07 Juli 2012, 11:01
Italienischer Physiker: Neue Theorie zum Turiner Grabtuch
 
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Ein italienischer Physiker hat eine neue Theorie entwickelt, wie der Leib Christi aus dem Grabtuch verschwunden sein könnte. Seine Überlegungen seien sowohl mit den Gesetzen der Physik als auch mit den Evangelien vereinbar, sagt er.

Rom (kath.net/jg)
Zum Grabtuch von Turin gibt es eine neue Theorie, die das Verschwinden des Leibes erklärt. Der italienische Physiker Giuseppe Baldacchini ist der Ansicht, eine Annihilations-Reaktion von Materie und Antimaterie könnte die physikalische Seite des Phänomens erklären. Dies berichtet das Magazin Vatican-Insider.

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Das Abbild des Leibes, das im Grabtuch von Turin zu sehen ist, ist weder eine Zeichnung noch ein Bild, das mit einer bekannten Technik erzeugt worden ist. Im Tuch sind keine Spuren von Gasen oder Flüssigkeiten zu finden, die eine Verwesung anzeigen. Diese Spuren tauchen etwa vierzig Stunden nach dem Tod einer Person auf. Das bedeutet, dass der Leib vorher aus dem Turiner Grabtuch verschwunden sein muss. Die Blutspuren, die auf dem Tuch zu finden sind, schließen allerdings eine Entfernung von Hand aus.

„Das einzige Phänomen in der Physik, das Masse verschwinden lässt und eine äquivalente Menge an Energie freisetzt ist ein Prozess, der als Materie-Antimaterie Annihilations-Reaktion bekannt ist“, schreibt Baldacchini in seinem neuen Buch. Heute könne diese Reaktion in Elementarteilchenlaboratorien auf subatomarer Ebene reproduziert werden. Kurz nach dem Urknall war sie aber die im Weltall am häufigsten vorkommende Reaktion.

Die „Annihilations-Theorie“ stimmt mit den beobachteten Phänomenen und voraus liegenden Theorien überein. Durch die Materie-Antimaterie Reaktion wird der Leib transparent und kann aus dem Tuch ohne mechanische Einwirkung verschwinden. Dabei sei nur ein Teil der Energie abgegeben worden, während der Leib an einer anderen Stelle wieder erschienen sei, schreibt Baldacchini.

Die Materie-Antimaterie Reaktion solle aber nicht überstrapaziert werden, fährt er fort. Sie erklärt, dass sich der Leib innerhalb des Tuches entmaterialisiert hat und sich an einem anderen Ort wieder materialisiert hat – entweder tot oder lebendig, das mache für die Gesetze der Physik keinen Unterschied. Seine Theorie sei aber sowohl mit den Gesetzen der Physik als auch mit den Evangelien vereinbar, schreibt Baldacchini.

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