Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

Holocaustgedenken: Gegenüber Ungeborenen kehrt die Eugenik zurück

2. Dezember 2011 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Großbritannien: Bischof Mark Davies ruft dazu auf, auch die heutigen „Angriffe auf den Wert und die Würde jeglichen menschlichen Lebens und jeder menschlichen Person“ zu erkennen und darin „die Verleugnung des Schöpfers“ zu sehen.


Manchester (kath.net/lsn) Das Holocaust-Gedenken solle dazu anspornen, auch Ungeborenen und Schutzlosen gegenüber wachsamer zu sein. Dies sagte der Bischof von Shrewsbury, Mark Davies, in seiner Ansprache zum britischen Holocaustgedenktag am 24. November in einer Synagoge in Manchester. Seit dem Holocaust hätten Massenmorde und Völkermorde „weiterhin die Geschichte verunstaltet“. Und „wir können nicht vergessen, dass sich die Rückkehr“ der Eugenik „direkt gegen die Ungeborenen und die Schutzlosen richtet, die man ‚lebensunfähig‘ nennt oder die mit dem ‚Gnadentod‘ bedroht werden. Der Kampf gegen das Böse geht weiter“.


Davies sagte in der Synagoge weiter, dass Christen anerkennen müssen, dass Hitler ein Volk bekämpfte, das von Gott selbst auserwählt worden sei und das von Papst Benedikt als „unsere Väter“ im Glauben bezeichnet worden sei. Doch Hitler und die Nazis hätten versucht, den Gott der Bibel gegen den „Allmächtigen“ auszutauschen, einem „heidnischen Götzen“. Wenn man sich mit dem Holocaust beschäftige, müsse man entdecken, „dass enge Beziehungen zwischen dem jüdischen Volk und den Christen bestehen“, und man müsse „unsere gemeinsamen Wurzeln und das reiche geistliche Erbgut“ erkennen, das „wir teilen“. Dies leite uns dazu an, auch die heutigen „Angriffe auf den Wert und die Würde jeglichen menschlichen Lebens und jeder menschlichen Person“ zu erkennen und darin „die Verleugnung des Schöpfers“ zu sehen. Dies rufe uns angesichts von zeitgenössischen „Ideologien und Denkweisen, die so oft den jüdisch-christlichen Grundlagen entgegengesetzt sind, auf welchen unsere Zivilisation errichtet wurde“.

Foto: © Catholic Church in England and Wales


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  4. Dezember 2011 
 

Die Juden sind unsere älteren Brüder...

Die Juden sind immer noch das zuerst auserwählte Volk Gottes. SEINE Verheißungen für Israel gelten auch heute noch und sind noch nicht alle erfüllt. Wir sollten für die Juden in Liebe beten.


0
 
 Wolfgang63 2. Dezember 2011 
 

Eugenik

Es ist gut, dass die katholische Kirche heute klar in der im Artikel beschriebenen Weise Stellung bezieht. Ein zentrales Dokument der Eugenik der Nazis war das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses. Geplant wurde dieses Gesetz bereits während der Weimarer Republik. Entscheidend waren dabei Hermann Muckermann (ein katholischer Jesuit) und Arthur Ostermann (Zentrumspartei). Diese beiden und Andere gingen davon aus, dass Eugenik ein Weg sei, um der Gesellschaft zu dienen, da ansonsten die Kosten des Sozialstaats nicht tragbar wären.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_Verh%C3%BCtung_erbkranken_Nachwuchses


0
 
 Waeltwait 2. Dezember 2011 
 

HUMANISMUS

Der Mensch will entscheiden, wer leben darf und wer nicht. aidkranken Kindern den Gnadentod zu geben heißt konkret: Nichts Krankes darf leben.
Tür und Tor werden hier aufgestoßen für eine allgemeine Euthanansie. Was nicht passt, wird entsorgt.

Irgendwie erinnert mich das an die Ideologie der Nazis.


3
 
 Wolfgang63 2. Dezember 2011 
 

Hitler

Hitlers Wahn ging noch einen Schritt weiter, als der Artikel vermittelt. Der letzte Satz des zweiten Kapitels in seinem Buch lautet: \"So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.\"


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ethik

  1. Frei wie ein Taxi?
  2. ‘Sarebbe la jungla…’
  3. Das wäre der Dschungel...
  4. Digitalisierung und autonomes Fahren - Kein Raum ohne Ethik
  5. Kardinal Turkson: Abtreibung wichtiger als Klimaschutz
  6. Fortpflanzungsmedizingesetz: Huainigg bekräftigt Einwände
  7. Sozialethiker P. Johannes Schasching verstorben
  8. Erzbischof Thissen: Keine übereilten Schlüsse bei 'Pille danach'
  9. St. Pöltner Moraltheologe: Abtreibung keine Hilfe für eine Betroffene
  10. 'Das ist lächerlich'






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  4. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  7. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  10. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  11. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  14. Paris: Klassische lateinische Messe bringt eine neue Generation in die katholische Kirche
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz