Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Viel Lärm um Nichts

25. November 2010 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Tebartz-van Elst wehrt sich gegen Anschuldigungen in Medien: Es gab keinen Brandbrief - Zu 90% folgt er den Empfehlungen seiner Gremien - Dienstwagen ist vom Vorgänger übernommen - Neubau der Bischofsresidenz ist durch Denkmalschutz belastet


Lahnstein (kath.net) Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wehrt sich in einem Interview mit der Rheinzeitung gegen mediale Vorwürfe: Den Brandbrief „gab es nie! Ein Pfarrer aus dem Bistum hat seine Gedanken aufgeschrieben, aber niemals einen Brief geschrieben“, betont der Bischof.

Angesprochen auf die Kritik, er würde eigenmächtig handeln und Gremien nicht ernst nehmen, antwortet der Limburger Bischof: „Seit ich Bischof bin, haben wir die Kommunikation noch weiter ausgebaut, es gibt regelmäßige Treffen der Priester, aber auch von Pastoralreferenten und Laien, die in der Kirche engagiert sind. …Grundsätzlich höre ich zu allen Entscheidungen auch die Gremien und folge deren Empfehlungen in 90 Prozent der Fälle. Weil ich aber in einer Frage anders entschieden habe, wird gesagt, ich sei eigenmächtig.“


Im Fall von Laien, die mit der Verantwortung für die Seelsorge in Pfarreien beauftragt worden waren, sagt er der Rheinzeitung: „Ich habe die Gremien frühzeitig darüber informiert, dass dies kein gangbarer Weg in die Zukunft ist. Es wäre doch unfair, Gremien monatelang über etwas beraten zu lassen, was zukünftig nicht mehr umsetzbar ist und auch nicht der pastoralen Wirklichkeit gerecht wird. Das Bistum Speyer hat in diesem Punkt jüngst genauso entschieden. Ich habe nun einmal die Verantwortung für das Ganze, und es wäre unverantwortlich gewesen, hier anders zu entscheiden.“

Den immer wieder kritisierten Dienstwagen habe ich „von meinem Vorgänger übernommen… Seit einem halben Jahr bin ich auf Visitationsreise, ein Termin folgt auf den nächsten. Soll ich mich übermüdet hinters Steuer setzen? Und was ist mit den Arbeiten, die ich während der Fahrten erledige? Mein Vorgänger hat es nicht anders gemacht – auch hier ist die Darstellung in den Medien falsch.“

Und zur angeblich überteuerten Bischofsresidenz stellt Tebartz-von Elst gegenüber dem Reporter klar: „Wie kommen sie auf zehn Millionen Euro?“ Niemand kann im Moment „sagen, wie viel das Projekt kosten wird. Außerdem: Der größte Teil der Kosten wird darauf verwendet, die Auflagen der Denkmalschutzbehörde zu erfüllen. Die bestehende Mauer verfällt immer mehr, und es sind große Anstrengungen nötig, um Fachwerkteile zu retten. Ich baue mir da auch kein Schloss fürs Privatvergnügen. Mir wird nach der Fertigstellung ein 100 Quadratmeter großes Apartment zur Verfügung stehen, in dem ich schlafe und vor allem eines tue: arbeiten. Ich habe in den vergangenen Wochen einige Bischofsresidenzen, gerade im Ausland, gesehen, die die Maßstäbe im Bistum Limburg deutlich sprengen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Limburg

  1. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  2. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  3. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  4. Bätzing, Marx + Co: Desaster mit Ansage!
  5. Kein Grund zum Rücktritt?
  6. Kirchenkritischer Kabarettist Reichow beim Kreuzfest des Bistums Limburg
  7. Bistum Limburg unterstützt umstrittene 'Seenotrettung' mit 25.000 Euro
  8. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren
  9. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  10. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz