Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Was auch immer Synodalität sein soll
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  14. Was eine Messe wiegt
  15. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender

Homosexualität als 'größte Sünde'?

5. Juli 2012 in Kommentar, 48 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Undifferenziert zu behaupten, homosexuelle Sünden seien der „Supergau des Bösen“, ist ein schwerer Irrtum eines möglicherweise „schuldhaft irrenden Gewissens“! - Ein KLARTEXT von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net)
Es gibt Christen, die unter Berufung auf eine unselige Tradition meinen, die „größte Sünde“, also der „worst case“ aller Sünden, bestünde in homosexuellen Akten. Es ist hier nicht der Platz, diese Behauptung historisch zu belegen und ausführlich zu widerlegen! Aber mit aller Entschiedenheit ist festzuhalten: Obwohl diese These in der Tradition tatsächlich, auch von „prominenten“ Autoren, ab und zu behauptet wurde: Sie ist falsch und sollte auf der Müllhalde der peinlichen Irrtümer entsorgt werden!

Dem Irrtum liegen zwei andere Irrtümer zugrunde: Erstens ist die Bibelauslegung der biblischen Geschichte von Sodom und Gomorra falsch, als wäre die Sünde der Bewohner dieser Städte vor allem und eigentlich nur die gelebte Homosexualität gewesen. Zweitens wussten frühere Generationen zwar, dass es Menschen gibt, die homosexuelle Akte vollziehen, aber sie wussten kaum etwas über das Wesen homosexueller Neigungen und deren Ursachen und darum auch nichts darüber, wie differenziert und behutsam sie zu werten sind!


Derjenige aber, der geneigt ist, die genannte historische Verurteilung für „die eigentliche Wahrheit“ zu halten, braucht nicht einmal wissenschaftliche Studien anzustellen, es genügt der einfache Hausverstand, wenn er vergleicht: Die Sünde homosexueller Männer, die, alles in allem, liebevoll miteinander umgehen und die Sünde von Leuten, die die Menschen in der Dritten Welt ausbeuten, die Sünde von Triebtätern und vielen, vielen anderen Verbrechern…! Wenn er Christ ist, könnte er sich auch noch erinnern lassen, dass Jesus vor allem ganz andere, nicht vorrangig sexuelle Sünden, angeprangert hat: die „Sünde gegen den Heiligen Geist“, sie Sünde des „Klein- und Unglaubens“, die Sünde der „Verstockung“. Zu behaupten, homosexuelle Sünden seien, ganz ohne Differenzierungen zuzulassen, der „Supergau des Bösen“, ist ein schwerer Irrtum eines möglicherweise „schuldhaft irrenden Gewissens“!

kathTube: Film über Sodom und Gomorrah in englischer Sprache




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  8. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  9. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  10. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  3. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  4. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  5. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  12. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  13. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  14. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  15. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz