10 Mai 2008, 07:40
Österreichische Bischöfe loben Natürliche Empfängnisregelung
 
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Die Bischöfe hatten im Herbst "neue Standards" für kirchliche Eheseminare in Österreich beschlossen - Ja zur Natürliche Empfängnisregelung - Nein zu "allen Methoden der Empfängnisverhütung"

Wien (kath.net/Stjosef.at)
Die von der Österreichischen Bischofskonferenz bei ihrer Herbstvollversammlung im Heiligen Land 2007 approbierten "Standards der Eheseminare für Brautpaare" sind nun im St. Pöltner Diözesanblatt vom 15. April 2008 publiziert worden. Die Rahmenbedingungen für Eheseminare sollen nach dem Wunsch der Bischöfe künftig so aussehen, dass "eine Teilnahme aller Brautpaare bei den Seminaren im Ausmaß von wenigstens einem Tag bzw. 8 Einheiten (zu mindestens 45 Minuten je Einheit)" möglich ist.

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Begrüßenswert seien allerdings "Angebote mit 12 oder mehr Einheiten, um eine noch intensivere Auseinandersetzung zu ermöglichen". Drei Ziele der
Eheseminare werden benannt: Es geht um eine Stärkung der Beziehungsebene, um eine Stärkung der Glaubensebene und um eine Stärkung der Verantwortung für das Leben. Referenten für Eheseminare erfüllen einen wichtigen kirchlichen Dienst, zu dem sie in besondere Weise vorbereitet sein müssen. Außer der Kompetenz der Methoden müsse es aber auch "eine klare Abstimmung bezüglich der Inhalte der Eheseminare geben".

Als Inhalte werden ausdrücklich benannt: Ehe im Plane Gottes; Als Mann und Frau geschaffen - zur Familie berufen; Ehe - ein Sakrament; Wesensmerkmale der sakramentalen Ehe; Kirchenrechtliche Verdeutlichung; Feier der kirchlichen Trauung; Sexualität in der Ehe; Verantwortete Elternschaft; Empfängnisverhütung; Umfassender Schutz des Lebens; Christliche Gestaltung des Ehe- und Familienlebens im Alltag; Partnerschaftliche Kommunikation; Mitverantwortung in Gesellschaft und Kirche; Ehe als spannender Prozess mit verschiedenen Phasen.

Bemerkenswert ist insbesondere, dass im Abschnitt über die verantwortete Elternschaft auf die natürliche Empfängnisregelung in überaus positiver Weise verwiesen wird.

Außerdem wird im nächsten Abschnitt über Empfängnisverhütung klar zum
Ausdruck gebracht, dass die Kirche "alle Methoden der Empfängnisverhütung" ablehnt, "besonders jene, die die Möglichkeit der Frühabtreibung einschließen (Nidationshemmer) oder die Gesundheit der Frau oder des Mannes beeinträchtigen können."

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