Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Was man für eine gelingende Ehe beachten sollte

13. Mai 2013 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weißes Kreuz: Die „guten Ordnungen Gottes“ befolgen - Dazu gehöre, sich vor der Ehe sexuell zu enthalten. Durch wechselnde Partner nehme die künftige Trennungswahrscheinlichkeit zu


Würzburg ((kath.net/idea) Christen sollten nach Möglichkeit früh heiraten und die Ehe durch ihre Gemeinde intensiv begleiten lassen. Das rät der Leiter des evangelischen Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz, Rolf Trauernicht (Kassel). Er sprach auf dem Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, der am 11. Mai nach viertägiger Dauer in Würzburg zu Ende ging. Trauernicht zufolge sollten Christen die „guten Ordnungen Gottes“ in der Bibel beachten. Dazu gehöre, sich vor der Ehe sexuell zu enthalten. Durch wechselnde Partner nehme die künftige Trennungswahrscheinlichkeit zu. Bei Menschen, die als Minderjährige sexuellen Kontakt hatten, steige die Wahrscheinlichkeit einer späteren Scheidung auf 75 Prozent.


Als Schlüssel für eine gelungene Ehe nannte Trauernicht einen Vers im 1. Korinther-Brief (7,4): „Die Ehefrau gibt ihrem Mann das Recht über ihren Körper, und ebenso gibt der Ehemann seiner Frau das Recht über seinen Körper.“ Trauernicht: „Sexualität sollte vom Menschen beherrscht werden. Sie soll nicht uns beherrschen.“

Sexualität hat Schutzraum der Ehe weitgehend verlassen

Nach seinen Worten hat Sexualität „den Schutzraum der Ehe weitgehend verlassen“. So seien heute nur noch 16 Prozent der 30-jährigen Deutschen verheiratet. Von den heute 60-Jährigen seien es im Alter von 30 Jahren noch 69 Prozent gewesen. Die durchschnittliche Partnerzahl im Leben eines Deutschen liege heute bei 5,8. Täglich suchten etwa eine Million Männer in Deutschland eine Prostituierte auf.

Warum mehr über Sex geredet werden sollte

Trauernicht bezeichnete Sexualität als eines der größten Geschenke Gottes für den Menschen. Sie sei eine enorm starke Kraft, die zur Ehre Gottes gelebt werden sollte. Die Verbindung von Mann und Frau werde von Gott als „sehr gut“ bezeichnet. Der Sinn von Sexualität sei es, Freude zu stiften, Liebe auszudrücken, eine enge Verbindung zu schaffen und Kinder zu bekommen. Sie solle daher nicht verschwiegen und entmenschlicht werden. Trauernicht forderte dazu auf, in der Ehe lebenslang über Sex im Gespräch zu bleiben: „Manch einem Mann würde es gut tun, mehr über die Bedürfnisse seiner Frau zu wissen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sexualität

  1. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’
  2. Bischof Bonnemain lässt die 'Schweizer Katze' aus dem Sack
  3. Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
  4. USA: Sommerlager mit Sexualaufklärung für 8-10jährige Kinder
  5. USA: Schulbehörde zieht Planned Parenthood Flugblatt zur Sexualerziehung zurück
  6. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  7. "Sex ist gut, aber nicht beliebig"
  8. In Israel gilt seit dem 10. Juli ein generelles Sexkaufverbot
  9. Zeitschrift EMMA: Frauen berichten über Rückkehr aus der Transgender-Identität
  10. Online lieben lernen?– Sexualerziehung in digitalisierter Gesellschaft







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  3. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  4. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  5. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  6. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  7. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  8. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  9. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  12. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  13. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  14. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  15. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz