestens hier wird es offensichtlich, dass wir die vernünftigen Argumente zusammenpacken und nach Hause gehen können.
Es braucht unseren Widerstand, aber wie sieht der aus? In welcher Weise werden wir verstanden werden? - Darüber hinaus, meine ich, können wir die Dinge ohnehin nur auf uns zukommen lassen. Und hoffen, natürlich!!! |  1
| | | | | Ben 15. Mai 2013 | | | | Achtung: In Österreich kommt "Homo-Adoption"... derzeit ist ein Entwurf in Begutachtung, der die sog. "Stiefkind-Adoption" freigeben wird: http://www.austria.com/stiefkindadoption-fuer-homosexuelle-in-begutachtung/apa-1412591072 |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuHomosexualität- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
- Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
- Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
- Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
- Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
- Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
- Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
- Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
- ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz
| 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- Vom Elend der Fürbitten
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Einladung zur Novene zum Hl. Josef
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- Der entschärfte Gott
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Achtung, Christfluencer!
|