Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Die Wahrheit über den Mord von Padovese muss erst ans Licht kommen

8. Juni 2010 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erklärt sich die Türkei zur "Heimat der Verrückten", um Gewalt gegen Christen zu kaschieren? "Il Giornale"-Journalist Andrea Tornielli vermisst bislang die Wahrheitsfindung im tragischen Fall von Erzbischof Luigi Padovese.


Rom (kath.net) Gedanken über die Ermordung von Erzbischof Luigi Padovese, des Vorsitzenden der Türkischen Bischofskonferenz, macht sich Andrea Tornielli, Vaticanista der Zeitung "Il Giornale", in seinem Blog. "Der Mörder wurde als psychisch instabil bezeichnet, aber die Türkei scheint in den letzten Jahren (und schon zuvor, man erinnere sich an einen gewissen Ali Agca) zur Heimat der Verrückten geworden zu sein, die sich rein zufällig genau gegen christliche Ordensleute aus dem Ausland richten und versuchen sie umzubringen", schreibt der Journalist.

Er erinnert an die Worte des Erzbischofs von Smyrna, Ruggero Franceschini, nach der Erdolchung eines Franziskanerpaters im Jahr 2007 in der Türkei. Dieser hatte gesagt: "Wieder einmal werden sie sagen, dass es die Tat eines Verrückten war. Aber wir müssen schon zugeben, dass seit rund eineinhalb Jahren in der Türkei die Taten von Verrückten beträchtlich angestiegen sind, die sich rein zufällig gegen die christlichen Ordensleute aus dem Ausland richten."


Tornielli meint weiter: "Die grausame Gewalt, mit der Padovese umgebracht wurde - ihm wurde fast der Kopf abgehackt - lässt sich nicht mit einem Streit erklären. Sein Mörder kam mit seinem Bruder auf einem Motorrad ins Haus des Bischofs, und wahrscheinlich trug er die Mordwaffe schon bei sich - denn man schneidet einem Menschen nicht den Kopf mit einem Küchenmesser ab...

Außerdem war Murat Altun, der 26-jährige Chauffeur des Bischofs, der diesen Posten im Dienst des Apostolischen Vikars von Anatolien von seinem Vater übernommen hatte, kein christlicher Konvertit. Vielmehr war er sehr verwurzelt im Milieu seiner Stadt, und es lässt sich nicht ausschließen, dass er Kontakt mit radikalen nationalistischen Kräften hatte. Und da bleibt noch die Frage, warum Monsignore Padovese nur wenige Stunden vor seinem Tod die zwei Flugtickets nach Zypern stornierte, wo er hinfliegen wollte, um dem Papst bei seinem Besuch nahe zu sein."

Papst Benedikt XVI. habe wegen des Zypern-Besuchs wohl sehr bewusst nur sehr zurückhaltend zu diesem Thema gesprochen, schließt Tornielli. "Aber Ratzinger hat auch gesagt, dass es nötig ist, mehr darüber herauszufinden. Und die 'Wahrheit', die bis heute ans Licht gekommen ist, lässt viele Zweifel ungelöst."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Türkei

  1. Katholisch sein in Istanbul - Philip und Diana erzählen
  2. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  3. Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca wollte in Iznik mit Papst Leo reden
  4. Papst Leo XIV. in Ankara gelandet
  5. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren eröffnet
  6. "Lasst uns weiterhin auf Gott und Seine heilige Vorsehung vertrauen"
  7. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren vor Eröffnung
  8. Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
  9. Chalki-Wiedereröffnung: Orthodoxer US-Bischof appelliert an Erdogan
  10. Laschet verbietet der Presse Fragen zu „Ditib“






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  9. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  12. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  13. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  14. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  15. Jugendliche: Mladifest in Medjugorje "Tankstelle für den Glauben"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz