04 April 2010, 12:36
Nicht vom 'Geschwätz des Augenblicks' beeindrucken lassen
 
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Dekan des Kardinalskollegiums Angelo Sodano bekräftigt Solidarität mit dem Papst bei Ostergottesdienst am Petersplatz - L'Osservatore Romano spricht von einer "plumpen Propaganda gegen den Papst"

Vatikanstadt (kath.net/KNA)
Der Vatikan hat den Ostergottesdienst auf dem Petersplatz zu einer Solidaritätsbekundung mit Papst Benedikt XVI. genutzt. Das Volk Gottes lasse sich nicht beeindrucken vom «Geschwätz des Augenblicks, von den Prüfungen, die manchmal die Gemeinschaft der Gläubigen treffen», sagte der Dekan des Kardinalskollegiums Angelo Sodano in einem Gruß an das Kirchenoberhaupt zu Beginn der Messe.

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Sodano versicherte den Papst des Rückhalts der Kardinäle und Kurienmitarbeiter sowie der Bischöfe in den 3.000 Bistümern weltweit. «Besonders stehen Ihnen in diesen Tagen die 400.000 Priester bei, die großherzig dem Volk Gottes dienen», sagte er. Der Kardinaldekan erinnerte an ein Bibelwort über den leidenden Christus: «Er wurde geschmäht, schmähte aber nicht; er litt, drohte aber nicht, sondern überließ seine Sache dem gerechten Richter.»

Benedikt XVI. sei «der makellose Fels der heiligen Kirche Christi», sagte Sodano. «Wir danken Ihnen zutiefst für die Geistesstärke und den apostolischen Mut, mit dem Sie das Evangelium Christi verkünden. Wir bewundern Ihre große Liebe, mit der sie mit dem Herz eines Vaters sich die Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten, zu eigen machen», sagte Sodano.

Die Vatikanzeitung «Osservatore Romano» nannte die Missbrauchsdebatte in einem Artikel der Ostersonntagsausgabe eine «plumpe Propaganda gegen den Papst». Die Zeitung sprach außerdem von "verleumderischen Angriffen" und einer "Diffamierungskampagne". Der Präfekt der römischen
Glaubenskongregation Kardinal William Levada sprach bezüglich der Berichterstattung der «New York Times» von einem «Mangel an
Fairness» gegenüber dem Papst.


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