Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Hat Gott die Welt durch den Urknall erschaffen?

22. Mai 2011 in Aktuelles, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Naturwissenschaftler entdecken eine „Architektur“ im Universum.


Wien (www.kath.net/ idea)
Hat Gott die Welt durch den Urknall entstehen lassen oder ist sie ein reines Zufallsprodukt? Um diese Grundfrage streiten Gläubige und Atheisten seit langer Zeit. Zwei führende Wiener Wissenschaftler, der Physiker Prof. Walter Thirring sowie der Theologe und Mediziner Prof. Johannes Huber, legen in ihrem Buch „Baupläne der Schöpfung – Hat die Welt einen Architekten?“ aufgrund der neuesten Forschungsergebnisse in Astrophysik, Biologie und Epigenetik (Vererbungslehre) Argumente gegen Atheisten und Neu-Darwinisten vor, die – wie der Oxforder Evolutionsbiologe Prof. Richard Dawkins – von einer „Schöpfungslüge“ sprechen.

Der Protestant Thirring (84) war unter anderem Direktor am Europäischen Kernforschungszentrum CERN (Genf) und Ordinarius an der Wiener Universität. Der Katholik Huber (64) arbeitet als Gynäkologe und Hormonforscher an der Medizinischen Universität Wien. Bis 2007 leitete er die österreichische Bioethik-Kommission. Der Geschäftsführer von Bibel TV, Henning Röhl (Hamburg), berichtet in einem Beitrag für die Evangelische Nachrichtenagentur idea von einem Gespräch mit den Wissenschaftlern und dem katholischen Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn.


Das „Tohuwabohu“ war der Urknall

Vom Urknall als dem Beginn der Welt gehen sowohl der Erzbischof wie die beiden Naturwissenschaftler aus. Schönborn sieht darin keinen Widerspruch zum biblischen Schöpfungsbericht: „Es war zweifellos eine Abfolge von Gott gewollten, Gott geschenkten, Gott gemachten Schritten in dem, was wir die Entwicklung der Schöpfung nennen.“ Thirring und Huber sind überzeugt, dass der Urknall der Zeitpunkt war, an dem Raum und Zeit entstanden sind. Denkbar sei, so Huber, den Urknall biblisch als das „Tohuwabohu“ zu deuten, das in der Schöpfungsgeschichte beschrieben wird. Thirring und Huber versuchen mit wissenschaftlichen Methoden zu beweisen, dass es ein Design (Entwurf) der Schöpfung gibt.

Höhere Intelligenz als die des Menschen

In ihr treffe man auf „Konstanten, die eine Intelligenz ausstrahlen, die höher ist als die menschliche Intelligenz“, so Thirring. Mit der Quantenphysik, die die Atome untersucht, lasse sich feststellen, dass in jedem kleinsten Teilchen der Bauplan des ganzen Universums gespeichert sei. Das zeigten auch Versuche am Teilchenbeschleuniger im CERN, wo Elementarteilchen aufeinander geschossen werden und beim Aufprall „zerplatzen“. Thirring: „Auch die neu gefundenen Teil-Teilchen sind gemäß den Regeln gebaut, wie wir sie vom Standardmodell aus der Schule kennen.

Das heißt: Der Bauplan des Universums ist überall gespeichert.“ Für Thirring steht der Mensch innerhalb der Schöpfung „auf einem Podest“. Als einziges Lebewesen sei er in der Lage, die Gesetzmäßigkeiten des Universums zu erkennen. Nach Hubers Ansicht ist das der „Abbildcharakter“ des Menschen, den Gott – wie es im Schöpfungsbericht (1. Mose 1) heißt – „zu seinem Bilde“ erschaffen hat. Er halte das für einen „intellektuell sehr bestechenden Gedanken“, so Huber.

Kein Gottesbeweis

Für einen Gottesbeweis sehen die beiden Wissenschaftler den in Biologie und Quantenphysik nachweisbaren Bauplan der Schöpfung aber nicht an. „Für uns ist der Anfang der Welt von Gott geschaffen“, so Thirring, „aber es wäre fast gotteslästerlich, wenn wir versuchen wollten, Gott mit unserer Logik einzufangen.“ Glaube sei eine vorwissenschaftliche Entscheidung, die jeder für sich fällen müsse. Es sei aber unredlich, wenn atheistische Wissenschaftler behaupteten, nur Menschen mit niedriger Intelligenz glaubten an Gott. Allerdings dürfe der Glaube den Naturwissenschaften nicht widersprechen. „Und das tut er nicht“, unterstreichen die Wissenschaftler.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schöpfung

  1. Pater Dominikus Kraschl OFM: «Kommen Tiere in den Himmel?»
  2. Die ganze Weltgeschichte ist Heilsgeschichte
  3. England: Eltern wehren sich gegen antichristliches Darwin-Musical
  4. Von der Natur zum Geist
  5. ‘Ein Herz für andere haben’
  6. Papst: Klimawandel mitschuld an 'entsetzlicher Migrationskrise'
  7. Bischof Hanke: Umkehr ist mehr als Glühbirnen wechseln
  8. Intelligent Design – Fundamentalismus oder unbequeme Herausforderung?
  9. Evolution oder intelligent design?
  10. Seltene Fledermäuse: Pfarrkirche wird Tierschutzgebiet






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz