Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  6. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl

Atheisten packt 'blankes Entsetzen' über Kandidat Wulff

11. Juni 2010 in Deutschland, 41 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Konfessionslose attackieren CDU-Politiker wegen Kontakten zu Evangelikalen


Hannover (kath.net/idea)
Wegen seiner Kontakte zu Evangelikalen gerät Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) bei Atheisten unter Druck. Er wäre als Bundespräsident „nicht akzeptabel“, schreiben führende Konfessionslose und Atheisten im Internetmagazin wissenrockt.de. Vor allem stoßen sie sich daran, dass der 50-jährige Katholik dem Kuratorium des Evangelisationswerks ProChrist (Kassel) angehört. Wulff ist Kandidat von Union und FDP für die Bundespräsidentenwahl am 30. Juni in Berlin. Er tritt gegen den DDR-Bürgerrechtler und früheren Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Pfarrer Joachim Gauck, an, der von SPD und Grünen aufgestellt wurde. Für die Links-Partei bewirbt sich die frühere Chefredakteurin des Hessischen Rundfunks, die Bundestagsabgeordnete Lukrezia Jochimsen (74), um die Nachfolge des am 31. Mai überraschend zurückgetretenen Bundespräsidenten Horst Köhler.


„Religiöse Wahnideen“

Unter Konfessionslosen und Atheisten rege sich „blankes Entsetzen“ über Wulffs Kandidatur, schreibt der Vorstandssprecher der atheistischen Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon (Beßlich bei Trier). Ein Bundespräsident, „der Gruppierungen unterstützt, die aufgrund religiöser Wahnideen die Evolutionstheorie leugnen und Schwulenhetze betreiben“, sei untragbar. Der zweite Vorsitzende des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten, Rudolf Ladwig (Hagen) befindet, dass hinter Wulffs „bieder-leutseligen Schwiegersohn-Fassade“ ein „Unterstützer knallharter evangelikaler Missionare“ stecke.

Nach Ansicht von Prof. Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbands Deutschlands (Berlin), lässt Wulff ein klares Bekenntnis zur verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche vermissen. Da wäre Pfarrer Gauck noch eher akzeptabel, wenn er seine Vergangenheit als Geistlicher hinter sich ließe, so Wolf.

„Erbärmliches“ Politik-Niveau

Für Schmidt-Salomon ist es „erbärmlich“ für das intellektuelle Niveau der Politik, wenn man die Wahl zwischen einem protestantischen Pfarrer und einem bibeltreuen Christdemokraten habe. Auch der scheidende Bundespräsident Horst Köhler habe sich bei vielen Religions- und Konfessionslosen unbeliebt gemacht. So habe der Protestant die Bibel als das wichtigste Buch, das er kenne, empfohlen. Mit den Worten „Kämpfen Sie um jeden Einzelnen“ habe Köhler noch kurz vor seinem Rücktritt die Kirchen aufgefordert, sich verstärkt der religiösen Überzeugungsarbeit zu widmen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz