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Domkapitulare sind Beter in Gemeinschaft mit dem Bischof

30. November 2010 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Tebartz-van Elst: Ein Domkapitel ist als oberstes Beratungsgremium des Bischofs nicht Behörde, sondern Begleitung – Gott braucht Menschen, die mit innerer Leidenschaft für Christus brennen


Limburg (kath.net) Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat sich bei der Einführung von zwei neuen Domkapitularen in ihr Amt zur Aufgabe eines Domkapitels geäußert. Im Rahmen einer Pontifikalvesper wurden Dr. Johannes zu Eltz und Dr. Wolfgang Pax als Domkapitular bzw. Ehrendomherr eingeführt, dies teilt das Bistum Limburg in einer Presseaussendung mit.

Bischof Tebartz-van Elst sieht die „vornehmste Aufgabe eines Domkapitels“ darin, „in Gemeinschaft mit dem Bischof Beter zu sein für die Kirche von Limburg.“ Alle Mitglieder des Kapitels verbinde die Sorge um das Lob Gottes, die Liturgie, und ihr tiefstes Wesen: betende Kirche zu sein. Aus dieser Konspiration des Gebetes komme die Inspiration des Rates. Als oberstes Beratungsgremium des Bischofs sei das Kapitel nicht Behörde, sondern Begleitung.


Es gehe darum, miteinander Christus, dem Herrn der Kirche und aller Zeiten, den Weg zu bereiten. „Kapitularer Dienst ist in diesem Sinn Späherdienst. Mitzuschauen und vorauszuschauen, wo sich manche Abenddämmerung im kirchlichen Leben in die Morgendämmerung unseres Glaubens wandelt“, so der Bischof. Gott brauche Späher und Sprecher für seine Kirche. Er brauche Menschen mit Mut zur Mission, die mit innerer Leidenschaft für Christus brennen.

Der Advent mache die Abenddämmerung zu einem Bild im Glauben wie im Leben. „Abenddämmerung bringt die Frage mit sich, was zu Ende geht. Wenn der Tag mit seiner Helligkeit und Vertrautheit abnimmt, bedrängt die Frage: Was kommt danach?“, so Tebartz-van Elst. Die derzeitigen Umbrüche in Kirche und Gesellschaft hätten etwas von dieser Bedrängnis.

Allerdings schimmere hinter der augenscheinlichen Säkularisierung des Lebens ein neues Interesse an Religion durch. Junge Leute fragten mit einer beeindruckenden Ernsthaftigkeit nach dem, was dem Leben Orientierung gibt. „Wir stehen als Kirche in diesem bemerkenswerten Übergang. Auf den ersten Blick erscheinen die Schatten länger zu werden. Manche haben das Gefühl der Abenddämmerung“, so Bischof Tebartz-van Elst. Mit dem Blick des Glaubens lasse sich allerdings erkennen, dass die Nacht vorgerückt und der Tag nahe sei (Röm 13, 11-12).




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Lesermeinungen

 Bonifaz2010 30. November 2010 
 

Abwarten ...

Sehen wir einmal zu, wie weit der Bischof kommt, wenn er sich mit seinem Domkapitel anlegen sollte. Das kann einem Bischof das Kreuz brechen, wie auch Bischof Mixa bitter erfahren mußte

kath.net/detail.php?id=27253


0
 
 M.Schn-Fl 30. November 2010 
 

Eine gute Gelegenheit für den Bischof

den Domkapitularen einmal sehr deutlich zu sagen, was sie sind und was sie sein sollen und was sie nicht sind und nicht sein sollen.
Hervorragend!


2
 
 Willigis 30. November 2010 
 

Allerdings...

...ist das nur eine kleine Rochade. Zu Eltz wurde Stadtdekan von Frankfurt und deshalb auf das entsprechende Kanonikat transferiert, dem Domkapitel gehörte er bereits an. Pax hatte vorher das Kanonikat des Dompfarrers inne, durch seinen Weggang ist es nun frei geworden und er dafür Ehrendomherr geworden.


0
 
  30. November 2010 
 

Gefällt mir!

\"Bischof Tebartz-van Elst sieht die „vornehmste Aufgabe eines Domkapitels“ darin, „in Gemeinschaft mit dem Bischof Beter zu sein für die Kirche von Limburg.“ Alle Mitglieder des Kapitels verbinde die Sorge um das Lob Gottes, die Liturgie, und ihr tiefstes Wesen: betende Kirche zu sein. ...\"

Das vermisst man bei so manchem Domkapitel!


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