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Wirklich so GAY?

7. Juni 2010 in Chronik, 31 Lesermeinungen
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Homosexuelle nehmen sich häufiger das Leben - Schwulen-Magazin: 18 Prozent in Berlin haben Selbsttötung versucht - Medien verschweigen hohe Zahl der Suizide


Berlin (kath.net/idea)
Junge Schwule und Lesben nehmen sich vier- bis siebenmal so häufig das Leben wie Heterosexuelle. Das berichtet das Schwulen-Magazin „Du & Ich“ (Berlin) in seiner Juni/Juli-Ausgabe. Das Blatt verweist unter anderem auf die Studie „Schwule Jugendliche. Ergebnisse zur Lebenssituation, sozialen und sexuellen Identität“ des homosexuell lebenden Psychologen Ulli Biechele (Mannheim). Danach haben „selbst in einem schwulen Mekka wie Berlin“ 18 Prozent der befragten schwulen Männer mindestens einen oder mehrere Suizidversuche hinter sich. 56 Prozent hätten mindestens einmal an eine Selbsttötung gedacht. Annähernd 20 Prozent davon zögen dies ernsthaft in Erwägung. Dem Bericht von „Du & Ich“ zufolge lastet eine Anhäufung von scheinbar unauflösbaren Problemen auf homo- oder heterosexuellen Menschen, die einen Suizid planen: „Jobangst, Existenzangst, Zukunftsangst.


Bei Homosexuellen kommt aber noch die Furcht vor dem Anders-Sein hinzu und vor den vermeintlichen Konsequenzen, einer Ausgrenzung und einer Einsamkeit etwa, die sich in ihren Augen aus der sexuellen Orientierung ergeben könnten.“ Nicht selten bestehe außerdem die Angst vor einem erhöhten Aids-Risiko. Das eigene Coming-Out werde oft nicht als befreiend, sondern als eine „große Belastung“ empfunden.

Medien verschweigen hohe Zahl der Suizide

Zwar gebe es heute in Deutschland einen schwulen Außenminister, einen schwulen Hauptstadtbürgermeister und „in fast jeder hirnaufweichenden Endlosfernsehserie schwuchtelt mindestens ein Quotenhomo herum“. Zudem habe das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erst vor kurzem unter der Überschrift „Die besseren Männer“ auf fast acht Seiten über Homosexuelle in Deutschland berichtet. Die hohe Zahl der Suizide unter Homosexuellen verschwiegen jedoch die „Homojubelartikel in den Hochglanzmagazinen“.

Alle 47 Minuten eine Selbsttötung

In Deutschland tötet sich statistisch gesehen alle 47 Minuten ein Mensch. Alle vier Sekunden kommt es zu einem Suizidversuch. Nach Angaben der Gesellschaft für Suizidalprävention nehmen sich jährlich fast 10.000 Personen in Deutschland das Leben – Tendenz fallend. In der Schweiz lag die Zahl der Suizide 2007 bei 1.800. Damit löschen täglich fünf Menschen ihr Leben aus.


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