Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte wies Klage dreier abtreibungsverweigernder Hebammen ab
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  5. „Die deutsche Kritik geht am eigentlichen Anliegen der Instruktion völlig vorbei“
  6. Vatikan bietet deutschen Bischöfen Gespräch zu Reformpapier an
  7. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  8. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  9. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  10. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  11. Hochrangige Muslime erheben Anspruch auf Kathedrale von Cordoba
  12. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  13. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  14. China: Keine Sozialhilfe, so lange christliche Symbole in der Wohnung sind
  15. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an

Deutscher Presserat: 'Titanic' brachte Beschwerde-Rekord

19. September 2012 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am kommenden Dienstag Entscheidung über Beschwerden zum Papst-Cover des Satiremagazins "Titanic"


Berlin (kath.net/KAP) Der Deutsche Presserat rechnet in diesem Jahr mit rund 1.400 Beschwerden, wobei die Causa "Titanic" bisher den Beschwerderekord stellte. Bis Jahresende dürften es rund 70 Klagen mehr als im Vorjahr sein, wie die Vorsitzende des Presserats, Ursula Ernst, am Dienstag vor Journalisten in Berlin erklärte. Bislang sind nach Angaben des Selbstkontrollorgans der deutschen Presse rund 1.100 Beschwerden eingegangen.

Am häufigsten hätten sich Medienkonsumenten über die Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht beklagt. Zudem habe das Gremium Beschwerden über eine Verletzung der Menschenwürde sowie über Schleichwerbung erhalten. An fünfter Stelle der Beschwerdeliste stehe die Verletzung religiöser Gefühle.


Am kommenden Dienstag entscheidet das Gremium über Beschwerden zum Papst-Titel des Satiremagazins "Titanic", wie Ernst weiter mitteilte. Der Beschluss des Vatikan, die Klage gegen das Magazin zurückzuziehen, spiele dabei keine Rolle.

Zu dem Fall habe es in diesem Jahr die bislang meisten Beschwerden gegeben. 182 Leser hätten sich darüber beklagt, so Ernst. Sie hätten die Beschwerden mit der Verletzung von Persönlichkeitsrechten des Papstes, einer Verletzung der Würde des Amtes sowie der Schmähung religiöser Gefühle begründet.

Das Cover der Juli-Ausgabe zeigte Papst Benedikt XVI. mit einem großen gelben und einembraunen Fleck auf der Soutane. Auf dem Titel hieß es in Anspielung auf den Skandal um den Verrat von internen Vatikan-Dokumenten: "Halleluja im Vatikan - Die undichte Stelle ist gefunden!". Vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg sollte Ende August die mündliche Verhandlung darüber stattfinden, der Vatikan zog die Klage aber einen Tag zuvor zurück.

Der Papst persönlich hatte eine einstweilige Verfügung erwirkt, weil er sich durch die Abbildungen in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlte. Er hatte damit weltweite Aufmerksamkeit erreicht. Das Landgericht verbot Mitte Juli in einer einstweiligen Verfügung die weitere Verbreitung des Titelfotos. Dagegen wiederum legte die Zeitschrift Widerspruch ein. Schon zuvor war diese "Titanic"-Ausgabe ausverkauft.

Vor zwei Jahren hatte der Presserat Beschwerden über eine Kirchen-Karikatur in der Satire-Zeitschrift "Titanic" als unbegründet zurückgewiesen. Das Magazin hatte damals den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche aufgegriffen und auf dem Titelbild einen Priester gezeigt, dessen Gesicht sich dem Genitalbereich des gekreuzigten Jesus zuwendet.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SursulaPitschi 19. September 2012 

bzgl.\" islamfeindliche Filme \"

@seramis

Tragisch ist, dass der miserable Film missbraucht wird v. versch. fundamentalistischen Richtungen, um gezielt , z. B. mit Alkaida, Anschläge im nahen Osten auf Botschaften... , und Terror auszuüben. Dies spielt fundamentalistischen Moscheeschulen in D in die Hände. Lt. Peter Scholl-Latour schwächt dies die Position gemäßigter Moslems in D. Er unterstrich im Fernsehn am 18.09.12 bei Maischberger mehrmals, dass die Hassprediger in D von Stiftungen aus Saudiarabien massiv finanziert werden. Wir in D sind starke Waffenlieferanten nach Saudi-Arabien. Ja, ja, das goldene Kalb. - \"Doch Orient-Experte Peter Scholl-Latour hatte keine Lust auf Laberbude. Fakt bleibt: Die Vision einer Versöhnung der Kulturen sei illusorisch.\"


0

0
 
 LeoUrsa 19. September 2012 

@Seramis

\"In der Titanic ging es nicht um Jesus, sondern um Vatileaks.\"

Vieleich meite er nicht Vatileak sonder...
\"Vor zwei Jahren hatte der Presserat Beschwerden über eine Kirchen-Karikatur in der Satire-Zeitschrift \"Titanic\" als unbegründet zurückgewiesen. Das Magazin hatte damals den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche aufgegriffen und auf dem Titelbild einen Priester gezeigt, dessen Gesicht sich dem Genitalbereich des gekreuzigten Jesus zuwendet. \"


0

0
 
 SursulaPitschi 19. September 2012 

Ausbildung d. Journalisten ist manipulativ, mammonausgerichtet !

In ihrer Ausbildung studieren die Journalistik- u. Medienwissenschaftler... ihre rhetorischen Werkzeuge schon merkantil, mainstream-karriereorientiert, was sich nach bestimmten Regeln verkauft, was geht und was nicht. Selber denken, Tatsachen u. Zusammenh. serös recherchieren, ist nicht angesagt, Veröffentlichen schon mal gar nicht, weil Examensschädlich, od. bringt ja nicht so viel Geld. Sie dienen oftmals demzufolge dem goldenen Kalb und nicht der tats. Wahrheitsrecherche od. seriösem Jourmalismus, das ist vorbei. Sie dienen meist ihrem Ego od. Geld-Karrierebeutel. Weil: Kaum noch an den Dreieinigen Gott geglaubt wird: Man kann nicht zwei Herren dienen. Auch die so tollen, selbstherrlichen Journalisten und Reporter nicht. Es könnte sein, dass sie glauben, dass sie niemandem Rechenschaft abzulegen haben.


1

0
 
 Seramis 19. September 2012 
 

@oraetlabora

Die Schauspieler haben berichtet, dass ihnen der Film als Satire über das mittelalterliche Arabien dargestellt wurde. Tatsächlich hätten sie beim Dreh andere Texte gesprochen, die später ohne ihr Wissen überblendet wurden, wodurch der Film eine völlig andere Tendenz erhalten hat. Auch die Erzählung von den jüdischen Geldgebern hat sich als Lüge erwiesen und war offenbar so konstruiert, um möglichst viele Araber vor den Kopf zu stoßen.


1

1
 
 goegy 19. September 2012 
 

krak des chevaliers

Absolut eiverstanden!

Eine Mediendiktatur gibt es aber nicht nur in Deutschland. In der einst als Hochburg der Freiheit geltenden Schweiz gibt es heute zwei Medienkonzerne die unter sich ein meinungsbildendes Informationsmonopol aufteilen. Die der deutschen Verlegerdynastie Coninx gehörende TA Media Gruppe ist extrem antikatholisch, bezeichnet sich selbst aber als liberal und weltanschaulich neutral, was sie aber überhaupt nicht ist . Sie hat im Lauf der Jahre viele Lokalblätter aufgekauft, verfügt über die auflagestärkste Gratis-Pendler Zeitung und einen populistischen Fernsehsender. Über ihre Networks beeinflusst sie die öffentlich-rechtliche , staatliche TV spürbar. Weltweit sammelt sie so ziemlich alle Negativ-Nachrichen über Papst und Katholizismus. Von dieser Seite darf überhaupt nie etwas Positives kommen! Auch betreibt sie mehr oder weniger offen eine Anschlusspolitik an die EU. Was die Lage im Nahen Osten betrifft, übernimmt sie gehorsam die Sicht Washingtons.


2

0
 
 oraetlabora 19. September 2012 
 

islamfeindliche Filme

solllen nur verhindert werden, weil sie Angst vor den agressiven Moslems haben. Man darf über den Islam denken was man will, aber trotzdem sollte die Kritik daran immer auf sachtlicher Ebene geführt werden und niemals auf einem Niveau, das den Pöbel aktiviert. Ich glaube allerdings, daß dieser Film von höherer Stelle ins Internet gestellt wurde, um eben noch mehr aufzumischen im Nahen Osten.
Wahre Christen würden niemals andere Menschen, egal welches Weltbild sie haben, willentlich verletzen in ihren Gefühlen.


2

1
 
 Seramis 19. September 2012 
 

@Inder: Ihr Vergleich hinkt

Erstens:
In der Titanic ging es nicht um Jesus, sondern um Vatileaks.

Zweitens:
Der Verkauf der Titanic ist untersagt worden, während der Hetzfilm und die Mohammedkarikaturen gezeigt werden dürfen.


0

5
 
 Inder 19. September 2012 
 

Alle wollen den Mohammedfilm verhindern, aber wenn Jesus Christus verunglimpft wird geht das in Ordnung und kein Politiker sagt etwas dazu


2

0
 
  19. September 2012 
 

entfesselte Medien

Man hat in der letzten Zeit den Eindruck, dass sich die Medienleute alles erlauben können: Lügen, Verleumdungen, Mißachtung der Privatsphäre und das alles mit dem Argument der Pressefreiheit. Offensichtlich funktioniert die Selbstkontrolle der Medien nicht wirklich, wenn solche Dinge möglich sind. Mein Eindruck ist, dass sich die Medien längst zu einem Meinungskonzern entwickelt haben, der vorgibt, was man sagen und was in diesem Land korrekt ist und was man besser für sich behält. Besonders bei der Berichterstattung über die Vorgänge in Syrien wird ganz deutlich, dass hier in den öffentlich-rechtlichen Medien einseitig und manipulativ \"berichtet\" wird. Auch die katholische Kirche kommt schlecht weg. Hier muss etwas geschehen!


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Wen der National Catholic Reporter die „Zukunft der katholischen Kirche“ nennt 
  2. Twitter zensuriert christliches Video von Tim Tebow
  3. Die Süddeutsche Zeitung und die Sache mit den Bildern
  4. Vorwurf: Medien verharmlosen Bidens liberale Abtreibungspolitik
  5. Ex-Redakteurin der New York Times: ‚So wird Selbstzensur zur Norm’
  6. Emanuele Ferrario, Gründungspräsident vom Radio Maria, ist verstorben
  7. CNN-Moderator Chris Cuomo: Amerikaner "brauchen keine Hilfe von oben"
  8. Christlicher Lobpreisleiter kritisiert Zensur auf sozialen Medien
  9. Nach Rücksprache mit Merkel erstattet Seehofer keine Anzeige gegen taz
  10. Kritik an Joanne Rowling im kanadischen Kinderfernsehen








Top-15

meist-gelesen

  1. Hochrangige Muslime erheben Anspruch auf Kathedrale von Cordoba
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. „Die deutsche Kritik geht am eigentlichen Anliegen der Instruktion völlig vorbei“
  4. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  5. Vatikan bietet deutschen Bischöfen Gespräch zu Reformpapier an
  6. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte wies Klage dreier abtreibungsverweigernder Hebammen ab
  7. Derzeit ‚führender‘ Corona-Impfstoff stammt aus Zelllinien eines abgetriebenen Kindes 
  8. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  9. Hochschule Heiligenkreuz: Vatikan weist Wege bei Strukturrefomen
  10. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  11. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  12. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  13. „Letztlich geht es um die neue Evangelisierung“
  14. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  15. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz