30 September 2011, 12:00
Das Skandalöse bei der Kirchensteuer: Man wird exkommuniziert!
 
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Philosoph Robert Spaemann über die Kirchensteuer: Sie können die Auferstehung Jesu leugnen, dann werden Sie als Priester noch nicht suspendiert. Aber wenn es ans Geld geht, wird es ernst - Von Paul Badde / Die Welt - AUSWEITUNG der MELDUNG!

Rom (kath.net/DieWelt)
DIE WELT: Haben Sie eine Woche nach der Reise des Papstes eine Art Notenschlüssel seiner Reden in Deutschland erkannt?

Robert Spaemann: Er will das Evangelium ernst genommen haben. Er will ja nicht originell sein. Und in Sachen des Glaubens ist das Originelle sowieso immer problematisch. Er will, dass das Evangelium nicht überwuchert wird von Strukturfragen. Er will Bekehrung. Wenn Sie einen Notenschlüssel wollen, dann diesen: Bekehrt Euch! Die Gottes- und Nächstenliebe ist der Schlüssel.

Was haben Sie gedacht, als Sie hörten, wie Benedikt XVI. die Formulierung aufgriff „Wir sind Kirche?“

Spaemann: Der Mann hat Humor. Man ist immer überrascht, wenn jemand das Selbstverständliche ausdrückt. Denn es ist ja einfach so, dass nicht irgendwelche Gruppen beanspruchen können, dass sie die Kirche sind.

Im Bundestag machte er keine traurige Gestalt. Ist er dort aber nicht dennoch zu einer verlorenen Schlacht angetreten? War es nicht ein Kampf gegen Windmühlenflügel? Regiert nicht schon längst das „Kalkül der Folgen“ die Mehrheit der Gewissen?

Spaemann: Ob ein Kampf vergeblich ist oder nicht, das kann man erst hinterher sehen. Ihre Frage ist daher eine Frage, die selbst schon von den Folgen her kalkuliert, also so: Was bringt das, wenn der Papst das sagt? Wird er die Gewissen der Abgeordneten aufrütteln? Vielleicht ja, vielleicht nein. Er hat großen Eindruck gemacht mit seiner Rede bei einigen Abgeordneten. Sie ging sicher auch über die Köpfe von anderen hinweg. Er sagte das, was ein Papst sagen muss.

„Wo die alleinige Herrschaft der positivistischen Vernunft gilt, da sind die klassischen Erkenntnisquellen für Ethos und Recht außer Kraft gesetzt“, sagte er etwa. Einen Tag später hieß es häufig, er wolle „das katholische Naturrecht“ wieder beleben. Redete er da einer Art katholischer Schariadas Wort?

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Spaemann: Unsinn. Dass manche Leute das Naturrecht irrtümlicherweise als katholisches Sondergut betrachten, hat er selbst gesagt. Das ist es keineswegs. Vielmehr hat die Kirche sich schon zu Beginn verbündet hat mit dem klassischen Verständnis des Naturrechts, das bei Aristoteles grundgelegt wurde und im 2. und 1. Jahrhundert vor Christus die römischen Juristen beflügelt hat. Das waren Vernunftargumente. Man vergisst oft, dass auch die europäische Aufklärung immer naturrechtlich argumentiert. Der Papst spricht sogar von der Erde, die etwas verlangt von uns, wie wir es erst in der Ökologie begriffen haben. Das gilt erst recht für Natur des Menschen.

Können Sie das erläutern?

Spaemann: Nicht besser als der Papst. Das Naturrecht umfasst die vornehmste Rechtstradition Europas, in der sich die Erkenntnisse „Jerusalems, Athens und Roms“ verbunden haben, sagt er. Nach dieser Sicht ist es so, dass es das Rechte und Falsche einfach gibt, in der großen Natur ebenso wie in der Natur des Menschen, und dass es sich mit Vernunft erkennen und ergründen lässt. Der Rechtspositivismus hingegen geht davon aus, dass das Recht von Menschen gemacht sei, auch der Unterschied von Richtig und Falsch. Dass diese Unterscheidung nur Menschenwerk sei – und sich darum auch wieder ändern lasse.

Ist das Naturrecht dann aber - im Gender-Zeitalter - nicht wirklich nur noch katholisches Sondergut?

Spaemann: Wenn es so wäre, dass nur noch Katholiken das Naturrecht hochhielten, wäre das ein schlimmes Urteil für alle Nichtkatholiken. Dann müsste man ja allein deshalb schon katholisch werden. Weil hier die Vernunft noch einen Platz hat. Die Nazizeit brachte viele Positivisten zur Besinnung, weil sie sahen, dass der Gesetzgeber die Ermordung von Millionen von Menschen dekretierte. Dass es also offenbar Unrecht in Gesetzesform gibt.

Warum ist das Pendel danach wieder zurück geschlagen?

Spaemann: Das kann man immer erleben: wenn die Menschen im Wohlstand leben, wenn sie das Gefühl haben, dass sie frei sind, dann werden sie Rechtspositivisten. Dann finden sie, man kann Gesetze nach Belieben machen. Wenn sie aber unter einer Tyrannei leben, dann bekehren sich alle zum Naturrecht. Wenn ich gefoltert werde, dann interessiert mich doch nicht, ob das jetzt gesetzlich erlaubt ist oder nicht, dann weiß ich nur, es ist ein Unrecht, was da geschieht. Fertig. Das heißt: Naturrecht. Hätte ein Kind im Mutterleib eine Stimme, würde es „Unrecht!“ schreien, wenn es abgetrieben und getötet wird. Das weiß das Naturrecht.

Ein zweiter Schwerpunkt der Reise war die Ökumene. Warum drückt der Papst eigentlich nicht – um des lieben Friedens willen – einfach ein Auge zu in der Freigabe einer Sache, die doch ohnehin schon landauf und landab faktisch praktiziert wird: nämlich die Teilnahme evangelischer Schwestern und Brüder an katholischen Eucharistiefeiern?

Spaemann: Ich war vor Jahren einmal auf dem Athos in einem orthodoxen Kloster und wir wollten an der Feier der Osternacht teilnehmen. Aber da wir Katholiken waren, wollte man uns nicht reinlassen. Ich wäre gern bei Ihnen zur Kommunion gegangen, aber ihre Weigerung uns dazu zu lassen, habe ich respektiert. Daraufhin ließ man uns an der Messe – nicht an der Kommunion – teilnehmen. Das war doch in Ordnung! Wer das Abendmahl gemeinsam feiert, muss die gleiche Überzeugung haben, was das Abendmahl ist. Der Papst hat stattdessen von dem gesprochen, was wir alles gemeinsam haben und tun können.

Was denn?

Spaemann: Wir können gemeinsam beten, wir können gemeinsam die heilige Schrift lesen, wir können uns gemeinsam in der Gesellschaft engagieren, wobei die evangelische Kirche die Gemeinsamkeit – das muss man leider so sagen – in den letzten Jahren immer wieder torpediert und aussteigt aus unserem christlichen Konsens, um einen Konsens mit der nichtchristlichen Gesellschaft zu suchen.

Woran denken Sie da?

Spaemann: Zum Beispiel die Abtreibungsgesetzgebung und überhaupt alles, was sich um bioethischen Fragen rankt. Da ist die Solidarität doch aufgekündigt worden. Bei der PID zum Beispiel hat die evangelische Kirche ja auch, so viel ich weiß ...

... eine theologisch wohl begründete Akzeptanz dieser Methode in gewissen Fällen gut geheißen.

Spaemann: Na ja, ich wüsste nicht, worin eine positive theologische Begründung zur Selektion menschlichen Lebens bestehen sollte. Außerdem bin ich ja auch nicht aus theologischen Gründen für ein Verbot der PID, sondern eben aus naturrechtlichen – und da überschneiden sich naturrechtliche Fragen wesentlich mit ökumenischen Fragen. Die katholische Kirche hält eben an solchen Überzeugungen fest, dass menschliche Embryonen zum Beispiel nicht als Material betrachtet werden können zu Forschungszwecken. Bei allem, was wir gemeinsam haben und tun können, ist es also sehr bedauerlich, zu sehen wie sich hier eine neue Spaltung auftut.

Gibt es aber nicht doch eine Art eucharistischen Hungers unter den Protestanten, den der Papst schon aus Erbarmen stillen müsste?

Spaemann: Schauen Sie, in Erfurt begann Benedikt XVI. seine Predigt in Luthers altem Augustinerkloster mit der Bitte Jesu um Einheit im Abendmahlssaal. Wie konnte sich dann jemals das Missverständnis durchsetzen, dass der Nachfolger Petri etwas verordnen oder dekretieren könne, worum Jesus selbst noch bitten musste?! Der Papst ist doch kein absoluter Monarch. Das Gegenteil ist der Fall. Alle Menschen dürfen mehr als der Papst. Er ist gebunden durch das Evangelium und die Auslegung des Evangeliums in der Tradition. Durch die Dogmen der Kirche, die er nicht verändern kann. Der Spielraum seiner Entscheidungsfreiheit ist also geradezu minimal.

Der Papst will die Ökumene. Sagt er. Wieso sieht man so wenig davon?

Spaemann: Weil man die erreichten Gemeinsamkeiten – zum Beispiel im Gebet - nicht ausschöpft, sondern bestimmte Forderungen einfach gebetsmühlenartig wiederholt und dann wundert man sich immer wieder, jedes Jahr von neuem, dass die Kirche diesen Forderungen nicht entspricht. Manche Bischöfe schüren das sogar insofern, wenn sie so tun, als sei das eine Frage der Zeit. Da wird ständig eine Hoffnung genährt, dass wir irgendwann einmal etwas tun würden, von dem bisher immer gesagt wurde, das darf man nicht tun. Und dann fällt man regelmäßig aus allen Wolken, wenn die Kirche sagt, was sie immer gesagt hat.

Aber ist es nicht weltfremd, wenn der Papst in dieser Lage auf einem gemeinsamem Mehr „des ganzen Glaubens in der ganzen Geschichte“ beharrt? Ist das nicht irreal?

Spaemann: Dann lesen Sie doch mal die Bergpredigt. Wenn das nicht weltfremd und irreal ist, dann weiß ich nicht, was weltfremd und irreal ist. Jesus hat doch nicht ständig gedacht, wie weit komme ich damit durch, und wer wird das annehmen. Als die Leute von ihm weglaufen, nachdem er angekündigt hat, dass man sein Fleisch und sein Blut zu sich nehmen müsste, um das ewige Leben zu haben, da verlassen ihn die Leute. Da beruft Jesus nicht die Apostel zu einer Konferenz und sagt, was haben wir falsch gemacht. Wie müssen wir unsere Predigt verbessern, damit die Leute nicht weglaufen? Sondern Jesus sagt nur ganz lakonisch: Wollt ihr auch gehen?

Aber war es nicht unnötig aufreizend, dass der Papst ausgerechnet die orthodoxen Christen zu einem panorthodoxen Konzil ermuntert, um letzte Streitfragen zu klären?

Spaemann: Was ist das Aufreizende daran?

Dass er auf die Brüder im Osten zugeht und die Brüder und Schwestern im Westen im Regen stehen lässt. War das nicht provokant?

Spaemann: Ich würde sagen: diese Aussöhnung wäre sehr schön! Wenn sich die Katholiken und Orthodoxen vereinigen würden, wäre das auch für gläubige Protestanten eine Verbesserung. Dann würde bestimmt einiges an katholischem Zentralismus reduziert. Die katholische Kirche würde vieles opfern, was die Orthodoxen stört, weil es mit dem Glauben unmittelbar nichts zu tun hat. Weil die Orthodoxen uns so nahe stehen, braucht es im Grunde nur noch guten Willen und sonst gar nichts, um sich zu vereinigen. Das muss doch jeder Protestant einsehen. Wenn die katholische Kirche und die orthodoxe Kirche jeweils sieben Sakramente hat und beide die apostolische Sukzession, also die unmittelbare Rückführung ihrer Bischöfe auf die Apostel, dann ist doch klar, dass wir uns einfach näher stehen als mit der evangelischen Kirche mit ihren zwei Sakramenten – von denen die katholische Kirche zudem nur eines, die Taufe nämlich, als gültig anerkennt, weil die Eucharistie nach ihrem Verständnis an geweihte Priester gebunden ist, die die evangelische Kirche auch nicht kennt.

Seine Rede im Konzerthaus empfanden Sie als epochal. Warum?

Spaemann: Es scheint mir von der allergrößten Bedeutung zu sein, dass der Papst sagt, dass der Kern unserer Probleme ein spirituelles Problem ist. Das ist der Glaube an Gott. Und nicht die Frage der Strukturen. Die Konzentration auf die strukturellen und die materiellen Probleme führt dazu, die Augen zu verschließen vor den Dingen, um die es wirklich geht.

Dabei begrüßt er eine Reihe von Sakulärisierungen als wirkliche Wohltaten für die Kirche: frühere Enteignungen, Streichungen von Privilegien etcetera. Aber steht dem Papst diese fast schon franziskanische Umarmung der Armut zu?

Spaemann: Aber sicher, und genau das ist es ja. Als Erzbischof von München hat er mir einmal auf einem Spaziergang gesagt: Wissen Sie, was das größte Problem der Kirche in Deutschland ist? Antwort: sie hat zuviel Geld.

Gerät mit diesem Blick nicht auch die Kirchensteuer am Horizont ins Fadenkreuz der „Entweltlichung“?

Spaemann: Natürlich. Dass man den Gläubigen heute und morgen sagt, dass ihnen zugemutet werden muss, ein angemessenes Opfer zu bringen als Beitrag zu dem, was die Kirche braucht, das ist in Ordnung. Das Skandalöse bei unserer Kirchensteuer ist hingegen, dass der, der keine Kirchensteuer mehr zahlt, exkommuniziert ist. Das hat der Vatikan schon vor längerer Zeit kritisiert und gesagt, dass diese deutsche Lösung nicht akzeptabel ist. Schauen Sie, Sie können die Auferstehung Jesu leugnen, dann werden Sie als Priester noch nicht mal suspendiert. Aber wenn es ans Geld geht, wird es ernst. Diese Koppelung – Kirchenzugehörigkeit und Kirchensteuer – muss fallen, dann ist gegen eine Kirchensteuer gar nichts einzuwenden.

Er verweist auf den jüdischen Priesterstamm der Leviten, denen allein unter allen zwölf Stämmen kein eigenes Land im Heiligen Land – sondern nur Gott allein - zugewiesen wurde.

Spaemann: Die Leviten hatten keinen Landbesitz. Das heißt, dass auch die Kirche großen Besitz nicht unbedingt braucht.

Nun gibt es den Kirchenstaat schon seit 140 Jahren nicht mehr.

Spaemann: Eben, und das ist ein großes Glück. Die Reduktion und Gründung des Vatikanstaates war eine geniale Lösung. Der Papst hat auf diese Weise keinerlei weltliche Macht mehr. Er ist nicht mehr versucht, aus Motiven der Staatsräson mit den einen oder anderen zu paktieren. Sondern er hat nur das bewahrt, was er braucht, nämlich die Unabhängigkeit. Indem er nicht Staatsbürger irgendeines Staates ist, und dennoch souverän, hat er die Unabhängigkeit – ohne die die Kirche zwar auch existieren kann, wie die ersten dreihundert Jahre nach Christus bewiesen haben. Da hat sie ja existiert. Aber weil die Verfolgung für die Kirche ein Segen ist, darf man doch nicht für die Kirche Verfolgung wünschen. So ist es auch mit der Säkularisierung. Die Enteignungen der Kirche waren kriminell, das war einfach Diebstahl an rechtmäßigen Gütern. Aber letzten Endes muss man sagen, dass dieser Diebstahl der Kirche zugute gekommen ist. Wir glauben ja sowieso, dass die widrigen Dinge, die uns geschehen, am Ende zum Guten führen, so wie sich - nach Goethe - Mephisto Dr. Faust vorstellt „als Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“

In Freiburg hat er die Jugendlichen aufgerufen, sich wie das Wachs der Kerzen für das Licht Gottes verzehren zu lassen. Ist solch eine Forderung noch ganz jugendfrei?

Spaemann: Na ja, ist das Neue Testament jugendfrei? Das müsste eigentlich auch verboten werden und darf nicht in die Hände von Kindern kommen. Da ist doch von der Hölle die Rede. Aber Jugendliche wollen ja bekanntlich gerne das, was nicht jugendfrei ist.

Petrus ist nach katholischem Verständnis der Fels, auf dem die Kirche ruht. Ist auf diesem steilen Felsen überhaupt Platz für die Mitgliederzahlen der alten Volkskirchen?

Spaemann: Ich glaube, es ist nicht so sehr eine Frage der Zahl. Ich würde es so sagen: je näher jemand Gott kommt, desto weniger Platz nimmt er ein, desto weniger Raum nimmt er anderen weg.


kathTube: Sehenswerter Vortrag von Prof. Spaemann über politisch-korrekte Sprache





Foto: (c) Paul Badde

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