Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. Wir können NICHT schweigen!
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  13. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  14. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  15. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten

Präses Schneider würde im Extremfall auch beim Suizid begleiten

5. November 2012 in Aktuelles, 51 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


EKD-Präses Nikolaus Schneider: «Wenn ein Mensch intensiv darum bittet, dann mache ich mir nach der reinen Lehre auch die Hände schmutzig»


Timmendorfer Strand (kath.net/KNA) Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, würde im Extremfall auch Schwerkranke seelsorgerlich begleiten, die sich zum Suizid entschieden haben. «Wenn ein Mensch intensiv darum bittet, dann mache ich mir nach der reinen Lehre auch die Hände schmutzig», sagte Schneider während der Debatte über seinen Ratsbericht vor der EKD-Synode am Sonntagabend in Timmendorfer Strand.


In dem Bericht hatte Schneider geschrieben: «Gleichwohl wird es Situationen geben, in denen auch Christen und Christinnen die Entscheidung von Menschen für ein selbstbestimmtes Sterben gegen ihre eigene Überzeugung respektieren und ihre eine mitfühlende und seelsorgerliche Begleitung nicht verweigern.» Mehrere Kirchenparlamentarier baten daraufhin um Klarstellung. Schneider betonte dabei, dass es für ihn in solchen Fällen auf eine qualifizierte Beziehung zu den Betreffenden ankomme. «Aber wenn es Spitz auf Knopf kommt, dann sind wir für die Menschen da und nicht für die Sauberkeit unserer Position.»

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Selbstmord

  1. Papst bittet um Unterstützung für selbstmordgefährdete Menschen
  2. Kirchen in England warnen vor Freigabe von assistiertem Suizid
  3. Suizidbeihilfe? – „Diese Sichtweise widerspricht der Position der katholischen Kirche“
  4. Erzbischof Paglia: Priester dürfen assistierten Suizid begleiten
  5. Student stürzt sich vom Kölner Dom
  6. Suizid: Praktizierende Homosexuelle gefährdeter als Ehepaare
  7. Bayern: Priester tot aufgefunden, offenbar Selbstmord
  8. Jede Unterstützung einer Selbsttötung verbieten
  9. Priester erhängt sich wegen Versetzung
  10. Ärzteschaft lehnt Beihilfe zum Suizid grundsätzlich ab







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz