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Schäferstündchen bei den Jesuiten

5. April 2012 in Schweiz, 9 Lesermeinungen
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Neue pikante Details über die "Sexkurse" im Schweizer Jesuitenhaus - Kurse für alle Paare. Bizarre Aussagen von Jesuiten Rutishauser und Christian Breitschmid UPDATE!


Zürich (kath.net)
Im Lassale-Haus der Schweiz, das von Jesuiten geführt wird, werden ab Mai jetzt auch Kurse "Raum und Zeit für Sinnlichkeit" angeboten. Schweizer Medien sprechen in dem Zusammenhang von "Sexkursen". KATH.NET hat berichtet. Jetzt wurden weitere bizarre Details über die Kurse bekannt. Zuerst wird in den Kursen in einem dreitägigen Kurs bei Bezahlung eines stolzen Preises (CHF 420 für den Kurs und Pension CHF 330) Paaren eine "spirituelle Sexualität" vermittelt. Nach Meditationen und Referaten können dann die Paare das Gehörte in separaten Zimmern gleich in die Praxis umsetzen «und der spirituellen und lustvollen Dimension der Sexualität auf die Spur kommen», so erklärt der Kursleiter Eugen Bütler, katholischer Theologe und Sexualberater, der "Zuger Zeitung".


Die Kurse dürften offensichtlich kirchlichen Vertretern aus der Schweiz unangenehm sein. Wie die Zeitung weiters berichtet, war Felix Gmür, der für den Kanton Zug zuständige Bischof von Basel, für keine Stellungnahme erreichbar. Auch der Basler Generalvikar Markus Thürig richtete gegenüber der Zeitung lediglich aus: «Zum erwähnten Kurs nehme ich nicht Stellung, weil ich dessen Inhalte im Detail nicht kenne.» Ebenso wollen sich die Schweizerische Bischofskonferenz und das Bistum Chur zum Kurs nicht äußern.

Die Kurse sind übrigens für alle Paare ausgeschrieben, verheiratet muss dabei niemand sein. Jesuitenpater Christian Rutishauser, meint dazu gegenüber "20 Minuten online": «Die Kirche sollte nicht so verkrampft sein, wenn es ums Thema ­Sexualität geht." Und Christian Breitschmid, Informationsbeauftragter des Generalvikariats für die Kantone Zürich und Glarus, pflichtet dem bei: "Das ist ein Zeichen, dass die katholische Kirche nicht so verstaubt ist, wie viele denken."


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