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‚Kongo-Pille’ als legitime Form der Selbstverteidigung

1. Februar 2013 in Chronik, 19 Lesermeinungen
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Kirche erlaubt Ovulationshemmer als Notwehr gegen Gewalt. Von Johannes Schidelko


Rom (kath.net/KNA) Als im kongolesischen Bürgerkrieg Anfang der 1960er Jahre zahlreiche Ordensfrauen von Aufständischen vergewaltigt wurden, erlaubte die Kirche die präventive Einnahme von Verhütungsmitteln. Es handele sich um eine legitime Form der Selbstverteidigung gegen verbrecherische Gewalt, lautete die Begründung. Diese Erlaubnis für die «Kongo-Pille» galt als Präzedenzfall später auch im Bosnienkrieg, wo Vergewaltigungen insbesondere von katholischen Ordensschwestern als gezieltes Mittel der Kriegsführung eingesetzt wurden.

Das kirchliche Placet erfolgte freilich nicht in Form einer offiziellen vatikanischen Genehmigung - etwa durch eine formale Erlaubnis der Glaubensbehörde -, sondern eher indirekt. Wie in der Amtszeit von Pius XII. (1939-1958) und auch von Johannes XXIII. (1958-1963) durchaus üblich, bediente man sich der «auctores probati» - «bewährter Autoren», meist renommierter Theologieprofessoren, die dazu Fachartikel verfassten.

Im Fall der Kongo-Wirren fertigte Erzbischof Pietro Palazzini, damals Sekretär der Konzilskongregation - der heutigen Kleruskongregation - in Absprache mit der Höchsten Kongregation des Heiligen Offiziums einen entsprechenden Artikel an. Palazzini (1912-2000), anerkannter Kirchenrechtler und Moraltheologe, war später lange Jahre Präfekt der Heiligsprechungskongregation.

Ovulationshemmer aus schwerwiegenden Gründen außerhalb der Ehe zu nehmen, habe die Kirche stets erlaubt, bestätigt die Glaubenskongregation auch jetzt auf Anfrage. Denn dabei handele es sich nicht um eine künstliche Empfängnisverhütung, wie sie für katholische Eheleute nach der Enzyklika «Humanae vitae» nicht erlaubt ist, sondern um Vorbeugung gegen die Folgen eines Gewaltakts.

Auf Palazzinis Beitrag berief sich der Vatikan auch im Bosnien-Konflikt in den 1990er Jahren: Ja zur Einnahme der Pille, um aus einem schwerwiegenden Grund eine Befruchtung zu verhindern. Freilich zog die Kirche dabei eine klare Trennungslinie zur «Pille danach» in ihrer damals bekannten Form. Die Kirche lehne in jedem Fall Abtreibung sowie Nidationshemmer ab, betonte seinerzeit der vatikanische Bioethik-Experte Bischof Elio Sgreccia, der später Kardinal und Präsident der Päpstlichen Akademie war.

Wenn es nach einer Vergewaltigung zu einer Schwangerschaft komme, entstehe neues Leben, das respektiert werden müsse, so Sgreccia. Zwischen dem Akt der Vergewaltigung und dem neu entstandenen Lebewesen müsse ein Unterschied gemacht werden. Auch ein durch Vergewaltigung gezeugtes Kind habe Anspruch auf Liebe und Respekt.

Über die neuen Varianten der «Pille danach», die ähnlich wie die klassische Verhütungspille lediglich die Befruchtung verhindert und nicht auf die Zerstörung eines bereits gezeugten Lebens abzielt, gibt es hingegen derzeit noch keine öffentlichen Äußerungen aus dem Vatikan.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 milkman 6. Februar 2013 
 

Vorsicht mutter der porzellankiste

Liebe kathneter, vorsicht, vorsicht, hier wird ganz merkwürdig argumentiert. Es kommt zwar von der Kna, aber holzauge sei wachsam.


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 Bodmann 3. Februar 2013 
 

@Loreen80
Zu Ihrer Frage hinsichtlich Portiokappe.Sie ist zu unsicher,hinsichtlich der Verhinderung einer Konzeption.
@Kathole .Vielen Dank für Ihre Ausführungen.Dennoch habe ich da Restbedenken hinsichtlich der Art der kirchlichen Argumentationslinie.Diese Linie ,konsequent zu Ende gedacht, kann doch auch bedeuten,daß wir durch jedwede medizinische Maßnahme ,Gott ins Handwerk pfuschen.Sicherlich haben diese lebensverlängernden(-erhaltenden) Maßnahmen eine andere Qualität .Aber auch hier stößt man schnell an ethische Grenzen.Man denke nur mal an aufwendige intensivmedizinische Maßnahmen bei Hochbetagten,Demenz-unheilbar-chronisch-
Kranken mit zweifelhaftem Endergebnis.


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 Loreen80 2. Februar 2013 
 

Fragen

Ich würde mich freuen,wenn mir jemand folgende Frage beantworten würde:

Warum kann der Vatikan Ordensfrauen in Bürgerkriegsgebieten, mit hoher Bedrängnis, kein Visum für Vatikan Stadt geben?

Ein anderer Gedanke von mir war:
Da die Pille nidationshemmend wirkt, frage ich mich, warum den Frauen keine Barrieremethode empfohlen wurden (Portiokappe, Femidom, etc.) ??


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 Kathole 2. Februar 2013 
 

Kleiner Nachhilfeunterricht für KNA-Redakteure: Drei Wirkungen hormoneller Kontrazeptiva

\"Sehr früh wurde festgestellt, dass hormonelle Kontrazeptiva – Ovulationshemmer, wie sie auch genannt werden – nicht nur den Eisprung unterdrücken (c, siehe Abbildung I) und dadurch die Empfängnis verhindern. An vorderster Linie steht vielmehr die Fähigkeit der Kombinationspille, die Eintrittspforte in die Gebärmutter – den Gebärmutterhals – durch Verfestigung des Gebärmutterhalsschleimes für Samenzellen undurchdringlich (a) zu machen. Ein weiterer Wirkmechanismus der „Pille“ besteht darin, das Eibett – die Gebärmutterschleimhaut – nachhaltig zu verändern und für die Einnistung eines Keimlings ungeeignet zu machen (b). Bei dieser Teilwirkung wird in Wahrheit nicht die Empfängnis, sondern die Einnistung bereits gezeugten menschlichen Lebens in die Gebärmutter verhindert. Dieser Effekt kommt daher einer frühen Abtreibung gleich.\" [Zur Frage der Nidationshemmung oraler Kontrazeptiva (Imabe-Info 1/04)]

www.imabe.org/index.php?id=97


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 Kathole 2. Februar 2013 
 

Darstellung des KNA-Mannes Johannes Schidelko über Zustandekommen der ‚Kongo-Pille’ zweifelhaft

Martine Sevegrand beschreibt in seinem ausführlichen Werk \"L\'affaire Humanae vitae. L\'église catholique et la contraception\" das Zustandekommen der ‚Kongo-Pille’, ganz anders als der KNA-Mann Schidelko, nicht als eine indirekte quasi-lehramtliche Initiative, sondern vielmehr als das Resultat einer Anfrage der Zeitschrift \"Studi cattolici\" an 3 Moraltheologen und der Veröffentlichung ihrer allesamt zustimmenden, theologisch aber jeweils unterschiedlich begründeten, Antworten im Dezember 1961. Die angefragten Moraltheologen waren Palazzini, der sich auf das \"Prinzip der doppelten Wirkung\" berief, der Jesuit Hürth, der die Pillengabe durch das Recht auf legitime Selbstverteidigung abgedeckt sah, und Lambruschini, der die Ansicht vertrat, daß in diesem Falle eine direkte Sterilisation erlaubt wäre, weil sie eine gerechtfertigte Verstümmelung wäre, nicht nur im Hinblick auf das Gut der körperlichen Gesundheit, sondern mehr noch im Hinblick auf das \"umfassende geist

books.google.de/books?id=aN3Y_k7BMIMC&printsec=frontcover&dq=L%27affaire+Humanae+Vitae.+L%27%C3%A9glise+catholique+et+la+contraception&hl=de&sa


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 Kathole 2. Februar 2013 
 

@Bodmann: Korrektur zur Autorenschaft von \"Quaecumque Sterilizatio\"

\"Quaecumque Sterilizatio\" ist natürlich ein Dokument der Kongregation für die Glaubenslehre vom 13. März 1975 und nicht von Pius XII., nimmt jedoch Bezug auf die Lehre Pius XII., vor allem auf die beiden \"Allocutiones ad Unionem catholicam inter obstetrices et ad Societatem internationalem haematologiae\", AAS 43 (1951), 843-844; 50 (1958), 734-737.

www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_19750313_quaecumque-sterilizatio_ge.html


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 Kathole 2. Februar 2013 
 

@Bodmann: \"Generative Fähigkeit zur Zeugung\" ist eine Gottesgabe und keine Krankheit

Die \"generative Fähigkeit zur Zeugung\" ist eine Gottesgabe, die nur dann angetastet werden darf, wenn sie, etwa aufgrund einer Erkrankung, selbst zu einer aktuellen Gefahr für die Frau geworden ist.

Die Abwehr einer eventuellen zukünftigen Schwangerschaft stellt nämlich keine ernsthafte aktuelle Gefahr für die Frau dar, welche allein die Unwirksamachung der \"generativen Fähigkeit zur Zeugung\" rechtfertigen könnte.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Gottesgabe der \"generativen Fähigkeit zur Zeugung\" -utilitaristisch betrachtet- noch benötigt wird, oder aufgrund Alters, Lebensplanung oder sogar aufgrund eines Versprechens der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen \"unbenutzt\" bleiben soll.

Ich denke, wir sollten auch nicht vergessen, daß die \"Generative Fähigkeit zur Zeugung\" keine Krankheit ist, übrigens ebensowenig wie eine Schwangerschaft, egal wie moralisch \"krankhaft\" letztere zustandegekommen wäre.


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 Kathole 2. Februar 2013 
 

@Bodmann: Sterilisation ist keine Alternative!

Joseph Kardinal Ratzinger hat, mit Gutheißung des Seligen Johannes Paul II., am 31. Juli 1993 in der Erklärung \"Antworten auf vorgelegte Zweifel zur \"Gebärmutterisolierung\" und auf andere Fragen\" der Kongregation für die Glaubenslehre die Lehre von Pius XII. bekräftigt, der im Dokument \"Quaecumque sterilizatio\" (AAS LXVIII, 1976, 738-740, Nr. 1) den moralischen Tatbestand der direkten Sterilisation als eine Handlung umschrieben hatte, die «nur die eine unmittelbare Wirkung hat, die generative Fähigkeit zur Zeugung unwirksam zu machen».

Pius XII. erklärte darin weiter, daß deshalb «bleibt gemäß der Lehre der Kirche eine derartige Sterilisation absolut untersagt. Das gilt auch dann, wenn diejenigen, die den Eingriff vornehmen, sich subjektiv von der guten Absicht leiten lassen, zur Heilung oder Vorbeugung einer leiblichen oder geistigen Krankheit beizutragen, die als Folge einer Schwangerschaft vorhergesehen oder befürchtet wird».

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_31071994_uterine-isolation_ge.html


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 Bodmann 1. Februar 2013 
 

Alternative

Bei diesem ganzen Themenkomplex frage ich mich,warum die Kirche nach abgeschlossener Familienplanung oder in Grenzsituationen( siehe Ordensfrauen) nicht die Sterilisation erlaubt.Theoretisch ist der Eingriff sogar reversibel.Bei der LSK-TS ( = laparoskopische Tubensterilisation werden die Eileiter thermisch koaguliert ,ist ein Eingriff von 25 Minuten,mit der gleichen Sicherheit wie die Pille, ohne deren Nebenwirkungen und moraltheologischen Probleme hinsichtlich Nidationshemmung.Und man komme mir jetzt bitte nicht mit dem Hinweis auf potentielle Fruchtbarkeit.Die braucht eine 45 jährige im Zivilleben oder eine Ordensfrau nach ihrem Gelübde eh nicht mehr.Mich wundert, daß darüber im Forum noch nie diskutiert wurde.


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 Bene16 1. Februar 2013 
 

Ja @Mischa!

Warum fragen die Medien nicht: Wie verhüten wir möglichst viele Vergewaltigungen?

Vielleicht müsste man diskutieren, ob für die Täter (nicht für die aus der Tat hervorgehenden unschuldigen Kinder!) die Todesstrafe einzuführen ist.
Bevor jetzt ein großes Geschrei losgeht: Nein, ich bin nicht für die Todesstrafe! Aber ich bin gegen die Verlogenheit der Medien und der von diesen gesteuerten breiten Masse.

UND: ich liebe die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche! Es macht mich traurig zu sehen, wie gewisse Leute versuchen sie von Christus zu trennen und zu deformieren.


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 Umbanda 1. Februar 2013 
 

Was ist denn der genaue Grund, daß man einer vergewaltigten katholischen Ordensschwester eine Schwangerschaft ersparen will, nicht aber einer Slumbewohnerin in, sagen wir mal, einer brasilianischen Favela, wo Vergewaltigungen und damit einhergehende ungewollte Schwangerschaften an der Tagesordnung sind?


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 mischa 1. Februar 2013 

Pillen verhindern keine Vergewaltigung!

Was für eine Argumentation um eine Vergewaltigung zu verhindern nehme ich doch nicht die Pille, wie schräg ist das denn.
Dann müßte jede fruchtbare Frau die Pille nehmen,
und sagen ok jetzt kann nichts mehr passieren ich kann ja nicht schwanger werden.
Ich würde doch versuchen die Vergewaltigung an sich zu vermeiden.
Wie asozial ist es den zu sagen nehmt die Pille dann kann euch nichts mehr passieren.
Die böse Tat ist doch die Vergewaltigung !
Die mauss mit allen Mitteln verhindert werden.


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 Mysterium Ineffabile 1. Februar 2013 

Die Büchse der Pandora

ist offen, wie ich die letzten Tage hier schon immer wieder zu sagen versuchte.


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 Kathole 1. Februar 2013 
 

‚Kongo-Pille’ (vor 1964) heute nicht mehr aktuell! ALLE Anti-Baby-Pillen sind auch Nidationshemmer!

Hab ich\'s mir doch gedacht, daß die Sache mit der Vatikan-genehmigten Pille für Ordensfrauen als Vergewaltigungsprophylaxe aus einer Zeit sein muß, in welcher die normale Verhütungspille noch aus reinen Ovulationshemmern bestand, oder man dies zumindest dachte.

Das ist aber schon sehr lange her - nämlich genau Anfang der 1960er Jahre- und stimmt mit dem Fall der gefährdeten Kongo-Ordensfrauen perfekt überein.

Im Bosnien-Krieg war diese Prophylaxe aber bereits nicht mehr ethisch unbedenklich, da damals schon lange nur noch Pillen mit gleichzeitiger Nidationsverhinderung als Anti-Baby-Pillen hergestellt wurden. Ein guter Freund hat mir bereits Anfang der Achtziger Jahre ein Schreiben der Schering AG gezeigt, in welchem ihm die nidationshemmende Wirkung der normalen \"Pille\" bestätigt worden war.

www.imabe.org/index.php?id=97


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 Servulus 1. Februar 2013 
 

Ovulationshemmer sind auch nidationshemmend

Organon zur Wirkungsweise ihrer Pille Lovelle® im Beiheft von 1996:

\"Lovelle verhindert die Eireifung und den Eisprung, Lovelle verhindert den vollständigen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, Lovelle verdickt den Schleim im Gebärmutterhals und macht ihn für Samenzellen praktisch undurchlässig. - Die Gebärmutterschleimhaut wird verändert, so daß sich kein Ei einnistet.\"

Cilag über ihr Produkt Pramino® im Beiheft von 1995:

\"Pramino beeinflußt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut derart, daß die Einnistung eines befruchteten Eies nicht mehr möglich ist.\"

Ciba-Geigy, Hersteller der Pille Yermonil® im Beipackzettel von 1994:

\"Außerdem wird die Gebärmutterschleimhaut nur unvollkommen für die Einbettung eines befruchteten Eies vorbereitet.\"

Weitere Belege unter ww.pharma-information.de


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 Karlmaria 1. Februar 2013 

Die normale Pille wirkt abtreibend

Je nachdem wer gefragt wird, wirkt die Pille in bis zu 50% der Perioden abtreibend! Kurze Rechnung: Im Laufe eines Lebens können da über 100 Abtreibungen zusammen kommen! Lest nach im Buch der Offenbarung was die Antwort Gottes sein wird. Aber das eigentliche Gräuel ist jetzt im Mutterleib, und wird von so vielen gar nicht gesehen. Bei der Apokalypse wird nur sichtbar was jetzt im Mutterleib verborgen geschieht. Vor allem die Abtreibung auf chemischem Wege durch die Pille. Da kann man so leicht wegschauen. Aber irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten. Gott wird das ganze Gräuel ans Tageslicht zerren: Die Menschen werden den Tod suchen, aber der Tod wird ihnen fliehen!
Offb 9,6
In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben wollen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen.


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 willibald reichert 1. Februar 2013 
 

Kathole

Ich pflichte Ihnen bei:Das kommt nicht von
ungefähr. Warum sagen diese erbärmlichen
Strippenzieher nicht frei und offen, wir haben
das lanciert? Man versucht andauernd eine
neue Sau(Verzeihung für die drastische
Formulierung!) durchs Dorf zu treiben, damit die Kirche stets als Getriebene da-
steht. Diese \"Katholische\" Negativ-Agentur
ist doch reine Augenwischerei. Genuin
katholisch sieht anders aus, ist aber von
den wankelmütigen und rückgratverkrümm-
ten Bischöfen in ihrer Mehrheit wohl nicht
mehr gewollt.


3

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 Kathole 1. Februar 2013 
 

KNA betreibt weiter Bauernfängerei - im DBK-Auftrag?

KNA-ZITAT: \"die neuen Varianten der «Pille danach», die ähnlich wie die klassische Verhütungspille lediglich die Befruchtung verhindert und nicht auf die Zerstörung eines bereits gezeugten Lebens abzielt (...).\"

Die KNA wird nicht müde, in Bezug auf die \"Pille danach\" zu lügen, wie sie es bereits in der Grafik im Artikel auf Katholisch.de getan hat. Bei soviel Hartnäckigkeit muß es sich offensichtlich um Anweisung von ganz oben im Kirchensteuersystem handeln, also von der DBK-Spitze. Wir erinnern uns, daß Kardinal Lehmann zu Beginn des DBK-Dialogprozesses in einem Interview gesagt hatte, daß die katholische Lehre zur Empfängnisverhütung auf den Prüfstand muß. Aus Freiburg/Mainz scheint nun der Startschuß dazu gegeben worden zu sein.

Hier noch ein Zitat einer \"Pille danach\"-Propaganda-Seite: \"Der Transport der Eizelle im Eileiter sowie die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter werden mit diesem hochwirksamen Medikament verhindert.\"

www.ratgeber-pille.net/Pille-danach.html


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 kluge Jungfrau 1. Februar 2013 

Vorbeugen ist

besser als heilen, besagt ein bekannter Spruch. In diesem Fall scheint er jedoch nicht zuzutreffen. Heilige Maria Goretti, bitte für die Ordensleute, welche in solche Bedrängnisse kommen ...


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