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Studie: Künstliche Befruchtung gefährdet Mütter

19. Februar 2011 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Frauen-Todesrate in Industrienationen nach IVF drei Mal höher als bei normalen Schwangerschaften, besonders bei fremden Eizellen


Wien (kath.net/imabe) Das Verfahren der künstlichen Befruchtung kann das Leben der Mutter gefährden. Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus den Niederlanden zeigt, dass die Sterblichkeit im Rahmen von IVF-Schwangerschaften erhöht war: Die Mortalitätsrate war bei IVF-Schwangerschaften in den Jahren 1984 – 2008 mehr als dreimal so hoch (42/100.000) als bei allen Schwangerschaften insgesamt (12,8/100.000), berichten die Studienautoren in Human Reproduction.

In post-industriellen Gesellschaften bringe die In-Vitro-Fertilisierung bereits ein höheres Risiko für den Tod der Mütter mit sich als eine Abtreibung, konstatieren britische Gynäkologen nun im Editorial des British Medical Journal. Deshalb fordern sie, dass offener über Risiken bei In-vitro-Fertilisierung aufgeklärt, nur noch ein Embryo eingesetzt, sowie schwere Komplikationen systematisch dokumentiert werden, um daraus lernen zu können.


Laut Susan Bewley von der Guy’s and St. Thomas NHS Foundation Trust in London und ihren Kollegen starben in den Jahren 2003 und 2005 in Großbritannien sieben Frauen direkt an den Folgen einer künstlichen Befruchtung. Vier der Todesfälle gingen auf ein so genanntes ovarielles Hyperstimulations-Syndrom zurück: Frauen müssen für das Spenden von Eizellen extrem hohe Hormondosen zu sich nehmen. Die dafür verwendeten Medikamente stellen eine große Belastung für den weiblichen Organismus dar.

Eine zweite Gefahrenquelle sind Mehrlingsschwangerschaften, da im Zuge eines IVF-Verfahrens meist mehrere Embryonen zugleich implantiert werden, um die Chance einer Schwangerschaft zu erhöhen.

Eine jüngst im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichte Studie zeigt außerdem, dass Frauen, denen „gespendete“ befruchtete Eizellen eingesetzt wurden, als Hochrisikopatienten einzustufen sind. Es kam zu einer deutlich höheren Häufung von schwangerschaftsinduziertem Bluthochdruck („Präeklampsie“), der in drei von acht Fällen zwischen 2006 und 2010 so gefährlich war, dass die Schwangerschaft wegen akuter Lebensbedrohung für die Mutter frühzeitig beendet werden musste.



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Lesermeinungen

 letloverule 21. Februar 2011 
 

Ich kann verstehen, dass Menschen an unerfülltem Kinderwunsch schier verzweifeln und viel in Kauf nehmen. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass ein Kind ein Geschenk und kein\"Recht\" ist. Wäre es nicht besser wenn Adoptionen genauso gefördert würden, wie IVF? Oder bringt das keine Kohle? Ich dachte immer, dass Jesus diejenigen fett segnet, die in seinem Namen ein Kind bei sich aufnehmen :))


0
 
 Konrad Georg 20. Februar 2011 
 

Wenn wir wirklich umfassend denken würden,

dann ginge uns mancher Scheinwerfer auf.
Mann und Frau tun das ihre, damit Ei und Samenzelle zusammen treffen. Aber Gott gibt das Leben.
Ist nicht oft die Folge von hwG (häufig wechselnden Geschlechtsverkehr) der Gebärmutterhalskrebs? Ist es dann unberechtigt, zu sagen, Gott hat die Frau nur für einen Mann geschaffen? Es geht doch für den weiblichen Organismus immer um den Umgang mit Körperfremdem, analog der Abstoßungsreaktion bei Organverpflanzung.


1
 
 matthieu 19. Februar 2011 
 

Erschreckend

Danke @karolina und Tina13, ich sehe es auch so,
In einer Radio-Morgenandacht berichtete eine Pfarrerin über ein ihr bekanntes Ehepaar. Die ließen vom Glauben ab, als sie die Textstelle \"Den Seinen gibt`s der Herr im Schlaf\" hörten. Sie dachten nämlich daraufhin, dass sie nicht zu den Seinen zählen.Die Armen. Es ist sicherlich ein hartes Schicksal. Aber man muss schauen, auf welchen Weg Gott einen führen will, auch durch das, was er versagt.


1
 
 Tina 13 19. Februar 2011 

„Künstliche Befruchtung gefährdet Mütter“

Muss immer der Wunsch der Menschen erfüllt werden?

Kinder sind Geschenke von Gott. Wenn dies nicht geht so wird es seinen Grund haben. Könnt ihr ohne diese Erfüllung „des Kinderwunsches“ nicht leben?

Der Himmel ist unser Ziel, bleibt auf dem Weg dahin.

ER hat das Sagen! SEIN Wille geschehe!

Es ist auch eine Gnade, wenn man etwas annehmen kann. (auch wenn dies weh tut)

Preiset den Herrn!

www.kathtube.com/player.php?id=18464


2
 
  19. Februar 2011 
 

Egal von welcher Seite betrachtet,

es ist eine Tötungsindustrie: Embryonen, die selektiert werden und erhöhte Müttersterblichkeit. Das alles für den Wahn zu meinen, der Mensch hätte ein Recht auf Kinder. Hat er nicht, wenn es Gott nicht will.


2
 

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