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Warten fördert das Eheglück

28. Dezember 2010 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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US-Studie zeigt: Paare, die mit dem Vollzug der Ehe bis zur Hochzeit gewartet haben, fühlen sich in ihrer Beziehung glücklicher und zufriedener und ihre Ehen sind stabiler.


Washington (kath.net) „Sexuelle Zurückhaltung vor der Ehe verhilft einer Beziehung zu besseren Kommunikationsprozessen.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie, die im „Journal of Family Psychology“ der American Psychological Association erschienen ist, wie Focus online berichtet. Die American Psychological Association ist die größte Psychologenvereinigung weltweit.

2035 Verheiratete füllten einen ausführlichen Fragebogen über ihr Eheglück aus. Unter anderem gab es auch die Frage: „Wann wurden Sie in Ihrer Beziehung sexuell aktiv?“


Die Analyse der Antworten zeigte, dass es Paaren, die bis zur Ehe gewartet hatten, in einigen Punkten besser ergeht: Ihre Ehen sind um 22 Prozent stabiler, ihre Zufriedenheit mit der Beziehung ist um 20 Prozent höher, sie schätzen die Qualität der sexuellen Beziehung um 15 Prozent höher ein und beurteilen die Kommunikation in der Ehe um zwölf Prozent besser.

Sozusagen halb so gut schnitten Paare ab, die nach dem Kennenlernen zumindest längere Zeit gewartet hatten, bevor sie intim wurden. Ihre Resultate liegen aber noch über solchen Paaren, die sehr bald sexuell aktiv wurden.

„Ich glaube, das liegt daran, dass sie gelernt haben, miteinander zu reden und dadurch aufkommende Probleme aufzuarbeiten“, erklärt Studienleiter Dean Busby die höhere Zufriedenheit der Wartenden.

Auch die religiösen Ansichten der Paare wurden untersucht; das Ergebnis lautet: „Von religiösen Motiven abgesehen, verhilft sexuelle Zurückhaltung einer Beziehung zu besseren Kommunikationsprozessen.“ Diese seien dann die Basis für ein stabiles Eheglück.



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